Hallo Leute,
heute zum ersten Mal mit Verbrauchszwängen konfrontiert. Die üblichen
Verdächtigen verbrauchen zu viel Strom, mehr als die Schaltung an sich.
20-30mA zeigt meine Anzeige an bei den verschiedensten LM7805/317...
geht das auch mit weniger Eigenverbrauch? IN sind zwischen 12-14V, out
ca 60mA...ich bin mir sicher, daß es da was gibt, aber irgendwie finde
ich im Forum keine Beiträge zu....
Danke
@ Max (Gast)
>Verdächtigen verbrauchen zu viel Strom, mehr als die Schaltung an sich.>20-30mA zeigt meine Anzeige an bei den verschiedensten LM7805/317...
Mess- oder Anwendungsfehler. 3-5mA sind da eher realistisch.
>geht das auch mit weniger Eigenverbrauch? IN sind zwischen 12-14V, out>ca 60mA...ich bin mir sicher, daß es da was gibt, aber irgendwie finde>ich im Forum keine Beiträge zu....http://www.mikrocontroller.net/articles/Versorgung_aus_einer_Zelle#Vier_Mignonzellen_mit_LowDrop-Linearregler
Wenn dir der Verbrauch wichtig ist und du 7 - 9V Spannungsdifferenz
zwischen In und Out hast, solltest du dir überlegen ob ein Schaltregler
vielleicht besser ist, z. B. LM2574.
Wie hoch ist die Ausgangsspannung? Wenn die Differenz zur
Eingangsspannung nicht zu hoch ist kann ein Linearregler (es gibt leider
nur wenige mit einem geringen Eigenverbrauch und einer Eigangsspannung
von um die 15V) effizienter als ein Schaltregler sein.
Georg W. schrieb:> Wie hoch ist die Ausgangsspannung?
Wenn man mal von irgendwelchen Hochlegeaktionen absieht, spricht der im
Titel angegebene 7805 für 5V am Ausgang ;-)
Max schrieb:> heute zum ersten Mal mit Verbrauchszwängen konfrontiert. Die üblichen> Verdächtigen verbrauchen zu viel Strom, mehr als die Schaltung an sich.
Evtl. kann man sich selbst was stricken, z.B. Bandgap-Referenz oder
Z-Diode und einen Low-Power-OP, der mit einem Emitterfolger die Spannung
zur Verfügung stellt.
Sowas ist allerdings in vielen Parametern schlechter, als die
integrierten Regler. Aber wenn man damit zurecht käme?
Falk, danke :) Mein gutes Multimeter hat bei A-Messung Schuß, das gute
Billig-Teil vorgeholt und nun stimmen die A-Angaben wieder! Und jetzt
weiß ich auch, daß ich den Vorgänger der Schaltung mit ähnlichen Werten
gemessen hatte, stimmt also...besten Dank
@ Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
>Evtl. kann man sich selbst was stricken, z.B. Bandgap-Referenz oder>Z-Diode und einen Low-Power-OP, der mit einem Emitterfolger die Spannung>zur Verfügung stellt.
Ist schon wieder Winter in Sibirien und der letzte Versorgungsflieger
abgestüzt?
siehe hier:
Beitrag "neuer Festspannungsregler LMS78"
ist aber nicht ganz billig - mir etwas zu teuer für meine Projekte.
>Evtl. kann man sich selbst was stricken, z.B. Bandgap-Referenz oder>Z-Diode und einen Low-Power-OP, der mit einem Emitterfolger die Spannung>zur Verfügung stellt.>Ist schon wieder Winter in Sibirien und der letzte Versorgungsflieger>abgestüzt?
Die Idee von Wilhelm ist im Prinzip okay ... und wir sind ja auch auf
dem Stand eines Entwicklungslandes; die andere Frage ist wo in China man
die Teile direkt bestellen kann ;-) es soll ja noch pinkompatibel sein
und auf die Platine passen.
Das weiß offenbar keiner so genau.
Da du nur 60mA Laststrom erwartest, bietet sich ein kleinerer
Spannungsregler an, z.B. ein 78L05. Laut Datenblatt von NEC braucht der
maximal 1,5mA bei 40mA Last und maximal 0,1mA im Leerlauf.
Oder der LP2950, mit typisch 8mA bei 100mA Last und 0,075mA im Leerlauf.
Mikrocontroller kann man aber auch prima ohne Spannungsregler an
Batterien betreiben. Wenn der Rest der Schaltung eine konstante Spannung
braucht, könnte man auch erwägen, einen Teil der Schaltung direkt an die
Batterie anzuschließen, und nur die wirklich nötigen Teile an den
Spannungsregler. Denn je geringer der belastet wird, umso weniger
Eigen-Strom verbraucht er.
> heute zum ersten Mal mit Verbrauchszwängen konfrontiert.> geht das auch mit weniger Eigenverbrauch?> IN sind zwischen 12-14V, out ca 60mA...
das war der TO
> Gelesen?> Ruhestrom 13mA.> Ging's um um den oder um den Wirkungsgrad?
Wenn der Wirkungsgrad besser ist, dann verheize ich weniger Energie ...
das heißt mein Eigenverbrauch muß besser ,im Sinne von geringer, sein.
Wie hoch der Laststrom ist weiß nur der TO, wie lange die Schaltung in
Betrieb ist weiß auch keiner.
Falls wirklich nur ein geringer Laststrom (so bis 100mA) das Thema ist,
ist natürlich die Lösung von Stefan Frings die bessere ... 60mA
Laststrom ... da würde ich mich über Eigenverbrauch überhaupt nicht
aufregen und gar nichts machen. Energieverbrauch kommt an ganz anderer
Stelle zustande.
Stefan Frings schrieb:> Mikrocontroller kann man aber auch prima ohne Spannungsregler an> Batterien betreiben.
So mache ich das im Augenblick auf dem Steckbrett. Das 8048-Derivat
läuft mit 2,5V bis 6V. Ein einzelner 74LS245 spielt da auch noch mit,
auch wenn er gerne eng tolerierte 5V +/-0,25V hätte, die 4 Mignonzellen
liefern zwischen voll und leer 6,4V bis 4V. So bald die Schaltung
eingeschaltet wird, sinkt auch die Spannung frischer Mignonzellen auf
6V, da muß man auch nichts mit Absolute Maximum Ratings befürchten, wenn
ein Baustein da mal 6V hat. Die haben da aber bei mir alle 7V.
Für Spannungsmessungen mit ADC ohne Referenz ist das aber nix, brauche
das im Augenblick aber auch nicht.
> IN sind zwischen 12-14V, out ca 60mA...
Also womöglich noch im KFZ-Bordnetz.
TPS76501
Denn selbst ein LM2951 zieht 10mA für sich
wenn er 100mA liefern soll.
> LM2574
So einen Unsinn können auch nur Leute schreiben, die niemals ein
Datenblatt bis zu Ende gelesen haben.