Ich finde es irgendwie nicht auf der Ebay Seite und würde es gerne aber von offizieller Stelle "hören". Wenn ich mein Vorhandenes Ebaykonto auf gewerblich umstelle, gibt es dann nun die Paypalpflicht noch oder nicht? Ich würde gerne Paypal bei gewissen Artikeln nicht anbieten. Wenn man Waren für wenige Euros unversichert verschickt, da sich die Versicherung nicht rechnet (wann geht den schon mal ein Brief verloren), holen sich viele Käufer das Geld über Paypal unrechtmäßig zurück, und das möchte ich gerne vermeiden.
Warum müllt man ein Forum mit einer derartigen Frage zu, wenn man die gleiche Frage auch an den Support von Ebay richten kann?
Weil man vielleicht ebay hier nicht übern Weg traut? Sie sind da auf jeden Fall nicht unparteiisch, weil sie natürlich ihre angeschlossene Bank, ach nein, will ja keine Bank sein, vermarkten möchten. Ansonsten darfst du noch an deinem Tonfall arbeiten.
Jörg Wunsch schrieb: > Weil man vielleicht ebay hier nicht übern Weg traut? Dann sollte man sich aber auch keine Gedanken darüber machen, dort gewerblich oder sonstwie aktiv zu werden! Und in den AGB von ebay wird sicher etwas dazu drin stehen. Ich bin immer noch der Meinung, dass der Support von ebay hier die bessere Adresse gewesen wäre, mal abgesehen davon, dass der TO HIER immer noch keine Antwort auf seine Frage bekommen hat ;-) Jörg Wunsch schrieb: > Ansonsten darfst du noch an deinem Tonfall arbeiten. Da hast Du wohl recht. Beim nächsten Mal ersetze ich das "zumüllen" durch etwas dezenteres wie "belasten" oder "nerven", oder ist Dir der Tonfall auch nicht genehm? Man kann es auch übertreiben...
Mike Mike schrieb: > Ich würde gerne Paypal bei gewissen Artikeln nicht anbieten. Dann halte dir zwei Konten, ein Privates, ein Gewerbliches. > Wenn man Waren für wenige Euros unversichert verschickt, da sich die > Versicherung nicht rechnet (wann geht den schon mal ein Brief verloren), > holen sich viele Käufer das Geld über Paypal unrechtmäßig zurück, und > das möchte ich gerne vermeiden. Öfter als man denkt. Auch Falschbehauptungen (nicht erhalten) dürfte da nicht ungewöhnlich sein. An sich ist die Haftung bei Privat/- Gewerbeverkauf gesetzlich klar geregelt. Da jetzt über Paypal die Risiken auf deine Käufer abzuwälzen ist sicherlich nicht seriös. Das Risiko neben den Gewinnen auch mal ein paar Verluste zu machen muss man eben akzeptieren oder man lässt es eben sein. Käufer tragen auch so schon einen ganzen Batzen Risiken und daher muss man die nicht noch versuchen schlechter zu stellen.
> An sich ist die Haftung bei Privat/- > Gewerbeverkauf gesetzlich klar geregelt. Das schon, aber es kommt nicht so häuftig vor wie bei Paypal. Dort sind es nur ein paar Klicks und damit bekommt man sein Geld mit wenig Aufwand wieder zurück. > Da jetzt über Paypal die > Risiken auf deine Käufer abzuwälzen ist sicherlich nicht seriös. Es geht hier nur um die Artikel, an denen man nicht viel Gewinn macht. Wenn man Ebay Gebühren, Umschlag, Porto und Ware zusammenrechnet, kann das teuert werden. Und es wird leider immer schlimmer mit dem Betrug. > Das Risiko neben den Gewinnen auch mal ein paar Verluste zu machen > muss man eben akzeptieren oder man lässt es eben sein. Der Meinung bin ich auch, nur muss ich mein Risiko auch minimieren. @mathias p. Es hat wie Jörg gesagt hat seine Gründe. Bei mir ist es der, dass ich mein Ebaykonto aufgrund der Bewertungen behalten möchte, aber nicht in die Paypal-Zwang-Falle Tappen will. Paypal ist einfach ein Krampf für Verkäufer. Ich habe damit eh schon das Risiko, dass sie dir einfach das Konto einfrieren, da will ich nicht noch Betrugsprobleme haben wenn ich es vermeiden kann.
Das kann ich schon verstehen Mike, aber wäre ein e-mail mit irgendeiner Fake-email-Adresse direkt an den Support nicht hilfreicher, als hier im Dunkeln zu stochern? Ich schlimmsten Fall erstellst Du einfach mal ein zweites ebay-Konto und stellst dieses auf gewerblich um, dann wirst Du doch sehen, ob man Paypal angeben MUSS oder nicht. Da wird doch sicher beim Umstellvorgang nach dem Paypal-Konto gefragt, oder eben nicht...und wenn keine Abfrage kommt und Du keines angibst, dann wird sicher schnell ein e-mail von ebay kommen...
