Der Personaler will selbstverständlich die Gründe für deine
Firmenwechsel wissen. Der Bewerber ist auf diese Frage gut vorbereitet.
Der Personaler will aber nicht eine vorbereitete Antwort hören, sondern
die Wahrheit, desshalb wird der Kandidat etwas aus der Fassung gerissen,
z.B. in dem man ihm vorwurfsvoll Jobhopping unterstellt. Das ist eine
Fragetaktik.
Hintergrund: Es ist sehr wichtig, die Beweggründe des Bewerbers zu
erfahren. Schließlich will man sich keinen Problemfall in die Firma
holen.
In der angespannten Situation könnte dem Bewerber die Wahrheit heraus
rutschen: z.B. Streit mit Vorgesetzten u/o Kollegen.
3 + 10 + 3 Jahre geben überhaupt keinen Hinweis auf Jobhopping, eher im
Gegenteil. Es sollte aber eine Linie für die Wechsel erkennbar sein:
Aufstieg u/o finanzielle Verbesserung. Z.B. der Grund für den letzten
Firmenwechsel war dein Wunsch, mehr Verantwortung übernehmen zu können.
In der vorherigen Firma waren deine Vorgesetzten kaum älter als du
selbst, so daß du keine Perspektiven hattest. Deshalb bist du zur neuen
Firma gewechselt, weil dir dort eine Führungsposition in Aussicht
gestellt wurde. Leider hat sich die Geschäftslage schlechter entwickelt,
als erwartet, so daß die geplante Expansion unterbleiben mußte und die
für dich vorgesehene Position leider doch nicht besetzt werden konnte.
< oder so ähnlich >
Viel Glüch beim nächsten VG!