Forum: Offtopic Aldis Datenverarbeitung


von Uhu U. (uhu)


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Kürzlich sah ich mal wieder eine älter Mitarbeiterin - vermutlich die 
Marktleiterin vom Dienst - mit einem Handheld-Computer an den Regalen 
datenerfassen. Von meiner Neugier getrieben fragte ich sie was sie da 
mache und erfuhr, daß sie die Daten für die Warenwirtschaft 
zusammensammelt.

Nun hat Aldi ja schon seit etlichen Jahren Scannerkassen und ich äußerte 
meine Verwunderung, warum die Daten von den Scannerkassen nicht dafür 
genutzt werden. Sie meinte, "Aldi ist noch nicht so weit". Erstaunlich.


Die andere Seite der Medaille:
Die Damen an den Scannerkassen arbeiten mit einem Tempo, das schon fast 
unmoralisch ist und in dem Markt, in dem ich ab und zu mal einkaufe, 
gibt es auch noch eine rechte Idiotin, die meint, alle anderen 
ausstechen zu müssen -für mich ist sie der Kassenroboter. (Mehr als 
irgend ein Blechkasten scheint die auch nicht in der Birne zu haben.)

Eine weniger verbissene Kollegin, die auch den Krempel mit halber 
Lichtgeschwindigkeit über das Scannerfenster führte, fragte ich dann mal 
spaßeshalber, ob sie die Hoffnung habe, dadurch früher Feierabend zu 
bekommen. Nein meinte sie, aber aus den Daten der Scannerkassen wird 
täglich für den Marktleiter eine Aufstellung ausgedruckt, die zeigt, wer 
wieviel wie schnell geleistet hat und die, die nicht genügend spuren, 
bekommen Druck.


Toll. Dem Konzern ist es offenbar wichtiger, seine Mitarbeiter mit 
Computerhilfe gegeneinander auszuspielen, als die Abläufe im Markt zu 
rationalisieren.

von J.-u. G. (juwe)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Nun hat Aldi ja schon seit etlichen Jahren Scannerkassen und ich äußerte
> meine Verwunderung, warum die Daten von den Scannerkassen nicht dafür
> genutzt werden. Sie meinte, "Aldi ist noch nicht so weit". Erstaunlich.

Wenn ich mich richtig erinnere, war Aldi eine der letzten 
Einzelhandelsketten, die Scannerkassen einführte. Bis in die 2000er 
Jahre hinein wurden dort noch Warennummern eingetippt.

> Nein meinte sie, aber aus den Daten der Scannerkassen wird
> täglich für den Marktleiter eine Aufstellung ausgedruckt, die zeigt, wer
> wieviel wie schnell geleistet hat und die, die nicht genügend spuren,
> bekommen Druck.

Ja. Es gibt dort wohl Vorgaben, wieviel Artikel pro Zeiteinheit zu 
bewältigen sind. Das dürfte aber bei nahezu allen Diskountern so sein 
(was es natürlich nicht besser macht).

von Martin K. (maart)


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Denen kommt es ja auch nicht in den Sinn, wenn die Kassenschlange schon 
durch den halben Markt geht, eine zweite Kasse zu besetzen.

von J.-u. G. (juwe)


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Martin Kreiner schrieb:
> Denen kommt es ja auch nicht in den Sinn, wenn die Kassenschlange schon
> durch den halben Markt geht, eine zweite Kasse zu besetzen.

Kann ich nicht bestätigen. Bei uns ist die (durchscnittliche) 
Kassenwartezeit im Aldi mit Abstand die geringste von allen 
Einzelhändlern im Umkreis.

von Martin K. (maart)


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Hättest du jetzt Lidl geschrieben, könnte ich zustimmen.

von K. L. (trollen) Benutzerseite


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Die Kassen beim Aldi sind, hier zumindest, immer dann gut besetzt, wenn 
der Regionalleiter zur Kontrolle da ist. Erkennt man immer schon am 
Parkplatz, wenn das Auto mit den Anfangsbuchstaben XYZ da ist.

von D. Z. (davez)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Kürzlich sah ich mal wieder eine älter Mitarbeiterin - vermutlich die
> Marktleiterin vom Dienst - mit einem Handheld-Computer an den Regalen
> datenerfassen. Von meiner Neugier getrieben fragte ich sie was sie da
> mache und erfuhr, daß sie die Daten für die Warenwirtschaft
> zusammensammelt.
>

Gibt ja auch so etwas wie Ladendiebstahl. Da nützt es nichts die 
Kassendaten auszuwerten. Aber du hast recht veraltet ist es so oder 
so... und um die korrektur von Ladendiebstahl im Bestand zu machen würde 
eine solche kontrolle alle 2 Wochen oder so reichen...

