Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Oszillator mit kapazitiver Rückkopplung.


von Jan R. (Gast)


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Hallo, ein odzilator muss ja eine phasenrichtige gegenkopplung haben. 
Wenn ich einen kondensator benutze um das dc Signal abzuhängen..

Dieser kondensator dann einen blindwiderstand von 0,9 Ohm hat.. Und der 
Verstärker einen eingangswiderstand von 1Mohm.. Dann ist der entstehende 
phasenwinkel zwischen kondensator und Eingang doch vernachlässigbar 
oder??

von Michael W. (Gast)


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Gibt's dazu eine Schaltung?
Dann bekommst du vermutlich auch Antworten...

von Marc O. (Firma: REICHL EMVandromed) (guglielmo)


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Bei Oszillatoren heißt's Rückkopplung. Und was willst du bauen: HF- 
Oszillator ( Clapp- oder Colpittsschaltung ), NF- Oszillator  ( 
Wienbrücke oder LC- Kreis ). So what?!

von Eddy C. (chrisi)


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Ohne lange nachzudenken, könnte man aber auch einfach sagen: "Ja."

Etwas genauer: Der entstehende Phasenwinkel, wenn auch minimal, verzieht 
Dir die theoretische Arbeitsfrequenz. Weiterhin muss der Verlust an 
Verstärkung durch das verstärkende Element im Oszillator ausgeglichen 
werden.

Nachtrag: Damit wird auch ersichtlich, wie wenig Deine Wertepaarung 
Einfluss auf den Oszillator hat.

von Jan R. (Gast)


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Eddy Current schrieb:
> Ohne lange nachzudenken, könnte man aber auch einfach sagen: "Ja."
>
> Etwas genauer: Der entstehende Phasenwinkel, wenn auch minimal, verzieht
> Dir die theoretische Arbeitsfrequenz. Weiterhin muss der Verlust an
> Verstärkung durch das verstärkende Element im Oszillator ausgeglichen
> werden.
>
> Nachtrag: Damit wird auch ersichtlich, wie wenig Deine Wertepaarung
> Einfluss auf den Oszillator hat.

warauf bezieht sich dieses ja jetzt?? arauf dass es nicht macht oder, 
dass es was macht.?

von Peter R. (pnu)


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Woran da bisher nicht erwähnt wurde: auch der Transistor, 
Leitungsinduktivitäten, Laufzeiten usw. erzeugen kleine 
Phasenverschiebungen.
Auch wenn  die Phasenbedingung formell um zehn oder gar zwanzig Grad 
gestört ist, kommt es durch diese Ungenauigkeiten trotzdem zum 
Schwingen.

Wenn ein Schwingkreis oder sonstiger Resonator in der Schaltung 
enthalten ist, bringen diese zwar bei Resonanz exakt 0 oder 180 Grad, 
aber schon bei geringer Frequenzabweichung an diesen Resonatoren ist die 
Phasenverschiebung so groß, dass die Phasen-Schwingbedingung erfüllt 
wird.

Ein Quarz wird zusamen mit einer Oszillatorschaltung, z.B. fast immer 
schwingen, wenn die Amplitudenbedingung erfüllt ist, nur eben mit einer 
kleinen Frequenzabweichung. Wenn man da den Wert oder die Verluste eines 
der beteiligten Kondensatoren verändert, wird sich nur die 
Schwingfrequenz des Quarzes etwas verschieben.

von Eddy C. (chrisi)


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Jan R. schrieb:
> warauf bezieht sich dieses ja jetzt?? arauf dass es nicht macht oder,
> dass es was macht.?
Ja, der Phasenwinkel ist vernachlässigbar.

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