Hallo Zusammen, in 14 Tagen gehts ab in den Urlaub. Um die drei Wochen auszuhalten brauche ich was zu lesen. Ich bin nicht so die Leseratte, daher kenne ich die meisten Romane(insb. aktuelle) nicht. Bitte gebt mir Empfehlungen welche Romane (Krimi, Science-Fiction etc.) ich mitnehmen könnte. Was liest der Microcontroller-Bastler im Urlaub zur Entspannung? VG Andreas
Uboot- Stocki schrieb: > Hallo Zusammen, > > in 14 Tagen gehts ab in den Urlaub. Um die drei Wochen auszuhalten > brauche ich was zu lesen. Ich bin nicht so die Leseratte, daher kenne > ich die meisten Romane nicht. Dann ist die mögliche Auswahl für Dich ja um so größer. :-) > Bitte gebt mir Empfehlungen Für E-lektroniker lautet die E-mpfehlung selbstverständlich: Nimm ein E-Buch. :-) Gruss Harald
Harald Wilhelms schrieb: > > Für E-lektroniker lautet die E-mpfehlung selbstverständlich: > Nimm ein E-Buch. > Ein E-Buch wollte ich eben nicht - Keine Fachbücher!
Uboot- Stocki schrieb: > Ein E-Buch wollte ich eben nicht - Keine Fachbücher! Du lebst eindeutig schon zu lange untergetaucht. ;-)
Uboot- Stocki schrieb: > Was liest der Microcontroller-Bastler im Urlaub zur Entspannung? Ich kann Dir nur sagen, womit ich gescheitert bin: Hermann Hesse - Das Glasperlenspiel. Das Ding hat ungefähr 600 Seiten und ich hatte früher schon mal angefangen, das zu lesen, aber nach 200 Seiten wieder aufgehört. Ungefähr 5 Jahre später hatte ich dann mal viel Zeit und wieder von vorne begonnen. Das war dermaßen öde, als ich bei Seite 410 war hab' ich's aufgegeben. Ich kann mir nur schwer vorstellen, daß die letzten 200 Seiten eine nenneswerte Entschädigung für lange Zeit der Öde geboten hätten. Naja, wenigstens war das Ding leicht und flüssig lesbar. Wenn ich 'mal wieder Muße habe, dann lese ich "Moby Dick" weiter. Insbesondere die neue Übersetzung von Friedhelm Rathjen aus dem Fischer-verlag soll recht gut sein. Die gibts auch als Hörbuch, gesprochen von Christian Brückner, der deutschen Synchronstimme von Robert DeNiro. Habe ich auch, Ich mag nämlich das synchrone hören und Lesen ganz gerne. > Ich bin nicht so die Leseratte, daher kenne ich die meisten Romane > (insb. aktuelle) nicht. Bitte gebt mir Empfehlungen welche Romane > (Krimi, Science-Fiction etc.) ich mitnehmen könnte. Hmm, aktuelles weiß ich auch nicht, aber ich habe zum Ende meiner Teenagerzeit mal "2001" gelesen, das hat mir (abgesehen vom Ende) ganz gut gefallen, soweit ich mich erinnere. "Fiasko" von Stanislaw Lem liegt hier auch noch unberührt rum, soll gut sein, aber wahrscheinlich komme ich sowiso nie dazu, es zu lesen. Kannst Du haben, falls Du magst. Zu Krimis kann ich nicht viel sagen. Wärmstens empfehlen kann ich jedoch den "Literaturclub" des Schweizer Fernsehens, eine Bücherbesprechung, die auch online via Videoplayer abrufbar ist. An und wann sind da auch Krimis dabei. Und "erlesen" am ORF, obwohl mir da manchmal der Geschwätzfaktor zu hoch ist. LG, NOR-Jäger
Uboot- Stocki schrieb: > Um die drei Wochen auszuhalten > brauche ich was zu lesen. Zwangsurlaub? Wenn Hörbücher akzeptabel sind: Das Nibelungenlied auf Librivox ist sehr gut gelesen, und man bringt viel Zeit mit rum. ;-) Dito der Schimmelreiter.
Wenn man sie partout auf Papier braucht und schleppmässig eingeschränkt ist, dann lohnt sich Literatur, bei der ein Buch länger als einen Tag vorhält. Entweder viele viele Seiten - aber das kann wie obiges Glasperlenspiel enden (an "Schuld und Sühne bin ich schon bei vielleicht 20% gescheitert). Oder eben Inhalt, bei der man nicht so leicht in Versuchung kommt, diagonal zu lesen. Gut fand ich beispielsweise Homers Odyssee (Version von Johann Heinrich Voss). Obzwar gut lesbar braucht man dank der Hexameter doch etwas länger als sonst.
Ich war gestern in der Buchhandlung: "Sieh Dich um" von Jon Osborne "Joyland" von Stephen King "der Anschlag" von Stephen King "Inferno" von Dan Brown "Der Schock" von Marc Raabe "Die Therapie" von Sebastian Fitzek Was ich auch noch nie gelesen habe: "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams - ist da nicht zu abgedreht? Kennt zufällig jemand eines der Bücher? VG Andreas
Uboot- Stocki schrieb: > "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams - ist da nicht zu > abgedreht? Kein Bisschen (*) - aber zu schnell durch, wenn du nicht gleich alle Bände meinst. Dafür kannst du hinterher aber mitreden, wenn mal wieder "42" genannt wird. Einen Da(m)n Brown hatte ich mal angefangen und recht bald genervt wieder weg gelegt. Apropos abgedreht: Mit Stanislaw Lems Fiasko konnte ich auch nicht viel anfangen (seine Werke bis Mitte 70er sind gut, danach...), aber die Sterntagebücher oder die Kyberiade sind angenehm zu lesen, und auch aufgrund des Episodencharakters recht urlaubstauglich. *: Geschmacksfragen durch Andere beurteilen zu lassen ist riskant.
Die Krimibücher von Adler Olsen sollen ganz gut sein, also die mit dem Ermittler Carl Mork oder so ähnlich
Uboot- Stocki schrieb: > Kennt zufällig jemand eines der Bücher? Die Dan Brown Bücher sind klasse und gerade für Leute die nicht so viel Lesen zu empfehlen, da sie wie geschmiert lesbar sind. Ich würde aber nicht den aktuellen empfehlen sondern erstmal mit dem ersten, "Illuminati", anfangen. Ich finde die Bücher von Bernard Cornwell genial. Sind allerdings historische Romane, aber sehr kurzweilig. Die Uthred-Reihe ist gut. Allternativ bei historischen Romanen Rebecca Gable. Wolfgang Hohlbein hat auch einen Sack voll Bücher geschrieben, von denen manche sehr gut zu lesen sind. Bei Krimis fällt mir noch dieKay Scarpetta Reihe von Patricia Cornwell ein. Oder die schon erwähnten von Henning Mankell.
