Emittereschaltung

Gast #3222201
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Ist es nicht so ziemlich die döfste Idee einen emitterwiderstand in eine 
kollektorschaltung zu tuen??  Eine Emitterschaltung invertiert ja. Aber 
wenn da ein emitterwiderstand drinne is wird die spannung an diesem ja 
immer größer, somit verändert sich ja auch der verstärkungsvakto mit der 
Spannung. Oder ist dass so minimal, dass man es vernachlässigen kann??
Gast #3222215
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Zeige mal die ganze Schaltung! Wieviel Ohm hat der Widerstand? Ist mit 
einem Kondensator AC-mässig überbrückt?

Es gibt viele gute/mögliche Gründe dafür: Linearisierung der BE-Diode, 
Impedanzanpasung, Arbeitspunktstabilisierung, Verstärkung reduzieren 
damit nicht so abhängig von der Transitor-Stromverstärkung, etc...
#3222692
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Jan R. schrieb:
> Ist es nicht so ziemlich die döfste Idee einen emitterwiderstand in eine
> kollektorschaltung zu tuen??

Es ist so ziemlich die beste Idee die man machen kann um die Stufe 
stabil zu bekommen. Es ist eine der Moeglichkeiten die Stufe auf einen 
bestimmten Verstaerkungsfaktor einzustellen fast unabhaengig von den 
jeweiligen Exemplarwerten des Transistors. Auch wird die Stabilitatet 
des Arbeitspunktes dadurch wesentlich besser.

Die Verstaerkung der Stufe ohne die Gegenkopplung waere dann

        RC * Ic
V = ------------
         Ut

Ut = Temperaturspannung ca. 25mV bei Raumtemperatur

Mit RE kann man den Einfluss von  Ic/Ut = re fast vernachlaessigen wenn 
gilt

RE >> re

Dann berechnet sich die Verstaerkung zu:

V = RC/RE

und wird dadurch nur durch zwei Widerstaende bestimmt ohne 
Transistorwerte.

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