25 kmh Zu wenig

OP #3272218
Lesenswert?

Habe gerade ein ktm panasonic ebike probegefahren finde es einen quatsch 
das die unterstützung bei 25 kmh aufhört diese erreiche ich mit meinem 
normalen bike auch locker mir würde schon langen wenn die unterstützung 
bis 30 kmh gehen würde habe ja kein mofa die meisten ebiker sind mit 20 
kmh unterwegs dann brauche ich ausser am berg keine unterstützung werde 
mir keines kaufen ausser sie laufen mehr als 25 kmh mit 
unterstützung.Mfg Thomas
Persönliche Seite #3272270
Lesenswert?

Thomas S. schrieb:
> Habe gerade ein ktm panasonic ebike probegefahren finde es einen quatsch
> das die unterstützung bei 25 kmh aufhört

Wenn Du was anderes willst, musst Du Dir ein E-Mofa kaufen. Mit 
Versicherungsnummernschild, Helmpflicht etc., wie auch bei Mofas mit 
Verbrennermotoren.

Im übrigen ist Dein Geschreibsel hart an der Zumutungsgrenze, so etwas 
wie Satzzeichen und Groß- und Kleinschreibung scheinen Dir gänzlich 
unbekannt zu sein.

Ja: Das gehört dazu, das sind schriftliche Umgangsformen, mit denen Du 
zeigst, wie ernst Du Dein Gegenüber nimmst.
#3272293
Lesenswert?

Sorry, jemand der so schreibt sollte garnicht am Straßenverkehr 
teilnehmen dürfen!

Wo ist das Problem mit den 25km/h? es handelt sich um einen 
Unterstützungsmotor.
Das E-Bike ist und bleibt ein Fahrrad. wenn du schneller fahren willst 
benötigst du einen Motorroller oder ein Motorrad.
Dort hast du dann aber, wie Rufus schon erwähnt hat, auch andere 
rechtliche Bestimmungen.
#3272325
Lesenswert?

>Wo ist das Problem mit den 25km/h? es handelt sich um einen
>Unterstützungsmotor

der Meinung war ich auch lange..

ich hab zwar auch keines, bin auch noch nie eines gefahren..

aber meine Meinung hat sich dahingehend geändert, dass man es technisch 
ANDERS lösen müsste

die Unterstützung scheint bei 25km/h relativ ABRUPT?! aufzuhören..

man hat aber ein 10kg schwereres Rad..

Vor allem bei leichten Steigungen sicher ein Thema..

meiner Meinung nach , müsste die Unterstützung nur soweit zurückgedreht 
werden, dass man dieses Mehrgewicht kompensiert...

was aber sicher schwierig ist, weil das ja, je nach Steigung, anders 
kompensiert werden müsste...
#3272525
Lesenswert?

Ich weiss nicht, wie das in Deutschland ist, aber in der Schweiz sind 
die E-Bikes in zwei Kathegorien unterteilt. Solche mit max. 250W und 
max. 25km/h, sowie solche mit max. 500W und 45km/h.

Ich besitze ein Dolphin (Basler E-Bike-Pionier). Bei dem ist das so 
gelöst, dass der Unterstützungsmotor über ein Planetengetriebe auf das 
Rad wirkt. Die Drehzahlen von Motor und Pedal werden also addiert. Das 
ist grundlegend anders als bei allen anderen E-Bikes, wo der Motor 
direkt entweder an das Rad oder an das Pedal gekoppelt ist.

Der Motor gibt Dir (durch seine maximale Drehzahl beschränkt) maximal 
22km/h. Aber alles, was Du dazu pedalst, wird nun auf diese 22km/h 
dazuaddiert. Je schneller Du pedalst, desto strenger wird es. Ähnlich 
wie ein Stufenlosgetriebe: Du fährst ohne Motorunterstützung los, jedoch 
in einem sehr tiefen "Gang" und mit sehr viel Drehmoment, und je 
schneller der Elektromotor, der darauf anfängt zu drehen, wird, desto 
höher "schaltet" (stufenlos) das Planetengetriebe. Du pedalst also immer 
gleich schnell, aber das Fahrrad wird immer schneller. Und einen 
abrubten Übergang wie man es v.a. bei den langsamen Pedelecs kennt, gibt 
es nicht.

Ich habe so ein Ding und bin extrem begeistert davon. Geradeaus locker 
über 40km/h, steil (sehr sehr steil) den Berg hinauf mit locker 25k/h.

Ob es in Deutschland zugelassen ist, weiss ich jedoch nicht.

Gruäss
Simon
#3272528
Lesenswert?

Robert L. schrieb:

> man hat aber ein 10kg schwereres Rad..
>
> Vor allem bei leichten Steigungen sicher ein Thema..
>
> meiner Meinung nach , müsste die Unterstützung nur soweit zurückgedreht
> werden, dass man dieses Mehrgewicht kompensiert...

