Gast
#3208555
Hallo zusammen, ich bin auf der Suche nach einem etwas größeren Ferritkern für einen Drehstromwechselrichter. Sowas in der Größenordnung PM114 oder PM87. Bei den üblichen Verdächtigen mit großem Angebot werden da gewaltige Preise aufgerufen. Das wollte ich nach Möglichkeit erst mal vermeiden. Hier hatte ich schon zugeschlagen: http://www.aaaa-electronic.de/products.php?Ferrite-Core-PM-Core-Power-Transformer-Energy-Storage-Choke-1-Stueck allerdings ging ich davon aus einen Satz und nicht nur eine Kernhälfte zu bekommen. Da lag ich aber falsch und habe es wieder storniert. Jetzt mal ne Frage an die die sich damit auskennen. Worin liegt der Haupt-Vorteil dieser PM Kerne gegenüber anderen Kernen. Eigentlich sollte beim selben Material die Querschnittsfläche für die übertragbare Leistung massgebend sein. Ein E70 hat mit 676mm² ungefähr das selbe wie ein PM87/70 mit 700mm². Die Verluste sind auch ähnlich. Der Preis für den Satz ist beim PM87 aber ca. 5 mal so hoch wie beim E70. Warum werden dann oft die viel teuren PM Kerne verbaut. Ich hatte mir mal ein Angebot für einen kompletten Übertrager machen lasse. Da wurde auch ein PM114 angeboten. Für einen Tipp wo man solche Kerne günstig bekommt wäre ich dankbar. 2. Frage ist die Stromdichte bei diesen Kernen. Mit was kann man da realistisch rechnen? Für Vorversuche habe ich 3 x 32 Kupferlackdrähte verdrillt und dann 4 Windungen auf eine Lage eines ETD59 Kerns primär gewickelt. Das ergibt einen Querschnitt von 12mm². Was für einen Strom würdet ihr diesem Konstrukt zutrauen. Ich frage deshalb so blöd, weil das was man so liest und das was man in der Realität findet oft weit auseinander liegt. Eine gekaufte Drossel für 10A ist mit 1mm Draht bewickelt. Das sind immerhin 12,74 A/mm² und damit weit von den Lehrbuchmeinungen weg. Vielen Dank schon mal.