Forum: Offtopic Maximal Teilnehmer internet ?


von Da Li Ca (Gast)


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Moin Moin
Ich hab gerade so nebenbei irgendwo gelesen das heute wohl 10 billion 
geräte mit dem Internet verbunden sind. Nun frage ich mich wie geht das 
eigentlich? Jedes gerät braucht eine ip davon gibt es 255*255*255*255 = 
4228250625? Also doch viel zuwenig

wie wird das gemacht? Lg

von NAT (Gast)


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Router und NAT, ganz einfach.

von 九五式軽戦車 (Gast)


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IPv6

von Lukas K. (carrotindustries)


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NAT heißt hier das böse Zauberwort

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Da Li Ca schrieb:
> Ich hab gerade so nebenbei irgendwo gelesen das heute wohl 10 billion
> geräte mit dem Internet verbunden sind.

Es werden höchstens 10 Milliarden Geräte sein; die "Billion" ist sehr 
warscheinlich eine Fehlübersetzung aus dem US-Englischen.

Wären es 10 Billionen, wären das mehr als 1000 Geräte pro Erdbewohner 
... was reichlich unwahrscheinlich ist.

Auch 10 Milliarden ist von grenzwertiger Wahrscheinlichkeit.

von Chr. M. (snowfly)


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Ich hab mal gerade nachgezählt.
Bei mir sind es ca. 20-30 Geräte.
Aber nur eine Internet IP.

Wenn man jedes Smartphone, Router, SettopBox, Spielekonsole usw.
dazuzählt kommt das mit 10Mrd schon hin.

Es sind anscheinend schon 2Mrd Smartphones laut kurzer Inernet 
Recherche.

von S. M. (lichtmensch)


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Naja der Trend ist klar.
Ich habe meine Festnetz ip und zwei Mobile.
Es gibt sicher Leute mit nochmehr Verbindungen. Firmenhandys & Co.
Neulich hab ich eine Digitalkamera mit 3g Verbindung gesehen (scheinbar 
braucht man das wohl heute) Dazu die ganzen "industrial" Anwendungen 
jedes kleine Pumpenhäuschen und soweit ich weiß selbst jeder 
Zigarettenautomat hat heute Internet.
Was ist den ein Nat das versteh ich gerade nicht. Man sollte doch jedes 
Gerät über die ip erreichen können und das von überall?
Ich kann doch problemlos von meinem Handy auf mein homeserver und das 
doch auch von überall aus?

von Chr. M. (snowfly)


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Sven M... schrieb:
> Was ist den ein Nat

http://de.wikipedia.org/wiki/Network_Address_Translation

kurz:
2 verschiedene Rechner senden, über einen Router, anfragen in das 
Internet,
der Router versendet die unter seiner IP, erhält die Antworten und
schickt die dann an den anfragenden PC.


Um es noch komplizierter zu machen: "Port forwarding" gibt es auch ;)

von S. M. (lichtmensch)


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o. k. das ist ja das Prinzip im Haus alle PCs & co teilen sich das 
Internet aus meinem Router. In meinem Router ist das Portforwading in 
Richtung Homeserver. Alle andern gerät sind von außen nicht erreichbar.
Mit meinem Telefon bin ich aber nicht im heimischen Netz. Mein Telefon 
hat eine ip und mein Router zu Hause auch. Und die beiden können sich 
verbinden. Theoretisch sollte das auch klappen, wenn ich irgendwo im 
Ausland rumlaufe.

von Karl H. (kbuchegg)


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Sven M... schrieb:
> o. k. das ist ja das Prinzip im Haus alle PCs & co teilen sich das
> Internet aus meinem Router. In meinem Router ist das Portforwading in
> Richtung Homeserver. Alle andern gerät sind von außen nicht erreichbar.

Eben.
Somit hast du zwar innerhalb deines Hauses viele Geräte. Aber sobald die 
Grenzen deines Hauses überschritten wird, bist du im Grunde nur noch ein 
einzelner Teilnehmer im Internet mit einer IP-Adresse.

> Mit meinem Telefon bin ich aber nicht im heimischen Netz. Mein Telefon
> hat eine ip und mein Router zu Hause auch.

OK. Also hast du 2 IP-Adressen. Wobei dir die eine von deinem 
Telefon-Provider aus einem Pool zugeteilt wird. Es sind ja nicht immer 
alle Telefone online, sodass sich 10000 Handies auch schon mal 8000 
IP_Adressen teilen können.