Claus M. schrieb: > Bei Krimis fällt mir noch dieKay Scarpetta Reihe von Patricia Cornwell > ein. Oder die schon erwähnten von Henning Mankell. Die Scarpetta-Cornwells sind ok. Bei Mankell muss man mit dem depressiven Stil zurecht kommen, sonst wirds ein Fiasko.
"Per Anhalter durch die Galaxis" kann ich auch empfehlen, aber vorsicht, den kann man auch schon während einer 5-stündigen Zugfahrt auffressen. An sonsten, wenn man es mag: "Das Boot"
Uboot- Stocki schrieb: > Hallo Zusammen, > > in 14 Tagen gehts ab in den Urlaub. Um die drei Wochen auszuhalten > brauche ich was zu lesen. Man fährt doch nicht in den Urlaub, um Bücher zu lesen! > Ich bin nicht so die Leseratte, Man fährt erst recht nicht in einen Leseurlaub, wenn man keine Leseratte ist! Ich verstehe nicht einmal dein Problem. Warum bleibst du nicht daheim und sparst dir das Geld für den Urlaub? Oder warum machst du nicht Urlaub, den du "aushalten" kannst?
Ich habe dieses Buch gerade gelesen und finde es sehr lesenswert. Nebenbei erhält man einen spannenden Einblick in ein Stück Zeitgeschichte. Quer Angelegt - und Verspätet: Wie Ich ein Heimatloser Einzelkämpfer Wurde [Taschenbuch] http://www.amazon.de/Quer-Angelegt-Verspätet-Tloser-Einzelkämpfer/dp/385438887X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1372008618&sr=8-1&keywords=Quer+angelegt Viele Grüße uns erholsamen Urlaub!
Uboot- Stocki schrieb: > "Inferno" von Dan Brown ...ein Muss (!) vor allem dann, wenn man(n) die anderen Bücher von Dan Brown bereits gelesen hat !
Andi $nachname schrieb: > Man fährt doch nicht in den Urlaub, um Bücher zu lesen! Vielleicht wars nicht ganz allein seine Idee...
>Hermann Hesse - Das Glasperlenspiel.
Das ist eher langfaedige Literatur. Ich hab auch mehrere Anlaufe
gebraucht. Das Ende holt einem wieder in die Realitaet zurueck.
Der Glasperlenspieler geht in hohem Alter mit einem Bubi in einem
Bergsee schwimmen. Das Wasser ist kalt, saukalt, ein Krampf, tot.
Siebzehn oder Fuenfzehn schrieb: > Der Glasperlenspieler geht in hohem Alter mit einem Bubi in einem > Bergsee schwimmen. Das Wasser ist kalt, saukalt, ein Krampf, tot. Und dafür braucht man 600 Seiten?
Auch sehr unterhaltsam: Lehrerkind: Lebenslänglich Pausenhof. VOr allem, wenn man wirklich ein Lehrerkind ist ^^
Englische Krimis: Inspector Jury von Martha Grimes. Jury ist ein bisschen depressiv veranlagt, hat aber interessante Bekannte und Fälle. Mich erinnert Inspector Barnaby an die Fälle von Jury. Douglas Adams ist Pflichtlektüre: Per Anhalter durch die Galaxis Das Restaurant am Ende des Universums Machts gut und danke für den Fisch Einmal Rupert und zurück (fällt m.E. ein bisschen ab) Sci-Fi ist ein weites Gebiet. Ich bin ein Fan von Arthur C. Clarke und James P. Hogan (Der tote Raumfahrer,Stern der Riesen), eher 'harte' Science Fiction. John Brunner hat auch gute Sachen (hab mir gerade mal wieder 'Morgenwelt' angetan) Klassiker wie Asimovs 'Foundation' Zyklus oder seine Roboterstories sind auch nett. Ein guter Nachfolger von Asimov ist Roger McAllen Bride mit 'Caliban' und 'Inferno'.
Claus M. schrieb: > Die Dan Brown Bücher sind klasse Och nee, der Brown geht ja mal gar nicht. Der ist noch schlechter als Hohlbein. Marek N. schrieb: > An sonsten, wenn man es mag: "Das Boot" Das kann man wirklich empfehlen, auch wenn Du den Film schon kennst. Gibts eigentlich gute aktuelle Sci-Fi-Literatur, die nicht wie der "Schwarm" von Schätzing irgendwann in Schlächterei ausartet? A propos: In "Limit" von Schätzing hab ich auf Youtube mal reingehört. Das klang ganz interessant, aber ich bin noch nicht weitergekommen. Wär vielleicht was für Winfried...
Das Totenschiff http://www.amazon.de/Das-Totenschiff-Geschichte-amerikanischen-Seemanns/dp/3499101262 "Dies ist die Geschichte des Seemans Gerard Gale, der in den Kneipen Antwerpens sein Schiff verpasst, mittel- und staatenlos durch Europa gejagt wird und schließlich in Barcelona auf dem Totenschiff Yorrikke anheuert - einem jener schwimmenden Särge, die mit Fracht und Mannschaft zum Untergang bestimmt sind, um dem Besitzer die Versicherungsprämie einzubringen."
>"Die Therapie" von Sebastian Fitzek
Wenn Du gern Psycho Krimis magst, ist Fitzek super.
Ich habe mit 'Der Augensammler' angefangen und war sehr begeistert.
Super spannend und mit vielen 'Überraschungen'
2. Teil 'der Augenjäger'. 'Die Therapie' und 'Das Kind' haben mir auch
gut gefallen.
Für den Urlaub sind auch kürzere SciFi Geschichten gut, da kann man
immer mal eine zwischendurch lesen.
zB. 'Der illustrierte Mann' oder ' Medizin für Melancholie','Die
Mars-Chroniken' von Ray Bradbury. Die sind zwar aus den 50er Jahren,
aber ich fand sie toll.
Wenn man es etwas lustig und bizarr mag, 'den Anhalter' oder die
Scheibenwelt-Romane von Terry Pratchett.
Norbert M. schrieb: > "Fiasko" von Stanislaw Lem liegt hier auch noch unberührt rum, soll gut > sein, Unbedingt. /Hannes
"Limit" vom Schätzing hat mir die etlichen Stunden im Bus bei meinem letzten Urlaub ertragbar gemacht. Kann ich nur empfehlen.
le x. schrieb: > "Limit" vom Schätzing hat mir die etlichen Stunden im Bus bei meinem > letzten Urlaub ertragbar gemacht. Das Buch ist dermaßen öde, dass ich nach ca. 100 Seiten nicht mehr weitergelesen habe. Uboot- Stocki schrieb: > "der Anschlag" von Stephen King Laut meiner Frau ist das ziemlich spannend wenn man sich erstmal durch den schleppenden Anfang gequält hat.
Fitzek: Sehr gut. Schätzing: War mal gut (Tod & Teufel), tagt aber nichts mehr (Limit, Schwarm). Brown, King: Och nö.
Tiziano Terzani: Noch eine Runde auf dem Karussell; Vom Leben und Sterben Danach ist nichts mehr wie es war...
