Liebe Kollegen, kann mir bitte jemand ein dünnes Koaxialkabel empfehlen mit Durchmesser < 5 mm, das eine Arbeitsspannung von mind. 1600 Volt DC hat? Das Kabel soll kein Polyethylen enthalten, also bleibt nur Teflon oder FEP als Mantel und Dielektrikum zur Auswahl. Das Kabel wird für Gleichspannung und Strom unter 1 mA verwendet. Dazu suche ich passende Kabel- sowie Panel-/Flansch- Stecker/Buchsen, die die gleiche Spannung aushalten. Ich habe mir nämlich bei Radiall die N-Serie Steckverbinder für RG142 ausgesucht und erst bei Angebotseinholung wurde mir gesagt, dass RG142 ein semi-rigid Kabel sei (Durchmesser ca. 5 mm) und für die Konfektionierung ein Riesen großer/teuer Werkzeugkoffer benötigt wird. Da ich keine dünneren Koaxkabel finde, sieht die Sache schwierig aus. MHV-Steckverbinder sind mir zu lang und passen nicht wegen des Bending-Radius in das Gehäuse rein, es sei denn, es gäbe eine abgewinkelte Kabelbuchse. Vielen Dank für eure Hilfe! Karel
Naja, Semi-Rigid Kabel kannst schon mit Cuttermesser und Lötkolben verarbeiten denke ich mal. Hab mal ein Semi Rigid Kabel gehabt, da war auch alles nur verlötet.
>Arbeitsspannung von mind. 1600 Volt DC >Durchmesser < 5 mm, Das scheint mir etwas knapp wenn es kein Experiment werden soll. 2mm Luft nach jeder Seite bei dieser Spannung???
oszi40 schrieb: >>Arbeitsspannung von mind. 1600 Volt DC >>Durchmesser < 5 mm, > > Das scheint mir etwas knapp wenn es kein Experiment werden soll. > 2mm Luft nach jeder Seite bei dieser Spannung??? Die tatsächliche Arbeitsspannung wird 800 Volt sein. Product Assurance und Safety schreibt mir aber vor, 100% Reserve zu haben. Daher diese 1600 V DC. Karel
Hallo, eigentlich brauchst du dir über Abstände usw. beim Kabel keine Geadnken machen, der Hersteller gibt die max. Betriebsspannung im Datenblatt an und das ist verbindlich. Interessanter wird bei 1,6 kV der Stecker sein. Die Durchschlagspannung der Kabelisolierung ist sicher hoch genug, aber am Stecker geht es um Kriechstrecken, die müssten jenseits 10mm liegen. Aber auch da gilt Datenblatt! Du könntest TNC-Verbinder nehmen (1500 V), aber die sind riesig, oder du suchst spezielle Hochspannungsstecker, aber das wird erheblich teurer. Übliche Koax-Stecker wie BNC gehen nur bis höchstens 500V. Gruss Reinhard
Danke Reinhard, die TNC Steckverbinder halten auch nur 500 V aus. Habe aber bei Radiall die N-Steckverbinder gefunden, die 1400 V RMS (1900 V DC) als Arbeitsspannung aushalten. Mittlerweile fand ich noch was besseres: für die D-SUB mixed von Harting gibt es außer Koax- und Hochstromeinsätze auch Hochspannungskontakte für 3 kV Arbeitsspannung. Da ich so einen D-SUB schon im System habe, könnte ich einen HV-Kontakt bestücken. Grüße Karel
Karel Marsalek schrieb: > Da ich so einen D-SUB schon im System habe, könnte > ich einen HV-Kontakt bestücken. Da wirst du beim Anbringen des Kabels aber sehr sorgfältig arbeiten müssen. Allerdings ist das wohl bei jedem so kleinen Hochspannungstecker so. Ein Überschlag auf die benachbarten Signalleitungen wäre sicher ungesund für die Elektronik. Gruss Reinhard
>dass RG142 ein semi-rigid Kabel sei (Durchmesser ca. 5 mm) eine kurze Suche hätte das ergeben http://www.google.com/search?q=rg142&sourceid=ie7&rls=com.microsoft:de:IE-SearchBox&ie=&oe= bei RG142 passen Amaturen für RG58/RG223 usw.
Danke "usr" für den Hinweis! Die Notwendigkeit des komplexen Konfektionierungswerkzeugs lag daran, dass ich mir aus Versehen einen falschen Steckverbinder gewünscht habe, der für die dicken RG40x Koaxkabel gemeint ist. Grüße Karel
BNC gibt es als Hochspannungsversion BNC-HT unter anderem von Radiall. Arno
Hallo Arno, danke für die Antwort. BNC-HT von Radiall sind "baugleich" mit den o.g. und in der Nuklearelektronik verbreiteten MHV-Steckern. Für mich ist die Bautiefe der Panelbuchsen zu lang :-( Karel
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