Mike Mike schrieb: >> An sich ist die Haftung bei Privat/- >> Gewerbeverkauf gesetzlich klar geregelt. > Das schon, aber es kommt nicht so häuftig vor wie bei Paypal. > Dort sind es nur ein paar Klicks und damit bekommt man sein Geld > mit wenig Aufwand wieder zurück. Klar, aber der Käufer zahlt dann 5Euro Gebühr für die Rückbuchung und wenn der Rückbuchwert in etwa die gleiche Größenordnung hat, kommt für den Käufer nichts raus. Das Geld ist dann für beide futsch. >> Da jetzt über Paypal die >> Risiken auf deine Käufer abzuwälzen ist sicherlich nicht seriös. > Es geht hier nur um die Artikel, an denen man nicht viel Gewinn macht. > Wenn man Ebay Gebühren, Umschlag, Porto und Ware zusammenrechnet, kann > das teuert werden. Und es wird leider immer schlimmer mit dem Betrug. Steuern kommen ja auch noch dazu und das ist der größte Betrug an redlichem Handel.;-) Da muss man eben halt besser kalkulieren damit dabei auch noch Gewinn abfällt. Andere haben da anscheinend kein Problem mit. Bei Betrug kann man übrigens Strafanzeige erstatten was auch ein Druckmittel ist. >> Das Risiko neben den Gewinnen auch mal ein paar Verluste zu machen >> muss man eben akzeptieren oder man lässt es eben sein. > Der Meinung bin ich auch, nur muss ich mein Risiko auch minimieren. Ein Anspruch auf Gewinn gibt es nicht, den muss man sich erarbeiten. Wenn du gewerblich handeln willst, dann versende versichert, so wie andere Händler das auch machen. Ich habe diese Wochen erst wieder bei zwei Händlern was gekauft, über paypal bezahlt, bei super schneller Lieferung von Top-Ware und preisgünstig zum Laden war es alle mal. Bei solcher Zufriedenheit kommt einem erst gar nicht der Gedanke da sein Geld zurück zu verlangen, mal ganz abgesehen davon das es Paypal Käufern da auch nicht sooooo leicht macht. Da wird man die Sachbearbeiter schon überzeugen müssen das man im Recht ist. > @mathias p. > Es hat wie Jörg gesagt hat seine Gründe. Bei mir ist es der, dass ich > mein Ebaykonto aufgrund der Bewertungen behalten möchte, aber nicht in > die Paypal-Zwang-Falle Tappen will. > Paypal ist einfach ein Krampf für Verkäufer. Ich habe damit eh schon das > Risiko, dass sie dir einfach das Konto einfrieren, da will ich nicht > noch Betrugsprobleme haben wenn ich es vermeiden kann. Dürfte auch nicht schwieriger/aufwändiger sein als ein Mahnwesen zu unterhalten um säumige Käufer zur Raison zu bringen.
Michael ... schrieb: > Klar, aber der Käufer zahlt dann 5Euro Gebühr für die Rückbuchung > und wenn der Rückbuchwert in etwa die gleiche Größenordnung hat, > kommt für den Käufer nichts raus. Das Geld ist dann für beide futsch. Seit wann ist das den so? >Wenn du gewerblich handeln willst, dann versende versichert Es geht hier um Artikel, die 1 bis 2 Euro Gewinn abwerfen, wenn man davon 100 Stück verkauft und sich 1,60 Einschreiben spart, sind das 160 Euro mehr. Selbst wenn man die Geldrückholer mit einrechnet, kommt da immer noch mehr Gewinn raus. Bei der Post geht im normal Fall nicht so schnell was verloren. Bei höherpreisigen Artikeln ist es gar keine Frage, da wird bei mir ausnahmslos versichert verschickt. >Das kann ich schon verstehen Mike, aber wäre ein e-mail mit irgendeiner >Fake-email-Adresse direkt an den Support nicht hilfreicher, als hier im >Dunkeln zu stochern? Im Forum gibt es sicher Ebayverkäufer die das wissen;) >Ich schlimmsten Fall erstellst Du einfach mal ein zweites ebay-Konto und >stellst dieses auf gewerblich um, dann wirst Du doch sehen, ob man >Paypal angeben MUSS oder nicht. Dazu muss ich meine Adresse usw. angeben, und die existiert schon in meinem vorhandenen Konto. Findest du es so schlimm, dass ich hier eine Offtopic-Frage im Offtopic-Forum stelle? Die paar Byte Speicherplatz wird sich doch finden lassen.
mathias p. schrieb: > Ich schlimmsten Fall erstellst Du einfach mal ein zweites ebay-Konto Das hilft nichts: für eine neues Konto muss man als Verkäufer seit einiger Zeit immer Paypal akzeptieren. Erst ab einem bestimmten Bewertungsstand (ich glaube mich an 50 Punkte zu erinnern) darf man drauf verzichten.