Matthias Sch. schrieb: > Douglas Adams ist Pflichtlektüre **unterschreib** Auch sehr unterhaltsam, die alten SciFi-Bücher aus der Jugendzeit rauskramen (Lem, Szameit u.a.) und staunen, wieviele der einstigen Visionen mittlerweile Realität geworden sind.
ich kann nur empfehlen George R. R. Martin "Das Lied von Eis und Feuer" Aber dann machst du den ganze Urlaub wahrscheinlich nix anderes als lesen, weil man nicht wegkommt. Die Story und Erzählweise ist einfach genial. Sehr gute Charaktere und Charakterentwicklungen, kein typisches gut/böse. Die deutschen Ausgaben belaufen sich auf 10 Bände (jede Originalaussgabe wurde aufgeteilt auf 2 Bände). Die Handlung ist auch noch nicht abgeschlossen. Ich hoffe, er schafft es sein Lebenswerk zu beeenden.
was ich noch empfehlen kann: Großmeister des Horror und der Phantastischen Literatur: H. P. Lovecraft zB: Der Fall Charles Dexter Ward Schatten über Innsmouth Berge des Wahnsinns Sind aber relativ kurze Geschichten, da kauft man lieber ein Sammelband: zB: Chronik des Cthulhu-Mythos
Die Reihe "Fandorin ermittelt" von Boris Akunin, etwas abseits der ausgetretenen Pfade...
SF: Arkadi und Boris Strugatzki: Montag beginnt am Samstag.
Ich finde angesichts von Prism und Tempora ist Dan Browns "Diabolus" aktueller denn je. Man darf als Ing. natürlich die technischen Details nicht zu ernst nehmen. Mit freundlichen Grüßen Thorsten Ostermann
Wow, ihr liest auch nicht gerade vieles was nicht älter als 20 Jahre ist. Meine Empfehlungen (etwas neuzeitlicher): - Alle Bücher von Dan Brown (Ausser vllt. Sakrileg), speziell "Diabolus" - Alle Bücher von Simon Beckett, speziell "Kalte Asche "(wenn man Krimis/Thriller mag) - George R.R. Martins "Das Lied von Eis und Feuer" (14 Bände, Fantasy) - Wohl jedem bekannt der die letzten Jahre mal den TV eingeschalten hat, aber die Harry Potter Reihe finde ich auch Klasse. Und mein Lieblingsbuch "Krumme Hunde" von Carl Hiaasen, das ist einfach der Hammer.
Dave Chappelle schrieb: > - George R.R. Martins "Das Lied von Eis und Feuer" (14 Bände, Fantasy) 14? kann ich mir 11-14 mal ausborgen?
Dave Chappelle schrieb: > Wow, ihr liest auch nicht gerade vieles was nicht älter als 20 Jahre > ist. Die Zeit filtert Spreu vom Weizen. Ich hatte ja mal in einen Dan Brown reingesehen. Aber nicht lang, schon auf den ersten Seiten ging er mir auf die Nerven.
Sehr Gute Sci-Fi Klassiker: - Fahrenheit 451 (Bradbury) - 1984 (Georg Orwell) - Menschen, Göttern gleich (HG Wells) - Von kommenden Tagen (HG Wells) - Die Zeitmaschine (HG Wells)
Wenig SF-Bücher haben mich so fasziniert wie "Die letzte Generation". Das müsste Arthur C. Clarke gewesen sein, imho. Aktuele SF-Literatur ist meistens eher dünn, da kann ich aber noch "Spin" empfehlen. Interessante Idee.
Ich habe die Otherland Bände (Tad Williams, SF, Fantasy) nacheinander verschlungen. Am besten direkt mehr als nur den ersten Band mit in den Urlaub nehmen. Es sei denn, du willst im Urlaub noch andere Dinge machen, als Bücher zu lesen.
Olaf B. schrieb: > Ich habe die Otherland Bände (Tad Williams, SF, Fantasy) nacheinander > verschlungen. hab von den Büchern auch gutes gehört, habs aber nicht geschafft durchzulesen. weiß aber nicht mehr warum. vielleicht sollte ichs nochmal probieren.
Timm Thaler schrieb: > Claus M. schrieb: >> Die Dan Brown Bücher sind klasse > > Och nee, der Brown geht ja mal gar nicht. Der ist noch schlechter als > Hohlbein. Pfff, das ist wohl Geschmackssache, aber mit der Meinung stehst du relativ einsam da. Ich finde die Bücher klasse und die Verkaufszahlen sprechen eine deutliche Sprache. Oder bis du generell gegen alles was Mainstream ist? Kommt mir ein bischen so vor.
wenn wir grad von Otherland reden, kann man noch William Gibsons erwähnen, zb seine berühmte Neuromancer-Trilogie. Wenn man darauf steht, kann man sich auch die Shadowrunbücher mal anschauen, da gibts auch sehr gute, wobei hier vieles hier schon recht stark klische-beladen ist. Es gibt aber auch ein paar recht gute. Zb, die "Deutschland in den Schatten" Trilogie. Oder allgemeind die Bände von Joachim Alpers.
Servus Uboot-Stocki, super Buch! J. Revell Carr 13 Millionen Tonnen, 2500 Schiffe, 50000 Leben dann noch... Adam Zamoyski 1812 Napoleons Feldzug gegen Rußland Hellmut Diwald Wallenstein, Biographie Knut Görlich Friedrich Barbarossa, Biographie Karl Christ Geschichte der Römischen Kaiserzeit Karl Christ Sulla Christian Meier Caesar A. Gilder Der Fall Kepler M. Cheney Nikola Tesla J. Reston Galileo Galilei und und und .... Grüße Uboot-Waldi
Ich lese im Moment (und kann es bis jetzt noch empfehlen): Robert L. Forward - Das Drachenei ...ist ein SF-Roman, in dem die Entwicklung fiktiver intelligenter Lebensformen auf einem Neutronenstern beschrieben wird.
