Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Symmetrische spannungsquelle


von Jan R. (Gast)


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Hallo,

Wenn man eine symmetrische spannungsquelle hat, kann es doch passieren, 
bei einer komplemäntärstufe, dass Strom von der symmetrischen 
spannungsquelle, durch die signalquelle fließt das ist doch nicht gut 
oder. Habe mal eine kollektorschaltung zu diesem fall.

Hier fließt doch eindeutig ein Strom von der symmetrischen über die 
signalquelle bei OPVs isses dann ja genauso.

Gibt es nicht Geräte, denen dass Schadent??

von 32bitter (Gast)


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Deine, Interpunktion ist so, grausam. Dass man, den Text kaum 
Verstehtnt!? Leider verstehe, ich nicht was, du willst.

von Dennis (Gast)


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jaichdenkeermöchteunsaufdieseungewöhnlicheundgleichzeitigsehrraffinierte 
weiseeinfachnurseinewertschätzungundrespektentgegenbringen...

von 32bitter (Gast)


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Vielleicht sollte er dem Transistor einfach einen Basisvorwiderstand 
spendieren. Und täglich grüßt das Murmeltier ;)

von Jan R. (Gast)


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Wenn ich eine symetrische spannungsquelle an ein kollektorschaltung zum 
Beispiel anschließ, mit +-5V zum Beispiel dann addieren sich ja die 
untere Spannungngsquelle und die Signalalquelle und der Ausgang führt 
ca.10v

Meine frage. Fi t es Geräte, denen das schadet, dass ein Strom einer 
anderen spannungsquelle durch sie fließt ?? Denn bei OPVs müsst das dann 
ja exakt gleich sein.

von Ayk N. (ayk-ohm)


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Hast mal etwas von einem Eingangswiderstand gehört? Den hat jeder 
Verstärker.
In den Eingang eines OPs fließt ebenfalls ein gewisser Strom (bei PNP 
Eingängen herraus), da der Eingang öfters aus einer Basis eines 
Transistors besteht.
Bei Transistorverstärkern muss ein Strom in die Basis fließen, da sie 
Stromgesteuert sind.

von Jan R. (Gast)


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Oder um es noch einfacher zu machen,


Ich möchte einen AVR Controller an einen OPV hängen. Dieser wird 
symmetrisch betrieben +- 15V. Da die untere spannungsquelle jetzt ja mit 
dem Controller in Reihe liegt. Habe ich ein wenig Bedenken, dass 
eventuelle Ströme dieser Quelle den Controller zerstören.


Als einfaches Beispiel, habe ich oben die Kollektorschaltung auf dem 
iPad simuliert. Denn dort sieht an gut, dass die beiden spannungsquellen 
in Reihe zueinander stehen, und somit die ausgangsspannung  ~10v 
beträgt..

von Ayk N. (ayk-ohm)


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Ja, das ist so und muss so sein.
Poste doch mal einen Schaltplan mit AVR und OP.

von Jan R. (Gast)


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Was muss so sein?? Worauf beziehst du das ??

von 32bitter (Gast)


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Jan R. schrieb:
> an einen OPV hängen. Dieser wird
> symmetrisch betrieben +- 15V

Erste Lösung: Ist das wirklich nötig? Du könntest den OPV auch 
asymmetrisch mit AVCC des Controllers betreiben. Es gibt auch 
Over-The-Top-Opamps, die vertragen an den Eingängen Spannungen, die auch 
außerhalb der Rails liegen. Damit wärst du auf der sicheren Seite.

Die zweite Lösung wäre ein berechtigter Angstwiderstand 10kΩ, der den 
Strom in den AVR auf die -für die internen Schutzdioden- zulässigen 
Werte begrenzt.

Die dritte Lösung ist wie die zweite, nur mit zusätzliche(r/n) 
diskrete(r/n) Schutzdiode( /n) vor dem Analogeingang. Es würde auch mit 
einer einzigen Zenerdiode funktionieren, die auf 5,1V bzw. 3,3V und 
-0,6V begrenzt.

von Ayk N. (ayk-ohm)


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Damit ein OP arbeiten kann, müssen alle Spannungen auf den gemeinsamen 
Bezugspunkt (Masse) bezogen sein. Im Prinzip werden sie auf die Masse 
addiert.

