so, hab - zum wiederholten male - schlechte Erfahrungen in der Bucht gemacht. Wollte mal eure Meinung dazu hören Ich hab eine MacBook Pro, das nicht mehr bootet, wahrscheinlich Hauptplatine defekt. Es war über 2 Monate auf einschlägigen Kleinanzeiger Portalen inseriert, ohne dass ich einen anständigen Preis dafür erzieln konnte. Da es schließlich nicht jünger wird, hab ich es nun auf ebay inseriert. Die Auktion lief eine Woche; in allerletzer Sekunde hat jemand noch ein Gebot abgegeben und den Zuschlag erhalten. In der Folge hab ich ihn die Rechnung und Bankinfos geschickt. Eine Woche lang kam keine Reaktion, dann hab ich den Fall bei ebay aufgezeigt. 3 Tage später bekomme ich eine Mail (wortwörtlich): "ich nich kaufen dieses Macbok. du schreibe macbok kaput ich nicht lesen können gut deutch. du nechste mal andere bild einstellen" Ich bin sicherlich kein Unmensch; wenn sich der Käufer gemeldet hätte mit z.B. den Worten: "Tut mir leid, habe mich beim Preis überschätzt, könnten Sie die Auktion abbrechen". Kein Problem, Schwamm drüber, kann ja mal passieren. Ich lasse mir aber ungern Sachen an den Kopf werfen, für die ich nichts kannt. Auch bin ich nicht interessiert an irgendwelchen Kindergarten Spielen teilzunehmen. Wie könnte ich in Bildern festhalten, dass das Notebook nicht bootet? Es stand ausdrücklich im Titel und in der Beschreibung, dass das Macbook defekt ist, außerdem hab ich es bei den Angaben nicht als gebraucht sondern als Defekt deklariert. Sowas nervt einfach. Man wendet Zeit auf, das Teil zu fotografieren, Bilder bearbeiten, hochladen, Auktion erstellen, Text verfassen, nach der Auktion Mails versenden, täglich sein Konto nach der ausstehenden Überweisung überprüfen usw. Und zum Schluss wird man noch beschludigt... Wie würdet ihr euch verhalten?
Die Menschen sind verschieden. Stelle es neu ein, nachdem du bei Ebay eine Gutschrift der Verkaufsprovision wegen Nichtzustandekommens der Transaktion beantragt hast. Du kannst das defekte Teil auch wegwerfen... Um dafür noch Geld zu bekommen, musstest du halt ein wenig Aufwand treiben. Wieder um eine Erfahrung reicher.
Von dem Typen bekommst du kein Geld, ich denke das ist aussichtslos. Stells am besten einfach nochmal rein. Du kannst dich ja nun natürlich ärgern, aber bringen wirds dir nix. Ebay würde ich aber trotzdem drüber informieren, dass dieser "Käufer" nicht bereit ist seinen Pflichten nachzukommen. Interessant aber, dass er zuerst natürlich geboten hat und ihm NACH ENDE DER AUKTION aufgefallen ist, dass es ja defekt ist. Wie schnell man doch Deutsch lernen kann... o_O
Ich denke mal , dass es sich nicht um einen so hohen Betrag handelt, dass der Käufer diesen nicht bezahlen kann. immerhin wollte er den Artikel ja auch kaufen. Aus diesem Grund sehe ich die Gefahr nicht so gross, dass du nach einem Gerichtsverfahren auf den Kosten sitzen bleiben würdest. Die rechtliche Lage ist ja eindeutig, er hat einen Vertrag mit die geschlossen und muss die Ware nun bezahlen. Dass er kein deutsch lesen kann, ist sein Problem. Dann soll er halt nicht bieten. Du könntest ein online Mahnverfahren einleiten. Die Kosten sind ca. 20 Euro. Die musst du vorstrecken, aber diese Kosten kommen dann natürlich auf die Rechnung noch mit dazu. Habe ich auch schon einmal gemacht, wirkt Wunder. Falls er dann Einspruch gegen den Mahnbescheid einreicht musst du vor Gericht gehen. Die Kosten musst du auch vorstrecken, aber das hält sich bei kleinen Summen echt in Grenzen. Wie gesagt, du wirst wahrscheinlich Recht bekommen und er wird nicht wegen diesen Summen Privatinsolvens beantragen falls er es noch nicht ist. Ist alles eine Frage, ob es Dir Wert ist. Du hast dadurch natürlich Ärger und Lauferei, ich würde es aber trotzdem machen. Du könntest auch dem zweithöchsten Bieter ein Angebot unterbreiten. Gruß Thomas
Nur blöd wenn der Käufer seinen Wohnsitz nicht in .de hat. Dann siehst Du mit all dem in die Röhre. Hatte ich mal mit einem Verkäufer, der nicht geliefert hatte (der einzige ungelöste Problemfall übrigens), und da kannst Du wenig machen außer Sherlock Holmes engagieren. Zoe
Ebay-Gebühren zurückverlangen, den Typen auf die schwarze Bieterliste setzen und den Artikel neueinstellen, alles andere ist Perlen vor die Säue. Herzlichen Glückwunsch du hast den typischen Penner-Ebaykäufer erwischt.
Electronic R. schrieb: > Wie würdet ihr euch verhalten? Gebühren zurück holen, neu einstellen, die Einstellungen verfeinern und negativ bewerten. Ein großer Schaden ist es ja eh nicht entstanden. In diesem Fall bleibt ja nur negativ zu bewerten, selbst wenn es keine echten Negativbewertungen für Käufer mehr gibt. Schreiben kann man da was immer man will und richtig ist. Andere werden das dann schon lesen und interpretieren. Allerdings muss man dann auch mit der Rachebewertung leben müssen. Im Moment, zur Urlaubzeit kann man tolle Schnäppchen machen. Wenn das Geld in den Urlaub getragen wird, dann fehlt es eben bei Ebay. Im Moment hab ich ein Problem mit einem Handwerksmeister dem ich einen HP-Drucker abgekauft habe. Auf Mails antwortet er nicht, im Festnetz läuft nur ein AB, Geld hat er längst kassiert und nichts passiert. Na, Handynummer hab ich noch im Web recherchiert. Nächste Woche werde ich mal höflich nachhaken. Kann ja auch krank sein oder ist im Urlaub oder er hats einfach nur vergessen. Solche Eventualitäten hatte ich schon reichlich und die muss man eben mit einkalkulieren. Wenn der allerdings denkt, das er nicht erfüllen muss, dann muss ich mal sehen. Von Schadenersatz wegen Nichterfüllung hab ich mal was gelesen, aber ob das schwierig durch die Gerichte zu pauken ist, weiß ich nicht. Wäre immerhin ein Streitwert von über 500 Tacken. Siebzehn mal Fuenfzehn schrieb: > Auf Deutsch inseriert? Tsss. ..... Darf man eigentlich schreiben: Du nix verstehen, du nix kaufen? ;-b
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