Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannung springt


von Häuslbauer (Gast)


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Hallo.

Ich habe ein kleines Problem.
Für euch ist das wahrscheinlich kein Problem, aber ich komme gerade 
nicht weiter.

Ich habe eine neue Wohnzimmerwand gekauft mit einer LED Beleuchtung.
Die Beleuchtung habe ich aber einen Schalter bei der Eingangstür 
geschalten.
Dieser Schalter hat ein Orientierungslicht welches auch eine LED ist.

Nun habe ich folgendes Problem:

Wenn ich das Licht ausschalte, dann blitzt alle 10sec so ca die 
Wohnzimmerwandbeleuchtung.
Wenn ich nun diese Orientierungsled aus dem Schalter rausnehme, dann 
blitzt nichts mehr. Also liegt das ganze an der LED.

Dann habe ich das ganze durchgemessen und wenn eingeschaltet ist, dann 
liegen 12v an den WohnzimmerLEDs. Wenn ich nun mit Orientierungslicht im 
Schalter abschalte, dann sinkt die Spannung auf ca 5v und geht bis auf 
7v hoch. Bei den 7V angekommen blitzen kurz die LED`s auf und die 
Spannung sinkt wieder auf 5V. Danach geht das ganze wieder von vorne 
los.

Wenn nun die OrientierungsLED herausgenommen wird sinkt die Spannung auf 
5V und fällt langsam ab.

Wie schaffe ich es nun, dass die Spannung auch mit OrientierungsLED 
abfällt und nicht ansteigt?

Ich dachte mir einen Kondensator parallel zu den LED`s. Könnte das 
funktionieren? Wenn ja wie groß muss der C sein?

Ich habe auch an einen Varistor in Reihe zu den LED`s gedacht. Jedoch 
hält dieser die Dauerbelastung aus, wenn das Licht angeschalten ist?

Oder wie kann ich dieses Problem sonst lösen?

mfg

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Wahrscheinlich geht es mit einem Widerstand parallel zu den LEDs. Er 
sollte so bemessen sein, dass  der an ihm durch den Strom des 
Orientierungslichts erzeugte Spannungsabfall knapp unter den 7 V bleibt.

Schaltet der Schalter 230 V oder 12 V?

von Häuslbauer (Gast)


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Der Schalter schaltet 230V, danach ist das Netzgerät.

Ein Widerstand? Funktioniert es denn mit einem C nicht?

mfg

von Schlumpf (Gast)


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Der Schaltert schaltet also 230V und hat eine eingebaute LED? richtig?
Und danach kommt das Netzteil, welches die LED-Leiste versorgt? richtig?

Dann mutmaße ich, dass du den Schalter falsch angeschlossen hast.

von Häuslbauer (Gast)


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Ja ist alles richtig was du sagst.

Wie kann ich den Schalter falsch angeschlossen haben?

von Häuslbauer (Gast)


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Kann mir denn keiner helfen?

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Häuslbauer schrieb:
> Kann mir denn keiner helfen?

Yalu hat Dir doch schon die korrekte Lösung für das Problem genannt.

Ein Kondensator wäre hingegen hochgradig unsinnig. Er würde zwar die 
Blitzfrequenz senken, könnte aber zu einem stärken Blitz führen.

Oder erkläre Du uns doch bitte, warum Deiner Meinung nach ein 
Kondensator funktionieren sollte.

von Daniel (Gast)


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Häuslbauer schrieb:
> Ja ist alles richtig was du sagst.
>
> Wie kann ich den Schalter falsch angeschlossen haben?

Das Orientierungslicht parallel zum Schaltkontakt statt parallel zum 
Stromnetz.
Ist das Orientierungslicht in beiden Schalterstellungen an oder nur, 
wenn der Schalter aus ist?

von Michael B. (laberkopp)


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> Wenn ich das Licht ausschalte, dann blitzt alle 10sec so ca die
> Wohnzimmerwandbeleuchtung.

Du wolltest ja unbedingt energiesparende LED Beleuchtung,
da ist das eben so: Der Kondenstaor des Netzteils lädt sich über 
Geringverbraucher wie Orientierungslicht langsam auf, und wenn
er voll ist gehen die LEDs mal kurz an.

Wenn du den unsinnige Licht nicht aus dem Schalter nehmen willst,
musst du eine andere Verkabelung wählen, dazu brauchst du N(ull)
in der Schalterdode.
Wenn die nicht vorhanden ist, hilft es nur, dsauernd mehr Leistung
zu verballern, als die Schalterbeleuchtung zieht, durch einen
Widerstand parallel zum LED-Netzteil, so ca. 10k/5W sollten reichen.

von oszi40 (Gast)


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Im letzen Jahrtausend waren hochohmige Vorwiderstände und Glimmlampen im 
Schalter. Die brauchten nur wenige uA statt mA.

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