Forum: Offtopic 5 Zettabytes wie speichern?


von A. B. (funky)


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Hi,

wie jetzt im Rahmen von PRISM usw berichtet wurde, wird da in Utah ein 
neues Datenzentrum gebaut, welches angeblich 5 Zettabytes an Daten 
speichern/verarbeiten können soll.

Womit werden solche gigantischen Speicherkapazitäten denn aufgebaut? Mit 
normalen HDDs? Haben die den Tesafilmspeicher schon zur Martkreife 
geführt?
Bänder werden sie ja wohl eher nicht benutzen.

Die Hardware soll irgendwas mit 2 Mrd. $ kosten.

Weiss jemand wie sowas grob aufgebaut wird? Und sind ein Zettabyte nun 
wirklich so viel wie es sich anhört(Hardwaremässig gesehen) oder ist das 
heutzutage ein Klacks? Ich weiss nicht, welche Speicherkapazität zum 
Beispiel Google zur Verfügung hat und ob die schon lange mit ähnlichen 
Grössen jonglieren

Wer weiss mehr?

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Warte noch ein paar Jahre, dann passen die 8 Zettabytes auf einen USB 
Stick, dann kann endlich jeder sein Offline-Internet dabei haben.

Außerdem ist das Speichern doch überhaupt kein Problem, das macht 
ohnehin schon jeder Provider. Somit brauchen die Behörden nur noch den 
Online-Zugang zu jedem User und schon hat man die Daten in Echtzeit 
verfügbar.

von Falk B. (falk)


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@ A. B. (funky)

>wie jetzt im Rahmen von PRISM usw berichtet wurde, wird da in Utah ein
>neues Datenzentrum gebaut, welches angeblich 5 Zettabytes an Daten
>speichern/verarbeiten können soll.

Hmm, eine heute noch recht unübliche Vorsilbe.

https://de.wikipedia.org/wiki/Vors%C3%A4tze_f%C3%BCr_Ma%C3%9Feinheiten

Zetta = 10^21

Ein Terabyte ist heute als einfache Festplatte für wenig Geld zu haben, 
dort sind 10^12 Bytes gespeichert. Zu 5*10^21 ist es der Faktor 5*10^9, 
also 5 Milliarden. Uuups. 5 Milliarde 1 TB Festplatten? Will man das 
wirklich? Nehmen wir an, so ein Ding wiegt 500g, so macht das schlappe 
2.5 Milliarden kg oder 2,5 Millionen t an Festplatten. Das derzeit 
größte Containerschiff der Welt kann 15.000 Container a 14t laden, macht 
210.000t. Man braucht also 10 dieser Schiffe voll Festplatten.

http://wie-gross.com/das-groesste-containerschiff/

>Die Hardware soll irgendwas mit 2 Mrd. $ kosten.

Gigantomanie liegt im Trend.

Hmm, im Moment haben wir ~ 7 Milliarden Menschen auf der Erde = 7 *10^9. 
Mit 5 Zettabyte kann man pro Nase ~714 Gigabyte speichern. Mein Gott!

von Heiko J. (heiko_j)


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Falk Brunner schrieb:
> Hmm, im Moment haben wir ~ 7 Milliarden Menschen auf der Erde = 7 *10^9.
> Mit 5 Zettabyte kann man pro Nase ~714 Gigabyte speichern. Mein Gott!


Ganz so schlimm ist es nicht. So ein Datenhaufen will ja auch verwaltet 
werden. Da braucht es einiges an Vorverdichtung der Daten um darin auch 
halbwegs suchen zu können, da kommt locker das 100 bis 200-fache der 
rohen Quelldaten zusammen.

von Purzel H. (hacky)


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Das Ganze ist eine Zeitungsente der Aufmachung wer hat den Laengsten. .. 
Nur schon die Idee eine exponentiell wachsende Menge an Daten 
abspeichern zu wollen ist vollkommen absurd. Aber eine gute story fuer 
die Ahnungslosen ist es trotzdem. Lassen wir die Leute doch mal 
Zittern... und tun so, als haetten wir die Kontrolle

von Ulrich S. (voodoofrei)


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Günstiger wird es mit einem WROM! ;)

von Eddy C. (chrisi)


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Siebzehn oder Fuenfzehn schrieb:
> exponentiell wachsende Menge an Daten abspeichern

Im Prinzip hast Du nicht unrecht. Nur: Die Speicherkapazität wächst 
ebenfalls exponentiell. Irgendwo müssen die Daten ja auch her kommen. 
Sie sind also bereits gespeichert. Halt nur einmal.