Claus M. schrieb: > die Verkaufszahlen > sprechen eine deutliche Sprache Oh, wenn es danach geht, kann ich noch "Fifty Grades of Shay" empfehlen, soll sich sehr gut verkauft haben. Nee, Dan Brown geilt sich zu sehr an detailierten Beschreibungen möglichst abartiger Todes- und Foltermethoden auf, um den dünnen (und oft sachlich falschen) Inhalt zu übertünchen. Ich mein, das machen andere auch, aber ich verstehe nicht, was daran bestsellerverdächtig sein soll. Das sind doch nur hochgeschriebene Bücher, die durch intensive Bewerbung verkauft werden. Mal etwas anderes als SciFi: "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak, http://de.wikipedia.org/wiki/Die_B%C3%BCcherdiebin
ich gebs zu, ich bin ein literarischer barbar und bevorzuge zudem meistens ältere bücher michael crichton (kenne ich nur auf deutsch) Timeline Prey State of Fear ab hier hauptsächlich leichte unterhaltung (und/oder klassiker, die man einfach kennen sollte und immer wieder lesen kann) wenn man spionageromane (mit polit- und actioneinlagen) mag (englisch oder deutsch) tom clancy jack-ryan saga (v.a. chronologisch bis "das kartell") historisch leichte unterhaltung (nur mit ebook-reader) raumschiff-orion serie ebenfalls historisch und weckt erinnerungen (am besten mit ebook-reader) karl may (bei amazon gibts eine menge bücher gratis, den rest bekommt man bei der karl-may-gesellschaft in der originalausgabe und -rechtschreibung) ian fleming (kenne ich nur auf englisch) (na was wohl) conan doyle (englisch) sherlock holmes professor challenger (the lost world, the poisson belt) noch mehr klassiker daniel dafoe jules verne herman melville jack london robert louis stevenson
A. K. schrieb: > SF: Arkadi und Boris Strugatzki: Montag beginnt am Samstag. Und 'Picknick am Wegesrand', 'Die bewohnte Insel', 'Die hässlichen Schwäne' (mit Einschränkungen). Gute russ. SF! Daniel F. schrieb: > jules verne Davon sind meine Highlights: Die geheimnisvolle Insel, Von der Erde zum Mond, Reise um den Mond, Die 500 Millionen der Begum, Reise durch das Sonnensystem, 20000 Meilen unter dem Meer, Robur der Sieger, Der Herr der Welt, In 80 Tagen um die Welt, Der Stahlelefant, Das Dorf in den Lüften, Testament eines Exzentrikers,...
A. K. schrieb: > Uboot- Stocki schrieb: >> "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams - ist da nicht zu >> abgedreht? > > Kein Bisschen (*) - aber zu schnell durch, wenn du nicht gleich alle > Bände meinst. Dafür kannst du hinterher aber mitreden, wenn mal wieder > "42" genannt wird. Wobei ich glaube im vorletzten Band aufgehört hab mit Lesen, da irgendwie langweilig geworden. Ich kann dir die 3 Bücher von Stieg Larsson empfehlen (Verblendung, Verdammnis, Vergebung). Sind sehr gut und spannend geschrieben. Also zugegeben nicht unbedingt was zur Entspannung :)
Reinhard S. schrieb: > Wobei ich glaube im vorletzten Band aufgehört hab mit Lesen, da > irgendwie langweilig geworden. Langweilig? Da bin ich fast bissl sprachlos. :-D /Hannes
Reinhard S. schrieb: > Wobei ich glaube im vorletzten Band aufgehört hab mit Lesen, da > irgendwie langweilig geworden. Ich dachte zunächst auch, dass damit der erste Band gemeint sei, nicht die ganze Ladung. Die nimmt wirklich ab.
Reinhard S. schrieb: > Wobei ich glaube im vorletzten Band aufgehört hab mit Lesen, da > irgendwie langweilig geworden. Allerdings hast du damit Gottes letzte Nachricht an seine Schöpfung verpasst.
Vlad Tepesch schrieb: > 14? kann ich mir 11-14 mal ausborgen? Ja, da habe ich mich irgendwie vertan :) Ist eig. bei 11 Schluss oder sind noch mehr geplant? Bin erst am Anfang! A. K. schrieb: > Die Zeit filtert Spreu vom Weizen. Nur weil etwas als "Klassiker" betitelt wird ist es nicht automatisch spitze. A. K. schrieb: > Aber nicht lang, schon auf den ersten Seiten ging er mir auf die Nerven. Das ist wohl eine eher unübliche Reaktion auf seine Bücher, um welches handelte es sich denn? Timm Thaler schrieb: > Dan Brown[..]um den dünnen (und > oft sachlich falschen) Inhalt zu übertünchen. Dünn und sachlich falsch? Meinst du denselben Autor? Reinhard S. schrieb: > Ich kann dir die 3 Bücher von Stieg Larsson empfehlen Dem kann man nur zustimmen!
Dave Chappelle schrieb: > Nur weil etwas als "Klassiker" betitelt wird ist es nicht automatisch > spitze. Klassiker ist deine Bezeichnung. Aber es ist schon so, dass etliche Werke nur innerhalb ihrer Zeit grossen Anklang finden und später anders beurteilt werden. > Das ist wohl eine eher unübliche Reaktion auf seine Bücher, um welches > handelte es sich denn? Titel weiss ich nicht, aber es fing mit dem CERN an, das sollte den Kennern reichen. Diese Schilderung fand ich reichlich bescheuert. >> Ich kann dir die 3 Bücher von Stieg Larsson empfehlen > Dem kann man nur zustimmen! Den kenne ich leider nur aus Werbefilmen für die Tabakindustrie.
A. K. schrieb: > dass etliche > Werke nur innerhalb ihrer Zeit grossen Anklang finden und später anders > beurteilt werden. Ja, das ist sicher so. In meinen 4 Jahren Literaturgeschichte (Nebenfach) musste ich das leider auch erkennen. A. K. schrieb: > Titel weiss ich nicht, aber es fing mit dem CERN an, das sollte den > Kennern reichen. Diese Schilderung fand ich reichlich bescheuert. Das wäre wohl das Buch "Illuminati", welches auch verfilmt wurde. Die Schilderung erscheinen dir vermutlich bescheuert, da es wohl sein Ziel war, dass alle, die das Buch lesen ungefähr verstehen was ein Teilchenbeschleuniger ist. Abgesehen davon ist das Urteil von jemandem der sich nur durch die ersten paar Seiten gekämpft hat herzlich wenig wert. A. K. schrieb: > Den kenne ich leider nur aus den Werbefilmen für die Tabakindustrie. Wenn du Krimis magst, dann schlage ich dein Wissen über ihn ein wenig zu erweitern ;) Gruss
Dave Chappelle schrieb: > Die Schilderung erscheinen dir vermutlich bescheuert, da es wohl sein > Ziel war, dass alle, die das Buch lesen ungefähr verstehen was ein > Teilchenbeschleuniger ist. Das war überhaupt nicht der Punkt. Eher die Schilderung drumrum, Stil, Charaktere, Umgang und das Brimborium, das Brown damit veranstaltete. > Abgesehen davon ist das Urteil von jemandem der sich nur durch die > ersten paar Seiten gekämpft hat herzlich wenig wert. Jeder wie er's mag. Mir lags halt nicht so. Hatte auch nix für gezahlt, also fehlte der Druck, aus dem Geld auch was zu machen.
A. K. schrieb: > Das war überhaupt nicht der Punkt. Eher die Schilderung drumrum, Stil, > Charaktere, Umgang und das Brimborium, das Brown damit veranstaltete. Ja, das ist definitiv Geschmackssache. Dass den Stil nicht jeder mag finde ich verständlich.
