Hallo, Wozu gibt es eigentlich verschiedene Transistortypen zum Beispiel: BC337A BC337B und BC337C. Ich weiß, dass es für die verschiedenen Stromverstärkungen ist, aber würde es nicht reichen einfach nur den BC337C anzubieten?
Daniel M. schrieb: > Wozu gibt es eigentlich verschiedene Transistortypen zum Beispiel: > BC337A BC337B und BC337C. Ich weiß, dass es für die verschiedenen > Stromverstärkungen ist, aber würde es nicht reichen einfach nur den > BC337C anzubieten? Und die mit weniger Verstärkung wirft man in den Müll?
Nein, dass natürlich nicht, aber wozu werden die überhaupt produziert? Es geht darum, dass ich mir gerade einige Transistoren bestelle (für zukünftige Projekte), und wissen möchte, ob es reicht nur die C Versionen der Transistor zu bestellen?
Es wird erstmal produziert und dann wird ausgemessen. das ergibt dann, je nach den möglichen Verstärkungen, A, B oder C. Sooo präzise lassen sich Halbleiter nicht herstellen.
Durch die natürliche Streuung im Produktionsprozess streut auch die Stromverstärkung, daher die drei Typen. Ist wie bei Prozessoren, da wird auch nur einer gefertigt und je nachdem wie viel Verlustleistung er produziert wird er hald eingestuft mit welcher Taktrate man ihn verkauft.
Das heißt also im Prinzip reicht es, einfach nur die C Typen für ein Standardsortiment zu bestellen?
Daniel M. schrieb: > Das heißt also im Prinzip reicht es, einfach nur die C Typen für ein > Standardsortiment zu bestellen? Ist eine reine Kostenfrage. In Bastlerstückzahlen ist das egal, wenn Du aber in der Fertigung 100.000 Stück verbräts macht sich das schon bemerkbar. A ist meist am billigsten.
Die A Typen haben aber oft eine bessere Linearität. Kommt ganz auf die Anwendung an ob das wichtig ist.
"Viel hilft viel" ist nicht immer die Standard-Lösung. Es gibt viele Gründe, das A zu wählen. Wenn Schaltbetrieb vorliegt, führt ein Zuviel an Verstärkung zur Sättigung des Transistors mit all seinen Nachteilen. Auch die Empfindlichkeit gegen Störsignale wird herabgesetzt, wenn man Transistoren mit niedriger Verstärkung einsetzt.
Ich würde nicht drauf wetten, dass die Streuung antiker Prozesse auch auf heutige Fertigung noch zutrifft. Und wäre daher nicht erstaunt, wenn diese A/B/C Typen heute mindestens teilweise zielgerichtet gefertigt werden.
Naja die Basisdicke (p-Si) lässt sich eben immernoch nicht genau genug herstellen. Da diese Wannen durch Dotierung erzeugt werden müssen. Beim FET geht das besser, da is alles nebeneinander und das Gate entsteht durch Beschichtung.
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