Hallo zusammen, da ich gerade an einem Punkt gekommen bin, ab dem ich mir nicht ganz sicher bin, welche Vorgehensweise die richtige ist, wollte ich meine Frage hier in die Runde stellen. Für Vorschläge wäre ich sehr dankbar! Ich möchte mit meinem Mikrocontroller (Pin-Spannung: 5 VDC, Pin-Strom: 40mA) einen Wechselspannungsverbraucher so schalten, dass die Spannung, die an ihm anliegt variabel ist. Der Spannungsbereich des Verbrauchers beträgt 0...100 VAC bei 50 Hz. Die Frequenz darf nicht geändert werden, sonst kommt es zu unerwünschten Effekten. Ein Netzteil, welches die benötigte Spannung bereitstellt, habe ich schon besorgt. Auf der Seite des Steuerstromkreises möchte ich die Änderung in der Amplitude über ein PWM-Signal erzeugen. Die Frage ist, wie ich die Kopplung zwischen Steuer- und Laststromkreis am sinnvollsten mache. Der Verbraucher ist recht träge, d.h. dass geringere Schaltfrequenzen nicht wahrnehmbar sind. Was für ein Bauteil würdet ihr mir bei solcher einen Anwendung empfehlen?
Martin D. schrieb: > Was für ein Bauteil würdet ihr mir bei solcher einen Anwendung > empfehlen? Einen Optokoppler
Um was für einen Verbraucher handelt es sich konkret? Was für ein Netzteil hast du bereits besorgt? (DC?,AC?,?)
und natürlich: wie groß ist die Leistungsaufnahme deines Verbrauchers
@ Maddin Es wurde nicht nach dem Stellglied gefragt, sondern nach dem Koppelglied.
Das Netzteil transfomiert 12 V Gleichspannung auf 100VAC/50Hz. Die Leistungsaufnahme ist sehr gering - wenige mA.
troff schrieb: > @ Maddin > > Es wurde nicht nach dem Stellglied gefragt, sondern nach dem > Koppelglied. Drum stell ich ein paar Fragen zum Stellglied. Also: wie sieht das bei dir aus, M.D.? Ich schätze irgendwie, dass das noch gar nicht vorhanden ist, oder?
M. D. schrieb: > Oktokoppler bei AC? Du hast schließlich gefragt, wie Du den Controller an des Netzteil mit variabler Spannung koppeln kannst. Wahrscheinlich hast Du aber ein Netzteil mit feste Spannung und braucht irgend ein Stellglied, das die Spannung reduziert. Das hast du aber nicht gefragt
um das ganze einfach mal zu beschleunigen: UM WAS FÜR EINEN VERBRAUCHER HANDELT ES SICH?
M. D. schrieb: > Der Spannungsbereich des Verbrauchers > beträgt 0...100 VAC bei 50 Hz. Die Frequenz darf nicht geändert werden, > sonst kommt es zu unerwünschten Effekten. Was ist das für ein Verbraucher? Was sind das für Effekte? Warum muss der Verbraucher aus 12V gespeist werden? Welche Leistung /welchen Widerstand hat der Verbraucher?
Maddin schrieb: > um das ganze einfach mal zu beschleunigen: > UM WAS FÜR EINEN VERBRAUCHER HANDELT ES SICH? Aus den Beiträgen entnehme ich, dass eine einstellbare Wechselspannungsquelle (0 - 100 V @ z. B. 10 mA) benötigt wird. Ganz einfach.
@ Broban Ganz so einfach wird es dann vllt doch nicht. Denn ich bezweifle noch, ob das, was M.D. wirklich braucht auch tatsächlich das ist, wonach er zu fragen versucht.
Maddin schrieb: > @ Broban > Ganz so einfach wird es dann vllt doch nicht. Denn ich bezweifle noch, > ob das, was M.D. wirklich braucht auch tatsächlich das ist, wonach er zu > fragen versucht. Denke, dass ich nicht völlig danebenliege: >> Der Spannungsbereich des Verbrauchers beträgt 0...100 VAC bei 50 Hz. >> Die Leistungsaufnahme ist sehr gering - wenige mA.