Dave Chappelle schrieb: > Dünn und sachlich falsch? Meinst du denselben Autor? Diabolu_s: Zip ist eine Verschlüsselung? Die Hiroshima-Bombe hiess Big Boy? Die Enigma wog 12 Tonnen, im Uboot? Computer führen Daten, die sie entschlüsseln, als Programm aus (darauf basiert das ganze Konstrukt des Buches? Illuminat_i: Gallilei entdeckt die elliptischen Planetenbahnen? Gallilei war Mitglied in einem Orden, der erst über hundert Jahre nach seinem Tod gegründet wurde? Kopernikus wurde von der Kirche hinggerichtet? (Er starb friedlich in Fromburg, wo er Domherr war.) Das "Allsehende Auge" ist ein Symbol der Illus? (Schau mal in diversen Kirchen vorbei, alle von Illus unterwandert?) Eine Kamera funkt aus tiefsten Gewölben, kann aber nicht geortet werden? Eine Antimaterie"bombe" könnte ganz Rom zerstören, richtet aber in ein paar hundert Metern Höhe keinen Schaden an, nichtmal Sonnenbrand bei den zahlreichen Zuschauen? Man kann für die "Bombe", die ja eigentlich nur explodiert, weil der Akku leer ist, auf die Sekunde sagen, wann der Akku leer ist? Man kann die "Bombe" nicht extern über Notstrom versorgen? Meteor: Na gut, geht so, obwohl einige Handlungsstränge, z.B. die Rettung von der Eisscholle, arg konstruiert sind. Sakrileg: Ich kenne das Buch von Baigant und Leigh, aus dem Brown hier seine Grundidee hat. Naja, ziemliches Geschwurbel. Die Idee mit dem imateriellen Gral ist ganz nett - wenn auch nicht neu, siehe "Ritter der Kokosnus" ;-) Der Weg zu seiner Entdeckung ist - sagen wir mal unglaubwürdig. Bißchen viel Deus ex Machina auf einmal. Ok, es ist halt Fiction, und Brown ist nicht der erste Autor, der Fiction als Tatsachen darstellt. Aber Tatsachen, die man einfach googeln kann, falsch darzustellen, damit sie ins Konzept passen, ist ärgerlich.
Timm Thaler schrieb: > Diabolu_s: Zip ist eine Verschlüsselung? Die Hiroshima-Bombe hiess Big > Boy? Die Enigma wog 12 Tonnen, im Uboot? Computer führen Daten, die sie > entschlüsseln, als Programm aus (darauf basiert das ganze Konstrukt des > Buches? Bei den ersten 3 hast du natürlich recht. Computer führen Daten, die sie entschlüsseln natürlich nicht als Programme aus, so wird das in dem Buch aber auch gar nicht beschrieben? Timm Thaler schrieb: > Illuminat_i Ja, das ist wohl das fiktivste Buch, ich denke aber auch dass es bekannt sein sollte, dass dieses Buch mit einer gewissen Skepsis zu lesen ist und eher in Richtung "Hollywood Blockbuster" als in Richtung "Dokumentation" geht ;) Timm Thaler schrieb: > Meteor: Na gut, geht so, obwohl einige Handlungsstränge, z.B. die > Rettung von der Eisscholle, arg konstruiert sind. Naja, wäre auch nicht so toll gewesen, wenn die da alle verendet wären :) Timm Thaler schrieb: > Die Idee mit dem > imateriellen Gral ist ganz nett - wenn auch nicht neu, siehe "Ritter der > Kokosnus" ;-) Ich bezweifle, dass es bei Monty Python abgeschaut hat :D Timm Thaler schrieb: > Ok, es ist halt Fiction, und Brown ist nicht der erste Autor, der > Fiction als Tatsachen darstellt. Er wird auch nicht der letzte bleiben. Seine Bücher drehen sich in ersten Linie um Unterhaltung, gespickt mit ein bisschen Info. Es ist kein Lehrbuch, dafür ungemein spannend, wie ich finde. Gruss
Dave Chappelle schrieb: > Seine Bücher drehen sich in > ersten Linie um Unterhaltung, gespickt mit ein bisschen Info. Das ist nicht der Punkt. Und im SciFi wird auch viel gesponnen, was mal möglich wäre. Meinetwegen gern. Aber naheliegende physikalische Fakten oder relativ bekannte historische Ereignisse falsch darzustellen - sei es bewusst um der Story willen, aus Schlampigkeit oder Unwissen -, nur um des Erfolges willen - da fühl ich mich eben verarscht. Ebenso oben zitierter Hohlbein: Da hab ich dieses Pseudo-Himmelsscheiben-Buch in schlechter Erinnerung. Das Buch hätte nach 10 Seiten zu Ende sein können. Da kredenzt der Autor den Hauptpersonen einen leckeren Hundspetersilie-Salat. Hohlkopf, Hundspetersilie ist giftig, hättest Du bei Wikipedia oder in jedem besseren Naturführer lesen können. Ein Mutter-Tochter-Zicken-Roman unterster Schublade. Es geht hauptsächlich darum, wer mit wem schläft oder mal schlafen will. Atlantis darf natürlich nicht fehlen. Behauptet, auf lokale Orte bezug zu nehmen (Goseck, Saale...), passt aber eher auf Mittelerde oder so. Die Himmelsscheibe selbst ist überhaupt nicht relevant. Sie ist hier nur der Aufhänger, um möglichst viel zu verkaufen. Das ist doch ekelhaft. Was ich sonst von Hohlbein in der Hand hatte, lies sich auch nicht besser an. Ich kann den Hype um diesen "Fantasy"-Autor nicht nachvollziehen. Da gibt es wahrlich bessere Fantasy.
Timm Thaler schrieb: > Aber naheliegende physikalische Fakten > oder relativ bekannte historische Ereignisse falsch darzustellen - sei > es bewusst um der Story willen, aus Schlampigkeit oder Unwissen -, nur > um des Erfolges willen - da fühl ich mich eben verarscht. Hätte ich besser in Geschichte zugehört, würde es mir wahrscheinlich genauso gehen.
Dave Chappelle schrieb: > Hätte ich besser in Geschichte zugehört, würde es mir wahrscheinlich > genauso gehen. Naja, dass nicht Galilei, sondern Keppler die Planetenbahnen als Ellipsen postuliert hat, sollte man in Physik mal gehabt haben. Und dann war da noch das Jugendbuch "Den Mars bezwing ich in 8 Tagen", welches den Kampf Kepplers mit den Planeten beschreibt. Und dass Kopernikus friedlich in Fromburg entschlafen ist, weiss ich, weil ich dort war. Und wie die beiden einzigen Atombomben, die jemals bewusst eingesetzt wurden hiessen, wurde sogar mal in einem Fernsehfilm am Rande erwähnt, wenn ich mich recht erinnere. Wenn mir sowas auffällt, dann frage ich mich immer: Wenn der Autor hier schon so einen offensichtlichen Blödsinn erzählt, wie ist es dann mit den Gebieten bestellt, auf denen ich mich nicht so auskenne? Zum Thema: Vorschläge sind halt schwierig, wenn man die Interessen nicht kennt. Bei einem Urlaub an der See: Hemmingway, "Der alte Mann und das Meer". Nicht zu lang, schön traurig. Ansonsten, wenn es auch Hörbücher sein dürfen, kann ich nur empfehlen mal durch Librivox zu blättern. Allerdings unbedingt vorher reinhören, es gibt einige Sprecher, die kann man (zumindest ich) mir nicht anhören. Es gibt aber auch richtig gute. Ein MP3-Player ist natürlich dann Bedingung, und er sollte auch OGGs können.
