Wie hohl sind manche Leute eigentlich?

OP #3257108
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Sagt mal, wenn man ein Unternehmen hat und über das Internet Waren 
verkauft, die Leute erhalten die Ware, schreiben paar Tage später es 
geht nicht und wollen es zurück schicken, was macht ihr da?
Ich habe 4 Reklamationen in einer Woche bekommen. Bei jeder habe ich 
nachgehakt was das Problem sei. Am Ende hat sich bei allen 4 
herausgestellt, dass Sie ernsthaft zu doof waren, das Produkt zu 
benutzten. Die hatten selbst nachdem Sie es nicht hinbekommen haben, es 
als nicht nötig empfunden, die Bedienungsanleitung (eine viertel DIN A4 
Seite) zu lesen.

Und dann immer der Kommentar, nachdem ich es Ihnen erklärt habe: "Ah, 
jetzt gehts ja" ...

Ich könnt langsam ausflippen mit so hohlen Nüssen -.-
OP #3257178
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Welches Produkt ist egal, hier geht es um so eine Sache wie:

Der Typ kauft einen Computer, hat aber keine Ahnung davon, dass er das 
Kaltgerätekabel evtl. auch benutzen sollte.

>If you make something idiot proof, someone will just make a better
>idiot.

Das ist wohl der Punkt
#3257267
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Mike Mike schrieb:
> Solche Banalen Sachen stehen ja in der Anleitung, aber die Leute lesen
> das nicht! Genauso die blöden Fragen immer, "wo finde ich Ihre
> Adresse?".

Das ist ein allgemeines Problem:
Diejenigen, die Hinweise lesen, brauchen sie meistens nicht, weil das, 
worauf hingewiesen wird, sowieso selbstverständlich ist.

Und die Minderheit, die überall aneckt, zu allem und jedem zu doof ist 
und den meisten Ärger macht, kann nicht lesen - da hilft auch die beste 
Beschreibung nichts.
#3257278
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Vielleicht haben sie die Anleitung schon gelesen , aber nicht verstanden 
weil die Anleitung zu knapp, oder zu kompliziert geschrieben ist.
Oder die Anleitung ist zu unscheinbar um sie als Anleitung in der 
Verpackung zu finden.
Gerade, wenn es nur eine viertel DIN A4 Seite ist, spricht da ja einiges 
dafür.
Ich würde den Fehler jetzt nicht einfach auf den Anwender schieben.

Gruß Thomas
Gast #3257449
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Zu meiner Zeit als junger Mensch und Jugendlichem warf man damals 
Anleitungen zu Kleinstgeräten gleich mit der Verpackung in den Müll. 
Warum sollte man eine Anleitung lesen, zu etwas, was einfach nur mit 
einem Knopf eingeschaltet wird, wie ein kleines Kofferradio.

Ich kaufte z.B. 1980 auch Gebrauchtautos, wo gar keine Betriebsanleitung 
mehr vorhanden war. Man sagte da einfach: Egal, seis drum, wird schon 
gehen.

Ab 1980 kamen die ersten mikroprozessorgesteuerten Geräte raus, die eine 
kniffelige Programmierung z.B. mit zwei Tasten und gezielten 
Tastendrücken hatten. Z.B. nur einen Radiowecker. Die Jungs kamen dann 
auch zu mir heulen, und ich sagte nur, tja, da kann ich ohne Papiere 
auch nichts machen.

Eine elektronische Schaltuhr, etwas neuer, da muß ich selbst immer 
wieder die Anleitung auspacken, wenn ich da was umstelle. Das ist keine 
Schande, wenn ich das nie auswendig behalte.
#3257634
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Wilhelm F. schrieb:
> Ab 1980 kamen die ersten mikroprozessorgesteuerten Geräte raus, die eine
> kniffelige Programmierung z.B. mit zwei Tasten und gezielten
> Tastendrücken hatten. Z.B. nur einen Radiowecker. Die Jungs kamen dann
> auch zu mir heulen, und ich sagte nur, tja, da kann ich ohne Papiere
> auch nichts machen.
Nun ja, auch bei uC Geräten gibt es ja schon gewisse "Standards". 
VHS/DVD Recorder lassen sich z.B. alle mehr oder weniger gleich 
bedienen. Da braucht es selten eine Anleitung.
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