LTSpice Präzisionsgleichrichter

OP #3220787
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Hallo, ich muss für die Uni einen Präzisionsgleichrichter (welcher 
Gleichrichter ist freigestellt) in LTSpice simulieren. In den 
Vorlesungen behandelten wir nur einfachen Schaltungen, welche 
Bauelementen wie Spulen, Widerstände, Kondensatoren usw beinhalten. 
Warum unser Professor uns eine solche Aufgabe gibt verstehe ich nicht 
(nebenbei studiere ich Wirtschaftsingenieurwesen und nicht E-Technik). 
Habe mir aus dem Internet einen Schaltplan gedownloadet und versucht zu 
simulieren. Ich schreibe demnächst meine Prüfungen und schaffe es 
deshalb nicht tiefer in das Programm einzusteigen. Es wäre sehr nett, 
wenn ihr mir den Grund des Fehlers "Unknown subcircuit called in:...." 
nennen und beheben könnt. Es liegt auf jeden fall am Verstärker, habe 
dort auch keine Eingaben gemacht.
Schon mal danke im Voraus! Die Dateien sind im Anhang.

Mit freundlichen Grüßen Philipp
Angehängte Dateien:
OP #3220959
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Danke! Das mit dem OPV hat geklappt, jetzt habe ich erst gelesen dass 
wir in der Aufgabenstellung eine Sinusförmige Eingangsspannung von +/- 
10 V haben müssen, bei der Spannungsquelle wüßte ich wo ich das 
einstellen muss, aber wo stelle ich das denn hier ein? :D nochmals 
danke!

p.s: habe jetzt den OPV LT2078A gewählt, sieht aber komisch aus wenn die 
beiden hinzugekommenen Anschlüsse + und - nicht belegt sind, einfach 
erden?
Gast #3221101
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philipp R. schrieb:
> wie stelle ich die sinus
> eingangsspannung ein?

Am Eingang noch eine weitere Spannungsquelle (voltage),
- auf Gnd und + an den Eingang.
Dann mit rechter Maustaste auf das Symbol der Quelle klicken,
dann "Advanced" wählen und dann "Sine" wählen
und Amplitude 10 V und Freq 50 Hz, andere Felder leer lassen.

Soll bei Dir V1 an der Kathode von D1 anliegen?

Anleitung auf dt. z.B.
http://mediatum.ub.tum.de/download/1106732/1106732.pdf

oder
http://www.gunthard-kraus.de/LTSwitcherCAD/CD_LTSwitcherCAD/pdf-file/LTspice_4_d.pdf
#3221297
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Hier mal die Auflösung des Rätsels.

Schau die dir die Ströme I(R5) und I(R3) an. Dort sieht man das Prinzip. 
Man addiert den doppelten Wert des Halbwellengleichrichters zur normalen 
Sinusspannung um eine Doppelweggleichrichtung zu erzielen. Der 
Kondensator glättet die gleichgerichtete Spannung. Je größer man den 
Kondensator wählt um so kleiner wird die Restwelligkeit aber dafür wird 
dir Einschwingzeit länger. Da muss man einfach einen Kompromiss machen.
Angehängte Dateien:
#3223137
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.options plotwinsize=0

Dieser Befehl schaltet die Datenkompression aus. Die ist standardmäßig 
an. Diese Kompression spart Platz auf der Platte, hat aber den Nachteil, 
dass dies unter Umständen die angezeigten Signale verfälscht. Die 
Kompression ist gut für Schaltregler da dort schnell hunderte MB 
anfallen und die Platte füllen(.raw File).
Wenn man aber die höchste Präzision für eine Fourier-Analyse haben will, 
dann schaltet man sinnvollerweise die Kompression ab.
#3223146
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Holger schrieb:
> Prima, Helmut.
> Hast Du auch eine Idee, wie man das mit einer Single- Supply (nur + 12V)
> machen könnte?

Dies Schaltung kann dann nur relativ zu Usupply/2 gleichrichten da einer 
der Opamps eine Aussteuerung nach "Minus" benötigt. Das Ausgangssignal 
hat dann auch einen Offset mit Usupply/2. Es muss natürlich nicht 
Usupply/2 sein. Es könnte auch +5Vref sein.
Gast #3223620
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Bevor man eine Simulation anwirft sollte man wissen welche 
Nichtidealitaet man den erfassen will. Sonst bringt's nichts.

Noch besser ist naterlich zu wissen welche Nichtidealitaet der Bauteile 
welche Nichtidealitaet der Schaltung hervorruft.
#3223870
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philipp R. schrieb:
> In den
> Vorlesungen behandelten wir nur einfachen Schaltungen, welche
> Bauelementen wie Spulen, Widerstände, Kondensatoren usw beinhalten.

Vor diesem Hintergrund würde ich den Professor mal fragen, was er 
wirklich von einem erwartet. Die Vorschläge hier sind ja schön und gut 
aber ich denke, so etwas erwartet der Professor nicht.
Gast #3223894
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Michael Köhler schrieb:
> philipp R. schrieb:
>> In den
>> Vorlesungen behandelten wir nur einfachen Schaltungen, welche
>> Bauelementen wie Spulen, Widerstände, Kondensatoren usw beinhalten.
>
> Vor diesem Hintergrund würde ich den Professor mal fragen, was er
> wirklich von einem erwartet. Die Vorschläge hier sind ja schön und gut
> aber ich denke, so etwas erwartet der Professor nicht.

Die Sache mit Studenten oder Schülern und Hausaufgaben ist so ... Wie 
drücke ich mich da aus? Hmm ... Also die Sache ist irgendwie so, dass 
Studenten oder Schüler dabei des Öfteren mal Dinge über den Lehrstoff 
und die Vorlesung oder den Unterricht berichten, die nicht ganz den 
Tatsachen entsprechen.

Die Aussage

philipp R. schrieb:
> (nebenbei studiere ich Wirtschaftsingenieurwesen und nicht E-Technik)

lässt auf eine gewisse Distanz zum Stoff schließen.
Gast #3223958
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Hi,

habe meine gelesen zu haben dein Irgendwas-Post, nix verstanden 
Ich-Nuss.

Das, was bei dieser Schaltung raus kommt, ist der Gleichrichtwert, aber 
mit einer ewig langen Einschwingzeit und einem Rippel der nix mit 
Präzision zu tun hat.

Ich vermute auch, dass  philipp R. nicht den Unterschied zwischen 
gleichrichten einer Wechselspannung zur Spannungsversorgung und 
Messgleichrichtern verstanden hat.

Grüße Krangel

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