Timm Thaler schrieb: > Ok, es ist halt Fiction, und Brown ist nicht der erste Autor, der > Fiction als Tatsachen darstellt. Aber Tatsachen, die man einfach googeln > kann, falsch darzustellen, damit sie ins Konzept passen, ist ärgerlich. Finde ich nicht verwerflich, das ist eben ein ROMAN und kein Geschichtsbuch. Wenn man mal alle Behauptungen zusammenzählt und guckt wie viele falsch sind, dann wird da trotzdem ein sehr kleiner Prozentsatz rauskommen (1%?). Das beim Rest ein wenig geflunktert wird damit es in die Geschichte passt ist meiner Ansicht nach nicht verwerflich. Oder stört es bei James Bond im Kino jemanden, wenn er regelmäßig gegen Naturgesetze verstößt?
Ahoi Brandis, ein sehr schönes Buch! Dazu dann gleich im Zusammenhang Hubert Mania Gauß James Gleick Isaac Newwton, Biographie E.P. Fischer Die kosmische Hintertreppe Heinkel Stürmisches Leben R. Whymant Richard Sorge - Der Mann mit den drei Gesichtern M. Neufeld Werher von Braun, Biographie Botho Stüwe Peenemünde West und und und Mit SF kann ich nicht dienen, ist nicht meine Welt. GW
Dave Chappelle schrieb: > Vlad Tepesch schrieb: >> 14? kann ich mir 11-14 mal ausborgen? > > Ja, da habe ich mich irgendwie vertan :) > Ist eig. bei 11 Schluss oder sind noch mehr geplant? Bin erst am Anfang! Es gibt im Englischen 5 Bände. 6 und 7 sind in Arbeit. Dem entsprechend gibt es im deutschen bisher 10 Bände. Steht aber auch alles in Wikipedia. Übrigends: imho hilft es "Game of Thrones" gesehen zu haben. Da in den Büchern eine Unmenge an Charakteren vorkommen, fand ich es gut, wenn man direkt ein Gesicht vor Augen hat. Die Serie erstreckt sich zwar bisher nur über die ersten beiden (vier) Bücher, ist aber sehr gut.
Vlad Tepesch schrieb: > Übrigends: imho hilft es "Game of Thrones" gesehen zu haben. > Da in den Büchern eine Unmenge an Charakteren vorkommen, fand ich es > gut, wenn man direkt ein Gesicht vor Augen hat. Die Serie erstreckt sich > zwar bisher nur über die ersten beiden (vier) Bücher, ist aber sehr gut. Das sehe ich genau umgekehrt. Man ist festgelegt auf die Filmgesichter und -schauplätze, die Phantasie hat keine Möglichkeit mehr, sich zu entfalten. Meiner Ansicht nach sollte man immer erst das Buch gelesen haben, ehe man einen Film dazu sieht. /Hannes
Johannes S. schrieb: > Das sehe ich genau umgekehrt. Man ist festgelegt auf die Filmgesichter > und -schauplätze, die Phantasie hat keine Möglichkeit mehr, sich zu > entfalten. Meiner Ansicht nach sollte man immer erst das Buch gelesen > haben, ehe man einen Film dazu sieht. Das sehe ich meistens auch so. Aber in diesem Fall... Möglicherweise funktioniert mein Gedächtnis anders als deins.Ich hab immer Probleme wenn viele Leuten auf einmal eingeführt werden, mir zu merken, wer wer ist. So fand ich das hilfreich.
Vlad Tepesch schrieb: > Möglicherweise funktioniert mein Gedächtnis anders als deins.Ich hab > immer Probleme wenn viele Leuten auf einmal eingeführt werden, mir zu > merken, wer wer ist. So fand ich das hilfreich. Ja, habe mir auch schon überlegt da mal reinzuschauen. Habe allerdings mal die erste Folge angesehen und fand sie einfach nur lausig und irgendwie plump. Aber eben, ist halt schwierig die Erwartungen zu erfüllen, wenn man vorher das Buch gelesen hat.
Dave Chappelle schrieb: > Ja, habe mir auch schon überlegt da mal reinzuschauen. > Habe allerdings mal die erste Folge angesehen und fand sie einfach nur > lausig und irgendwie plump. Kann ich nicht nachvollziehen. Ich find die Umsetzung sehr gut. Bei Staffel 2 gibt es ein paar Abweichung vom Handelsstrang des Buches, da bin ich gespannt, wie sie das wieder hinbekommen. Edit: Aber wir driften vom Thema ab.
Dann will ich doch auch mal: Neal Stephenson: eigentlich alles von ihm, aber "Cryptonomicon" ist ganz besonders lesenswert. William Gibson: Neuromancer fand ich noch richtig gut, die späteren Trilogien konnten da IMHO nichtmehr mithalten. Terry Pratchett: für die Scheibenweltromane gibts von mir eine ganz klare Empfehlung, wundert mich, dass da bisher keine Erwähnung kam. Daniel Suarez: schlichtweg alles bisher Erschienene :) dann wären da noch die Feynman Autobiographien, ja und der Anhalter ist für unsereins eh Pflichtlektüre
Ach ja, was mir gerade noch in den Sinn kommt (für Krimi-Liebhaber), die Jerry Cotton Reihe ist auch ziemlich spannend, wie ich finde.
Karl May ist noch nicht erwähnt worden. Z.B. "Das Buschgespenst" ist eine spannende Geschichte die sich im 19. Jahrhundert in D abspielt. Ausbeutung der Armen und Arbeiter gab es auch damals schon. Info: http://www.karl-may.de/modules/produkt.php?nummer=B-00064 Im Auto vertreibt ein Hörbuch sehr angenehm die Zeit: http://www.karl-may.de/modules/produkt.php?nummer=B-00764 "Der Klosterjäger" von Ludwig Ganghofer lest sich auch recht schön. Hans Dominik Sci-Fi sind auch ganz nett (Wettflug der Nationen, Ein Stern fiel vom Himmel,...) Charles Dickens finde ich auch recht gut. Nur etwas langatmig. KIM, von Rudyard Kipling, ist auch sehr spannend: http://en.wikipedia.org/wiki/Kim_%28novel%29 Für den Urlaub ist ein e-Reader recht praktisch weil man nicht schwere Bücher mit sich herumschleppen muss. P.S. Ist nicht als Werbung gedacht
Gerhard O. schrieb: > Karl May ist noch nicht erwähnt worden. Doch, indirekt schon, am Anfang von Beitrag "Re: Euere Empfehlungen: Urlaubsliteratur" > Ausbeutung der Armen und Arbeiter gab es auch damals schon. Dann lieber B. Traven als Karl May.
