Habe ein Fahrrad, welches einen so genannten Schraubkranz fürs Hinterrad benötigt. Schraubkränze werden auf die Nabe geschraubt, "moderne" Systeme sind jedoch Steckkränze, so dass Schraubkränze in der von mir benötigten Version mit 5 Ritzeln, 14 - 28 NICHT mehr oder nur in mangelhafter Qualität zu bekommen sind (sunrace z. B.) Bei www.der-Radl-Shop.de habe ich nun noch einen solchen Kranz im Angebot gefunden. Um sicher zu sein, dass es das richtige Teil ist, wollte ich schon seit vorgestern dort mal anrufen (Leipzig), doch es geht niemand ran. Eine Email heute blieb auch unbeantwortet. Daher meine Fragen: 1. Kennt jemand von euch einen alten krautigen Radhändler, der vielleicht so einen Kranz noch auf Lager hat (vorzugsweise von Shimano)? 2. Würdet ihr bei einem Online-Laden kaufen, der telefonisch und emailmaäßig nicht erreichbar ist? Oder ist jetzt einfach Urlaubszeit, auch für den AB?
Ich könnte mal hier in der weiteren Umgebung nachfragen, da gibt es für Fahrräder und auch spez. Rennräder diverse Händler bzw. Werkstätten. Oder ich frage mal bei unserem Rennradklub "Staubwolke Refrath" nach. Ich brauche auf jeden Fall eine genaue techn. Beschreibung von dem Teil, damit ich auf deren Fragen eine passende Antwort habe. Du kannst mir ja mal eine PN schicken. Mfg
Da treffen zwei Probleme aufeinander: a) Schraubkranz. Ist für sich schon archaisch genug. b) 5-fach-Kranz. Ist noch archaischer. 6-fach-Schraubkränze von Shimano habe ich vor ein paar Jahren noch bei Fahrrad-Stadler (Versand & Ladengeschäft) gesehen. Andererseits sind ja "retro"-Fahrräder bei entsprechenden Hipstern sehr beliebt, so daß eine gewisse Chance bestehen könnte, über diese Schiene an Teile zu kommen ... allerdings zu gepfefferten, weil Hipster-konformen Preisen.
schau doch mal beim nächsten bahnhof/bauhof/polizei vorbei, vielleicht haben die ein rad da mit einem passenden ritzelsatz, das demnächst verschrottet oder versteigert werden soll. billiger bekommst du die ersatzteile garantiert nicht...
Moin, erster Treffer bei der Suche: http://www.fahrrad-krause.de/Zahnkraenze_Speichenscheiben/Schraubkranz_5-fach_14_-_28_813754.html Oder einfach mal direkt beim Schrauber (um die Ecke) fragen. Grüße
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Da treffen zwei Probleme aufeinander: > > a) Schraubkranz. Ist für sich schon archaisch genug. > > b) 5-fach-Kranz. Ist noch archaischer. > > 6-fach-Schraubkränze von Shimano habe ich vor ein paar Jahren noch bei > Fahrrad-Stadler (Versand & Ladengeschäft) gesehen. > > Andererseits sind ja "retro"-Fahrräder bei entsprechenden Hipstern sehr > beliebt, so daß eine gewisse Chance bestehen könnte, über diese Schiene > an Teile zu kommen ... allerdings zu gepfefferten, weil > Hipster-konformen Preisen. Dabei bin ich gar nicht so ein Retro- oder Hipster-Freak. Das Rad habe ich 1 Jahr vor dem Abi von meinen Eltern geschenkt bekommen, in dern 80er Jahren. Tja, und seitdem verwende ich das Rad. Es ist superleicht (<10 kg) und fährt wunderbar. Gut, die Gänge müssen mit ein wenig Fingerspitzengefühl einstellt werden, also nix Vorwahl etc. Und beim Vorderrad sind die Konusschrauben eingelaufen. Aber im Grunde genommen ist es einfach ein funktionierendes, seit langem verwendetes Fahrrad. Die 5 Gänge kann ich nicht überschreiten weil die offene Weite nur 120 mm besträgt. Mit einem dicken Kranzpaket müsste ich den Rahmen aufbiegen, was ich aber nicht tun möchte. Tja, und die Nabe scheint unverwüstlich zu sein, mit Industriekugellagern und großem Flansch, aber halt mit Schraubkranz. Danke für den Tipp mit den Auktionen und danke für den Fahrrad-Krause-Tipp. Da werde ich dann am Montag mal anrufen.
