Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Transistorverstärker für Spule?


von Bert S. (kautschuck)


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Hallo,
ich möchte gerne einen Transistor verwenden um den Strom von
einem Oszillator zu verstärken und dann durch eine Spule
das Signal auf einen Schwingkreis übertragen. Doch wie genau mache ich 
das?
Habe mal meinen bisherigen Versuch aufgebaut(Angaben zu den Bauteilen 
stimmen natürlich nicht (die Oszi Frequenz ist 16MHz, Transistor ist ein 
bc547b).

von oszi40 (Gast)


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10uH nimmt man als UKW-Entstördrossel. Also für 10Hz nicht brauchbar.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingkreis

von Bert S. (kautschuck)


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Hallo,
ja, ich weiss die Daten stimmen nicht, ich habe noch nichts gerechnet.
Ich möchte nur wissen ob der Schaltungsaufbau vom Prinzip her
für eine HF Endstufe richtig ist?

Gruss Bert

von Harald W. (wilhelms)


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Bert Siegfried schrieb:

> ja, ich weiss die Daten stimmen nicht, ich habe noch nichts gerechnet.
> Ich möchte nur wissen ob der Schaltungsaufbau vom Prinzip her
> für eine HF Endstufe richtig ist?

Eigentlich baut man Oszillatoren anders. Schau mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Meißner-Schaltung
Welche Frequenz willst Du denn erzeugen?
Gruss
Harald

von MaWin (Gast)


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> Ich möchte nur wissen ob der Schaltungsaufbau vom Prinzip her
> für eine HF Endstufe richtig ist?

Nicht wirklich.
Die Diode sollte weg und die SPule per Kondenstaor gekoppelt werden, 
damit der Gleichstromanteil durch die Spule 0 ist.

Das ist zwar nicht zwingend notwendig, schon gar nicht bei einer 
Luftspule, aber klug, schliesslich wird die Spule sonst warm, und bei 
einem Kern sättigt das Kernmaterial, was man zwar auch wieder mit einem 
permanentmagnetfeld aufheben könnte, aber da ist der Elko einfacher.


Mit 10k Kollektrowiderstand bekommt du allerding keinen relevanten Strom 
in die 10uH Spule.

Rechnen darf schon sein.

von Bert S. (kautschuck)


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So, habe jetzt die gesamte Schaltung nochmal durchgerechnet (für einen 
Kollektorstrom von 20mA):
Ich habe die Diode als Freulaufdiode eingeplant gehabt, aber ein
Kondensator als Parallelschwingkreis ist wahrscheinlich klüger.
Ich bin mir nicht sicher wie ich den Kondensator für den Eingang wählen 
soll?
Ich habe mal gehört, dass man den Eingangskondensator so wählen soll,
dass die Impedanz = Parallelschaltung der Widerstände an der Basis ist:

Mit r_f = differentieller Widerstand des Transistors.

Ich kann zumindest eine LED am Sekundärschwingkreis zum leuchten 
bringen.
Ich kann leider die Induktivität nicht messen, ich habe sie einfach
versucht zu berechnen und bin auf etwa 900nH gekommen.

Gruss Bert

Edit: die Eingangskapazität soll nicht 150F sonder 150pF sein, der 
Spannungsteiler ist falsch, der GND Widerstand ist 1kOhm,
der V_cc Widerstand ist 5.6kOhm. Ich habe das richtige Schaltbild 
nochmal hochgeladen, wie kann ich das alte löschen?

von Bert S. (kautschuck)


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Als Frequenzgenerator dient ein Quarzoszillator, habe die Schaltung 
nicht mit hinein genommen, sorry für die Verwirrung.

von Bert S. (kautschuck)


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Wie genau wähle ich eigentlich die Koppelinduktivität?
Beim Schwingkreis unter dem Transistor wird ja die Schwingung erzwungen,
muss ich da also nur schauen, dass die Blindimpedanz verschwindet? Wie 
viele Windungen soll man da aber wählen?

Der magnetische Fluss ist ja gegeben durch:
Wenn man noch die Gegeninduktivität berücksichtigt folgt doch:
Mit M = Gegeninduktivität, doch M geht doch gegen 0 da Luftspulen?
Daraus folgt doch der Fluss wird stärker mit mehr Windungen und daher 
sollte
ich viele Windungen wählen?

Gruss Bert

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