Dave Chappelle schrieb: > Ach ja, was mir gerade noch in den Sinn kommt (für Krimi-Liebhaber), die > Jerry Cotton Reihe ist auch ziemlich spannend, wie ich finde. Nach Karl May nun dies... Wo soll das enden? Da kann er auch gleich zig Folgen GZSZ aufm Handy oder Lappy mitnehmen. ;-)
A. K. schrieb: > Nach Karl May nun dies... Wo soll das enden? Da kann er auch gleich zig > Folgen GZSZ aufm Handy oder Lappy mitnehmen. ;-) Jerry Cotton ist wie ein Comic - kurz, unterhaltsam und danach zum Vergessen :)
Dave Chappelle schrieb: > Jerry Cotton ist wie ein Comic Ich kenne das als Heftchenserie. Zweitunterste Schublade.
Falls Du nach Amsterdam fährst: "Cosmic Trigger" könnte ich empfehlen. Überhaupt alles von Robert Anton Wilson. "Chaos und Cyber-Kultur" von Leary hat mich in diesem Zeitabschnitt meines Lebensabschnitts auch ziemlich beeindruckt :-P
Norbert M. schrieb: > "Chaos und Cyber-Kultur" von > Leary hat mich in diesem Zeitabschnitt meines Lebensabschnitts auch > ziemlich beeindruckt :-P Oha, gabs da 'ne Beilage zum Buch? In Form eines Löschblatts??
Icke ®. schrieb: > Norbert M. schrieb: >> "Chaos und Cyber-Kultur" von Leary > Oha, gabs da 'ne Beilage zum Buch? In Form eines Löschblatts?? Eine Beilage gab es, in Form von Stickern mit dem Leary-Mantra "Turn on - Tune in - Drop out". Das Buch hat mich einfach vom Inhalt her beeindruckt, damals glaubte ich eben noch an die Revolution durch den Cyberspace und die Cypherphunks, denn Ende der 90er war es ja noch nicht absehbar, daß die ganzen Kommerziellen mit Werbung, Flash und JavaScript das Netz ruinieren. Damals war ein eigener Internetzugang noch richtig 1337 (und teuer)! Btw, grade bei Amaz0n gesehen, daß das Buch gebraucht um 178 Euro angeboten wird. WTF? Übrigens: Ich habe noch nie LSD, Psilopilze, DMT, Engelstrompete, MDMA, Fliegenpilz, Stechapfel, etc. genommen. Ehrlich nicht, aber das mache ich sicher 'mal, wenn ich alt bin. Mit 60+ wandere ich dann aus :-) Nachtrag: Ich sollte das Buch mal wieder rauskramen und abermals lesen. Wäre sicher interessant für mich, wie ich es heute, mehr als 10 Jahre später aufnehme. <Auf die private 2D0-Liste setz>
>Ich habe mit 'Der Augensammler' angefangen und war sehr begeistert. >Super spannend und mit vielen 'Überraschungen' >2. Teil 'der Augenjäger'. 'Die Therapie' und 'Das Kind' haben mir auch >gut gefallen. >- Alle Bücher von Simon Beckett, speziell "Kalte Asche "(wenn man >Krimis/Thriller mag) Ich kann allen Sebastian Fitzek Lesern empfehlen auch die Bücher von Simon Beckett zu lesen (und umgekehrt). Ich habe zwar kein Vergleich zu anderen Autoren, aber obwohl ich normalerweise keine Bücher lese, fehlt mir nur noch ein Buch vom Fitzek. Dann hab ich alle von beiden Autoren durch. Besser als sich abends einen Film anzusehen.
Norbert M. schrieb: > Ich habe noch nie LSD, Psilopilze, DMT, Engelstrompete, MDMA, > Fliegenpilz, Stechapfel, etc. genommen. Ich auch nicht. Nicht mal in meinen härtesten Tekknozeiten, als Angebot und Versuchung gigantisch waren. Angesichts der Spätfolgen, die man jetzt einigen ansieht, war das die goldrichtige Entscheidung.
A. K. schrieb: >> Karl May ist noch nicht erwähnt worden. > > Doch, indirekt schon, am Anfang von nicht nur indirekt, sogar explizit ;-) Daniel F. schrieb: > ebenfalls historisch und weckt erinnerungen (am besten mit ebook-reader) > karl may zurück zum thema: mein chef schwärmt für terry pratchett und die star-wars-bücher. ich selber habe beides (noch) nicht probiert, aber die geschmäcker hinsichtlich literatur sind (zum glück) unglaublich verschieden...
Zur Thema der Urlaubslektüre fällt mir noch ein: Die Straße der Piloten, C.C. Bergius - Die Geschichte der Luft- und Raumfahrt Die eisernen Särge, Herbert A. Werner - Tatsachenbericht über den U-Boot Krieg Heinrich Spoerl, Der Maulkorb - Eine sehr köstliche Geschichte Werke von Joachim Fernau - Liest sich schön Werke von Peter Bamm, Die unsichtbare Flagge mfg, Gerhard
Terry Pratchett kann ich auch empfehlen. Natürlich auch den Herr der Ringe. Arthur C. Clark für den SciFi Fan. Um für aktuelle Geschehnisse gewappnet zu sein und als Ergänzung zu 1984, Cory Doctorows "Little Brother" (http://de.wikipedia.org/wiki/Little_Brother_(Roman)). Grüsse
Hallo Forumskollegen, erstmal vielen Dank für die vielen Tipps. Ich bin echt überwältigt. Heute habe ich in der Buchhandlung folgende Bücher erworben: Marc Raabe - Der Schock Stieg Larsson - Verblendung Sebastian Fitzek - Der Augensammler Stephen King - Der Anschlag Ich halte Euch auf dem Laufenden ... Viele Grüße Andreas Ich habe übrigens auch einen Tipp für Euch, der hier noch nicht genannt wurde. Ich habe das Buch von zwei Jahren gelesen: Akif Pirincci - Die Damalstür -> Richtig guter Zeitreise Science-Ficton
- Arthur C. Clarke: "Rendezvous mit Rama" (eher ruhiger SciFi Roman,
aber Material, das einen lange nicht loslässt)
- Stanislaw Lem: "Solaris" (philosophisch orientierter SciFi Roman)
- ... und dann gleich die beiden Verfilmungen mit ansehen ("Solaris" von
Andrej Tarkowski und den gleichnamigen Film von Soderbergh). Filme und
Roman sind jeweils eigenständige Kunstwerke mit verschiedener
Ausrichtung.
"Die letzte Generation" ist ja oben schon erwähnt worden.