J. Ad. schrieb: > Tja, und seitdem verwende ich das Rad. Dann dürfte es gut an der Zeit sein, sämtliche Zahnkränze und natürlich auch die Kette zu erneuern -- ich nehme an, daß Du das irgendwann auch schon mal gemacht haben wirst, oder? Was das Breitenproblem betrifft: Oft lässt sich die Hinterradnabe etwas weiter in Richtung auf das gegenüberliegende Ausfallende verschieben, indem Unterlegscheiben etc. ersetzt werden, allerdings muss dann auch das Rad asymmetrisch eingespeicht werden. Allerdings sind die Ketten für neuere Kränze auch schmaler als die für 5-fach-Kränze, anders wären die mittlerweile möglichen 10-fach-Kränze auch gar nicht realisierbar. > Gut, die Gänge müssen mit ein wenig Fingerspitzengefühl einstellt > werden, also nix Vorwahl etc. Ich habe mir bewusst antiquarische Friktionsschalthebel aus den 80ern angeschafft und fahre mein jetzt siebenjähriges Reisefahrrad (7-fach-Kassette und 3 Kettenblätter) damit. Schaltet wunderbar.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > J. Ad. schrieb: >> Tja, und seitdem verwende ich das Rad. > > Dann dürfte es gut an der Zeit sein, sämtliche Zahnkränze und natürlich > auch die Kette zu erneuern -- ich nehme an, daß Du das irgendwann auch > schon mal gemacht haben wirst, oder? Ja, habe ich zwischendrin schön ein paar Mal gemacht. Die Zahnräder "vorne" sind jedoch noch im Original. Kette ist das neueste (ca. 2 Jahre), doch nun denke ich dass hinten der Zahnkranz (nebst noch mal neuer Kette) fällig ist. Besonders das mittlere Ritzel sieht schon etwas mitgenommen aus. Auch sind hier die Laufgeräusche am höchsten (dennoch deutlich geringer als das was man von den "Spezialisten" hört, die mit einer staubtrockenen rostigen Kette und schlecht eingesteller Schaltung unterwegs sind) > Was das Breitenproblem betrifft: Oft lässt sich die Hinterradnabe etwas > weiter in Richtung auf das gegenüberliegende Ausfallende verschieben, > indem Unterlegscheiben etc. ersetzt werden, allerdings muss dann auch > das Rad asymmetrisch eingespeicht werden. Ja, etwas asymmetrisch ist es jetzt auch schon. Da ginge wohl auch noch mehr, aber so richtig begeistert bin ich nicht davon. > Allerdings sind die Ketten für neuere Kränze auch schmaler als die für > 5-fach-Kränze, anders wären die mittlerweile möglichen 10-fach-Kränze > auch gar nicht realisierbar. Da werden wohl auch die einzelnen Ritzel eine unterschiedliche Stapelhöhe haben. > Ich habe mir bewusst antiquarische Friktionsschalthebel aus den 80ern > angeschafft und fahre mein jetzt siebenjähriges Reisefahrrad > (7-fach-Kassette und 3 Kettenblätter) damit. Schaltet wunderbar. Von den nominal 10 Gängen nutze ich ohnehin mit dem kleinen Kettenblatt (42er) nur die drei größten Ritzel und mit dem großen Kettenblatt die drei kleinsten Ritzel. Also 6 Gänge, was mir als Hobbyfahrer aber auch langt.
...was ich also suche ist ein Schraubkranz, vorzugsweise Shimano, 5-fach, 14/28. Wer von euch beim heimischen Rad-Schrauber vorgekommt und dort so was vorfindet und mich dann "alarmiert"... wäre super.