Aber das man mit Computerhilfe viel arbeit von den Arbeitern abnehmen 
kann ist solchen Läden nicht klar.

von D. I. (Gast)


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Das wird auch im Kaufland so gemacht, da gibts auch so Handhelds für die 
Warenerfassung, die Daten gehen da direkt zum Einkäufer.
Kaufland hat übrigens eine andere tolle Metrik um die Leistung der 
Kassenleute zu prüfen: Da wird auf den Umsatz geschaut was die Kassierer 
an der Kasse machen. D.h. sitzt du an einer der Randkassen bist du per 
se schon mal schlechter dran und wenn du mal einen Kassierer hast den du 
nicht leiden kannst, dann kaufe einen halben Tag lang immer wieder nur 
einen Hefewürfel und stell dich dabei extra langsam an und zahl den mit 
EC-Karte, dann machen die noch Verlust, weil auch Kaufland einen 
fix-Betrag pro EC-Zahlung + prozentualen Anteil an den EC-Dienstleister 
bezahlen muss und das liegt über dem Preis eines Hefewürfels :)
Es sind sicher keine berauschenden Jobs, aber dafür bezahlen diese 
Ketten wenigstens nach Tarif und nicht wie in vielen Edeka oder REWE 
geführt von Selbstständigen Sklaventreiberlöhne. Kaufland zahlt hier 
10,80€ aufwärts pro h und Aldi 11,90€ aufwärts.

von Hannes L. (hannes)


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D. I. schrieb:
> zahlt hier

Wo ist "hier"??

Der Stundenlohn dürfte regional auch unterschiedlich sein.

...

von Carsten G. (carry)


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Dieses System ist sowieso "doof".

Ware in den Wagen packen, an der Kasse auspacken, wieder einpacken und 
schlussendlich nochmal auspacken um das Zeug in Beutel zu räumen.
Ich verstehe nicht warum RFID nicht schon flächendeckend eingesetzt wird 
um das Aus- und Einpacken an der Kasse zu sparen!? Einfach mit dem Wagen 
durch eine Schleuse fahren, bezahlen und gut ist.


Carsten

von Uhu U. (uhu)


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Carsten G. schrieb:
> Ich verstehe nicht warum RFID nicht schon flächendeckend eingesetzt wird
> um das Aus- und Einpacken an der Kasse zu sparen!? Einfach mit dem Wagen
> durch eine Schleuse fahren, bezahlen und gut ist.

Und was macht man dann mit den ganzen Kassiererinnen, die dann nicht 
mehr gebraucht werden? Auf den Müll, oder wie?

Ich finde schon interessant, daß es offenbar keinen der Diskutanten 
stört, daß es Aldi wichtiger ist, die Kassiererinnen zu erpressen und 
gegeneinander auszuspielen, als durch Rationalisierung des Betriebs 
Kosten einzusparen.

von Vlad T. (vlad_tepesch)


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Carsten G. schrieb:
> Ware in den Wagen packen, an der Kasse auspacken, wieder einpacken und
> schlussendlich nochmal auspacken um das Zeug in Beutel zu räumen.

Das kann man optimieren, indem man von der Kasse direkt in die Tasche 
räumt. Klappt bei mir eigentlich immer ganz gut. Sollten sich die 
Artikel arg stauen, räumt man halt doch erst mal in den Wagen weiter.

von Εrnst B. (ernst)


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Carsten G. schrieb:
> Ich verstehe nicht warum RFID nicht schon flächendeckend eingesetzt wird

Früher hatten wir uns einen Spaß gemacht, im Kaufhaus 
Diebstahlsschutz-Ettiketen mit Klebefläche nach oben als "Tretminen" zu 
"verlieren".

Harmloser Gag, niemand ist echt zu Schaden gekommen.

Mit RFID-Ettiketten zur Bezahlung wäre das anders...