Trotzdem: Das Internet umfasst ja an sich bereits in der Gegend der 
diskutierten Daten. Und das soll jetzt auf einen Standort verdichtet 
werden? Da dürfte der Aufwand etwas höher sein.

Nemer mal an, ein sauber installiertes TB kostet 100$. Dann kosten 5ZB 
100$*5E21/1E12 = 100$*5E9 = 5E11$. Das sind 500 Milliarden Dollar.

Oder: Sagnmermal, 1TB benötigt einen Liter Volumen. Es braucht also 5E9l 
= 5 Millionen Kubikmeter Volumen. Ein Würfel der Kantenlänge 171 Meter. 
Oder gut 2 mal das Pentagon.

Oder: Bei einer MTBF von 1 Million Stunden gehen pro Stunde 5000 
Festplatten kaputt. Da muss man auch gute Turnschuhe mit einkalkulieren. 
Und einen guten Lieferservice.

Gut - die Festplatten laufen ja nicht durchgehend. Sonst würden sie ja 
5W * 5E9, also 25GW Leistung verbraten...

An sich ist der Mensch auch nicht in der Lage wirklich viel neue 
Information zu produzieren. Hier der Text da oben, 1kB, mehr nicht.

Mehr als 10kB pro Tag wird im Schnitt kaum generiert, das Meiste ist 
mehrmals kopiert, nur leicht verändert und nochmal losgeschickt.

von Uhu U. (uhu)


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Eddy Current schrieb:
> Mehr als 10kB pro Tag wird im Schnitt kaum generiert, das Meiste ist
> mehrmals kopiert, nur leicht verändert und nochmal losgeschickt.

Gute Zufallsgeneratoren schaffen ein Vieltausendfaches - damit kann man 
die Kerle locker zumüllen, wenn man sich zusammentut...

von A. B. (funky)


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Geplant ist ein Energiebedarf von 65MW pro Jahr.

bei 2,5" Bauform gibt es 2TB Platten und die wiegen ca. 180g. (08/15 
Platte)
Es braucht also nur noch ein Viertel der Schiffe ;)

Bei 3,5" Platten gibt es 4TB die wiegen aber so um die 700-800g. Wären 
da also eine schlechtere Wahl.


Ich habe jetzt gelesen, das Seagate ca. 2008 die 1 Milliardste Platte 
verkauft hat(in 29 Jahren Firmengeschichte)
Irgendwann im Jahr 2012 wurde die 2 Milliardste Platte verkauft. Wenn 
die Zahlen stimmen, müssten die Produktionszahlen aber noch kräftig nach 
oben geschraubt werden. Der ein oder andere Endanwender möchte ja 
sicherlich auch noch eine Platte abstauben.
Ein Festplattenhersteller allein könnte die Menge gar nicht alleine 
bewältigen. Und der geplante Energiebedarf passt irgendwie nicht so zu 
der Menge an Platten die notwendig wären.

Aber evtl. hat das Millitär ja schon den next level Futurespeicher in 
petto.
Oder die benutzen jetzt schon die 60TB Platten die Seagate vor kurzem 
angekündigt hat %-)

von Icke ®. (49636b65)


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5 ZB sind doch keine bedeutende Menge, eher ein Pups im Wind =8P. Laut 
netzpolitik.org peilt die NSA langfristig eine Kapazität von einem 
Yottabyte an:

https://netzpolitik.org/2013/prism-neue-geheimdienstrechenzentren-in-den-usa/

In Zahlen ausgedrückt: 1.000.000.000.000.000.000.000.000 Byte

Wo die das hinspeichern wollen, ist mir auch ein Rätsel. Vielleicht 
bauen sie eine eigene hard disk factory. Ich sollte mich mit Festplatten 
eindecken, bevor die Schweinepriester den Markt leerkaufen und die 
Preise wieder in den Himmel schießen.
Wie lange wohl ein Backup dieser Datenmenge dauert? Ein paar Jahre?

von Mac G. (macgyver0815)


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http://www.heise.de/ix/meldung/200-000-Festplatten-in-einem-120-Petabyte-Cluster-1332160.html

Na immerhin schonmal 200000 Platten und 120 PByte in 2011.

Zitat:
"Für einen bisher unbekannten Kunden hat IBM einen Storage-Cluster 
entwickelt, der 120 Petabyte Daten fassen kann."

Unbekannter Kunde... soso ;-)


Aaaber ich glaube nicht das die für alles Festplatten verwenden. Ältere 
Daten werden da sicher auf Band archiviert - Festplatten sind doch viel 
zu anfällig.

http://www.storage-insider.de/themenbereiche/rz-techniken/rz-hardware/articles/315140/

2.7 Exabyte Bandlaufwerkssystem - auch 2011... mittlerweile gibts 
vermutlich bessere.

von Johann L. (gjlayde) Benutzerseite


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Warum eigentlich Festplatten?