J. Ad. schrieb: > Also 6 Gänge, was mir als Hobbyfahrer aber auch langt. Die vielen theoretischen Gänge, die mein Rad bietet, sind wegen des großen Übersetzungsspielraums nötig - das geht von 1:4 im "größten" Gang zu etwas mehr als 1:1 im "kleinsten". Das dritte Kettenblatt vorne ist nur für Fahrten in Gebieten mit Steigungen da, sonst nutze ich auch nur etwa 5..6 verschiedene Gänge aus dem "Vorrat" der 21 möglichen. > Da werden wohl auch die einzelnen Ritzel eine unterschiedliche > Stapelhöhe haben. Was meinst Du? Die haben alle den gleichen Abstand, anders geht das auch nicht.
Rufus Τ. Firefly schrieb: >> Da werden wohl auch die einzelnen Ritzel eine unterschiedliche >> Stapelhöhe haben. > > Was meinst Du? Die haben alle den gleichen Abstand, anders geht das auch > nicht. Ich vermute, dass die 10er Kränze einen anderen Abstand zwischen den einzelnen Ritzeln haben als die 5er Kränze. Sonst sind schlankere Ketten ja aucn nicht notwendig.
Das kann man schön an den Ketten sehen: für bis 8fach Ritzelpakete, 9fach, 10fach, 11fach werden die immer dünner. Ich bin allerdings auch schon eine 8fach Kette auf einem 9er Ritzel gefahren. Zum Thema Schraubkranz: Ich fahre mein (neues) Stadtrad mit 6fach Schraubkranz (TZ50). Billig und einfach, aber für die Stadt völlig ausreichend.
J. Ad. schrieb: > Ich vermute, dass die 10er Kränze einen anderen Abstand zwischen den > einzelnen Ritzeln haben als die 5er Kränze. Ah. Ja, natürlich, genau darauf habe ich mich mit > Allerdings sind die Ketten für neuere Kränze auch schmaler als die für 5-fach-Kränze, anders wären die mittlerweile möglichen 10-fach-Kränze auch gar nicht realisierbar. auch bezogen.
Füher bin ich immer beim Brügelmann vorbei gefahren. Die hatten abseits des Katalogangebotes immer noch was im Lager. Habe aber schon wenig nichts mehr da geholt. Ich würde Dir aber empfehlen, einen gebrauchten Laufradsatz bei IBEI zu holen, der wenigstens 7fach hat. Dann bist Du gerüstet.
Thomas Werner schrieb: > Ich würde Dir aber empfehlen, einen gebrauchten Laufradsatz bei IBEI zu > holen, der wenigstens 7fach hat. Man darf in diesem Forum Dinge beim Namen nennen. "Umschreibungen" mit Sternchen oder wie hier sind affig. Das Problem bei einem Laufrad mit 7fach-Kranz kann die Breite des Hinterbaus sein, wie der Threadstarter schrieb, ist sein Rahmen recht schmal, und aufbiegen will er ihn nicht.
Habe nun beim Fahrrad-Krause in Berlin nachgefragt. Es handelt sich um einen Shimano-Schraubkranz, so dass ich dort sofort bestellt habe. Danke an mikro77 für den Tipp mit dem Laden. P.S. ne neue Kette habe ich bei den Burschen auch gleich mitbestellt.
> Füher bin ich immer beim Brügelmann vorbei gefahren... > Habe aber schon wenig nichts mehr da geholt. Da lässt sich auch nichts mehr holen, der Laden existiert (leider) schon seit einigen Jahren nicht mehr. Ich bin da immer gerne RTF gefahren und hab auch noch einige "Gerippte" hier stehen.
Zweirad-Stadler vertreibt übrigens einen 6-fach-Schraubkranz von Shimano: http://www.zweirad-stadler.com/shop/shimano/shimano-schraubkranz-mf-hg22-6-fach-.html,a10610 Keine Ahnung, wie "dick" der ist, aber vielleicht passt er ja.
