Wie Trenntrafo absichern?

(Firma: Brainit GmbH) #3195875
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Hi zusammen,

zum Rumbasteln an alten Röhrenradios hab ich mir einen Trenntrafo 
(naked) besorgt. Das Ding möcht ich jetzt in ein kleines Gehäuse 
einbauen, mit Schalter und Sicherung.

Der Trafo hat lt. Hersteller 240 VA, und einen Nennstrom von 1.13A 
(primär) bzw. 1.05A (sekundär).

Wie wird der am besten abgesichert? 1A Träge primär? Oder etwas höher? 
(Weder am Trafo noch im "Datenblatt" (ich sag nur Conrad...) ist zur 
Sicherung was angegeben...

Ist es sinnvoll, sekundärseitig zusätzlich abzusichern?

Außerdem: Was mach ich mit dem Schutzleiter? Durchverbinden? Schaff ich 
mir damit nicht erst wieder Probleme beim (potentialfrei) messen mit dem 
Oszi (welches ja vermutlich geerdet ist)? Oder schaltbar? oder gar nicht 
anschließen? (wobei mir der Gedanke an eine Schuko-Steckdose ohne Schuko 
nicht wirklich gefällt...)

Danke, Michi
(Firma: Brainit GmbH) #3195980
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MaWin schrieb:
> Trenntrafios haben Steckdosen OHNE Schutzleiterkontakt.
Danke!
> Die (primäre) Sicherung darf grösser sein, 1.6AT oder 2AT sind nicht zu
> viel. Sie brennt erst durch, wenn der Trafo KAPUTT geht.
und nochmal Danke!

Das muss mal gesagt werden: Frage 12:20, kompetente Antwort 12:22.

ich mag dieses Forum :-)
Gast #3196234
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Die Sicherung auf der Primärseite (z.B. 2 A Träge) ist für den Fall das 
der Trafo kaputt gegangen ist, die Sicherung auf der Sekundärseite (z.B. 
0,8 A Träge, ggf. auch rückstellbare Ausführung) soll verhindern das der 
Trafo durch Überlast kaputt geht.  Ein kleine Sicherung auf der 
Primärseite könnte ggf. auch beide Funktionen übernehmen, aber man hat 
dann das Problem das die durch den Einschaltstromstoß ggf. auch so mal 
raus fliegt, trotz einer trägen Sicherung.

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