Wenn du ein Negatives Potential hast, liegt sie mit jeder Signalspannung 
in Reihe. Diese Reihenschaltung ist allerdings nur indirekt.

von Jan R. (Gast)


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Ja ok aber, wenn ich jetzt z.b. Einen invertierenden Verstärker habe., 
den betreibe ich mit 2 1kohm widerständen, dann habe ich ja die 
verstärkung 1. lege ich jetzt 15 v an den invertierenden Eingang an, 
liegen am Ausgang relativ zur Masse -15 Volt an. Relativ zum  unteren 
Minuspol der zweiten spannungsquelle, liegen jetzt aber doch Null Volt 
an, denn nur so kann am nichtinvertirenden Eingang ja auf Masse liegen. 
Wie bekommt man diese 0v hin?
Am Ende des oberen rückkopplungswiderstands?.

von Ayk N. (ayk-ohm)


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Jan R. schrieb:
> Relativ zum  unteren
> Minuspol der zweiten spannungsquelle, liegen jetzt aber doch Null Volt
> an, denn nur so kann am nichtinvertirenden Eingang ja auf Masse liegen.
> Wie bekommt man diese 0v hin?
> Am Ende des oberen rückkopplungswiderstands?.

Was?

Jan R. schrieb:
> Ja ok aber, wenn ich jetzt z.b. Einen invertierenden Verstärker habe.,
> den betreibe ich mit 2 1kohm widerständen, dann habe ich ja die
> verstärkung 1

Nein, die Verstärkung ist dann -2.



Lies dir doch bitte noch mal die Grundlagen durch.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Jan R. schrieb:

> Ja ok aber, wenn ich jetzt z.b. Einen invertierenden Verstärker habe.,
> den betreibe ich mit 2 1kohm widerständen, dann habe ich ja die
> verstärkung 1.

-1

> lege ich jetzt 15 v an den invertierenden Eingang an,

Ich hoffe doch, du meinst den Eingang des Verstärkers. An den 
invertierenden Eingang des OPV legst du gar nix direkt an. Da gehen nur 
die beiden Widerstände hin.

> liegen am Ausgang relativ zur Masse -15 Volt an.

Zumindest in der Theorie.

> Relativ zum  unteren
> Minuspol der zweiten spannungsquelle, liegen jetzt aber doch Null Volt
> an, denn nur so kann am nichtinvertirenden Eingang ja auf Masse liegen.

Du hast da einen Knoten im Hirn. Der nichtinvertierende Eingang des OPV 
liegt  beim invertierenden Verstärker fest auf GND = 0V = Bezugspunkt 
der beiden Versorgungsspannungen. Und das vollkommen unabhängig von 
Eingangs- und Ausgangsspannung.

> Wie bekommt man diese 0v hin?
> Am Ende des oberen rückkopplungswiderstands?.

Ein Schaltbild wäre irgendwie hilfreich. Was weiß ich denn, welchen 
Widerstand du "oben" siehst?

Und ansonsten beziehen sich Spannungen immer auf einen Bezugspunkt, den 
man relativ willkürlich festlegen kann. Aber wenn man von symmetrischer 
Spannungsversorgung spricht, dann ist es normalerweise so, daß man die 
beiden Spannungsquellen für die positive bzw. negative 
Versorgungsspannung in der Mitte verbindet. Und diesen Punkt nennt man 
dann GND. Auf diesen Punkt bezieht man alle Spannungen. Und mit diesem 
Punkt verbindet man beim invertierenden Verstärker den 
nichtinvertierenden Eingang des OPV.

Was du mit deinem AVR hast und wieso der in Reihe mit irgendwas liegen 
soll, hast du immer noch nicht rüberbringen können.


XL

von Jan R. (Gast)


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Ok der Bezugspunkt hier ist ja diese Masse. Relativ zum tiefsten Punkt 
gesehen,  liegen am nicht invertierenden Eingang ja 5V an, deshalb wird 
die Spannung des ACE ja angehoben von 5V + massepotential 20V  die 
Spannung, wird ja aufaddiert, sodass sie relativ zur Masse 5v hat. Jetzt 
flißt ja aber der Strom der vom Verstärker aus durch die gegenkopplung 
geht auch durch den avr (Rheihenschaltung) dass ist doch aber nicht 
schlimm für den Prozessor. Oder?

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Jan R. schrieb:

[Sprechdurchfall]

Schaltung zeigen. Oder Fresse halten.


XL

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