Ich stolpere immer über folgende Formulierung, die meiner Meinung nach falsch ist, sich aber fast immer so findet: "Bevor ich meinen Kaffee nicht ausgetrunken habe, stehe ich nicht auf..." Es müsste doch heissen: "Bevor ich meinen Kaffee ausgetrunken habe, stehe ich nicht auf." ( das erste "nicht" ist Blödsinn in solchen Sätzen, oder? ) Jetzt ihr...
Stefan M. schrieb: > Ich stolpere immer über folgende Formulierung, die meiner Meinung nach > falsch ist, sich aber fast immer so findet: Nun, solche Formulierungen haben sich im Laufe der Zeit eingeschlichen, obwohl sie eigentlich falsch sind. Solche Feinheiten sollte man aber nicht hier, sondern in speziellen Foren diskutieren. Wirklich störend ist es hier, das in manchen Beiträgen mehr Fehler als Worte sind. Auch die permanente Kleinschreibung stört sehr den Redefluss, sodas man teilweise mehr Zeit zum interpretieren der Sprache, als für das eigentliche, technische Problem braucht. Gruss Harald
Stefan M. schrieb: > ( das erste "nicht" ist Blödsinn in solchen Sätzen, oder? ) Es ist die umgangssprachliche Bekräftigung der Verneinung. Schreiben sollte man sowas tatsächlich nicht... Das ist genau wie mit der Frage beim Essen: "Willst du nichts mehr?" Es gibt darauf 3 Antworten: "Ja", "Nein" und "Doch". "Ja" und "Nein" bedeuten "Danke, ich bin satt." Die Antwort "Doch" bedeutet aber "Ich hätte gerne noch eine Portion." ;-) Harald Wilhelms schrieb: > permanente Kleinschreibung stört sehr den Redefluss, > sodas man teilweise mehr Zeit zum interpretieren der Sprache, "Das Interpretieren" wird groß geschrieben... ;-)
Harald Wilhelms schrieb: > das in manchen Beiträgen mehr Fehler als Worte sind. Stimmt, hier sind auch schon zwei drin.
Peter Bünger schrieb: >> das in manchen Beiträgen mehr Fehler als Worte sind. > > Stimmt, hier sind auch schon zwei drin. Nun, zumindest hat der Beitrag mehr Worte (oder auch Wörter) als Fehler. Und es stimmt, das ich anstelle von Redefluss besser Lesefluss geschrieben hätte. Mir ging es in meinem Beitrag darum, das einzelne Fehler eher nicht stören, sehr viele Fehler aber schon. :-) Gruss Harald
Harald Wilhelms schrieb: > Wirklich störend ist es hier, das in manchen Beiträgen mehr Fehler > als Worte sind. Speisekarten sind aber auch eine wahre Fundgrube. Wie etwa eine Crème "Büllèe". Exakt so.
http://de.wikipedia.org/wiki/Doppelte_Verneinung Die deutsche Aussage "nichts genaues weiß man nicht" soll dem britschen NATO-Sprecher Jamie besonders gefallen haben
Stefan M. schrieb: > "Bevor ich meinen Kaffee nicht ausgetrunken habe, stehe ich nicht > auf..." Das hört sich zumindest noch einigermassen korrekt an und ist auch verständlich. Mich stören eher andere Dinge, die insbesondere in letzter Zeit im TV (sowohl bei den Privaten als auch im ÖR) praktisch ausschließlich verwendet werden, trotzdem aber meiner Meinung nach falsch sind: 1. Die Verwendung von "in + Jahresangabe" für "im Jahr", beispielsweise: "In 2014 wird die Regierung..." oder "Der Gewinn wird in 2014..." Was soll den bitte "in 2014" bedeuten? Es heisst "Im Jahr 2014"! Oder von mir aus auch nur "2014" ohne das Deppenpartikel "in". 2. Ausschließliche Verwendung von "Eins" wenn es "Ein" heissen müsste: "Der Spitzenkandidat erreichte Achtundneunzig-Komma-EINS Prozent..." "Der Gewinn betrug EINS-Komma-EINS Millionen" Meiner Meinung nach Sind es 98-Komma-EinProzent / Ein-komma-Ein Mio. Bei beidem könnte ich regelmässig auszucken und den Amok-Kasperl machen. Auch Schlimm, aber eher im Web Anzutreffen: "Der/Die/Das Einzigste" :-(
Norbert M. schrieb: > 2. Ausschließliche Verwendung von "Eins" wenn es "Ein" heissen müsste: > "Der Spitzenkandidat erreichte Achtundneunzig-Komma-EINS Prozent..." Abgesehen davon, dass ich die Aversion nicht nachvollziehen kann: Es erhöht die Verständlichkeit bei gesprochener Sprache signifikant.
