Hallo zusammen Im TV werden heute oft kleine Kameras verwendet, die aus allen möglichen Perspektiven filmen. Ist ein Aufprall zu sehen (z.B. Autocrash), bei dem auch die Kamera aufprallt (Mythbusters, TopGear oder ähnliches Zeugs) sind oft kurz Störungen im Bild zu sehen. (Sieht oft so aus wie MPEG Störungen) Warum? Mechanisch dürfte ja an den Kameras heute nichts mehr sein, hab gerade nachgeschaut, z.B. GoPro hat einen Fixfokus. Aber Bildsensor, Prozessor und Speicher sollte doch ein Schlag nichts anhaben können? mfg Andreas
Diese Komprimierungen basieren ja darauf, dass sich die aufeinanderfolgenden Frames fast nicht unterscheiden - hauptsächlich ein paar Bewegungsvektoren. N Bei einem Aufprall geht wohl alles so schnell, dass die Frames zu große Unterschiede haben und die Komprimierung nicht mehr mitkommt bzw. die Bitrate zu groß wird. Alles nur eine Vermutung!
Jan Hansen schrieb: > Alles nur eine Vermutung! Aber die erste Erklärung die Sinn ergibt;-) Das müsste sogar messbar sein, wenn man denn ein Originalvideo hätte... mfg Andreas
vielleicht wurde sowas auch nur aus dramaturgischen Gründen reingebastelt. Genauso, wie diese komischen Sucherraster und die Record-LED, wenn sie das Bild zeigen, was gerade einer mit einem Camcorder aufnimmt. Die oben genannte Hypothese ließe sich da relativ einfach überprüfen, indem man einen Monitor filmt, der sehr schnell unterschiedliche Bilder anzeigt. Andereseits sind dies vielleicht auch Übertragungsstörungen, wenns eine Funkkamera ist, die gerade durch eine Explosion in ihre Einzelteile zerlegt wird.
Andreas B. schrieb: > wenn man denn ein Originalvideo hätte... Hier ist sowas: http://www.youtube.com/watch?v=o32nxuHshv4
Vlad Tepesch schrieb: > vielleicht wurde sowas auch nur aus dramaturgischen Gründen > reingebastelt. Das gaube ich nicht, ich hab das schon so oft gesehen, und immer der gleiche Effekt, bei vielen Sendungen. > Andereseits sind dies vielleicht auch Übertragungsstörungen, wenns eine > Funkkamera ist, die gerade durch eine Explosion in ihre Einzelteile > zerlegt wird. Explosion ist ein gutes Stichwort, ich habe schon eine Doku gesehen, da wurden Opferkameras (mit Kabel, kein Funk!) verlegt, und bei der explosion gab es auch Bildstörungen. (aja, und ca. 5 Sekunden später war das Bild dann weg;-)) Das waren warscheinlich analoge Kameras, da waren aber ähnliche Bildstörungen zu sehen... Wie auch bei der Überwachungskamera, vom verlinkten Video, ein Beitrag über diesem... Aber da sinds keine JPEG Artefakte. mfg Andreas
Andreas B. schrieb: > Ist ein Aufprall zu sehen (z.B. Autocrash), bei dem auch die Kamera > aufprallt (Mythbusters, TopGear oder ähnliches Zeugs) sind oft kurz > Störungen im Bild zu sehen. (Sieht oft so aus wie MPEG Störungen) Bevor Kameras mit SSD Aufzeichnung aufkamen, wurden derartige Szenen gerne noch mit billigen Camcordern bzw. Kameras mit abgesetztem Recorder aufgenommen. Die Aufzeichnung fand dann halt auf nem Band statt. Bei starken Erschütterungen gibts dann halt Aufzeichnungsfehler, welche nicht korrigierbar sind. > Aber Bildsensor, Prozessor und Speicher sollte doch ein Schlag nichts > anhaben können? Mir fallen auf Anhieb die Mikrofonieeffekte von Keramik-Cs ein. Auch Quarze könnten nicht ganz unbeeindruckt sein...
Jan Hansen schrieb: > Diese Komprimierungen basieren ja darauf, dass sich die > aufeinanderfolgenden Frames fast nicht unterscheiden - hauptsächlich ein > paar Bewegungsvektoren. N Bei einem Aufprall geht wohl alles so schnell, > dass die Frames zu große Unterschiede haben und die Komprimierung nicht > mehr mitkommt bzw. die Bitrate zu groß wird. Alles nur eine Vermutung! Dsa klingt zwar irgendwie logisch, aber ich kann mir das nicht so vorstellen. Dann hätte man derartige Aussetzer ja immer wenn sich im Bild irgendwas schnell ändert. Schnell bedeutet in dem Fall von einem Frame zum anderen und das ist eigentlich bei 25 Bildern pro Sekunde nicht wirklich schnell.
Wie wärs mit dieser Hypothese: Beim Aufprall geht die Verbindung zum Sensor verloren und der Bildprozessor komprimiert Phantomsignale, die durch offene Leitungen reinkommen.
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