Mit 25 Sachen den Berg hinaus ist schon nicht schlecht. Du scheinst die 
(begrenzte) Maximalgeschwindigkeit mit einer begrenzten Kraft 
gleichzusetzen. Die Antriebskraft wird erst dann geringer, wenn die 25 
Sachen erreicht worden sind.
#3272536
Lesenswert?

Mensch, dann nimm doch dein 25km/h E-Bike und tune das. ("Die KMH 
hochskillen").

Haben die koolen Kidz früher™ mit ihren Mopeds und Vespas gemacht, heute 
machen die das mit Opas E-Bike.

Bin hier schon von E-Bikern überholt worden, die auf der Ebene locker 
45km/h drauf hatten, kein Helm, kein Kennzeichen, kein Strampeln. Geht 
also.
#3272549
Lesenswert?

Mit 250 Watt wirst Du aber niemals so schnell werden! Also ein reines 
"Chiptuning" wird da sicher nicht reichen. :-)

Das Fiese am Luftwiderstand ist halt, dass er kubisch (!) mit der 
Schnelligkeit steigt. Ein bisschen "übertakten" des Motors wird also 
auch nicht zielführend sein.
#3272559
Lesenswert?

Simon Huwyler schrieb:
> Mit 250 Watt wirst Du aber niemals so schnell werden!

Ist die Frage, wieviel von dieser 250W-Beschränkung in der 
Controller-Software gemacht wird, und ob man einfach z.B. 36V statt 24V 
fahren kann.
Idealerweise sind's nur ein paar Jumper zum Umstecken, und schon wird 
aus dem Motor für 28"-Felge, Deutschland, Pedelec einer für 
20"-Lastenfahrrad, China, Handgas.

Und: 250W Motor + 250W "Eigenleistung" müssten bei normalen 
Luftwiderstand locker bis >40kmh reichen.

Schlimmstenfalls tauscht man den ganzen Motor aus.

http://www.goldenmotor.com/e-Bike-DIY/DIY-ebikekit.php

1000W? Kein Problem.
#3272814
Lesenswert?

genau, so hab ich es ja auch geschrieben..

>Mit 25 Sachen den Berg hinaus ist schon nicht schlecht.

DAS meinte ich auch nicht, ich meinte "LEICHTE Steigungen"
die man mit einem normalen Bike eben mit z.b. 30 km/h schafft
aber mit dem e-bike (wegen des Gewichtes) eben nicht mehr
Moderator Persönliche Seite #3272842
Lesenswert?

Robert L. schrieb:
> die Unterstützung scheint bei 25km/h relativ ABRUPT?! aufzuhören..

Das ist allerdings gesetzlich nicht gefordert.  Gefordert ist nur,
dass (damit alles noch nicht als „Moped“ zählt mit allen
Konsequenzen) spätestens bei 25 km/h eben keine weitere
Unterstützung durch den Motor erfolgen darf.  Klar, das ist etwa
die Geschwindigkeit, die ein normaler Fahrradfahrer (mit etwas
Training) problemlos genauso hinlegt, aber mehr soll so ein e-Bike
ja auch nicht sein: eben ein Fahrrad, das einem nur bei Fehlen
der eigenen Kräfte (bspw. am Berg) etwas mithilft.

Simon Huwyler schrieb:
> in der Schweiz sind die E-Bikes in zwei Kathegorien unterteilt. Solche
> mit max. 250W und max. 25km/h, sowie solche mit max. 500W und 45km/h.

45 km/h ist hier bereits die Grenze für reguläre Mopeds, und die
haben dann nicht nur Helmpflicht (haben eure 45er e-Bikes ja auch),
sonder auch Versicherungspflicht.  Nach der Art des Antriebs gibt es
da keine weitere Unterscheidung.
#3274864
Lesenswert?

Robert L. schrieb:
>>dass er kubisch (!) mit der
>>Schnelligkeit steigt.
>
> nein, quadratisch..

Stimmt, ich habe mich da ein bisschen unglücklich ausgedrückt. Natürlich 
ist der Luftwiderstand zur Geschwindigkeit quadratisch. Aber die daraus 
resultierende LEISTUNG, die aufgewendet werden muss, um ihn zu 
überwinden, folglich kubisch.

> und Schnelligkeit ist eigentlich auch nicht das was du meinst:
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Schnelligkeit

Ganz genau genommen ist Geschwindigkeit eine vektorielle Grösse. Deren 
Betrag nennt sich Schnelligkeit. Das wurde zumindest vor ca. 10 Jahren 
an der ETH so gelehrt. Habe aber ehrlich gesagt diesen Begriff seit dem 
auch kaum mehr angetroffen. :-)

Edit: Das stimmt aber wohl schon:

http://books.google.ch/books?id=T4uH-wlaoj4C&pg=PA26&lpg=PA26&dq=schnelligkeit+skalar&source=bl&ots=KuxHd6ikzu&sig=n86BwhelXQGwOwscZMJIUORyxyw&hl=de&sa=X&ei=8UgFUv2DDOKJ4gTYzoGwDA&ved=0CGQQ6AEwCDgK#v=onepage&q=schnelligkeit%20skalar&f=false

Simon

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren