Schwer zu sagen, denn bisher war der Umschlag dort verglichen mit den
anderen großen deutschen Häfen jedenfalls noch ziemlich genau gleich
null.
Is halt alles noch ganz frisch und wohl noch nicht mal ganz fertig.
Die Berliner oder Stuttgarter wären aber wahrscheinlich sehr froh, wenn
ihre, ähm "Häfen" nur auch schon so weit wären... ;-)
Muß sich um einen anderen Reichelt handeln. Die schreiben was von
intensiven Qualitätskontrollen, kundenspezifisch und exzellenten
Rücklaufquoten. Hm.
Wenn die Anbindung nun so toll ist, werden sie bestimmt bald die Preise
senken äh anpassen ;-)
Zu der Zeit, als R**t noch Qualität geliefert hat, brauchten die keien
Überseecontainer.
Lustig ist, dass die alten Markennamen teilweise immer noch in den
Internet-Produktbeschreibungen drinstehen, obwohl längst Billigware
geliefert wird. Vielleicht hat man das Passwort vom CMS vergessen...
Hallo,
bis jetzt haben für mich alle Bauteile ihren Zweck erfüllt welche von
Reichelt geliefert wurden.
Fakt ist allerdings das gerne Bauteile von unbekannten Hersteller
genutzt werden von denen sogar das Datasheet nicht "sofort" auffindbar
ist.
Bei Anwendungen welche irgendwelche Spezifikationen ausreizen ist dann
die Gefahr hoch das es nicht funktioniert ( oder noch schlimmer: es nur
manchmal unter ganz bestimmten Voraussetzungen funktioniert).
Was macht jetzt der Privatanwender (also kein Gewerbetreibender) der
sicher gehen will das er sein Bauteil auch vom gewünschten Hersteller
bekommt und nicht direkt bei Digikey (leider USA) bestellen will ?
Conrad nimmt zwar Apothekenpreise bietet aber keinen Apothekenservice -
die anderen Versender haben eventuell mein Wunschprodukt aber schon der
nächste Posten auf der Liste muß wieder bei einen anderen Kleinversender
gesucht und bestellt werden...
Wie macht ihr (Hobbybastler) das wenn ein Projekt mal etwas spezieller
ist und mehrere Bauteile benötigt werden die es bei den wenigen
"großen", an Privat verkaufenden, innderdeutschen Versenderen nicht gibt
?
Ja es ist mir bekannt das es genügend Bauteilquellen auch für den
Privatmann gibt, aber wenn
1 - Die Bezahlung mittels Überweisung über das normale Girokonto
erfolgen soll.
2 - Der Zoll 100%ig kein Problemfaktor sein darf.
3 - An Privat ohne jegliche Tricks und zickereien versendet werden soll.
4 - Der Versand nicht mehrere Wochen dauern soll
5 - Reklamationen in deutscher Sprache und Problemarm abgewickelt werden
können.
dann sieht es doch recht dünn aus.
Hobbyist
Landratte schrieb:> Die Berliner oder Stuttgarter wären aber wahrscheinlich sehr froh, wenn> ihre, ähm "Häfen" nur auch schon so weit wären... ;-)
Das bringt rein gar nichts, der Jade-Weser-Port hat nicht mal einen
Anschluss an das Binnenwasserstraßennetz. Da nutzt auch die geplante
Ertüchtigung und Anpassung auf 135-Schiffe der Neckarschleusen nichts.
Dieses Verkehrsaufkommen wird dann zum Großteil auf der Straße landen
oder den lärmgeplagten Anwohnern der Rheintalstrecke den letzten Nerv
rauben (Hamburg kann von der nächsten Generation Containerschiffe
wahrscheinlich nicht mehr angelaufen werden).
Hab letztens ne Arbeitsplatzleuchte bei R gekauft. Weiß,
pulverbeschichtet und nett anzusehen. Jetzt, keine zwei Jahre später ist
der Kunstoff vergilbt, so bräunlich-gelb vergilbt, als wäre die Leuchte
im Nikotin-Tierversuchslabor von Philip Morris montiert worden.
Am liebsten würde ich das Ding wegschmeißen.
Joachim ... schrieb:> Hab letztens ne Arbeitsplatzleuchte bei R gekauft.
Vielleicht kann man die mit den Büschelsteckern von R zusammenbringen.
Deren klebrige und völlig un-maßhaltige Plastiktülle dünstet dermassen
viel Weichmacher aus, dass sogar die umhüllende Plastiktüte innen gelb
beschlagen ist. Von den Kopfschmerzen desjenigen, der die Dinger
verbauen sollte, wollen wir gar nicht reden.
Andererseits passen die aber gut zu deren 4mm-Buchsen, welche die
Eigenschaft haben, schon bei geringfügiger Erwärmung
schrumpschlauch-artig zusammenzuschrumpeln.
Auch ein Klassiker: der Miniatur-Drucktaster, Ein 0,5A-250VAC
Von den 50 bestellten Teilen war die Hälfte so schlecht gespritzt, dass
noch der halbe Kaltkanal an der Tastenkappe hing (wer kennt noch die
Revell-Modellbausätze zum zusammenkleben?). Bei 10% der Teile war die
Tastenkappe zerbrochen. Weitere 10% fielen beim Versuch einer Betätigung
komplett auseinander, und einige waren zwar als "no" (normally open)
deklariert, hatten aber den Funktionszustand "co" (continuously open).
Dann die Spannzangenknöpfe: Obwohl damals in der Produktbeschreibung
noch das Wort "Mentor" vorkam, hatte der Schrott sicht- und fühlbare
Kaltkanalreste auf der Oberfläche. Und die Abdeckplatten sind nach ein
paar Tagen im montierten (und durch das Einclipsen leicht gespannten)
Zustand von selbst zersplittert und abgefallen.
Ich frag mich, wie die Chineslein in den Fabriken dieses
Weichmacher-ausdunstproblem aushalten. Eigentlich müsste ja deren Erbgut
völlig durcheinander sein.
Werden wir alle eines Tages von kleinen chinesischen Mutanten,
importiert wie in einem trojanischen Pferd im Reichelt-eigenen Container
mit Büschelsteckern an Kabeln wie mit einer Neunschwänzigen
ausgepeitscht werden, weil wir Qulität einfordern? Oh Mao, was hast du
uns nur angetan.
Sind die Stecker von Hirschmann keine Alternative? Zu teuer?
Bis vor einiger Zeit wurde Hirschmann geliefert und der besagte Schrott
wurde auch mit Hirschmann-Produktfoto verkauft. Knöpfe waren original
Mentor, Taster von Schadow, und ein mit "LT LTC1019A" bezeichnetes
Bauteil kam von Linear Technolgies und nicht von Lin Twan Enterprises.
Da solche Downgrades in letzter Zeit zu häufig vorkamen, haben wir den
Lieferanten R mittlerweile komplett gesperrt. RS mag zwar ein paar Mark
teurer sein, aber da bekommt man wenigstens genau das was man bestellt
hat.
Bei R hat vor einiger Zeit der Eigentümer gewechselt und das war nicht
zum Vorteil des Unternehmens, zumindest nicht aus Kundensicht.