Meine Wohnung ist leider recht dunkel. An Tagen mit starker Bewökung und generell im Winter ist hier praktisch Nacht. Außerdem reagiere ich sensibel auf Lichtmangel. Momentan habe ich zwei Ultra Vitalux im Schlafzimmer, die ich morgens für ein paar Minuten einschalte. Diese sind an die Decke gerichtet, so dass ich nicht direkt der UV-Strahlung ausgesetzt bin. Braun bin ich davon bisher nicht geworden, was ja bedeutet, dass die von der Decke reflektierte UV-Strahlung relativ schwach ist. Für den Dauereinsatz in der Wohnung sind diese Strahler allerdings völlig ungeeignet eben wegen der UV-Strahlung und der immensen el. Leistung. Deswegen bin ich auf der Suche nach Alternativen. Was ist z.B. von der hier zu halten? http://www.tageslichtlampen24.de/elektronische-tageslichtlampe-fur-haus-und-wohnung-105-525-watt Angeblich hat sie ebenfalls ein "natürliches" Lichtspektrum. Aus meiner Sicht sieht das aber nach einer gewöhnlichen Leuchtstofflampe aus. Kann jemand mehr dazu sagen?
Maxim S. schrieb: > ...Tageslichtlampen... M.E. sind da gewöhnliche Leuchstofflampen am besten geeignet und zwar bevorzugt wegen der besseren Lichtverteilung in der "klassischen" Langform. Der Hersteller ist da ziemlich egal; man sollte nur auf einen guten Farbwiedergabeindex achten (und natürlich auf die Bezeichnung "Tageslicht"). Gruss Harald
Bei ähnlicher Ausgangslage bin ich nach mehreren Fehlkäufen bei "Narva Bio Vital" (sowohl T5 ohne Reflektor als auch T8 mit Reflektor) gelandet. Subjektiv sind diese praktisch nicht von echtem Tageslicht zu unterscheiden (im Gegensatz zu Röhren von anderen Herstellern). Nicht gerade günstig aber jeden Euro wert. Wenn man vorhat ins Bett zu gehen, sollte man diese allerdings rechzeitig ausschalten - schnelles einschlafen ist sonst nicht möglich (Melatonin-Ausschüttung wird herabgesetzt). Von Kompaktleuchtstofflampen würde ich zur ernsthaften Raumbeleuchtung dringend abraten.
Wie aus vielen Diskussionen zum Thema Raumbeleuchtung hervorgeht, spielt da sehr viel persönlicher Geschmack und Gewohnheit mit hinein. Deswegen ist die einzige Chance, die für dich optimalen Leuchtmittel zu finden, diese einfach auszuprobieren. So extrem teuer sind die ja i. Allg. auch wieder nicht. Und gerade "Tageslicht" scheinen die wenigsten Leute zu mögen, weil das eine Farbtemperatur von mindestens 5700-8000K bedeutet, was schon ein sehr "weißes" (d.h. "kaltes") Weiß ist. > Was ist z.B. von der hier zu halten? > > http://www.tageslichtlampen24.de/elektronische-tageslichtlampe-fur-haus-und-wohnung-105-525-watt 5400 Lumen, das ist ja ein Baustrahler :) Bei der Größe musst du auch erst einen halbwegs passenden Lampenschirm finden.
Maxim S. schrieb: > Kann > jemand mehr dazu sagen? Hab ich mal gehabt, 6500K mit 21W von Flippips. Du wirst nicht müde. Du kannst die ganze Nacht durcharbeiten, bist völlig fertig, wirst aber nicht müde. Der hohe Blauanteil verhindert die Bildung von Melatonin, welches den Schlafrythmus steuert. Also kann man machen, man sollte aber tunlichst darauf achten, so ab 20 Uhr auf was Warmweisses mit verringertem Blauanteil umzuschalten. Unangenehmer Nebeneffekt: Wenn ich die Lampe jetzt ab und zu in Betrieb nehme, schmerzen mir nach kurzer Zeit die Augen. Keine Ahnung, woher das kommt. Als Anzuchtlampe für die Tomaten im Frühjahr tut sie aber noch.
Ich würde dir auch von der Kompaktröhre abraten, die 100 W auf einen Punkt sind von der Verteilung der Leuchtstärke nicht gut. Das Licht sollte besser verteilt sein. Da würde ich auch zu T5 Röhren raten. Ich hatte schon mal von Osram welche in der Farbe 865 im Einsatz, da gibt es keinen Unterschied zu normalen Tageslicht, wenn die verteilt an der Decke montiert sind.
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