Gast
#3270602
Guten Abend, ich möchte an unserem Gartenhaus eine SAT-Schüssel montieren. Die Schüssel wird sich in einem nicht Blitz geschützten Bereich befinden, Unterhalb der Schüssel befindet sich ein Teich und neben dem Gartenhaus (Höhe: 3m) ein etwa 6m hoher Baum. Im Gartenhaus sind 5x1,5mm² als Stromversorgung vorhanden (nicht wie angenommen min. 5x10mm²). Die Zuleitung ist ca. 20m lang und kommt aus dem Haus (vor dem Haus ist übrigens die Trafostation des EVU, nur so als Info. Versorgung ist TN-C und im Haus dann TN-C-S). Nachdem ich nun viel gelesen habe, stellt sich die Frage nach dem Blitzschutz und des Potenzialausgleiches. Meine erste Idee war es, den SAT-PA Block mit 4mm² an den PE der Zuleitung anzuschließen. Ja ich weiß das ist eigentlich nicht normgerecht, aber da bin ich noch von 10mm² ausgegangen. Zum Thema Blitzschutz habe ich nun folgende Überlegung angestellt. Ich setze einen separaten Kreuzerder, ca. 1m neben das Gartenhaus und 2,5m tief in den Boden (laut eines befreundeten Elektrikers würde bei uns in der Ortshälfte auch 1,5m tief reichen). Eine Messung wird Aufschluss darüber geben. Dann verbinde ich den Erder mit 16mm² (massiv) mit der SAT-Halterung. Die SAT-Halterung wiederum verbinde ich mit 4mm² mit dem SAT-PA Block. Sollte nun noch der PE der Zuleitung mit eingebunden werden? Soweit ich weiß, müssen alle Erder mit der PAS des Hauses verbunden werden? Wäre in meinem Fall nicht möglich, ohne den halben Garten und das halbe Haus auseinander zu nehmen. Oder eigene PAS im Gartenhaus setzen und ein TT-Netz (L1-3 und N von der Zuleitung nehmen) aufbauen?
