Ortskurven zeichnen

OP #3236094
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Hallo,

wir sollen in einer Übungsaufgabe Ortskurven zeichnen.
Gegeben ist eine Parallelschaltung

Der Parameter ist
Die Ortskurve von (R+L) in Abhängigkeit von P habe ich schon gezeichnet 
und diese Invertiert, da nach den Leitwerten gefragt ist.

Nun habe ich ja noch das C und weiß nicht wie ich das machen soll Ist 
das jetzt nur ein Punkt? Es ist ja nicht mit R und somit auch nicht mit 
dem Parameter P verknüpft.

Ich habe folgendes überlegt, wobei
Es folgt nun:
#3236149
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Jo, schießlich sind ja auf dem Halbkreis die Punkte für die diversen 
p-Werte.
Und bei jedem neuen p wird ja immer das gleiche Yc addiert, wegen der 
paralleschaltung.

Und wenn jedem Punkt einer Kurve der gleiche Wert addiert wird, 
entspricht das doch einer Parallelverschiebung.
Gast #3236999
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Patrick Schwarz schrieb:

> Ich komme jedoch auf einen anderen Betrag und Winkel.

Vielleicht nur als Hilfsmittel, daß du selbst drauf kommen mögest, ohne 
deine konkrete Aufgabe zu betrachten:

Um eine Ortskurve anzugehen, denn sie ergeben längst nicht immer nur 
Geraden und Halbkreise, wenn mehrere Bauteile im Spiel sind, da kann man 
sich erst mal zwei Extrempunkte suchen, wo sie beginnt, und wo sie 
endet. Um überhaupt mal die Koordinaten zu zeichnen. Der eine liegt bei 
Frequenz Null und der andere bei Unendlich.

Ein extremeres Teil wären bspw. zwei Bandfilter Parallel oder in Serie, 
die zu unterschiedlichen Frequenzen eingeschaltet sind. Ich sah da auch 
schon Kurven, die wie eine Lakritze-Schnecke aussehen, und das waren 
noch die schöneren. Also es gibt da vieles.

LTspice oder auch PSPICE ist ein gutes Mittel, sich zur Kontrolle von 
Ergebnissen von einem Programm die Ortskurve zeichnen zu lassen. Mir 
half sowas immer. Genau so, wie mir auch der programmierte 
Taschenrechner HP48G im Studium immer zum Kontroll-Ergebnis komplexerer 
Berechnung wie z.B. Integralen half. Meistens brauchte ich dann keine 
externen Hilfen mehr, Leute, die mir auf die Sprünge helfen. LTspice 
erlaubt es, zur Kurvenausgabe in einem mathematischen Term alle 
Parameter miteinander zu verrechnen bzw. zu verknüpfen. Im einfachen 
Fall gibt man da U/I als Z in einem Graphen aus, oder eben I/U als 
Leitwert. Mit einem professionellen und richtigen Ergebnis in der Hand 
kommt man oft auch ohne Erbrechen zum Weg, ohne daß der Lerneffekt 
sinken muß. Ganz im Gegenteil: Man lernt genau daran. Man findet dann 
über diesen Weg zu seinen Fehlern. Wir erfinden ja auch nicht täglich 
das Rad neu.

Voraussetzung ist natürlich, die komplexe Rechnung zu beherrschen.
OP #3237025
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Vielen Dank. Habe das Programm direkt im Download nun.

Ich verstehe jedoch ehrlich nicht, was ich falsch gemacht habe, denn 
sowas ähnliches hatten wir einmal im Seminar.

Es kann scheinbar doch nur noch an der Addition der beiden Leitwerte 
liegen oder sehe ich das falsch?


Übrigens habe ich bei der Musterlösung den Phasenwinkel falsch 
angegeben, der ist nämlich 61°.

Ich komme auf einen Winkel von 65°.
#3239883
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Y = jYC +YLR_

Y = j/XC +1/(p*R+jXL)


Rechne oder konstruiere p*R+jXL

Dann invertieren: 1/(p*R+jXL)
Siehe die ersten zwei Bilder zum Invertieren.
http://www.stefan-schenke.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=147:ortskurven-grundlagen&catid=42:grundlagen-der-elektrotechnik&Itemid=66

Jetzt noch j/XC addieren.


Die gesamte Kurve siehe Bild.

Die Punkte liegen wohl auf einem (Halb-)Kreis.
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