Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Konstanter Spannungsabfall bei aufeinander folgenden Messungen


von Jan (Gast)


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Hallo mikrokontroller.net Forum.

Ich habe ein kleines Problem mit einer Schaltung, die ich für die Uni 
mache. Und zwar benutze ich einen nicht invertierende Verstärker, der 
mit einem LT1013DP und einem 0,1 Präzisionswiederstand von 
Isabellenhütte arbeitet. Das Ergebnis wird dann von einem ADC mit einem 
STM32F4Discovery Board ermittelt. Der Verstärker wird mit 100kOhm und 
1kOhm betrieben, so dass eine Verstärkung von ungefähr 101 zu erwarten 
wäre. Gemessen wird ein Microcontroller Cortex M0 von STM, der einen 
Assemblerbefehl endlos wiederholt.

Unabhängig von jeder Genauigkeit wird das Ergebnis jedoch mit jeder 
Messung kleiner, obwohl exakt das selbe gemessen wird. Habe auch einmal 
das Discovery Board ausgetauscht gegen zwei digitale Multimeter und 
diese zeigten in Echtzeit den konstanten Abfall der Spannung an.

Die beiden Schaltungen sind übrigens geätzt und größtenteils per SMD 
bestückt. Die Verbindungen habe ich über Brückenkabel hergestellt.

Ich bin nicht so bewandert in Elektrotechnik (Kerninformatiker). Gibt es 
da einen Effekt, der so ein Verhalten auslöst ?

Viele Grüße und danke für jede Hilfe. Weitere Informationen, falls 
benötigt, kann ich gerne geben.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Das Ganze sieht nach einem Temperaturproblem aus, dewegen folgende 
Fragen:

Welcher Strom fließt durch R3?

Um welchen Typ handelt es sich bei R3?

Wie genau ist R3 verdahtet? Kannst du ein Foto davon machen?

Welche Spannung misst du am Ausgang von IC1 zu Beginn?

Welche Spannung misst du am Ausgang von IC1, nachdem die Schaltung 
längere Zeit läuft?

von Jan (Gast)


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Hallo Yalu,

durch R3 läuft im Grunde die Masse vom Microcontroller zurück.

R3 ist ein Shunt von Isabellenhütte PBV R100.

Ein Foto habe ich angehangen und zusätzlich noch ein txt File mit zwei 
aufeinander folgenden Messergebnissen.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Jan schrieb:
> durch R3 läuft im Grunde die Masse vom Microcontroller zurück.

D.h. du misst den (möglicherweise schwankenden) Stromverbrauch des µC?

Zudem sind die Anschlüsse des Shunts gesteckt. Steckverbindungen haben 
oft variable Übergangswiderstände, die sich bei den 0,1Ω des Shunts 
durchaus bemerkbar machen können. Um solche Fehler zu eliminieren, 
bedient man sich der Vierleitermessung, die ja vom Shunt dank seiner 
vier Anschlüsse unterstützt wird.

http://de.wikipedia.org/wiki/Vierleitermessung

von Jan (Gast)


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Im Grunde ist dieser Shunt eh nur eine Übergangslösung. Im Prinzip soll 
da ja ein SMD Shunt drauf. Kann denn die Steckverbindung dieses Phänomen 
auslösen, dass die Messergebnisse ständig sinken ?

Ich meine, ich messe im Grunde immer den selben assemblerbefehl in jeder 
Messreihe (in diesem Fall SUBS) mit den selben Parametern. Da dürfte 
doch eigentlich keine Schwankung im Verbrauch sein.

Danke schon mal für die Hinweise mit der Vierleitermessung.

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