Sinus zu TTL Converter Frage

OP #3191568
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guten tag

ich bin ein einsteiger in die welt der elektronik. dieses forum hat mir 
schon oft weiter geholfen. jetzt hätte ich eine spezifische frage.

ich würde gerne mit einem rubidium frequenznormal ein TTL signal 
erzeugen mit einer frequenz von 1HZ.

das frequenznormal gibt derzeit ein 10MHZ 1V PeaktoPeak signal aus.

die frequenz könnte ich so eistellen das 1HZ als ausgangssignal 
herauskommt.

wie wandle ich nun das 1V PtP signal in ein 5V rechtecksignal um?

die ansätze die ich im kopf habe sind eher kompliziert und überschreiten 
derzeit meine praktischen kentnisse.

vielleicht hat jemand von euch eine idee.

noch eine kleine nebenfrage.

wäre es sinnvoller (aus auflösungsgründen) das signal bei 10MHZ zu 
belassen und mit countern die signale zu zählen und dann bei 10000000 
peaks ein kurzes signal auszugeben?

grüße hoonse
#3191569
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Hoonse Steiner schrieb:
> die frequenz könnte ich so eistellen das 1HZ als ausgangssignal
> herauskommt.
>
> wie wandle ich nun das 1V PtP signal in ein 5V rechtecksignal um?

Bei 1Hz wuerde ich dir einen einfachen Komparator empfehlen:

Lm393,LM339,LM311 sind deine Freunde. An einem Pin das Signal und am 
anderen mittels Spannungsteiler die Triggerspannung einstellen. 
Eventuell noch eine Hysterese mittels Widerstand vom Ausgang zum + 
Eingang einbauen.
Gast #3191572
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Zur Umwandlung eines Sinussignals in ein Rechtecksignal verwendet man 
üblicherweise einen Komparator. Wenn sich das Rubidiumnormal 
tatsächlich so konfigurieren läßt, daß es ein 1Hz-Sinussignal liefert, 
kannst Du beispielsweise einen Komparator vom Typ LM393 einsetzen. 
Bleibt es bei 10MHz Ausgangsfrequenz, müßte ein schnellerer Typ her, 
beispielsweise ein LT1016. Anschließend kannst Du dann mit einer Kette 
aus TTL-Zählerbausteinen die 10MHz auf 1Hz herunterteilen.
Gast #3191812
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Hallo!
Es ist auf alle Fälle günstiger, die hohe Frequenz zu nehmen. Bei 1 Hz 
macht dir jede Drift des Komparators oder Rauschen die Genauigkeit des 
Rubidium-Normals zunichte. Erst nach langer langer langer Zeit gleichen 
sich die minimalen Schwankungen der Komparatorschwelle wieder zu 
annehmbarer Abweichung aus.
OP #3191822
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hallo

vielen dank für die antwork.

könntet ihr mir vielleicht einen kleinen wink mit dem zaunpfahl geben 
welche counter ich verwenden könnte?

ich habe zwar schon etwas gesucht aber wie gesagt ich bin neu auf diesem 
feld und kenne mihc mit den gängigen bauteilen noch nicht so aus.

grüße hoonse
#3192021
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Hoonse Steiner schrieb:

> könntet ihr mir vielleicht einen kleinen wink mit dem zaunpfahl geben
> welche counter ich verwenden könnte?

Du brauchst 7 dekadische Zähler. Da würde sich der 74HC390 anbieten. Der 
enthält zwei solche Zähler; bzw. je 2 Zähler 2:1 und 5:1. Es empfiehlt 
sich, die Zähler "verkehrt herum" zusammenzuschalten, also den 2:1 
hinter den 5:1. Dadurch bekommst du ein symmetrisches Ausgangssignal.

Leider ist der '390 ein asynchroner Zähler, was bedeutet daß sich 
interne Verzögerungszeiten als Phasenverschiebung im Ausgangssignal 
zeigen und Variationen der Verzögerungszeit als Jitter. Für maximale 
Qualität des Ausgangssignals würde man das nochmal in einem D-Flipflop 
mit den 10MHz synchronisieren. Bzw weil man in einem '74 sowieso zwei 
Flipflops hat, mit dem ersten Flipflop mit dem 1MHz Signal aus der 
ersten Teilerstufe synchronisieren und dann dieses Signal im zweiten 
Flipflop mit den 10MHz.


XL
Gast #3192173
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Hallo!
Das typische hier ist wieder einmal, daß das konkrete Problem 
verschwiegen wird. Was willst du mit dem Rubidium-Normal machen? Soll es 
nur eine Uhr werden, die auch nach 1 Jahr auf die Sekunde genau geht? 
Brauchst Du eine Sekunde, die auf 1 ns genau lang ist?

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