Meine Weibe fährt so einen Auris Hybrid, nächste Woche darf Sie sich
einen der neuen Generation abholen. Ich bin das Ding beisher auch ab und
an mal gefahren und es ist für mich absolut faszinierend was Toyota bei
diesen Dingern geleistet hat.
Man fährt elektrisch rückwärts vom Hof, lenkt auf die Hauptstraße ein
und fährt nach vorne los, nach ein paar hundert Metern macht das Ding
den Verbrenner an und beschleunigst dabei absolut ruckfrei weiter, das
ist regelungstechnischer Wahnsinn! Das Einzige was mit bei dem Ding auf
den Senkel ging, war das mich das stufenlose Getriebe verarscht hat. Auf
der Autobahn war G-Begrenzung 120, ich bin nun halt so gefahren das die
Mühle 120 fährt und habe mir den Motorsound "gemerkt". Als ich wieder
auf den Tacho geguckt habe fuhr die Kiste 145, das stufenlose Getriebe
hat halt seine Übersetzung geändert...arg gewöhnungsbedürftig. Das
Fahrgefühl ist beim beschleunigen auch, als würde der Motor ein
Gummiband aufwickeln an dem die Mühle hängt. Die Neue Karre nächste
Woche hat deshalb einen Tempomat, der in der alten noch nicht drin war.
Ich selber fahre eher konservativ; einen Mazda6 mit Schaltgetriebe (und
Tempomat).
Eins ist auf alle Fälle klar: Toyota hat mit den Dingern gezaubert und
man sollte es ihnen bitteschön nachsehen, wenn es da noch was zu
optimieren gibt. Störungen des elktrischen Systems bzw. des
Antriebsblocks sind den Werkstätten unbekannt, die Dinger fahren einfach
so.
Bei Audi regt sich ja auch keine Sau auf, dass die die
Metallaufbereitungsbetriebe massenweise mit Aluminiumteilen in Form von
Querlenkern versorgen und das in den Griff zu kriegen benötigt sehr viel
weniger KnowHow.
Gruß,
Holm