Thomas Werner schrieb: > Füher bin ich immer beim Brügelmann vorbei gefahren. Die hatten abseits > des Katalogangebotes immer noch was im Lager. Brügelmann in Sulzbach? Der Laden ist seit > 3 Jahren zu. Und den Namen Brügelmann hat fahrrad.de gekauft. > Ich würde Dir aber empfehlen, einen gebrauchten > Laufradsatz bei IBEI zu holen, der wenigstens 7fach hat. Ich würde dem TE angesichts seines überschaubaren Bedarfs zu einer Nabenschaltung raten. XL
Axel Schwenke schrieb: > Thomas Werner schrieb: >> Füher bin ich immer beim Brügelmann vorbei gefahren. Die hatten abseits >> des Katalogangebotes immer noch was im Lager. > > Brügelmann in Sulzbach? Der Laden ist seit > 3 Jahren zu. Und den Namen > Brügelmann hat fahrrad.de gekauft. > >> Ich würde Dir aber empfehlen, einen gebrauchten >> Laufradsatz bei IBEI zu holen, der wenigstens 7fach hat. > > Ich würde dem TE angesichts seines überschaubaren Bedarfs zu einer > Nabenschaltung raten. > > XL Ja, zum Beispiel zu einer Rohloff-Schaltung, die hat mehr als das doppelte an Übersetzungsspreizung als meine 10-Gang-Schaltung. Es geht aber darum, dass man in ein superleichtes Campagnolo-Fahrrad mit verzierten Lötmuffen und konifizierten Rohren nichts einbaut, was da auch nicht irgendwie hingehört. Zumal vorne ja ohnehin 2 Kettenblätter sind. Aktuell warte ich auf Nachrichten von Fahrrad-Krause...
J. Ad. schrieb: > superleichtes Campagnolo-Fahrrad mit verzierten Lötmuffen und > konifizierten Rohren Schnuckelig. Das hättest Du doch gleich schreiben können ... (Leider wird so etwas nicht mehr hergestellt; Campagnolo selber baut übrigens mittlerweile 11-fach-Kassetten. Der Megapixelwahn ist auch hier ausgebrochen.)
Rufus Τ. Firefly schrieb: > J. Ad. schrieb: >> superleichtes Campagnolo-Fahrrad mit verzierten Lötmuffen und >> konifizierten Rohren > > Schnuckelig. Das hättest Du doch gleich schreiben können ... > > (Leider wird so etwas nicht mehr hergestellt; Campagnolo selber baut > übrigens mittlerweile 11-fach-Kassetten. Der Megapixelwahn ist auch hier > ausgebrochen.) Also, was will ich mit 11 verschiedenen Übersetzungen? Die Ritzel sind auch sehr klein im Durchmesser, so dass die Abnutzung deutlich höher ist. Hinzu kommt ja, dass vorne auch noch mal 2 oder 3 Blätter sind. Um jetzt die 33 Gänge auszunutzen muss ich mir ja erst mal ne Tabelle machen, welche Kombination nach welcher kommt. Sonst ist es doch einfach nur Roßtäuscherei. Beim Fahrrad-Krause habe ich ne Email geschickt und noch mal nachgefragt, ob es Shimano ist. Ja, ja. Ebenso habe ich dort angerufen, jaja, es sei Shimano. Am Freitag kam das Paket: Es ist NICHT Shimano sondern "Ventura".