Oder kontrollierst du deinen Kassenzettel jedesmal so genau, dass dir 
die Extra-Packung Kaugummis an deiner Fusssohle auffallen würde?

von Vlad T. (vlad_tepesch)


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Εrnst B✶ schrieb:
> Früher hatten wir uns einen Spaß gemacht, im Kaufhaus
> Diebstahlsschutz-Ettiketen mit Klebefläche nach oben als "Tretminen" zu
> "verlieren".

*lol* 

von Carsten G. (carry)


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Εrnst B✶ schrieb:
> Oder kontrollierst du deinen Kassenzettel

Ja mache ich. Direkt nach der Kasse gehe ich den Zettel komplett durch. 
Und bis jetzt ist mir noch jede Packung zuviel berechnet aufgefallen. 
(Das kommt allerdings auch sehr selten vor.)
Ich bin auch jemand, der darauf achtet ob Großpackungen tatsächlich 
günstiger sind als viele kleine. Jetzt sind die Läden schon so "nett" 
und zeichnen die Grundpreise aus, da kann man sich die auch mal 
anschauen.


Vlad Tepesch schrieb:
> Das kann man optimieren, indem man von der Kasse direkt in die Tasche
> räumt.

Ist schwierig, da ich fast nur Großeinkäufe mache und man ja auch 
aufpassen muss was man übereinander stapelt.


Alles in allem ist Einkaufen einfach lästig und könnte grundsätzlich 
rationaler, effektiver und effizienter werden. Also zumindest im 
stationären Handel (Lebensmittel und so Zeug). Alles andere wird sowieso 
online gekauft.

So nebenbei, das EC-System könnte auch schneller werden.

von Uhu U. (uhu)


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Carsten G. schrieb:
> So nebenbei, das EC-System könnte auch schneller werden.

Damit die Bank bestens bescheid weiß über deine Gewohnheiten...

von Sebastian H. (electrician)


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Carsten G. schrieb:
> So nebenbei, das EC-System könnte auch schneller werden.

ist es im Ausland auch (auch Kreditkarte)

warum? keine Ahnung

von D. I. (Gast)


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Hannes Lux schrieb:
> D. I. schrieb:
>> zahlt hier
>
> Wo ist "hier"??
>
> Der Stundenlohn dürfte regional auch unterschiedlich sein.
>
> ...

Ja ist regional unterschiedlich. Ich rede von Erlangen

von Stephan I. (steph77)


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zum Thema einpacken hat es der COOP in der Schweiz gut gelöst. 
http://www.coop.ch/pb/site/retail/node/70518401/Lde/index.html
bis jetzt musste ich es nochnie zur Kontrolle wieder auspacken.

von mathias p. (der-mathias)


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Und was passiert, wenn ich "vergesse" einige Sachen zu scannen? An 
normalen Kassen wird ja meist in den Wagen geschaut, und als "Ablenkung" 
nach der Wagennummer gesucht...

Wozu dann beim Coop die Mitarbeiter an den Kassen noch gut sind, bleibt 
auch ein Rätsel...bezahlen kann ich auch alleine...

von Stephan I. (steph77)


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es gibt einfach Stichproben, dann wird kontrolliert ob man alles 
gescannt hat. Wenn nicht muss man einfach nachzahlen, gibt aber keine 
Busse o.ä. Aber soviel ich weiss wird man nach so einem Vorfall öffters 
Kontrolliert.

von Stephan I. (steph77)


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Die Migros eben falls in der Schweiz hat ein ähnliches Sytem nur gibt es 
da noch Zahlterminals bei den man mit Karte zahlen kann.

Und es gibt noch den sogenanten Self-Checkout bei den man an einer Kasse 
selbst Scannt und danach Zahlt. Ist vorallem Praktisch wenn viele Leute 
an den Bedienten Kassen stehen und du nur wenige Artikel hast.

http://www.migros.ch/de/supermarkt/subito.html

von Hannes J. (pnuebergang)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Eine weniger verbissene Kollegin, die auch den Krempel mit halber
> Lichtgeschwindigkeit über das Scannerfenster führte, fragte ich dann mal
> spaßeshalber, ob sie die Hoffnung habe, dadurch früher Feierabend zu
> bekommen. Nein meinte sie, aber aus den Daten der Scannerkassen wird
> täglich für den Marktleiter eine Aufstellung ausgedruckt, die zeigt, wer
> wieviel wie schnell geleistet hat und die, die nicht genügend spuren,
> bekommen Druck.