> Und die beiden können sich
> verbinden. Theoretisch sollte das auch klappen, wenn ich irgendwo im
> Ausland rumlaufe.

Nicht nur theoretisch. Auch praktisch.

von S. M. (lichtmensch)


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Gut dadurch reduzieren sich die ip's aber die Grenze von 4.228.250.625 
Geräten mit eigener Internet ip gibt es wirklich? Falls es also wirklich 
2Mrd. Smartphones geben sollte Hausanschlüsse sollte es vermutlich mehr 
sogar geben und mal angenommen sie sind auch alle online ist dann das 
Internet schon bald am ende? Unvorstellbar.

von Chr. M. (snowfly)


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Sven M... schrieb:
> aber die Grenze von 4.228.250.625
> Geräten mit eigener Internet ip gibt es wirklich?

Es sind sogar noch viel weniger, durch private Netze und früher 
groszügig vergebene Adressbereiche.

Du hast soeben rausgefunden warum IPv6 entwickelt wurde ;)

von Malte S. (maltest)


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255 hoch 4 ist nur das theoretische absolute Maximum an IP-Adressen. 
Etliche davon gehen durch die Aufteilung des Adressraums in Subnetze 
"verloren" (=sind nicht als Host-Adressen verfügbar). Oder durch 
großzügige Zuweisungen an Leute/Institutionen, die in der Anfangszeit 
riesige Netze bekommen haben, ohne sie zu brauchen. Andererseits sind 
die Netze 10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12 und 192.168.0.0/16 für private 
Zuordnungen reserviert und grundsätzlich nicht weltweit erreichbar. Alle 
Geräte, die sich eine öffentliche IP teilten, haben intern Adressen aus 
diesen Bereichen, was den Pool wieder erweitert, weil diese Adressen 
beliebig oft verwendet werden können. Ist aber eine hässliche Barriere 
für die globale Erreichbarkeit. Abhilfe schafft IPv6, aber das hat trotz 
zunehmender Verbreitung noch immer ein Nischendasein. Gibt auch genug 
Geräte, gerade im Embedded-Bereich, die diese Sprache gar nicht 
sprechen.

von S. M. (lichtmensch)


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Ich wollt schon sagen IPv6 ist mir bislang fremd gewesen. Dann müsste 
man ja irgendwann seinen Router tauschen um vom Provider eine IPv6 zu 
bekommen.
Selbst unsere in sehr vielen Schaltschränken verbauten Industrial Router 
können das noch nicht (und die sind wirklich teuer)

von Falk B. (falk)


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@ Da Li Ca (Gast)

>Ich hab gerade so nebenbei irgendwo gelesen das heute wohl 10 billion
>geräte mit dem Internet verbunden sind.

Wo hast du das gelesen? Auf deutsch oder englisch? Die englischen 
Billion sind unsere Milliarden, also 10 x 10^9. Denn die deutsche 
Billion wären 1000 mal größer, nämlich 10 x 10^12.

Aber selbst bei 10 Milliarden Feräten hab ich so meine Zweifel. Sind das 
WIRKLICH SOOO viele? Da heißt ja, für jedem Menschen auf der Erde gibt 
es mehr als ein Gerät mit IP. Schwer vorstellbar.

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Sven M... schrieb:
> Dann müsste man ja irgendwann seinen Router tauschen
> um vom Provider eine IPv6 zu bekommen.

so ist es. Mein INternetprovider Netcologne macht derzeit Werbung, daß 
man als "Pilot" ipv6 beantragen kann.

http://www.netcologne.de/ipv6/

Mein "alter" von Netcologne zur Verfügung gestellter Netconenct.box 
Router kann das jedoch nicht. Mal schauen, ob ich bei denen was neueres 
abstauben kannn (Fritzbox, die kann das schon "länger" oder gar schon 
"immer"?)

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Sven M... schrieb:
> Mit meinem Telefon bin ich aber nicht im heimischen Netz.

Dein Telephon aber wird keine "öffentliche" IP-Adresse haben, sondern 
wiederum hinter einem NAT-Router mit privatem Netz sein; nur daß hier 
der Router von Deinem Telephonanbieter betrieben wird. So machen's 
jedenfalls die meisten UMTS/GPRS-etc.-Anbieter.

