Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Axiale Induktivität stehend statt liegend?


von Alter Falter (Gast)


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NAbend,

hier mal eine kuriose Frage:
Eine axiale Induktivität (z.B. Fastron L-HBCC) soll in einer dicht 
gepackten Schaltregler- oder Filterschaltung stehend verbaut werden.
Kann sich dies negativ auf die Funktion auswirken? Z.B. weil ein 
Anschlussdraht parallel zur Längsachse verläuft ... oder Ein- und 
Ausgang zu nah beieinander liegen?

Oder alles nur Voodoo?

von Falk B. (falk)


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@ Alter Falter (Gast)

>Eine axiale Induktivität (z.B. Fastron L-HBCC) soll in einer dicht
>gepackten Schaltregler- oder Filterschaltung stehend verbaut werden.
>Kann sich dies negativ auf die Funktion auswirken?

Ja.

>Z.B. weil ein
>Anschlussdraht parallel zur Längsachse verläuft ... oder Ein- und
>Ausgang zu nah beieinander liegen?

Weil es eine Stabkerndrossel ist die ein üppiges Streufeld hat, das 
überall rumgeistert. Für gute Filterung auf engstem Raum braucht es 
komplett geschirmte Drosseln, oder gar wie bei UKW-Tunern kleine Kammern 
aus Weißblech.

von egal² (Gast)


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Falk Brunner schrieb:
> ..oder gar wie bei UKW-Tunern kleine Kammern
> aus Weißblech.

Naja...

von Falk B. (falk)


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von Gerald (Gast)


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Aber das war doch gar nicht die Frage. Die Frage ist, ob stehend statt 
liegend nachteilig ist. Ich würde sagen: ja, weil die Drossel dann 
mechanischen Belastungen ausgesetzt ist, für die sie nicht konzipiert 
wurde.

von egal² (Gast)


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Falk Brunner schrieb:
> Was naja?
>
> http://www.google.de/search...

Schon Klar! Ich frage mich was das mit einem SNT zu tun hat.

von Falk B. (falk)


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@ egal² (Gast)

>Schon Klar! Ich frage mich was das mit einem SNT zu tun hat.

Weil die ja immer vollkommen problemlos saubere Spannung ohne 
EMV-Probleme erzeugen . . .

von egal² (Gast)


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Falk Brunner schrieb:
> @ egal² (Gast)
>
>>Schon Klar! Ich frage mich was das mit einem SNT zu tun hat.
>
> Weil die ja immer vollkommen problemlos saubere Spannung ohne
> EMV-Probleme erzeugen . . .

Dann zeig mir doch mal ein einziges SNT bei dem eine induktive 
Komponente partiell in ein HF-dichtes Gehäuse (a la UKW-Tuner) gepackt 
wurde.

von oszi40 (Gast)


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Alter Falter schrieb:
> ine axiale Induktivität (z.B. Fastron L-HBCC) soll in einer dicht
> gepackten Schaltregler- oder Filterschaltung stehend verbaut werden.

Falls diese Spulen zufällig in die gleiche Richtung zeigen, hast Du 
"einen schlechten Trafo" gebastelt. Das sollte man vermeiden.

von Falk B. (falk)


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@ egal² (Gast)

>Dann zeig mir doch mal ein einziges SNT bei dem eine induktive
>Komponente partiell in ein HF-dichtes Gehäuse (a la UKW-Tuner) gepackt
>wurde.

Jedes PC-Netzteil hat so ein partielles Blechgehäuse ;-)

von frage (Gast)


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> Jedes PC-Netzteil hat so ein partielles Blechgehäuse ;-)
Um jede einzelne Spule und um jede einzelne Drossel?
Das Ding will ich sehen... ;-)

von wunder (Gast)


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Klasse, ich hab das einzige PC-Netzteil, das keine partiellen Gehäuse 
hat, sondern nur eins außenrum. Und selbst dort kann die HF über die 
Lüfter nach außen. Da hab ich ja eins mit Seltenheitswert. Was krieg ich 
da bei iBäh für?

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Vielleicht unterscheidet ihr mal nach Fern- und Nahwirkung?!

Für die Fernwirkung ist die Antennengröße entscheidend und die ist viel 
zu klein.
Bleibt nur induktive und kapazitive Kopplung und die fallen verdammt 
schnell mit dem Abstand. Daher hat Falk recht.

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