Hallo, ich beschäftige mich erst seit kurzem mit Elektronik. Ich habe nun eine Schaltung mit einem Atmega aufgebaut mit der eine LED zum blinken gebracht wird. Der Atmega steckt auf dem STK500 und hat somit seine eigene Stromversorgung. Die LED wird über eine CTBC 547 mit einem seperaten Netzteil geschaltet. Am Anfang hat diese Schaltung nicht funktioniert, sondern erst als ich die Masse des externen Netzteils mit der des Atmegas verbunden habe. Wieso ist das so? Ich habe mich ein bischen auf elektronik-kompendium.de eingelesen aber dort wird dies nicht erklärt! Normalerweise ist es doch egal wie der Strom zurückfließt? Grüße Timo
@ timo (Gast) >die Masse des externen Netzteils mit der des Atmegas verbunden habe. >Wieso ist das so? Das ist ein Grundprinzip der E-Technik. Man braucht einen StromKREIS, nicht nur einen Draht. > Ich habe mich ein bischen auf elektronik-kompendium.de >eingelesen aber dort wird dies nicht erklärt! Normalerweise ist es doch >egal wie der Strom zurückfließt? Nö. Soll er durch die Luft? Es muss IMMER einen Hin- und Rückweg geben. Eine gemeinsame Masse in in 99% aller Schaltungen nötig.
timo schrieb: > ...Normalerweise ist es doch egal wie der Strom zurückfließt? Er muss aber eben zurückfließen können. Wie soll er das, wenn der Stromkreis nicht geschlossen ist?
Versuche dich ein bisschen in Transistoren einzulesen. Damit ein NPN-Bipolartransistor schaltet muss an dessen Basis ein Strom zum Emitter fließen. Dieser Strom kann bei dir aber nicht fließen, da zwischen Emitter und Basis bei dir keine definierte Potentialdifferenz herrscht. Auf Wikipedia ist es eigentlich recht gut erklärt, einmal das Wasser-Modell mit Animation, und dann auch unter Funktionsweise was wie sein muss sowie eine Grafik eines etwas physikalischeren Modells: http://de.wikipedia.org/wiki/Bipolartransistor Um zu überprüfen ob du es verstanden hast, schaue dir einen PNP Transistor an und versuche den Unterschied herauszufinden.
Ich habs so verstanden, dass nur die Versorgung der LED vom separaten Netzteil stammt und zuerst nur das Plus (auf Anode bzw. Vorwiderstand) verbunden wurde. Da kann der Transistor noch lange aufmachen, wenn von der LED her nix kommt.
Wie oben schon geschrieben wurde.. Massen (GND) gehören in fast allen schaltungen verbunden. Ausgenommen sind diffenrentielle Anschlüsse und galvanisch zu trennende Stromkreise. Der Strom, der in die Schaltung fließt, muss auch in die selbe Quelle zurück. Du hast einen Stromkreis, der die LED ansteuert und Versorgt (über den Transistor) und Du hast den Kreis, der den Controller versorgt. Beide kommen aus der selben Quelle. Der Strom der in den Controller fließt, versorgt ihn und seine Ausgänge. An einem Ausgang hängt der Transistor mit LED. Der Gesamtstromkreis geht also von der Quelle durch den Controller in den Transistor. Dein Controllerausgang liefert eine positive Spannung (gegenüber GND) und muss dann auch nach GND abfließen können.. und nicht gegen die Versorgungsspannung des Transistors/LED. klar?
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