J. Ad. schrieb: > Die Ritzel sind auch sehr klein im Durchmesser, so dass die Abnutzung > deutlich höher ist. Wie, außer mit kleinen Ritzeln, willst Du große Übersetzungsverhältnisse hinbekommen? 52:13, also 4:1 ist etwas, was man auch mit einem 28"-Rad bei schnellerer Fahrt haben möchte - das sind dann 9m Vortrieb pro Kurbelumdrehung. Die vielen sehr fein abgestuften Gänge sind für tatsächlicher Radsportler, die Wert darauf legen, immer in einem sehr eng definierten Trittfrequenzbereich zu fahren. Diese Personengruppe hat i.d.R. auch entsprechende Messeinrichtungen dabei, die gegebenenfalls Schalthinweise geben. Für Normalsterbliche ist so etwas vermutlich so wichtig wie ein Arschspoiler.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > J. Ad. schrieb: >> Die Ritzel sind auch sehr klein im Durchmesser, so dass die Abnutzung >> deutlich höher ist. > > Wie, außer mit kleinen Ritzeln, willst Du große Übersetzungsverhältnisse > hinbekommen? 52:13, also 4:1 ist etwas, was man auch mit einem 28"-Rad > bei schnellerer Fahrt haben möchte - das sind dann 9m Vortrieb pro > Kurbelumdrehung. Ist es nicht auch Trend, vorne eher kleine Blätter zu verwenden? 52 wäre also schon eher sehr groß. > Die vielen sehr fein abgestuften Gänge sind für tatsächlicher > Radsportler, die Wert darauf legen, immer in einem sehr eng definierten > Trittfrequenzbereich zu fahren. Diese Personengruppe hat i.d.R. auch > entsprechende Messeinrichtungen dabei, die gegebenenfalls Schalthinweise > geben. Ja, für solche Profis mögen die 11 Ritzel sinnvoll erscheinen. Allerdings sind mir solche Möchtegernprofis, die nur den Blick auf ihren Tacho haben, etwas unsympatisch, wenn sie am Sonntagnachmittag mit 40 Sachen durch eine Fußgängergruppe hindurchpreschen nur um auf ihren Schnitt zu kommen. Angezogen natürlich wie Eddy Merxx persönlich, im gelben Trikot, mit 2 Wasserflaschen, Schmacko-Sonnebrille und und und. Ich möchte wetten, dass sie auf die Frage, ob sie denn den Sonnenuntergang gesehen hätten mit der Gegenfrage antworten: Hä, welcher Sonnenuntergang? Ähnlich suspekt sind mir die Komfort-Radler, die zwei Rückspiegel dran haben, ein Fahrradnavi, zwei Kilometerzähler, 2 Satteltaschen hinten, ne Anhängerkupplung und die dann mit 120 Kurbelumdrehungen pro Minute mit der Minimalübersetzung mit 15 kmh dahinschleichen. Natürlich mit Helm, Ellenbogenschonern und Regenjacke... > > Für Normalsterbliche ist so etwas vermutlich so wichtig wie ein > Arschspoiler. Ich achte auch drauf, dass ich mich nicht zu Tode strampele. Am Berg bin ich mit dem 28er Ritzel (vorne dann 42) sehr zufrieden. Damit habe ich es bis auf den Feldberg im Schwarzwald geschafft und auch heute noch langt mir diese "kleine" Übersetzung. Am Anfang hatte ich nur ein 24-er Ritzel als Maximalritzel, das war es schon deutlich schwerer. In Sachen Speed brauche ich das 14er-Ritzel (vorne dann 52) nur bei Geschwindigkeiten über 30 kmh. Für mich als Hobby-Radler ist das schon recht flott und über längere Distanzen nur schwer zu halten. Und falls es mal nicht GANZ die richtige Drehzahl sein sollte: Ich fahre ja kein Rennen und dann muss ich mir halt überlegen, ob ich etwas mehr Power gegen sollte oder halt etwas langsamer unterwegs sein möchte.
J. Ad. schrieb: > Ist es nicht auch Trend, vorne eher kleine Blätter zu verwenden? 52 wäre > also schon eher sehr groß. Dann braucht man hinten ja noch kleinere, um das genannte Übersetzungsverhältnis hinzubekommen. Gut: 44:11 ist das gleiche wie 52:13 -- allein, was soll das? Das Fahrrad 86 g leichter machen? Wobei hilft das? "Trends" haben mich allerdings beim Radfahren noch nie interessiert. Ich ziehe mich nicht an wie eine papageienfarbene Bratwurst, trage keinen Arschspoiler --- und meine (ich habe zwischenzeitlich mal nachgezählt) theoretischen 24 Gänge schalte ich mit Friktionshebeln. Nichts klick, nichts Klack, nichts Index-Speed-Shift, einfach nur Hebel. Im Alltag nutze ich das kleinste vordere Kettenblatt überhaupt nicht, in Berlin gibt es keine Steigungen, das ist einfach nur flach. Das ist für den Reiseeinsatz vorgesehen (was leider seltener vorkommt als gewünscht).
