4V (10MOhm) Signal auf 24V Signal

OP (Firma: Elektro-Mack) #3199235
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Hallo zusammen,
ich habe folgendes Problem:
Ich habe ein Gerät welches ein Ausgangssignal von ca. 4V ausgibt. Dieses 
Signal ist nur sehr schwach belastbar, max. 1MegaOhm Last. Dieses Signal 
soll mit einem 24V Eingang ausgewertet werden. Es handelt sich um ein 
Statussignal (Fehler), ist also kein hochfrequentiertes Signal.

Ich wollte jetzt das 4V Signal auf einen BTS 712 N1 geben und 
anschließend mit einem Optokoppler auf 24V bringen. Jedoch habe ich 
diesen IC noch in keinem shop gefunden. Habe auch keine Ahnung ob der 
für diese Aufgabe das Richtige ist, habe diesen Typ nur im Tabellenbuch 
gefunden.
Gibt es noch eine andere Möglichkeit?

Vielen dank für Eure Hilfe!
#3199245
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@Fabian Schmid (Firma: Elektro-Mack) (fasid)

>Ich habe ein Gerät welches ein Ausgangssignal von ca. 4V ausgibt. Dieses
>Signal ist nur sehr schwach belastbar, max. 1MegaOhm Last.

Na gut.

>Dieses Signal
>soll mit einem 24V Eingang ausgewertet werden. Es handelt sich um ein
>Statussignal (Fehler), ist also kein hochfrequentiertes Signal.

Du braucht einen Pegelwandler.

>Ich wollte jetzt das 4V Signal auf einen BTS 712 N1 geben und
>anschließend mit einem Optokoppler auf 24V bringen.

Gehts noch umständlicher? Wozu die Galvanische Trennung?
Wenn man die nicht braucht, reicht ein Komparator, LM393 ist dein 
Freund.
Wenn doch, klemmt man hinter den Komparator einen Optokoppler. Einen 
Leistungstreiber ala BTS xyz braucht man hier keine Sekunde.
Gast #3199246
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Hi

> Habe auch keine Ahnung ob der
>für diese Aufgabe das Richtige ist, habe diesen Typ nur im Tabellenbuch
>gefunden.

Lt. DB hat der einen Eingangswiderstand von 6k. Also eher ungeeignet.

MfG Spess
#3199300
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Falk hat das wichtigste schon gesagt. Da der Ausgang doch recht 
hochohmig ist, würde ich den Komparator als Schmitt-Tigger verschalten 
und dessen Eingang mit ca. 1 bis 10n puffern (direkt am Eingang des 
Komparators), wenn du dir die Verzögerungen von einigen ms leisten 
kannst. So kannst du einige Störunge unterdrücken (falls vorhanden).
Gast #3199319
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Hallo danke schon mal für die Antworten.

@falk
> Wenn man die nicht braucht, reicht ein Komparator, LM393 ist dein
> Freund.
> Wenn doch, klemmt man hinter den Komparator einen Optokoppler. Einen

Habe mal das Datenblatt des LM393 angeschaut. Der "High-level Output 
current" von 50nA erscheint mir auch für einen SPS-Eingang als zu 
niedrig. Könnte dann noch einen Optokoppler hinhängen, wenn der nicht 
auch mehr als 50nA benötigt.
Was für einen Optokoppler schägst du denn vor?

MfG
#3199339
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@ fasid (Gast)

>Habe mal das Datenblatt des LM393 angeschaut. Der "High-level Output
>current" von 50nA erscheint mir auch für einen SPS-Eingang als zu
>niedrig.

Das ist ein Leckstrom, kein Ausgangstrom!

>Könnte dann noch einen Optokoppler hinhängen, wenn der nicht
>auch mehr als 50nA benötigt.

[ ] Du kennst dich mit Optokopplern aus.

>Was für einen Optokoppler schägst du denn vor?

Brauchst du den denn WIRKLICH? Brauchst du eine [[Galvansiche 
Trennung]]?

Für ein langsames Statussignal tut es jeder 0815 Typ. CYN17 & Co, siehe 
Optokoppler.
OP (Firma: Elektro-Mack) #3199376
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@falk

ok, den richtigen Ausgangsstrom habe ich auf dem hier verknüpften 
Datenblatt jetzt auch gefunden :)

Ich habe ein 24V Netzteil und auf diesem Netzteil hängt das oben 
beschriebene Gerät mit dem 4V Ausgang und viele andere Geräte wei FU´s 
und Ini´s, deshalb weiß ich nicht ob auf dieser Spannung schon zu viele 
Störungen liegen, damit das richtig funktioniert. Deshalb war meine 
Überlegung ob ich nicht ein seperates Netzteil einbaue welches ich von 
der anderen Spannung trenne, dann bräuchte ich eine Trennung.
Was meinst du dazu?
#3199413
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@ Fabian Schmid (Firma: Elektro-Mack) (fasid)

>Ich habe ein 24V Netzteil und auf diesem Netzteil hängt das oben
>beschriebene Gerät mit dem 4V Ausgang und viele andere Geräte wei FU´s
>und Ini´s,

Und die SPS?

>deshalb weiß ich nicht ob auf dieser Spannung schon zu viele
>Störungen liegen, damit das richtig funktioniert.

Für einen einfachen, digitalen Statusausgang reicht das locker. GGf. 
muss man nur einen Ausgangstransistor noch an den Komparator hängen, 
weil SPSen typisch niedrige Eingangswiderstände von nur wenigen kOhm 
haben, da ist man mit einem Open Kollektor-Ausgang vom Komparator bissel 
schwach.

etwa so.

Beitrag "Re: Transistorschalter für Versorgungsspannung"

Wobei T1 bei dir der Komparator ist.

Wenn es kurzschlussfest sein soll, eher so.

Beitrag "Re: Strombegrenzt schalten"

Auch hier wird Q1 durch den Komparator ersetzt.

>Deshalb war meine
>Überlegung ob ich nicht ein seperates Netzteil einbaue welches ich von
>der anderen Spannung trenne, dann bräuchte ich eine Trennung.

Nicht sinnvoll und notwendig.
OP (Firma: Elektro-Mack) #3199455
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@ falk


Die SPS Eingangskarte hat als Bezug auch diese 24V.

Wie muss ich den LM393 anschließen, geht als Versorgungsspannung auch 
24V und 0V, oder muss ich eine positive und eine negative Spannung 
anlegen?
Gibt es vielleicht auch so ein tolles Schaltbild wie bei den 
Transistorschaltungen?

Tausend Dank!

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