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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik genauigkeit ADC-Ref im ATmega128


Autor: Ronny Schulz (Gast)
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Ich möchte die interne Referenz des ATmega128 für den ADC nutzen. Leider
ist die Genauigkeit völlig daneben, was sich auf meine Messergebnisse
negativ auswirkt. Ist das grundsätzlich ein Problem oder nur hier bei
mir. Anstatt der internen Referenz von 2.56V messe ich am Referenzpin
2.76V.

Der Pin hängt im Moment offen. Ich könnte ihn aber für die Zukunft auch
mittels Kondensator gegen Masse entkoppeln (10n oder noch kleiner?).

Anbie die Schaltung, wie es angeschlossen ist.

Autor: mmerten (Gast)
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Die interne Referenz ist zwar recht stabil, allerdings bewegen sich die
Fertigungstoleranzen im Bereich 2,3 - 2,8 Volt Nennspannung je nach
Charge. Also bei Bedarf Nennwert im EEPROM speichern und Messergebnis
per software korrigieren, oder externe referenz z.b. tl431 mit abgleich
verwenden.

Autor: Leseesel (Gast)
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Was ist eigentlich so schwer daran, mal ins Datenblatt zu schauen?

Autor: (geloescht) (Gast)
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(Dieser Beitrag wurde geloescht)

Autor: marcel (Gast)
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Also entkopplen auf jeden Fall, das kann nicht schaden.
Du bekommst vielleicht aber auch durch den einen Eingang ADC_12V einen
zu hohen Wert auf den ADC bekommst (eigentlich nur im Bereich von 0V
bis AREF/VCC).
Dann evtl. musst du noch die Signale Filtern, damit du die Störungen
minimieren kannst (LC-Netzwerk).

Autor: Ronny Schulz (Gast)
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Vielen Dank für die Hilfe. Ich habe mal ein wenig recherchiert und mal
wirklich genau mit allen Toleranzen gerechnet. Das Ergebnis ist
erschreckend. Die 12V, die ich über den Spannungsteiler messe haben so
eine starke Toleranz, dass bei anliegenden 12V im ungünstigsten Fall
10,37 - 13,06 V rauskommen. Eine gute Verbesserung stellt der TL431 dar
bzw. auch der Umstieg auf 0,1% Widerstände. Da liegen dann die Werte nur
noch zwischen 11,71 - 12,28V, was schon sehr viel besser ist.

Gibt es einen Refrenzspannungsgeber, der noch bessere Toleranzen hat
als der TL431. Also ich bin sicher, dass es die gibt. Aber kennt jemand
welche?

Autor: Marco S (Gast)
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Habe auch Probleme mit der internen Referenz gehabt (~2.4V). Das ist für
einen Lipoly-Lader nicht so gut. Und weil ich über kein genaues
Messgerät verfüge, habe ich eine externe Referenz von Reichelt
geordert:

LT 1004 CZ-2,5   Referenz,  TO-92  2.10 Euro.

Der ist zwar teurer als der TL431, aber hoffentlich auch besser.
Allgemein gilt wohl: Je mehr Geld du auf den Tisch legst, desto besser
wird die Referenz. Zudem könnte man die Temperaturabhängigkeit
eliminieren, indem man den Referenzbaustein heizt und in der Temperatur
regelt.

Gruß
Marco
-

Autor: pebisoft (Gast)
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du kannst auch 7v anschliessen, die spannung muss aber so hoch sein am
ausgang das dein avr zufrieden ist.
mfg pebisoft

Autor: Ronny Schulz (Gast)
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Ich habe mal bei Reichelt da ein wenig nach Referenz gesucht. Der Beste
mit Preis-/Leistung ist meiner Meinung nach der LT1009 mit 0,2%
Toleranz und kostet auch nur 2,10 €.

2,495 - 2,500 - 2,505 ist schon okay, denke ich mal.

@pebisoft:
Was habe ich von 7V. Klar ist zwar, desto höher die Spannung am Ref, je
weniger wirkt sich die Genauigkeit der Referenz aus. Allerdings bedeutet
eine höhere Referenz keinesfalls eine höhere Genauigkeit. Ich habe schon
nach 5V - Referenzen geschaut. Aber ob 5V mit 0,2% oder 2,5V mit 0,2%.
Das ist dann wirklich egal.

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