Wobei der "Druck" so aussieht, dass Aldi für schnelleres Kassieren mehr 
Bonus zahlt. Dabei zählt bei jedem Kunden die Zeit zwischen dem Scannen 
der ersten Ware bis zu Druck der Taste mit der die Endsumme gebildet 
wird.

Daher werden die Damen an der Kasse nervös, wenn sie mitten beim Scannen 
einhalten müssen, zum Beispiel weil der Kunde seine Ware nicht schnell 
genug zurück in den Wagen bekommt. Das kostet die Kassiererinnen bares 
Geld. Andererseits, wenn die Oma minutenlang nach dem letzten Cent im 
Portemonnaie kramt "Moment ich habe es passend" sind die Damen ganz 
entspannt, denn das zählt nicht weil es nach dem Drücken der Taste für 
die Endsumme passiert.

Kassiererinnen die schnell sind sind dass, weil sie mehr Kohle verdienen 
wollen/können. Das hat nichts mit Kolleginnen ausstechen oder 
Kassenrobotor zu tun. Es geht einfach ums Geld, wer schneller ist 
bekommt mehr.

Übrigens zahlt Aldi für den Einzelhandel überdurchschnittliche Gehälter. 
Allerdings heißt das nicht viel, da der Einzelhandel miserabel zahlt.

> Toll. Dem Konzern ist es offenbar wichtiger, seine Mitarbeiter mit
> Computerhilfe gegeneinander auszuspielen, als die Abläufe im Markt zu
> rationalisieren.

Nein, dem Konzern ist wichtig einen sehr hohen Durchsatz an den Kassen 
zu haben. Dabei wird der Teil, den die Kassiererinnen an der Kasse 
weitgehend unter Kontrolle haben, das Scannen, gemessen und schnelles 
Scannen belohnt. Den Teil den Kassiererinnen nicht unter Kontrolle 
haben, "Moment ich habe es passend"-Kunden, gehen nicht in die Messung 
ein.

von Martin K. (maart)


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Hannes Jaeger schrieb:

> Wobei der "Druck" so aussieht, dass Aldi für schnelleres Kassieren mehr
> Bonus zahlt. Dabei zählt bei jedem Kunden die Zeit zwischen dem Scannen
> der ersten Ware bis zu Druck der Taste mit der die Endsumme gebildet
> wird.

Und wie soll das aussehen?
Kaufe ich jetzt eine Dose Erbsen und die Endsumme steht in 100 
Millisekunden fest. Ein voller Einkaufswagen im Wert von über 100 Euro 
wird zur Minusnummer für die Kassiererin? Kann ich nicht so ganz 
glauben.

von Paul B. (paul_baumann)


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Martin schrub:
>Kaufe ich jetzt eine Dose Erbsen und die Endsumme steht in 100
>Millisekunden fest.

Es ist auch möglich, daß die Erbsen einzeln gescannt werden, denn
schließlich marschieren sie ja auch nacheinander in die Dose.
;-)

http://www.youtube.com/watch?v=D4567PC97l4

MfG Paul

von Der M. (mhh)


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Paul Baumann schrieb:
> Es ist auch möglich, daß die Erbsen einzeln gescannt werden, denn
> schließlich marschieren sie ja auch nacheinander in die Dose.
> ;-)

Da ist die Büchsenhaltung noch erlaubt. Erst wenn die Kundschaft das 
barbarische daran erkennt und freilaufendes Gemüse sich endlich bis zum 
Teller durchsetzen wird...   :)

von A. $. (mikronom)


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Carsten G. schrieb:
> Ich verstehe nicht warum RFID nicht schon flächendeckend eingesetzt wird

Weil es nicht funktioniert! Wenn da mehrere Artikel zu nah beieinander 
liegen, dann werden die nicht einzeln erkannt. Somit entgeht den 
Einzelhändlern nicht nur Umsatz, sondern sie haben auch noch viel mehr 
Warenverluste, das wollen die natürlich unter keinen Umständen.