Sollen die Informationen wieder gelöscht oder überschrieben werden?

von Mac G. (macgyver0815)


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Johann L. schrieb:
> Warum eigentlich Festplatten?
>
> Sollen die Informationen wieder gelöscht oder überschrieben werden?


Darum tippe ich auch eher auf Magnetband... ;)

Festplatten vermutlich eher nur für die aktuellsten Infos die gerade 
analysiert werden sollen...

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Eddy Current schrieb:
>> Mehr als 10kB pro Tag wird im Schnitt kaum generiert, das Meiste ist
>> mehrmals kopiert, nur leicht verändert und nochmal losgeschickt.
>
> Gute Zufallsgeneratoren schaffen ein Vieltausendfaches - damit kann man
> die Kerle locker zumüllen, wenn man sich zusammentut...

Leider mit dem kollaterallen Effekt das Netz ebenso zumüllen zu müssen, 
was allein als Akt der Computerkriminalität bewertet werden dürfte.
 Aber ein paar Generatoren zur Rechenlasterzeugung laufen zu lassen und 
das über ein paar gut dislozierte VPN´s dürfte für einiges an 
Beschäftigungspotential sorgen. Man kann das Ganze ja mit fragwürdigen 
Adressdaten würzen, just vor fun. Und das ganze dann noch ein wenig 
pushen.
Das gibt sicher ein nettes Performensexperiment.


Auch kann man harmloses senden und den Schlüssel mit agressiven 
fractalen spicken.

Zum Beispiel

Inhalt:"Paket kommt am 10.10. um 12.00"

mit einem Schlüssel verschlüsseln al la "How i get my 1. own Pu-Bomb"

Wetten, dass jedes Filter hier alles schrillen lässt?

Namaste

von Uhu U. (uhu)


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Icke ®. schrieb:
> In Zahlen ausgedrückt: 1.000.000.000.000.000.000.000.000 Byte

Dort steht nicht, daß das gespeichert werden soll, sondern es ist die 
Datenmenge, die in einem Jahr verarbeitet wird.

So gerechnet liegt ein heutiger PC auch schon gut im PB-Bereich - die 
Zahlen sind also reine Aufschneiderei.

von Thomas W. (thomas_v2)


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Flächenverbrauch der Stasi-Aktenschränke und für die 5 Zetabytes 
ebenfalls in Aktenschränken:

http://apps.opendatacity.de/stasi-vs-nsa/

von Heiko J. (heiko_j)


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Thomas W. schrieb:
> Flächenverbrauch der Stasi-Aktenschränke und für die 5 Zetabytes
> ebenfalls in Aktenschränken:

Wenn die Stasi damals schon die technischen Möglichkeiten gehabt hätte, 
dann hätte sie die auch genutzt.

von Uhu U. (uhu)


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Heiko Jakob schrieb:
> Wenn die Stasi damals schon die technischen Möglichkeiten gehabt hätte,
> dann hätte sie die auch genutzt.

Vorausgesetzt, sie hätten das Geld gehabt... Je weiter die ganze 
Skandalgeschichte fortschreitet, um so kleiner werden die 
Gesinnungs-Unterschiede zwischen Stasi-West und Stasi-Ost.

Ich finde, wir sollten endlich aufhören, auf die Leiche Stasi-Ost 
einzudreschen - das verstellt nur den Blick auf das, was wir heute 
haben.

von Purzel H. (hacky)


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>An sich ist der Mensch auch nicht in der Lage wirklich viel neue
Information zu produzieren. Hier der Text da oben, 1kB, mehr nicht.


Von gestern?

Als ich in 2007 fuer 10 Tage in die Ferien ging, es war wirklich 
spannend, da hab ich 2000 oder so Aufnahmen gemacht. Das waren damals 
4.5GByte. Wow.

Nun ging ich wieder mal 10 Tage an einen spannenden Ort. Neue Kamera. 
Dies mal wurden's ueber 40GByte. Ja. eine tolle Strassenszene, HD 
Videomode rein, einen Schwenk oder zwei - Schwupp, und wieder 500MByte 
weg.

Ich denk in nochmals 6 Jahren mach ich 40GByte pro Tag.

von J.-u. G. (juwe)


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Siebzehn oder Fuenfzehn schrieb:
> Ich denk in nochmals 6 Jahren mach ich 40GByte pro Tag.