Stört ja in 99% der Fälle auch nicht, da die wenigsten eigene, "von 
außen" erreichbare Serverdienste anbieten wollen.

von Purzel H. (hacky)


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Wenn's dann mal eng wird, werden die Preise fuer eine dynamische Adresse 
anziehen. Die festen Adressen sind leider kostenlos weiterzugebrauchen. 
Toll wenn man die schon hat aufgrund eines Zufalles in der 
Vergangenheit.

von Johannes O. (jojo_2)


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Malte S. schrieb:
> Abhilfe schafft IPv6, aber das hat trotz
> zunehmender Verbreitung noch immer ein Nischendasein. Gibt auch genug
> Geräte, gerade im Embedded-Bereich, die diese Sprache gar nicht
> sprechen.

Wobei vor allem Telekom usw. mit dran Schuld sind, dass es so langsam 
voran geht: Wenn man die Entwicklung verschläft und eine aktuelle 
Technik mehreren Millionen Kunden vorenthält, dann schauts eben schlecht 
aus mit der Verbreitung.

von Korax K. (korax)


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Sven M... schrieb:
> Naja der Trend ist klar.
> Ich habe meine Festnetz ip und zwei Mobile.
> Es gibt sicher Leute mit nochmehr Verbindungen.

Meine Eltern haben keine ip...

von Purzel H. (hacky)


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Ich bin mir nicht sicher, ob ich IPv6 so gut finde. Das IPv4 hat seine 
Vorteile. Immerhin kann ich mich hinter meinem Router verstecken, der 
haelt mir die schlechte Welt vom Hals.

von Malte S. (maltest)


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Auch wenn NAT nette Nebeneffekte haben kann, sind das eben nur 
Nebeneffekte und keine Grund, die Krücke NAT künstlich am Leben zu 
halten.

Für den Sicherheitsaspekt brauchst du keinen Adressverstümmler, sondern 
eine Firewall. Einen simplen Paketfilter, der das Niveau des inhärenten 
"Filters" von IPv4-NAT erreicht, kann der Router doch nebenbei 
implementieren.

Leider gibt es ja auch NAT für IPv6 bzw. natürlich kann man keinen davon 
abhalten, das in seinem Stack einzubauen. Ist aber irgendwie eine 
Perversion des eigentlichen Nutzens von NAT (Konnektivität schaffen, wo 
sie sonst mangels Adressraum nicht möglich gewesen wäre) hin zum Verkauf 
dieser Technik als Konnektivitäts-Verhinderungs-Instrument.

Zum "Verstecken hinter dem Router" dienen die IPv6 Privacy Extensions.

von Unbekannt U. (Gast)


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> Das IPv4 hat seine  Vorteile. Immerhin kann ich mich hinter meinem
> Router verstecken, der haelt mir die schlechte Welt vom Hals.

Das ist aber keine Eigenschaft vom IPv4, sondern eine Eigenschaft vom 
Router. Das kann der Router exakt gleich mit IPv6.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Unbekannt Unbekannt schrieb:
> Das kann der Router exakt gleich mit IPv6.

Wirklich helfen tut's sowieso nicht viel. Wenn ich PRISM durchziehen
müsste, würde ich mir doch so schnell wie möglich die Adresszuweisungen
der großen Provider anzapfen und sie mir selbst mit aufzeichnen, damit
ich die Personen den IP-Adressen zuordnen kann. Auf wie viele Computer
sich die Leute dann hinter einer solchen Adresse verteilen, ist
ohnehin relativ irrelevant. Außerdem kann man beim Mitschneiden des
Traffics anhand bestimmter Eigenschaften der Datenströme immer noch
abschätzen, ob da nur ein Computer zu Werke war oder mehr als einer.

von Malte S. (maltest)


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Jörg Wunsch schrieb:
> Außerdem kann man beim Mitschneiden des
> Traffics anhand bestimmter Eigenschaften der Datenströme immer noch
> abschätzen, ob da nur ein Computer zu Werke war oder mehr als einer.