Na ganz klare Empfehlung für Perry Rhodan. Das kann man hören oder lesen. Entspannt und ist lustig. Ein wenig nerdig eventuell, aber das kann auch lustig sein. Sehr gute Zyklen der normalen 1. Auflage sind "Die Meister der Insel" oder "Die Posbis" Wobei Die Posbis am besten sind, in den 60ern geschrieben greifen Roboter die Menschheit an und alles funktioniert noch mit Lochkarten ;) http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Zyklen Die Silberbände, welche die Hefte kompakt enthalten gibt es dann bei der Buchhandlung: http://www.rebuy.de/i,1338552/buecher/die-posbis-perry-rhodan-16 Die Bücher kann man auch hören: http://www.rebuy.de/i,137415/cd/perry-rhodan-die-posbis (gibt es als 12Audio oder 2er MP3 CD-Set pro Silberband) Als Buch aus dem Perry kann ich Lemuria klar empfehlen, es ist ein in sich geschlossenes Buch. Vorwissen schadet nicht aber kein muss. Die anderen in sich geschlossenen Perry Bücher sind, naja ok. Lemuria besteht aus 6 Büchern oder halt einem mit allen 6 drinn. http://www.rebuy.de/i,1520996/buecher/perry-rhodan-lemuria-6-romane-in-einem-band-perry-rhodan http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Lemuria_%28Serie%29 Wirklich gut! -- Zu guter letzt, wenn du dich beruflich im Sinne von Karriere etwas bilden willst um deinen Chef mal in seinen Worten sagen zu können was du willst. Und nicht in dem IT Geek geschwafele den die Schlipse eh nicht verstehen: Das IT-Karrierehandbuch von Martina Diel Kurzlink: http://www.amazon.de/dp/3868991190 Geht klar auf die Schwächen von Technik affinen Leuten um und ich hatte das Gefühl das das Buch mich versteht. Gruß
Ich bin mir zwar nicht sicher, was mit Urlaubsliteratur gemeint ist. Aber im Bereich der neueren SF finde ich die Bücher von John Scalzi wirklich super und sehr angenehm zu lesen. Ich würde aber zunächst zu den ersten Büchern von Scalzi raten und nicht unbedingt zum Letzten namens "Redshirts". Auf jedem Fall ist Scalzi bei mir so geschätzt, dass ich jedes weitere Buch lesen werde. Ansonsten lese ich persönlich gerade die schon genannte Reihe "Das Lied von Eis und Feuer". Ist in der Fantasy-Richtung, aber nicht so arg - eher Mittelalter. Wirklich packend, kann es kaum noch weglegen.
Vlad Tepesch schrieb: > Dave Chappelle schrieb: >> Ja, habe mir auch schon überlegt da mal reinzuschauen. >> Habe allerdings mal die erste Folge angesehen und fand sie einfach nur >> lausig und irgendwie plump. > > Kann ich nicht nachvollziehen. Ich find die Umsetzung sehr gut. Bei > Staffel 2 gibt es ein paar Abweichung vom Handelsstrang des Buches, da > bin ich gespannt, wie sie das wieder hinbekommen. Nur weil in den Büchern zunächst immer nur Halbmann-Sex geschildert wird und in der Fernsehserie das Gegenteil? Aber im Ernst, die Fernsehserie hat mich positiv überrascht. Ist eher selten, dass so hochgelobte Serien meinen Geschmack treffen. Auch das Nebenher mit kleinen Abwandlungen von den Büchern finde ich hier sehr gut, da erklärt werden im Buch die Dinge erklärt, die man durch die Glotze nicht erfassen kann und umgekehrt. Also wenn sich mal Buch und Video ergänzen, dann hier. Aber ansonsten bin ich sicherlich auch kein Mensch, der bei Amazon Rezensionen immer betonen muß, dass man dieses Werk sicherlich nur im usbekischen Original gelesen haben muß, um den Sinn wirklich erfassen zu können ;o)
vn nn schrieb: > 1984 wäre gerade recht aktuell. ist im moment vergriffen, weil alle staaten und organisationen einen bedienungsanleitung zum bespitzeln brauchen...
Spannend und nicht allzu dick: Abd-el-Kader von John Knittel
Ansonsten kann ich Franz Kafka empfehlen... Der Prozess Die Verwandlung oder auch das Schloß ist nicht schlecht. Da kommst du garantiert auf andere Gedanken ;) An seinen Schreibstil und Phantasie muß man sich erst gewöhnen aber dann geht es...
Uboot- Stocki schrieb: > Was liest der Microcontroller-Bastler im Urlaub zur Entspannung? André Menzel schrieb: > Franz Kafka Kafka zur Entspannung. Ja nee, is klar. :-) Die ideale leichte Urlaubslektüre :-)))
Naja.... aber auf jeden Fall ist es eine Möglichkeit mal alles andere hinten an zu stellen. ... ich meine- wenn er das liest, denkt er garantiert nicht mehr an die Arbeit oder E-technik......
> André Menzel schrieb: >> Franz Kafka been there, tried that, failed, told the teacher, got a 1 :-) um bei kafka auf andere gedanken zu kommen brauche ich kein buch, da reicht eine seite die ich von irgendwoher ausdrucke. danach denke ich nur noch wie der T-800 auf der Suche nach sarah connor.
André Menzel schrieb: > Ansonsten kann ich Franz Kafka empfehlen... > Der Prozess > Die Verwandlung Zwecks besseren Verständnisses der Realität, wenn man in den Nachrichten mal wieder von Guantanamo hört während durchs Urlaubsdomizil eine Kakerlake wandert? Schöne Entspannung. ;-)
A. K. schrieb: > während durchs Urlaubsdomizil eine > Kakerlake wandert Du meinst so eine Kakerlake: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ferngesteuerte-Kakerlaken-dank-Kinect-auf-Autopilot-1909039.html? Wenn man sich richtig langweilen will: Die Leiden des jungen Werther, wers noch nicht in der Schule ertragen musste. Spätestens nach dem dritten "bring ich mich um oder bring ich mich nicht um" denkt man nur noch: Tu es doch endlich... Zumindest ging es mir beim Hörbuch so. Wenn schon langatmig und gehirnverknotend, darf natürlich Dostojewski nicht fehlen. Die "Bürder Karamasow" oder "Schuld und Sühne" sind vielleicht etwas dick für den Urlaub. Aber "Aufzeichnungen aus einem Totenhaus" über seine Erfahrungen in Sibirien kann ich wärmstens empfehlen. ;-)
Tommy Jaud finde ich als Urlaubslektüre ideal. Wenn ich irgendwo am Strand liege und mich nicht mehr halten kann vor Lachen, teilt sich die unmittelbare Umgebung in 2 Lager: Die einen schauen verwundert, die anderen halten ihr persönliches Tommy-Jaud-Buch in die Höhe und grinsen verständnisvoll rüber :-) Mein persönlicher Favorit: "Millionär". Aber auch "Hummeldumm" und "Überman" als Folgebücher sind nicht schlecht. "Vollidiot", welches auch verfilmt wurde, finde ich dagegen nicht sooo gelungen. Das kann man auch weglassen.
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