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Gut: 44:11 ist das gleiche wie 52:13 -- allein, was soll das? Das > Fahrrad 86 g leichter machen? Wobei hilft das? > Was man beim Rad an Masse einspart, kann man mit dem Faktor 100 multipliziert beim SUV investieren... Das größte Potenzial um das System Rad/Mensch leichter zu machen liegt sicherlich NICHT beim Rad...
52:28 und 42:11 sind meist eh nicht nutzbar, weil dann die Kette so schief läuft, dass sie schleift. Deshalb braucht man ja eine recht ausgeprägte Überlappung der Übersetzungen. Sonst muss man ständig das Kettenblatt umwerfen.
Guido B. schrieb: > 52:28 und 42:11 sind meist eh nicht nutzbar, weil dann die Kette > so schief läuft, dass sie schleift. Deshalb braucht man ja eine > recht ausgeprägte Überlappung der Übersetzungen. Sonst muss man > ständig das Kettenblatt umwerfen. Stichwort "Kettenlinie". Noch ein Grund, warum ein 11-er-Kranz eigentlich Unsinn ist.
J. Ad. schrieb: > Axel Schwenke schrieb: >> Ich würde dem TE angesichts seines überschaubaren Bedarfs zu einer >> Nabenschaltung raten. > Ja, zum Beispiel zu einer Rohloff-Schaltung, die hat mehr als das > doppelte an Übersetzungsspreizung als meine 10-Gang-Schaltung. > Es geht aber darum, dass man in ein superleichtes Campagnolo-Fahrrad mit > verzierten Lötmuffen und konifizierten Rohren nichts einbaut, was da > auch nicht irgendwie hingehört. Ach so. Warum sagst du das nicht gleich... Schraubkränze sind halt Liebhaberstücke mittlerweile. Da werden dann auch Liebhaberpreise aufgerufen. Beim Thema Leichtbau geht der Trend eher Richtung Mono- bzw. Dualspeed. Ein Kumpel hat sich z.B. den Racer von hier http://indienrad.de/ geholt. Evtl. wäre ja diese Nabe was für dich. Bei so Alträdern muß man sich irgendwann mal entscheiden, ob man sie a) ausmustert oder b) modernisiert Bei meinem ~16 Jahre alten Mountainbike war zwar der Antrieb schon 3x7 mit gestecktem Ritzelpaket. Aber der Vorbau war mal gesteckt und wurde von mir vor 4(?) Jahren Richtung A-Head modifiziert. Ritzelsätze habe ich nicht gezählt, waren aber etliche. Dito Sattel und Pedale. Zweite Kurbel und drittes(?) Tretlager auch. Die Bremsen waren das letzte Opfer (Cantilever zu V-Brake). Trotz allem ist das Rad mittlerweile nur noch meine "Stadthure". Für den Berg habe ich ein moderneres Hardtail. J. Ad. schrieb: > Ist es nicht auch Trend, vorne eher kleine Blätter zu verwenden? 52 wäre > also schon eher sehr groß. Kleiner als 11 Zähne geht hinten nicht (also es gänge, wenn man andere Naben verwenden wöllte; aber auch dann würde es nicht sehr rund laufen und schnell verschleißen). Damit kommt man dann abhängig von der gewünschten Entfaltung auf die Zähnezahl vorn. 52 ist aber in der Tat sehr groß und eigentlich nur bei Rennrädern anzutreffen. Alltagsräder haben 42 oder 44 Zähne auf den größten Kettenblatt vorne. Mein schnellster Gang ist 42 auf 11 Zähne bei 26" Laufrädern. Damit kann man auch mal ne Stunde lang 30 fahren. Allerdings fahre ich lieber in hügeligem Terrain. XL
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