Ähnlicher Fachbereich: Wechsel trotzdem unmöglich?

Gast #3260848
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Hallo,

ich arbeite bei einem Automobilzulieferer in der Fertigungsplanung 
(Neudeutsch: Industrial Engineering).

Die Aufgaben umfassen im Wesentlichen:
- Maschinen- und Werkzeugbeschaffung (Lastenhefterstellung, 
Lieferantensuche, ...)
- CAD-Konstruktion von Betriebsmitteln und Werkzeugen
- Einführen neuer Fertigungsvefahren/technik
- Investitionsrechnung und Produktkalkulation
- Optimieren der Abläufe (Lean-Production, REFA, ...)
- Diverse Instandhaltungsthemen (vorbeugende Wartungen, 
Ersatzteilbeschaffung, ...)

Da ich wechseln möchte, bewerbe ich mich derzeit. Ich hab dabei 
festgestellt, dass es nahezu unmöglich ist, in artverwandte Fachbereiche 
wie den Technischen Einkauf, die Fertigungssteuerung, das 
Qualitätsmanagement, die Konstruktion oder die Arbeitsvorbereitung zu 
wechseln.

Woran liegt das?

Viele Aufgaben und Tätigkeiten überschneiden sich. Dass ich z. B. kein 
"vollwertiger" Einkäufer bin, weiß ich selber. Es gibt dennoch viele 
Überschneidungen, gerade wenn ich die Stellenprofile so durchlese. 
Ähnlich ist es mit den anderen Disziplinen. Die Firmen scheinen wirklich 
nur 101% Kandidaten einzustellen, die absolut perfekt zur Stelle passen. 
Das kann doch nicht sein!

Ja, ich mache viele unterschiedliche Dinge, bin also nirgends 
Spezialist. Na und? Meine Bewerbungen richte ich immer an der 
Stellenanzeige aus, auf die ich mich bewerbe. Unrelevante Tätigkeiten 
erwähne ich gar nicht. Dennoch gibts oft Absagen.

Wie ist eure Meinung zum Thema?
Gast #3260890
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seal schrieb:
> Die Firmen scheinen wirklich
> nur 101% Kandidaten einzustellen, die absolut perfekt zur Stelle passen.

Klong. Das war der fallende Groschen. Willkommen im Jahre 2013. Es ist 
so wie du sagst, die meisten Firmen wollen jemand der genau das was 
verlangt wird vorher schonmal gemacht hat und 0 Sekunden Einarbeitung 
braucht.
Gast #3261795
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@ Harald Wilhelms (wilhelms)  - ähm NEIN - Frag mal die IHK wo ihnen die 
"Fachkräfte" denn fehlen.

@ seal - das ist normal - deswegen nimmt man sich dann jemanden von 
einer Leihfirma von dem die Firma behauptet, er würde das 100% erfüllen 
kostet aber nur 80% deswegen sind ja wohl 20% Zeitaufschlag für 
Einarbeitung möglich ...
So oder so Ähnlich ;)
Gast #3264721
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Jens PICler schrieb:

>
> Seit wann kostet ein Zeitarbeiter nur 80% des Festangestellten?

Das wüsst ich auch gerne.

Das der Zeitarbeiter mit Glück 80% des Lohnes des Festangestellten 
bekommt ist klar, Aber der Verleiher möchte ja auch gerne Verdienen. Und 
das nicht wenig.
Meine Erfahrung ist das Zeitarbeiter eher teurer sind, dafür aber den 
"Vorteil" der schnellen Austauschbarkeit und Abmeldbarkeit haben.

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