Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Transistor A B C


von Daniel M. (daniel_m76)


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Hallo,

Wozu gibt es eigentlich verschiedene Transistortypen zum Beispiel: 
BC337A BC337B und BC337C. Ich weiß, dass es für die verschiedenen 
Stromverstärkungen ist, aber würde es nicht reichen einfach nur den 
BC337C anzubieten?

von hinz (Gast)


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Daniel M. schrieb:

> Wozu gibt es eigentlich verschiedene Transistortypen zum Beispiel:
> BC337A BC337B und BC337C. Ich weiß, dass es für die verschiedenen
> Stromverstärkungen ist, aber würde es nicht reichen einfach nur den
> BC337C anzubieten?

Und die mit weniger Verstärkung wirft man in den Müll?

von Daniel M. (daniel_m76)


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Nein, dass natürlich nicht, aber wozu werden die überhaupt produziert?
Es geht darum, dass ich mir gerade einige Transistoren bestelle (für 
zukünftige Projekte), und wissen möchte, ob es reicht nur die C 
Versionen der Transistor zu bestellen?

von Joachim D. (Firma: JDCC) (scheppertreiber)


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Es wird erstmal produziert und dann wird ausgemessen.
das ergibt dann, je nach den möglichen Verstärkungen, A, B oder C.
Sooo präzise lassen sich Halbleiter nicht herstellen.

von rcc (Gast)


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Durch die natürliche Streuung im Produktionsprozess streut auch die 
Stromverstärkung, daher die drei Typen.
Ist wie bei Prozessoren, da wird auch nur einer gefertigt und je nachdem 
wie viel Verlustleistung er produziert wird er hald eingestuft mit 
welcher Taktrate man ihn verkauft.

von Daniel M. (daniel_m76)


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Das heißt also im Prinzip reicht es, einfach nur die C Typen für ein 
Standardsortiment zu bestellen?

von Joachim D. (Firma: JDCC) (scheppertreiber)


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Daniel M. schrieb:
> Das heißt also im Prinzip reicht es, einfach nur die C Typen für ein
> Standardsortiment zu bestellen?

Ist eine reine Kostenfrage. In Bastlerstückzahlen ist das egal,
wenn Du aber in der Fertigung 100.000 Stück verbräts macht sich
das schon bemerkbar. A ist meist am billigsten.

von Daniel M. (daniel_m76)


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OK, dann weiß ich Bescheid, vielen Dank an alle ;)

von Stefan (Gast)


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Die A Typen haben aber oft eine bessere Linearität. Kommt ganz auf die 
Anwendung an ob das wichtig ist.

von Peter R. (pnu)


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"Viel hilft viel" ist nicht immer die Standard-Lösung.

Es gibt viele Gründe, das A zu wählen.

Wenn Schaltbetrieb vorliegt, führt ein Zuviel an Verstärkung zur 
Sättigung des Transistors mit all seinen Nachteilen.

Auch die Empfindlichkeit gegen Störsignale wird herabgesetzt, wenn man 
Transistoren mit niedriger Verstärkung einsetzt.

von (prx) A. K. (prx)


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Ich würde nicht drauf wetten, dass die Streuung antiker Prozesse auch 
auf heutige Fertigung noch zutrifft. Und wäre daher nicht erstaunt, wenn 
diese A/B/C Typen heute mindestens teilweise zielgerichtet gefertigt 
werden.

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


Angehängte Dateien:

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Naja die Basisdicke (p-Si) lässt sich eben immernoch nicht genau genug 
herstellen.
Da diese Wannen durch Dotierung erzeugt werden müssen.
Beim FET geht das besser, da is alles nebeneinander und das Gate 
entsteht durch Beschichtung.

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