Theoretiker schrieb:
> ...nun,
>
> ich habe mitlerweile ein paar Tests durchgeführt.
>
> Zwei verschiedene Diodentypen, deren einziger Unterschied in einer etwas
> anderen Durchlassspannung liegt. Die Differenz ist bei nur 10mV.
> Die Diode mit der höheren Durchbruchspannung besitzt außerdem die
> doppelte Durchbruchspannung von 40V anstelle von 20V.
>
> Das Problem:
> Die Schaltung verbraucht bei der Diode mit der höheren Durchlassspannung
> tatsächlich minimal weniger Strom, als mit der anderen Diode...
>
> ...Der UNterschied ist nicht hoch, aber das widerspricht irgendwie
> meiner Grundthese... einzig Temperatureinflüsse würden mir noch
> einfallen... die Messungen laufen immer über viele Stunden...
> Gibt es noch weitere Ideen, woran es liegen kann?
Du suchst den Reverse Current Ir. Mit dem wird nämlich dein
Ausgangskondensator zusätzlich entladen. Eine höhere Spannungsfestigkeit
bringt auch immer geringeren Ir mit sich, das kompensiert in diesem
speziellen Fall den Einfluss der Flussspannung Uf.
Wenn du mal eine PMEG6010 und eine B360 bei ca. 100mA Laststrom
vergleichst, dann wirst du feststellen, dass mit der PMEG6010 DEUTLICH
bessere Wirkungsgrade erreichbar sind, weil sowohl Flussspannung als
auch reverse current viel niedriger sind.