Ist nur eine Frage des Aufwands, dann auch einzelne Flows den jeweiligen 
Teilnehmern zuzuordnen. Das geht auch bei NAT ganz gut. Ob man nun 
direkt anhand der IP sieht, welcher Knoten kommuniziert, den Port 
mitbetrachten muss (verrät auch bei IPv4 + NAT schon ne Menge), oder 
seine Nase eben bis auf Layer 7 reinsteckt ist doch am Ende egal.

von Purzel H. (hacky)


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Ohne NAT macht Internet wirklich keinen Sinn. Dann koennte jede Maschine 
mit meiner conntecten und irgendwelche schlimmen Dinge anrichten. Man 
sollte sich nicht einlullen lassen von irgendwelchen Virenscannern 
Herstellern, die sind naemlich immer ein Schritt hintendran.

Mit NAT liegt es immerhin an mir wohin ich connecte.

von Malte S. (maltest)


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Siebzehn mal Fuenfzehn schrieb:
> Ohne NAT macht Internet wirklich keinen Sinn.

Mit NAT ist Internet ein wirklicher Krampf.

> Dann koennte jede Maschine mit meiner conntecten

Das ist immerhin die Intention des Netzes.

> und irgendwelche schlimmen Dinge anrichten.

Dagegen hilft eine Firewall.
> Man sollte sich nicht einlullen lassen von irgendwelchen Virenscannern
> Herstellern, die sind naemlich immer ein Schritt hintendran.

Und haben hiermit (zum Glück) nichts zu tun. Es geht nicht um eine 
Desktop-Firewall, die maximal einen zusätzlichen Schutzwall darstellt. 
Die Firewall gehört in den Router oder zusätzlich zum Router ins Netz 
positioniert. Statt NAT macht der dann den Filter. Wo ist das Problem?

> Mit NAT liegt es immerhin an mir wohin ich connecte.

Mit NAT liegt es vor allem an der Konstellation aus NATs zwischen zwei 
Kommunikationspartnern, ob ein Connect überhaupt möglich sein wird, ohne 
das NAT mehr oder weniger gewaltsam zu tunneln.
Ach ja, ohne NAT würde viel mehr Kommunikation unproblematisch Peer to 
Peer und End-zu-End-verschlüsselt laufen können. Mit NAT brauchst du 
dann so tolle NAT-erträglich-Macher wie STUN-Server, die wiederum 
wunderbare An- bzw. Abgriffspunkte für mindestens Verbindungsdaten sind.

von Johannes O. (jojo_2)


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Siebzehn mal Fuenfzehn schrieb:
> Ohne NAT macht Internet wirklich keinen Sinn.

Da ist ein kleiner Widerspruch im Satz...


Übrigens sollte eine Firewall nicht dazu nötig sein, ungebetene Gäste 
auszusperren. Man sollte die Dienste auf dem eigenen Rechner einfach mal 
anständig konfigurieren! (Angreifer können auch von Innen kommen!!) 
Windows ist da ganz schlimm, das startet erstmal alles mögliche und 
keiner weiß so wirklich wie/was/warum da am Laufen ist. Viele Ports 
ungefragt geöffnet, weil das ja die Nutzung angenehmer macht.
Wie damals eben zu Modem-Zeiten: Nahezu jeder Rechner hatte ne eigene IP 
und war direkt von draussen erreichbar. Man erinnere sich an die 
verschiedenen Viren, Würmer usw. die da unterwegs waren.

Wenn man ne anständige Linux-Distri installiert, dann ist da am Anfang 
gar nix am laufen.

von Malte S. (maltest)


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Johannes O. schrieb:
> Übrigens sollte eine Firewall nicht dazu nötig sein, ungebetene Gäste
> auszusperren. Man sollte die Dienste auf dem eigenen Rechner einfach mal
> anständig konfigurieren!

Im Prinzip ja, aber dann sollte man den Rechner besser ausgeschaltet 
lassen.
Anständig konfigurieren ist eine Sache. Keine ausnutzbaren 
Sicherheitslücken drinzuhaben eine andere.
Und wenn es noch so viele Angriffsmöglichkeiten von drinnen gibt, muss 
trotzdem nicht alles von draußen überhaupt erreichbar sein. Wake-on-LAN 
muss z.B. nicht ohne Authentifizierung global möglich sein. Und die 
vielen kleinen als rein intern gedachten Dienste ohne Verschlüsselung 
auch nicht. Ein guter Schutz besteht immer aus mehreren Layern, einer 
davon ist die Firewall vor dem eigenen Netz.

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