Hallo, ich bin neu hier und langsam wirklich am verzweifeln. Ich studiere ET und muss natürlich dafür Netzwerke berechnen. Die Matrizen dafür aufzustellen und mit dem Gaußschen Eleminations Verfahren zu lösen ist kein Problem, solange ich mit Werten rechnen kann. Wenn ich aber mit Variablen "Gaußieren" soll, steh ich leider total auf dem Schlauch. Der Prof meint zwar nur, dass das ja das Gleiche ist aber ich sehe das anders ;) Ich habe auch versucht, eine Zeile mit einem ganzem Matrizen element zu multiplizieren, also Spalte 2 * (g1+G2+G3), aber da kommen nur sehr lange Zahlenkollonnen raus, die noch schlimmer werden, wenn es eine 3x3 Matrix oder größer ist. Im Anhang habe ich die Aufgabenstellung und meine Lösung angehängt. Über jede Hilfe würde ich mich sehr freuen, Vielen Dank, Patrick EDIT: Ich sehe erst jetzt, dass hier ja Digitale Elektronik ist, ich dachte hier wäre allg. Elektronik ;) Tut mir leid dafür! Falls falsch bitte verschieben.
Die 1.8MByte Bilder waeren nicht notigerweise so gross gewesen wenn das PNG Format verwendet worden waere... Wo liegt denn das Problem mit Variablen zu arbeiten? Setz die doch einfach mal ein. Weshalb man das machen muss? Nun irgendwann moechte man die Abhaengigkeit, die Empfindlichkeit pruefen, indem man nach einer Variablen ableitet. Dann wird alles noch viel laenger. Wenn man's einmal auf dem Papier machen muss geht's ja noch. Spaeter nimmt man den Rechner dazu. Der kann das auch mit Variablen. Da muss man einfach durch. Haett's grad vergessen. Wenn man eine Optimierung macht, dann setzt man die Ableitung gleich Null. Dh die Matrix in Variablen, Ableiten nach der Variablen, die Ableitung Null setzen, und Aufloesen.
Die Lösung mit den symbolischen Werten Gn in dem zweiten Blatt scheint zu stimmen, da das Ergebnis Zahlenmäßig stimmt. Es reichen oft schon 5 Bauteile und eine Quelle um eine Riesenformel zu bekommen. Ein Beispiel dafür ist die Berechnung der belasteten Brückenschaltung mit allgemeinen Werten. Man kann sich im praktischen Einsatz Arbeit sparen, wenn man die Formel mit Sapwin berechnen lässt. Sapawin ist kostenlos. Das hilft dir natürlich in einer Prüfung gar nichts. http://cirlab.det.unifi.it/Sapwin/ Lösung von Sapwin für die Spannung an Knoten K1 UK1 = ( - Iq2 R1 R2 R3 R5 - Iq2 R1 R2 R3 R4 - Iq5 R1 R3 R4 R5 + V1 R3 R4 R5 + V1 R2 R3 R5 + V1 R2 R3 R4) ---------------------------------------------------------------------- ( + R3 R4 R5 + R2 R3 R5 + R2 R3 R4 + R1 R4 R5 + R1 R3 R5 + R1 R3 R4 + R1 R2 R5 + R1 R2 R4)
Geh einfach genauso vor mit mit den Zahlenwerten, auch wenn es etwas Schreiberei gibt:
1 | Numerisch: II = II · 2,01 + I |
2 | |
3 | Symbolisch: II = II · (G₁+G₂+G₃)/G₂ + I |
4 | |
5 | Das Gleichungssystem sieht jetzt so aus: |
6 | |
7 | |
8 | ⎡ G₁+G₂+G₃ -G₂ ⎪ Iq₁-Iq₂ ⎤ |
9 | ⎜ ⎪ ⎥ |
10 | ⎣ -(G₁+G₂+G₃) (G₂+G₄+G₅)·(G₁+G₂+G₃)/G₂ ⎪ (Iq₂-Iq₅)·(G₁+G₂+G₃)/G₂ ⎦ |
11 | ⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯⎯ |
12 | |
13 | [ 0 (G₂+G₄+G₅)·(G₁+G₂+G₃)/G₂-G₂ ⎪ (Iq₂-Iq₅)·(G₁+G₂+G₃)/G₂+Iq₁-Iq₂ ] |
14 | |
15 | Lösung für U₂: |
16 | |
17 | (Iq₂-Iq₅)·(G₁+G₂+G₃)/G₂+Iq₁-Iq₂ |
18 | U₂ = ––––––––––––––––––––––––––––––– |
19 | (G₂+G₄+G₅)·(G₁+G₂+G₃)/G₂-G₂ |
U₁ ergibt sich durch Einsetzen von U₂ in Gleichung I. Oder du wendest das obige Verfahren einfach noch einmal für Gleichung I an. Siebzehn oder Fuenfzehn schrieb: > Die 1.8MByte Bilder waeren nicht notigerweise so gross gewesen wenn das > PNG Format verwendet worden waere... Doch, mindestens 2,5-mal so groß. Für Fotos ist JPEG schon in Ordnung, auch wenn der Inhalt nur bekritzeltes Papier ist. Allenfalls die Auflösung hätte etwas geringer sein können (hab ich jetzt geändert). Patrick A. schrieb: > Ich sehe erst jetzt, dass hier ja Digitale Elektronik ist, > ich dachte hier wäre allg. Elektronik ;) > Tut mir leid dafür! Falls falsch bitte verschieben. Kein Problem. Hab's nach Analog verschoben. > da kommen nur sehr lange Zahlenkollonnen raus, die noch schlimmer > werden, wenn es eine 3x3 Matrix oder größer ist. Ich glaube, ich habe in meinem Leben noch nie ein Netzwerk mit mehr als zwei Knoten symbolisch gelöst, höchstens damit angefangen und nach fünf Minuten aufgegeben. Die Profs von heute sollten den armen Studenten lieber zeigen, wie man so etwas mit einem Computer-Algebra-System löst.
Entschuldigung das ich mich erst jetzt melde, hab heute meine letzte Klausur geschrieben :) Vielen, vielen Dank für die ausführliche Antwort, das hat mir WIRKLICH sehr geholfen, vielen Dank! Patrick
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