Norbert M. schrieb: > ..... Glücklicherweise ist das nur deine Mindermeinung. Ein-Komma-Ein-Millionen, brrr, da rollen sich ja die Fußnägel auf. Wahrscheinlich heißt bei dir aber der Spruch auch: "drei, zwei, ein, MEIN!"
Martin Kreiner schrieb: > Norbert M. schrieb: > Glücklicherweise ist das nur deine Mindermeinung. Weswegen? Nur weil Du das behauptest? > Ein-Komma-Ein-Millionen, brrr, da rollen sich ja die Fußnägel auf. Und mir bei Eins-Komma-Eins Millionen. > Wahrscheinlich heißt bei dir aber der Spruch auch: "drei, zwei, ein, > MEIN!" Nein, denn das ist eine Zählung. Aber bei Fragen ist es entweder Ein oder Eine, Einer, Eines. Nie jedoch Eins. Wenn der Gelaterist das kleine Mädchen fragt, wieviel Kugeln Eis es haben möchte, dann sagt sie "Eine" und nicht "Eins". Du bestellst wohl wie folgt im Gasthof: "Ich hätte gerne eins Paar Würstchen und dazu eins Bier." Und die Servierkraft fragt höflich nach: "Wollen Sie eins Brötchen dazu, oder dürfen es zwei sein?" (Klar, da könnte man sich jetzt drüber Streiten, weil das ja wieder eine Verwendung im Sinne eines Artikels ist.) Und in Deutschland wohnen wohl 80-Komma-Eins Millionen Menschen statt 80-Komma-ein Millionen? Wieviele Menschen leben in Deutschland? Und das Bier hat 5-Komma-Eins Prozent Alkohol, anstatt 5-komma-ein? Und Clausthaler? Hat unter Eins Prozent? Hört sich muSen sehr falsch an. Kann ich alles nicht nachvollziehen und habe ich damals auch anders gelehrt bekommen. Nor.
Norbert M. schrieb: > Und in Deutschland wohnen wohl 80-Komma-Eins Millionen Menschen statt > 80-Komma-ein Millionen? Wieviele Menschen leben in Deutschland? Gemäß jüngstem Zensus: 80-Komma-zwei Millionen. > Und das Bier hat 5-Komma-Eins Prozent Alkohol, anstatt 5-komma-ein? Ersteres. > Kann ich alles nicht nachvollziehen und habe ich damals auch anders > gelernt. Siehste, und ich habe seinerzeit gelernt, dass es statt > Servierkraft "Herr Ober" oder "Fräulein" heißt. :)
Norbert M. schrieb: > "Der Gewinn betrug EINS-Komma-EINS Millionen" > Meiner Meinung nach Sind es 98-Komma-EinProzent / Ein-komma-Ein Mio. >> Ein-Komma-Ein-Millionen, brrr, da rollen sich ja die Fußnägel auf. > Und mir bei Eins-Komma- Eins Millionen. ...... > Und in Deutschland wohnen wohl 80-Komma-Eins Millionen Menschen statt > 80-Komma-ein Millionen? Wieviele Menschen leben in Deutschland? > > Und das Bier hat 5-Komma-Eins Prozent Alkohol, anstatt 5-komma-ein? Fettung durch mich. Vielleicht entscheidest du dich mal, ob mit oder ohne "s".
Norbert M. schrieb: > Und in Deutschland wohnen wohl 80-Komma-Eins Millionen Menschen statt > 80-Komma-ein Millionen? Ein_e_ Million, ein_e_ Milliarde. Denn: die Million. Also auch: 80-komma-ein_e_ Millionen Menschen.