Hoffentlich hast Du irgendwann genug Zeit, Dir das alles auch mal 
anzugucken. :)

von Purzel H. (hacky)


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Naja. Die 500MByte sind ein paar minuetiges Video oder so. Daher sind 
40GByte auch nicht so viel.
Ich hab so eine Auto Cam, die ist etwas sparsamer, die macht glaub ich 
32GByte in ein paar Stunden. Jetzt lass ich die zyklisch ueberschreiben. 
Fuer eine tolle Reise per Auto muesste ich das aber nicht.

Jetzt sollte man aber nicht denken, der Geheimdienst muss ja keine 
Videos aufzeichnen... Ich kann ja auch ein paar Geheimnisse als .AVI 
Datei abspeichern.

von Mac G. (macgyver0815)


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Man kann seine "wichtigen Geheimnisse" auch per Stenographie in Bildern 
also z.B. deinen 2000 Urlaubsbildern verstecken ohne das mans sehen 
kann... das zu finden und dann die ggf. nochmal verschlüsselten Daten zu 
entschlüsseln dürfte dann doch zuviel Rechenleistung kosten ;-)

von Heiko J. (heiko_j)


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Mac Gyver schrieb:
> Man kann seine "wichtigen Geheimnisse" auch per Stenographie in Bildern
> also z.B. deinen 2000 Urlaubsbildern verstecken ohne das mans sehen
> kann... das zu finden und dann die ggf. nochmal verschlüsselten Daten zu
> entschlüsseln dürfte dann doch zuviel Rechenleistung kosten ;-)

Was bringt Dir Verschlüsselung und Steganographie wenn Vater Staat mit 
dem Bundestrojaner die Sachen vor dem Verschlüsseln/Verstecken abgreift 
? Den Aufwand mit einem vom Netz getrennten Rechner alles zu 
Verschlüsseln und dann erst zu verschicken ist immens. Sicherheit ist 
halt immer relativ und relativ teuer obendrein.

von Mac G. (macgyver0815)


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Ja die Gefahr besteht sowieso... auch in Form von normalen Trojanern... 
notfalls schicken die halt nen Agenten der Deinen Rechner physisch 
verwanzt...

Aber das wird ja nicht Automatisiert für alle Rechner der Welt 
gemacht.
Darum gehts ja bei der NSA Aktion.


> Den Aufwand mit einem vom Netz getrennten Rechner

Evtl. reicht schon ein unkonventionelles Betriebssystem von CD gebootet 
;-)

von P. M. (o-o)


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Siebzehn oder Fuenfzehn schrieb:
> Das Ganze ist eine Zeitungsente der Aufmachung wer hat den Laengsten. ..
> Nur schon die Idee eine exponentiell wachsende Menge an Daten
> abspeichern zu wollen ist vollkommen absurd.

Überhaupt nicht. Fast sämtliche Leistunsparameter eines Computers 
wachsen exponentiell. Allerdings steht man ziemlich schnell bös im 
Regen, wenn die Kurve der Datenmenge nicht zur Kurve der 
Speicherkapazität  passt.

Sowieso habe ich allergrösste Zweifel, ob man mit den gesammelten Daten 
wirklich was anfangen kann. Automatisierte Verfahren, um selbständig 
komplexe Informationen aus Datenmengen herauszufiltern, bringen immer 
noch sehr bescheidene Resultate. Beispiel Google: Ist ja längst nicht 
mehr eine reine Suchmaschine, sondern soll zu jeder Fragestellung ein 
möglichst umfassendes Informationsangebot bieten. Klappt aber eigentlich 
nur rudimentär. Man ist weit, weit davon entfernt, dass die Suchmaschine 
selbständig z.B. eine Webseite findet, die eine eingegebene Frage gut 
beantwortet.

Und die viel zitierte Schlüsselwortsuche der NSA ist IMHO sowieso ein 
totaler Witz. Überlegt nur mal, wie viele falsch-positive das pro Tag 
generiert... Oder wie einfach es für einen Terroristen wäre, Codewörter 
zu benutzen. Oder wie einfach es wäre, mit einem selbstgeschriebenen 
Progrämmchen Daten zu verschlüsseln, dass sie garantiert nicht mehr 
automatisch entschlüsselt werden können. Usw.

von Uhu U. (uhu)


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P. M. schrieb:
> Und die viel zitierte Schlüsselwortsuche der NSA ist IMHO sowieso ein
> totaler Witz. Überlegt nur mal, wie viele falsch-positive das pro Tag
> generiert...

Dagegen haben die Amis eine traditionelle Strategie: erst schießen, dann 
fragen. Damit sind die falsch-positiven weg...

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