Um das nochmals zu verdeutlichen: Quelle: 1) Es handelt sich um eine Festspannungsquelle, die in Form eines Transformators hergegeben ist. Dieser liefert die gewünschte Spannung von 100V/50Hz (fester Wert), die von einer 12V Gleichspannung hochtransformiert wird. Verbraucher: 1) Der Verbraucher ist eine Folie, deren Transparenzgrad durch Änderung der Amplitude der Wechselspannung gesteuert werden kann. 2) Unter "Effekte" soll verstanden verden, dass die Funktionsweise der Folie bei anderen Frequenzen als die oben angegebene gestört wird. 3) Die Leistungsaufnahme der Folie ist sehr gering - 1,1W/m^2. 4) Es ist beim ersten Test beim verbraucher (mit einem Spannungsteiler) eine große Trägheit festgestellt worden. Aufgabe: Eine Möglichkeit zu finden, die Spannungsamplitude im Laststromkreis über den Steuerstromkreis zu variieren. Im Endeffekt ist es nicht anderes als eine Dimmerschaltung. Bei der Suche nach Information habe ich festgestellt, dass bei solchen Anwendungen entweder Relais benutzt werden (die unschöne variante) oder es wird eine Phasenanschnittsteuerung über Thyristoren oder TRIACs realisisert. Bei der zweiten Variante treten realtiv viele Störungen auf, die ins Netz nicht zurückgeführt werden dürfen. Eine TRAIC-Schaltung mit Entstörungsschaltung besteht aus mehreren Bauteilen und ist recht aufwendig aufzubauen. Da ich auch nicht nur eine Folie, sondern 10 Stück steuern möchte, wird am Ende eine fette Schaltung herauskommen. Außerdem steuert man die Zündvorgänge der Thyristoren in der Phasenanschnittsteuerung über ein Poti, welches schlecht über einen uC gesteuert werden kann.
Suche Dir geeignete Endstufen aus dem Audio-Bereich. Die dafür benötigten Eingangssignale kannst Du mittels D/A-Wandlern (incl. nachgeschaltetem Filter) mit Deinem µC erzeugen. Ich denke, preiswerter und schneller als mit diesen Komponenten wirst Du es sonst kaum realisiert bekommen. Es sie denn, es gibt für die Folie schon spezielle fertige Treiber.
M. D. schrieb: > Eine Möglichkeit zu finden, die Spannungsamplitude im Laststromkreis > über den Steuerstromkreis zu variieren. Im Endeffekt ist es nicht > anderes als eine Dimmerschaltung. eben nicht! Herkömmliche Dimmerschaltungen arbeiten mit Phasenanschnittsteuerungen, eben weil sie zum Dimmen von Lampen gedacht sind. Mit Modulation der der Spannungsamplitude hat das nix zu tun. Da du dich ja schon damit beschäftigt hast, solltest du das eigentlich wissen. Wie verhält sich denn deine Folie bei Phasenanschnittsteuerung? oder Phasenabschnittsteuerung? Das Entstörfilter dürfte doch bei den geringen Strömen recht klein ausfallen. Im übrigen kann man Potis auch durch Schaltkreise ersetzen, die sich Digital-Potis nennen und über SPI oder I2C beschreibbar sind. @ Troff wie bescheuert ist das denn? geeignete Audioendstufen mit einem ausgangseitigen Spannungshub von +-140V sind riesige Klopper und können einige KW liefern -> teuer, total überdimensioniert. allerhöchstens n kleinen Audioverstärker mit geeigneten Transformtor am Ausgang.
Maddin schrieb: > @ Troff > wie bescheuert ist das denn? geeignete Audioendstufen mit einem > ausgangseitigen Spannungshub von +-140V sind riesige Klopper und können > einige KW liefern -> teuer, total überdimensioniert. > > allerhöchstens n kleinen Audioverstärker mit geeigneten Transformtor am > Ausgang. Ja, denn den Trafo hat er schon, der aus 12 V die 100 V hochtransformiert.
Bei 50Hz braucht es keinen ELA Trafo, da tut es jeder andere auch. Kann von jeder Popel Endstufe deren Betriebspanung variabel einstellbar ist angesteuert werden. Die stückchenweise Infos nerven einfach (ein Schaltplan mit den Elementen, gewünschten E/A Signalen usw. ist wieder zuviel), ==> keine Lust mehr.
Hallo zusammen, ich habe mich für eine unkompliziertere Schaltung über Spannungsteiler entschieden. Zwar ermöglicht diese keine stufenlose Verstellung, wird aber aufgrund der Trägheit der Folie nicht sichtbar. Ich bedanke mich für eure Beiträge!
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