Problem mit meinem Notch Filter

#3212520
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Hier habe ich einen Notch Filter , per Jumper entweder 50Hz oder 100Hz 
einstellbar, bzw gibt es noch ein Bypass.

Das Ding macht alles andere was ein Notch Filter machen solte.

Die Versorgung war gerade saubere + - 9V also weniger wie vorgesehen. ( 
Das IC wird auch warm , komme aber noch dazu )

Die Versorgungsspannung ist absolut sauber.

Eingangssignal ca 50 Hz.

Gemessen wurde am IC1A an Pin 3,2 und 1.
Die Bilder sind analog zum Messpunkten benannt. Ich gehe mal davon aus, 
daß die ganze Schaltung schwingt. Aber warum ? Deshalb wird das IC auch 
vermutlich mehr wie handwarm.
IC habe ich auch getauscht, daran liegt es nicht.

An jedem Versorgungspin , also 8 und 4 ist 100nF Kerko dran nach GND.

Den Plan habe ich mit Filter-Pro entworfen. Ich hoffe , daß nicht wieder 
das Problem ist mit Masseführung.Es geht um Frenquenzen um 50 bzw 100 
Hz.

Die Apmlitude bzw das Ausgangssignal ist bei 500Hz genau so "bescheiden"

PS: Den Kontrast am Oszi müsste ich hochdrehen,daß man auf dem Bild was 
erkennen kann. ( Momentan sehr hell in der Werkstatt )
Angehängte Dateien:
Gast #3212529
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Thomas der Bastler schrieb:
> Den Plan habe ich mit Filter-Pro entworfen. Ich hoffe , daß nicht wieder
> das Problem ist mit Masseführung.Es geht um Frenquenzen um 50 bzw 100
> Hz.

Hast du die Schaltung denn mal in z.B. LT-Spice simuliert? Also die 
Ergebnisse des Filter-Pro verifiziert?
Da kannst du nämlich eine schöne Frequenzanalyse machen, während du 
gleichzeitig an den Bauteilwerten drehen kannst.
Bedenke, dass einfachen Kondensatoren +-10 bis +-20% haben können. Bei 
kritischen Schaltteilen kann das schon mal die Notchfrequenz 
verschieben.

Den Bypass finde ich übrigends schlecht gelöst, da du den Eingang und 
den Ausgang eines aktiven Filters zusammenschließt.
Du solltest auf dem Jumper Pin1-EingangFilter Pin2-Ausgang 
Pin3-AusgangFilter legen, so kann dein Filter trotz Nichtbenutzung 
weiterarbeiten und stört da Eingangssignal nicht.
#3212530
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Beim Opamp IC4A (unten rechts) hast du den Pluseingang mit dem 
Miniseingang vertauscht.
Außerdem fehlen den Opamps 1 bis 3 auf der linken Seite ein DC-Pfad am 
Pluseingang. Die funktionieren nicht, wenn du die Quelle keinen 
Widerstand nach Masse hat. Mach direkt am jeweiligen Stecker einen 
100kOHm nach Masse.
Gast #3212545
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Moin,

was mir erstmal auffällt... C7, C8, C9, C10 sieht nach keramischen 
Kondensatoren aus... da bin ich während meine Dipl.-Arbeit auch mit auf 
die Schnauze gefallen --> Beitrag "Analog Filter und unterschiedliche Eingangsspannung"

Dort ist auch mein Notchfilter... bei Dir fällt mir noch auf, dass Du 
den Ausgang des Filters ohne Widerstand mit dem des Bypass 
zusammenführst... ich meiner Zeichnung sind da noch 2k Widerstände pro 
Zweig, diese habe ich dann aber auf anraten auf 10k erhöht, mit dem Poti 
in Reihe läßt sich dann das ganze sauber einstellen...
#3212798
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Meine überlegung war, daß ich über den Jumper JP1 also z.b kanal 1 
auswähle 50 oder 100Hz. So sollten also die Ausgänge zusammengeführt 
werden...

skyperhh schrieb:
> Biege mal Pin 1 oder 7 hoch und messe nur ein Filter durch,

bringt irgendwie nichts....also ist es im moment egal ob die Ausgänge 
zusammengeschlossen sind oder nicht...irgendwie ist das Teil nichts...
Gast #3212963
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Das Zusammenschalten der Ausgänge ist definitiv ein offensichtliches 
Problem - wenn auch nicht unbedingt das einzige. Ein 2. Problem sind 
vermutlich die 100 nF Kondensatoren: die Keramische Ausführung aus dem 
Foto ist eher nicht geeignet. Besser wäre es da Pin 7 raus zu biegen, 
und den Teil mit den guten 1µF Kondensatoren zu testen.

Wie sieht denn mit nur einem aktiven Filter das Signal aus.

Die Ausgangsstufe hat ggf. auch noch ein kleines Problem mit dem DC 
Pegel - das sollte aber trotzdem halbwegs gehen, wenn die Verstärkung 
klein gewählt wird.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3214361
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Thomas der Bastler schrieb:
> Ich denke die Ausgänge sind nicht das Problem.
Ich denke schon, dass es grundsätzlich ein Problem ist, zwei 
Endstufen, die jeweils ein anderes Signal haben, zusammenzuschalten. 
Das kann schon prinzipiell nicht gehen.
Sinnvoller wäre es, beiden Filtern das selbe Signal zu geben, und am 
Ausgang das passende auszuwählen. So wird das z.B. bei den 
Gitarren-Trampelkisten gemacht...

Die Massegeschichte dürfte halb so wild sein, denn da gibt es ja noch 
den Top-Layer...
Gast #3215243
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Mensch Thommy, Vielschicht-C's sind zum Abblocken von 
Versorgungleitungen, vorzugsweise für Digitales, aber nicht für 
Audiofilter. Da nimmt man oft sogar selektierte Styroflex für, 
mindestens aber Folie. Zum Glück haste ja wenigstens die 1uF richtig 
ausgesucht.
 Mach doch mal LTSpice mit +- 30% in den C's. Simulieren mit idealen 
Bauteilen-Werten führt nicht immer zu tragfähigen Ergebnissen.
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