Jörg schrub: >für eine neues Konto muss man als Verkäufer seit >einiger Zeit immer Paypal akzeptieren. Erst ab einem bestimmten >Bewertungsstand (ich glaube mich an 50 Punkte zu erinnern) darf >man drauf verzichten. Ja, das stimmt genau. Es hat dann Leute gegeben, die in ihren Angeboten zum Ausdruck brachten, daß ihnen eine Überweisung lieber sei als Paypal. Das führte dazu, daß das Angebot abgesäbelt wurde. :-( MfG Paul
Mike Mike schrieb: > Seit wann ist das den so? Ich glaube schon immer. Ich hab den Text mal aus deren AGB (ziemlich versteckt) hierher kopiert: Fehlgeschlagene Abbuchung auf Ihr Bankkonto Die Gebühr fällt an, wenn ein von einem Nutzer initiierter Abbuchungsvorgang fehlschlägt, weil fehlerhafte oder unvollständige Bankkontoinformationen angeben wurden. Diese Gebühr basiert auf dem uns in einem solchen Fall entstehenden Schaden. Es bleibt Ihnen vorbehalten nachzuweisen, dass uns ein niedrigerer Schaden entstanden ist. 3 EUR Rücklastschrift oder fehlgeschlagene Lastschrift (gemäß Ziffer 10.1). Diese Gebühr basiert auf dem uns in einem solchen Fall entstehenden Schaden. Es bleibt Ihnen vorbehalten nachzuweisen, dass uns ein niedrigerer Schaden entstanden ist. 5 EUR
Jörg Wunsch schrieb: > Das hilft nichts: für eine neues Konto muss man als Verkäufer seit > einiger Zeit immer Paypal akzeptieren. Erst ab einem bestimmten > Bewertungsstand (ich glaube mich an 50 Punkte zu erinnern) darf > man drauf verzichten. ich dachte, dass ist eben nicht mehr so, nachdem eBay im letzten Jahr ein neues Modell einführen wollte und dieses dann gekippt wurde?
Justus Skorps schrieb: > ich dachte, dass ist eben nicht mehr so OK, ich lasse mich da gern eines besseren belehren. Das war nur die letzte Info, die ich noch so hatte. Aber man eröffnet ja nicht allzu oft ein neues ebay-Konto. ;-)
Michael ... schrieb: > Mike Mike schrieb: >> Seit wann ist das den so? > > Ich glaube schon immer. Nene bei Paypal hast du das ja eben nicht, da klickt man auf Fall eröffnen und das Geld kommt ohne Abzüge dann wieder zurück(wenn Paypal entscheidet, dass du es bekommen darfst). Mit der Rücklastschrift ist natürlich was anderes.
Mike Mike schrieb: > wenn Paypal > entscheidet, dass du es bekommen darfst) Ja, wenn da nur das Wörtchen "Wenn" nicht wäre... Die Lastschrift rückgängig machen kannst du auch ohne Wenn und Aber. Kostet dann eben nur 5Euro.
Michael ... schrieb: > Die Lastschrift rückgängig machen kannst du auch ohne Wenn und Aber. > Kostet dann eben nur 5Euro. Üblicherweise bezahlt man aber per Überweisung, d.h. hier geht nicht einfach Rückbuchen ;)
Mike Mike schrieb: > Üblicherweise bezahlt man aber per Überweisung, Bei Paypal? Paypal zieht mit Lastschrift den zu zahlenden Betrag von dem Käuferkonto und überweist dann an den Verkäufer. Bis zu 6 Wochen kann der Käufer die Lastschrift über seine Hausbank wieder rückgängig machen. Der Käufer hat da also eine Zugriffsmöglichkeit. Was dann beim Verkäufer passiert weiß ich nicht.
Ja, dann hat der gute Mann ein negatives Saldo auf seinem Paypalkonto und schneidet sich ins eigene Fleisch, da er erstens Gebühren zahlen darf, und Paypal nie wieder Lastschrift bei Ihm zulässt. Das Geld wird aber nicht von meinem Konto abgezogen.
Michael ... schrieb: > Mike Mike schrieb: >> Üblicherweise bezahlt man aber per Überweisung, > Bei Paypal? > Paypal zieht mit Lastschrift den zu zahlenden Betrag > von dem Käuferkonto und überweist dann an den Verkäufer. > Bis zu 6 Wochen kann der Käufer die Lastschrift über > seine Hausbank wieder rückgängig machen. > Der Käufer hat da also eine Zugriffsmöglichkeit. > Was dann beim Verkäufer passiert weiß ich nicht. PP schickt dann eine Email, mit der man zu Zahlung aufgefordert wird. Hat man die Kohle zurückgeholt weil was mit der Ware nicht gestimmt hat, so kommt die Sache vor den PP-Kadi, wo nach Gutsherrenart und vollkommener Willkür entschieden wird. Zum Schluss darfst du die Kohle neu überweisen. Zum Glück ist pp keine "systemrelevante" Bank.
J. Ad. schrieb: > Zum Schluss darfst du die Kohle > neu überweisen. Nicht, wenn die Rückbuchung rechtens war. Manche Vorgänge sind bei Paypal etwas ungewöhnlich zur normalen Bank.
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