Hallo Leute :) , ich stehe vor einem Dilemma und ich brauche eure Unterstützung: ich fange mit meiner Bachelorarbeit (elektrotechnik) an, nur ich muss ein Titel finden. Ich soll ein Computernetzteil analysieren, die Gleichrichter, und besonders die Leistungsfaktor-korrektur (PFC). Nur ich weiss nicht wie ich das ganze zusammenfassen soll, damit ich das Thema in einem deutlichen und ansprechbaren Titel umsetzen kann. ich danke im Voraus eric
Analyse einer PFC am Beispiel eines industriell hergestellten Schaltnetzteiles
eric Benjamin schrieb: > ... nur ich muss ein Titel finden. "... einen Titel finden" ist korrektes deutsch. Und wenn man schon Probleme hat, einen Titel für seine Bachelorarbeit zu finden, dann kann das ja noch heiter werden. Der Vorschlag meines Vorredners war doch nun wirklich nicht schwer.
Wie lautet denn der Titel der Ausschreibung? Oder hat Dein Professor das nur so wischi-waschi formuliert (wie in meinem Fall)?
ich finde das ganz normal, dass man nicht weiß, wie man das formulieren soll. Wusste ich bei meiner ersten Arbeit auch nicht. Der vorschlag, der kam ist gut. Im Deutschen nimmt man oft ein Nomen, das eigentlich einen Vorgang beschreibt als erstes Wort: "Analyse", "Entwicklung", "Entwurf", "Integration", "Modellierung", ... und dann eben hinten dran das Objekt, was du tust :) beliebte Wörter sind außerdem "Methode", "Verfahren", "Modell", "Vorgehen(sweise)", "Simulation"
Heißt bei dir analysieren = den Schaltplan verstehen und modellieren und am Ende mit Messungen vergleichen, oder ausgiebig verschiedene Szenarien an Belastung vermessen?
Cool, gibt's jetzt schon Studiengänge zum reverse-Engineering - äääh reverse-Bacheloring.
Martin schrieb: > Cool, gibt's jetzt schon Studiengänge zum reverse-Engineering - > äääh > reverse-Bacheloring. Nö, aber gerade bei der PFC kann man doch einiges anders machen, als andere Hersteller. Entweder will der Prof wissen, wie das Teil funktioniert, oder aber er hat ein Netzteil, in dem teure SiC-Dioden verbaut sind und eine besonders ausgefeilte PFC besitzt und möchte, dass der Student das Teil so gut analysiert, dass er hinterher weiß, warum das so gemacht wurde, wie es gemacht wurde.
O tempora, o mores, wo ist der Diplomingenieur geblieben? Gibt es nur noch Bädschel Ohren?
Einen Bachelor (klingt schon irgendwie komisch) gibt es auch bei RTL, der braucht aber vorher nicht studieren ;)
Also ich behaupte jetzt einfach mal, dass sowas an einer guten Uni überhaupt nicht als Thema zugelassen wird. Das ist ja reine Implementierungs-Bastelei...nach welchen Kriterien soll das Netzteil denn überhaupt untersucht werden?
Kevin K. schrieb: > Heißt bei dir analysieren = den Schaltplan verstehen und modellieren und > am Ende mit Messungen vergleichen, oder ausgiebig verschiedene Szenarien > an Belastung vermessen? Die Arbeit eines Ingenieurs - oder auch Bachelor - sollte bei der Theorie nicht aufhören. Da gehört eine saubere Inbetriebnahme mit Messungen und Prüfung der Schaltung dazu. Sonst wird's Bananenware = reift beim Kunden. rgds
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