Mich stört momentan sehr, daß sich niemand mehr erinnert (also selber, reflexiv): Neudeutsch: Ich erinnere unser Gespräch gestern. (tut weh im Ohr) aktiv: Ich erinnere (Dich/Euch) an unser Gespräch gestern. (Wir haben vereinbart..) passiv: Ich erinnere mich an unser Gespräch gestern. (Mein Gehirn funktioniert noch und ist nicht ausgelagert ins iPhone, deshalb kann ich das selbst ohne Aufzeichnung: Es war ein herzliches Gespräch, wir saßen am Ufer, ...) Wie lange wird es dauern, bis man nicht mehr unterscheiden kann: Ich wasche (mich?) morgens, Ich sehne (mich?nach? Dir?Dich?) :-)
Rufus Τ. Firefly schrieb: > 80-komma-ein_e_ Millionen Menschen. Und wenn man nur die Zahl sagt, dann ist es 80-komma-<was>?
Und warum? Weil es auf englisch heißt: i remember ... vorher schon Hauptsätze nach weil, statt Nebensätze, "weil das geht ja auch" (aua im Ohr) und warum? weil es auf englisch mit because ... so gemacht wird. Da möchte man doch frei nach Walter Ulbricht fragen: Müssen wir denn wirklich jeden Dreck, der da zu uns herüberschwappt, nachplappern.. ..
Bei dieser Logik kommt dann aber "Meine Oma ist 80-komma-ein Jahr alt." raus. Da muss man in der Betonung schon aufpassen, dass man ihr nicht noch die Windeln wechseln muss. Dem Sinngehalt folgend beziehe ich die Jahre lieber auf die 80 als auf die 1.
A. K. schrieb: > Und wenn man nur die Zahl sagt, dann ist es 80-komma-<was>? achzig komma eins und wenn man nur den Wert von Pi angeben will, dann ist der ungefähr drei komma eins vier eins fünf ...
A. K. schrieb: > Bei dieser Logik kommt dann aber "Meine Oma ist 80-komma-ein Jahr alt." > raus. genau.
Apropos syntaktisches und semantisches Sprachgefühl: Auch wenn sie im Deutschen eine Sache ist, wird für mich sprachlich "Das Mädchen, sie tut .." draus. Da ist es mir wurscht, was der Duden sagt.
Rainer Unsinn schrieb: >Neudeutsch: >Ich erinnere unser Gespräch gestern. (tut weh im Ohr) Ja, das tut auch meinen Ohren (oder Augen) weh. Ein "beliebter" Wischi-Waschi-Ausdruck ist in meinen Augen auch: nicht wirklich Kein klares "Nein, es ist nicht..." Vor ein paar Tagen schrieb ich in einem anderen Zusammenhang, daß mir die Phrase "Das macht Sinn...." gewaltig auf die Nerven geht, weil Sinn nicht herstellbar ist. Also zusammengefaßt: "Ich erinnere, daß es nicht wirklich Sinn macht, sich über solchen Dreck zu echauffieren." ;-) MfG Paul
A. K. schrieb: > Und wenn man nur die Zahl sagt, dann ist es 80-komma-<was>? Dann ist es eine Zahl. Und wird so ausgesprochen, wie man eine Zahl halt ausspricht - 80-komma-Eins.
Paul Baumann schrieb: > Ein "beliebter" Wischi-Waschi-Ausdruck ist in meinen Augen auch: > /nicht wirklich/ Was ist denn das exakte Äquivalent im Urdeutschen?
Paul Baumann schrieb: > Also zusammengefaßt: "Ich erinnere, daß es nicht wirklich Sinn macht, > sich über solchen Dreck zu echauffieren." Amen! (leider) A. K. schrieb: >> /nicht wirklich/ > > Was ist denn das exakte Äquivalent im Urdeutschen? "(überhaupt) nicht" "nicht wirklich" heißt für mich "nicht" + ich will Dich aber nicht enttäuschen und lass Dir ein klein wenig sinnlose Hoffnung.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Also auch: > > 80-komma-ein_e_ Millionen Menschen. Da es sich um eine Zahl handelt, ist hier 80-komma-eins angesagt (80,1). Oder auf wen oder was soll sich diese "eine" beziehen? Noch ein schönes seltsames Beispiel: Eins-komma-eine Bananen. ---
@Rainer >"nicht wirklich" heißt für mich "nicht" + ich will Dich aber nicht >enttäuschen und lass Dir ein klein wenig sinnlose Hoffnung. Das war Gedankenübertragung. ;-) @A.K. Ich hätte nichts Anderes zur Erklärung liefern können als Rainer. MfG Paul
Rainer Unsinn schrieb: >>> /nicht wirklich/ >> >> Was ist denn das exakte Äquivalent im Urdeutschen? > > "(überhaupt) nicht" Da gehts schon los. Mir schwebt da eher ein "eigentlich nicht" vor, was doch eine deutlich andere Nuance hat.