Dann noch RFID in einem Einkaufswagen aus Metallgitter, vergiss es! Mach 
dir also nicht die Hoffnung, dass du das, RFID um das Umladen zu sparen, 
noch zu Lebzeiten erleben wirst.

von Daniel F. (df311)


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Carsten G. schrieb:
> Ich verstehe nicht warum RFID nicht schon flächendeckend eingesetzt wird
> um das Aus- und Einpacken an der Kasse zu sparen!?

das dürfte (zumindest in Österreich) auch rechtliche Gründe haben. Die 
Preisauszeichnung im Geschäft ist nur eine Information an den Kunden. An 
der Kasse stellt der Kunde ein Anbot, die Ware X zum Preis Y1 (der 
durchaus vom Preis Y im Regal abweichen kann) zu kaufen.
Der Händler "nimmt das Anbot an" wenn die Preise (bzw. die 
Preisvorstellung und der tatsächliche Preis) übereinstimmen, ansonsten 
legt der Händler ein Gegenoffert vor (Preis kann höher oder niedriger 
sein), das dann vom Kunden angenommen werden muss. Wenn der Kunde jetzt 
sagt "danke, kein Interesse" dann muss das Produkt nicht mitgenommen 
werden.

Wenn man jetzt mit einem Rudel RFIDs durch die Kasse fährt, dann wird 
das ganze um einiges schwieriger zu kontrollieren (für Händler und 
Kunden)

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Dass RFID im Lebensmittelbereich noch nicht eingesetzt wird, hat nur 
eine Ursache: die Tags sind einfach noch viel zu teuer.

Bei Margen im Centbereich ist die Luft einfach zu dünn.

Die anderen Probleme lassen sich lösen bzw. sind bereits gelöst.

von Dave B. (gaston)


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Thema "Produktivität und Durchsatz"
Wenn ich mich recht an einen Bericht erinnere war das auch eine deutsch 
Entwicklung die Warentische am Kassenende kürzer zu machen.
Früher rollte das so langsam vor sich hin und König Kunde hatte Zeit das 
sortiert einzupacken.
Mit der Verkürzung staut es sich schon nach 2 Bananen und einer Milch 
und der Kunde ist im Zugzwang seinen Einkauf schnellstmöglich in den 
Wagen zu bugsieren und die Gasse frei zu machen da sonst sein Einkauf an 
der Klippe schlottert und immer kurz davor ist abzustürzen.

von Martin K. (maart)


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Dave B. schrieb:
> Thema "Produktivität und Durchsatz"
> Wenn ich mich recht an einen Bericht erinnere war das auch eine deutsch
> Entwicklung die Warentische am Kassenende kürzer zu machen.

Richtig. ALDI hat damals die Universität Siegen damit beauftragt, den 
Kassenbereich zu optimieren. Das Kassenende wurde ganz bewusst so kurz 
gestaltet, damit der Kunde den Krempel schnell in den Wagen donnert. 
Sehe ich nicht so problematisch: Der Wagen passt da wunderbar dran und 
die Sachen lassen sich gut einpacken.

von Dumdi D. (dumdidum)


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Hannes Jaeger schrieb:
> Übrigens zahlt Aldi für den Einzelhandel überdurchschnittliche Gehälter.
> Allerdings heißt das nicht viel, da der Einzelhandel miserabel zahlt.
>

Aldi zahlt hier im Süden (in einer Stellenausschreibung angegeben) 14 
Euro/h. Das sollte dem einen oder anderen Ingenieur zu denken geben.

von (prx) A. K. (prx)


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dumdi dum schrieb:
> Das sollte dem einen oder anderen Ingenieur zu denken geben.

Ob die wohl mit einer guten Aldi-Kassiererin mithalten können? ;-)

von Paul B. (paul_baumann)


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Dumdidum schrub:
>Das sollte dem einen oder anderen Ingenieur zu denken geben.

Eine im weitesten Sinne ehemalige Arbeitskollegin ist Filialleiterin.
Sie ist zufrieden mit ihrem Lohn und da ich ungefähr weiß, was sie
vorher verdient hat, denke ich, daß sie ziemlich das Gleiche hat wie
ehedem.

Allerdings ist es nicht nur das Kassieren, sondern das Warenannehmen,
einsortieren, das Kümmern um einen sauberen Gemüsestand etc. und die
Angestellten sind auf keinen Fall zuviele pro Filiale.

Ich möchte manch Einen Mißgünstigen da mal "keulen" sehen.....
Das ist auch schwere körperliche Arbeit und der Lohn ist wirklich
verdient.

MfG Paul

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