Norbert M. schrieb: > Wenn der Gelaterist das kleine Mädchen fragt, wieviel Kugeln Eis es > haben möchte, dann sagt sie "Eine" und nicht "Eins". Wenn der Bäcker Dich fragt, wieviele Brote Du haben möchtest, sagst Du: "Eine"? Oder nicht doch "Eins"? Die Kugel Eis: Eine. Das Brot: Eins. (Eigentlich Eines). Der Hummer: Einen. Norbert M. schrieb: > "Der Gewinn betrug EINS-Komma-EINS Millionen" Sowieso falsch: Eins-Komma-Eine Million. Erst ab Zwei sind es mehrere MillionEN.
Timm Thaler schrieb: > Sowieso falsch: Eins-Komma-Eine Million. Erst ab Zwei sind es mehrere > MillionEN. Vor dem Komma oder dahinter? Denn beim Bezug auf die letzte Zahl - wie oben von einigen bevorzugt - entsteht ein Widerspruch zwischen der reinen Syntax und der Bedeutung. Wenn 2,1 Mio sprachlich eine Million suggerieren, 1,2 Mio aber mehr als eine. Ich ziehe in solchen Fällen gerne die semantische Logik vor. Und lese die Zahl als Zahl und setze die Millionen in beiden Fällen in den Plural. Und dann ist <egal>-komma-eins Millionen" sinnvoll.
Mathias K. schrieb: > Da es sich um eine Zahl handelt, ist hier 80-komma-eins angesagt (80,1). > Oder auf wen oder was soll sich diese "eine" beziehen? Nein, es handelt sich um eine Mengenangabe. Das "Eine" beziehl sich auf die Million. > Noch ein schönes seltsames Beispiel: Eins-komma-eine Bananen. Du sagst also "Eins Banane" (um den falschen Plural Deines Beispiels zu beseitigen)
A. K. schrieb: > Da gehts schon los. Mir schwebt da eher ein "eigentlich nicht" vor, was > doch eine deutlich andere Nuance hat. Siehe oben (das mit dem klein wenig sinnlose Hoffnung). Aber vielleicht ist es ja auch anders. Erklär mal, was für Dich inhaltlich der Unterschied zwischen diesen beiden Sätzen ist, die eine Frau Dir sagt: Ich liebe Dich nicht. Ich liebe Dich eigentlich nicht. Und meinetwegen noch: Ich liebe Dich nicht wirklich. ?
Rufus Τ. Firefly schrieb: > A. K. schrieb: >> "Meine Oma ist 80-komma-ein Jahr alt." Meine Omi ist 80-komma-ein Jahre alt ;-) >> Und wenn man nur die Zahl sagt, dann ist es 80-komma-<was>? > Und wird so ausgesprochen, wie man eine Zahl halt ausspricht - 80-komma-Eins. "Man" macht das also so? Ich nicht, und in meinem Freundes- Bekannten- und Verwandtenkreis auch keiner. "Er hat 80-komma-eins Millionen verdient" Meiner Meinung nach: Er hat 80-komma-Ein Millionen verdient. "Der Wagen verbraucht 18-komma-eins Liter" Der Wagen verbraucht 18-komma-einen Liter Anyway, wir kommen auf keinen grünen Zweig. Ich werde meinen Sprachstil in dieser Sache jedenfalls beibehalten und mich weiterärgern. Was mich auch ärgert: Wenn jemand "eckelig" schreibt. Leider sehe ich das immer nur geschrieben, daher würde mich interessieren, ob die Leute, die das so schreiben, auch ähnlich zu "eckig" aussprechen.
Norbert M. schrieb: > Meiner Meinung nach: Er hat 80-komma-Ein Millionen verdient. > "Der Wagen verbraucht 18-komma-eins Liter" > Der Wagen verbraucht 18-komma-einen Liter Warum "ein" bei Millionen, aber "einen" bei Liter? Wärest Du konsequent, müsstest Du "Der Wagen verbraucht 18-komma-ein Liter" schreiben (bzw. sprechen).
> A. K. schrieb: > Siehe oben (das mit dem klein wenig sinnlose Hoffnung). Aber vielleicht > Erklär mal, was für Dich inhaltlich der Unterschied zwischen > diesen beiden Sätzen ist, die eine Frau Dir sagt: > Ich liebe Dich nicht. Das heisst, daß ich die vergessen kann. >> Ich liebe Dich eigentlich nicht. Dabei denkt sie sich: Aber Du hast viel Geld (oder andere Qualitäten). >> Ich liebe Dich nicht wirklich. Sagt aus, daß man verarscht wurde. "Ich liebe Dich nicht wirklich. Ich hab's nur behauptet, damit ich Dich in's Bett kriege." ;-) Btw, es ist arschheiß, ich war vorhin eine Stunde rasenmähen :-(
Norbert M. schrieb: > hab's nur behauptet, damit ich Dich in's Bett kriege." Wo wir grad bei Sprachschluderei sind: Eines von den beiden ist ein Deppostroph. ;-)
Schäm, erwischt. Naja, ich bin eben schon so alt, früher gab es diese Kontraktionen wie "ins" noch nicht, da schrieb man das noch aus :-) Noch so ein Dummfug ist mir grade eingefallen, den ich auch immer wieder sehe: "Wo liegt der Hacken an der Sache?"
Norbert M. schrieb: > Noch so ein Dummfug ist mir grade eingefallen, den ich auch immer wieder > sehe: "Wo liegt der Hacken an der Sache?" Üblicherweiße ist dass nen Standart.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Norbert M. schrieb: >> "Wo liegt der Hacken an der Sache?" > Üblicherweiße ist dass nen Standart. Ich glaub, da hab ich euch einiges vorraus. Nach meinem Empfinden: Das Ergebnis ist eins-koma-eins. Es ist ein-komma-ein Grad. eins-komma-eine Million Menschen
Wie würdet ihr "101,111 Mio" aussprechen? Etwa "Eine-Hundert-Eine-Komma-Eine-Eine-Eine Million"? =8-O Nach meinem Geschmack wird jede von 1 verschiedene Zahl mit einem nachfolgenden Substantiv (auf das sich die Zahl bezieht) genauso ausgesprochen, wie wenn die Zahl isoliert dastünde. Nur bei 1 wird die Zahl durch den passenden unbestimmten Artikel ersetzt. Gibt es da vielleicht eine (halb-)offizielle Referenz (Duden o.ä.), die die Aussprache von Zahlwörtern bzw. deren Schreibweise in Worten genauer spezifiziert ist?
Ihr habt Sorgen! Ich frage mich ja eher, warum es der dritte und nicht der dreite ist und warum wir zu dritt sind und nicht zu dreit. Warum trinkt man eigentlich Apfelsaft und nicht Äpfelsaft? Ist da nur ein Apfel drin? Man trinkt ja auch Bananensaft und nicht Bananesaft. Genauso sollte es Kirschensaft heißen, ganz nach dem Vorbild des Pflaumensaft, ganz sicher aber auch nicht Kirschesaft. Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe.
Vlad Tepesch schrieb: > Das Ergebnis ist eins-koma-eins. Mit diesem wunderschönen Typo hast Du alles wesentliche und noch ein bisschen mehr zur Diskussion beigetragen -- Danke!
einhunderteins komma eins eins eins Millionen Übrigens: Eine Million ist richtig, aber bei mehr z.B. 100 Millionen kommt das "en" hinten dran.
Andi $nachname schrieb: > Warum trinkt man eigentlich Apfelsaft und nicht Äpfelsaft? Ist da nur > ein Apfel drin? Man trinkt ja auch Bananensaft und nicht Bananesaft. > Genauso sollte es Kirschensaft heißen, ganz nach dem Vorbild des > Pflaumensaft, ganz sicher aber auch nicht Kirschesaft. Ist euch schon aufgefallen, dass solche (und viele andere Dinge auch) in Dialektsprachen meist logischer und durchgängiger umgesetzt sind? Die Mitglieder des Gremiums für die Definition des Standarddeutschen waren offensichtlich keine Ingenieure und erst recht keine Informatiker oder Mathematiker :)
Yalu schrabte: >Die >Mitglieder des Gremiums für die Definition des Standarddeutschen waren >offensichtlich keine Ingenieure und erst recht keine Informatiker oder >Mathematiker :) Mit Mathematikern habe ich dort auch nicht gerechnet.... ;-) MfG Paul
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