Hi,
direkt gefragt: gibt es Möglichkeiten die Installation von "parasitärer"
Software zu verhindern?
Schön wäre eine Black- oder Whitelist, andere Lösungen werden auch
genommen.
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Bsp.: Bei jedem Programmupdate versucht Avira einem die Ask-toolbar
unterzuschieben.
Adobe schickt beim Flashupdate immer Schweinereien von McAfee mit und
gefühlte Ein-drittel aller Freewareprogramme versuchen entweder die
google-toolbar oder aber direkt google Chrome zu installieren.
Von der ganzen "PC-Optimierungssoftware" ganz zu schweigen....
Meistens kann man solche Programme durch löschen eines Häkchens
abwählen.
Aber sowas vergisst man leider gelegentlich oder aber dieses Häkchen ist
irgendwo in einem Untermenü der benutzerdefinierten Installation
versteckt...
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Ich suche quasi eine Art No-Script für Windows. Ein Programm welches das
Installieren von ungwollte software verhindert, bzw. solche Programme
erkennt und dann zumindest mal nachfrägt, ob man diese Software wirklich
(und bewußt) installieren möchte...
Ich könnte mir vorstellen dass es soetwas schon gibt, ich bin doch
sicher nicht der Erste der nach einer Lösung für dieses Problem sucht.
Bzw. ein entsprechendes Programm wäre doch sicherlich eine lukrative
Marktlücke ;-)
Malmö schrieb:> Ich könnte mir vorstellen dass es soetwas schon gibt, ich bin doch> sicher nicht der Erste der nach einer Lösung für dieses Problem sucht.> Bzw. ein entsprechendes Programm wäre doch sicherlich eine lukrative> Marktlücke ;-)
Diese Marktlücke nennt sich "Linux" ;-)
Funktioniert super, benutze es seit Jahren und es hat sich noch nie was
installiert, das ich nicht wollte...
Urban B. schrieb:> Funktioniert super, benutze es seit Jahren und es hat sich noch nie was> installiert, das ich nicht wollte...
passiert bei mir ständig. Installiert man igendein Programm werden sehr
viele packet mit installiert die ich überhaupt nicht wollte.
Malmö schrieb:> ein entsprechendes Programm wäre doch sicherlich eine lukrative> Marktlücke ;-)
und ganz schnell ausgehebelt - wenn z.B. Avira die Askbar einfach in den
Installprozess für das Update mit einbaut, läuft so eine Software ins
Leere. Eine Software, die den Windows-Installer aus einem Paket x
Dateien installieren lässt und y Dateien nicht, dürfte nicht
realisierbar sein und ganz sicher nicht wartbar. Und ein unixtypisches
Programm wie Eclipse installiert mehr als 3000 Dateien, hast du Lust,
für jede neue Version ein Black/White-Liste zu erstellen?
Gruss Reinhard
Peter II schrieb:> Urban B. schrieb:>> Funktioniert super, benutze es seit Jahren und es hat sich noch nie was>> installiert, das ich nicht wollte...>> passiert bei mir ständig. Installiert man igendein Programm werden sehr> viele packet mit installiert die ich überhaupt nicht wollte.
Dann verwendest du die falsche Linux-"Geschmacksrichtung".
Versuch mal Gentoo. Da kannst du sehr fein einstellen, welche optionalen
Abhängigkeiten du auflösen und welche du ignorieren willst.
Malmö schrieb:> Ich könnte mir vorstellen dass es soetwas schon gibt, ich bin doch> sicher nicht der Erste der nach einer Lösung für dieses Problem sucht.
Klar:
Lösung 1: Vor dem Installieren Gehirn einschalten.
Lösung 2: Wenn's schon passiert ist: Backup zurückspielen.
Lösung 3: Versuchen die Spy/Ad-Ware zu deinstallieren, Browser-Homepages
zurückzusetzen usw. Stundenlanger Spaß garantiert.
Lösung 4: Genau gegen so Toolbars/Searchprovider+Homepage-Changer usw.
gibt es Schutzsoftware. Diese wird oft gerne ungefragt zusammen mit eben
dieser unerwünschten Software installiert. Damit man im "Kampf der
Toolbars" die Oberhand behält.
Peter II schrieb:> passiert bei mir ständig. Installiert man igendein Programm werden sehr> viele packet mit installiert die ich überhaupt nicht wollte.
Wenn beim Installieren von Texmaker die Latex-Tools automatisch
mitinstalliert werden, ist das ja nicht unerwünschte Software (und die
nervt nicht, die ist sogar notwendig). Meistens haben die Abhängigkeiten
schon einen gewissen Sinn. Und es gibt keine Toolbars,
Browser-Startseiten, Spyware usw. als Abhängigkeiten (OK
zugegebenermassen gibt es Ausnahmen, z.B. das berühmt-berüchtigte Paket
"unity-lens-shopping" von Ubuntu).
Malmö schrieb:> Im Threadtitel steht explizit Microsoft Windows 7.
Vor ein paar Jahren (als ich Linux nur vom hören sagen kannte) habe ich
auch mal eine Lösung für ein Windows Problem gesucht. Im Internet fand
ich dann die Antwort, dass es unter Windows nicht möglich ist, unter
Linux allerdings ein Kinderspiel. Von diesem Tag an benutze ich nur noch
Linux - Ich habe schlicht nicht damit gerechnet, dass Linux alle meine
Ansprüche an ein Betriebssystem mehr als nur erfüllt. Von da an gab es
für mich keinen Grund mehr, Windows zu verwenden...
Daher sollte man mMn auch bei Windows-spezifischen Problemen Linux
erwähnen wenn dieses das Problem löst, auch wenn diese Antwort häufig
nicht gerne gesehen wird. Ich würde heute nicht Linux benutzen, wenn
damals in dem Forum, in dem ich nach einer Lösung gesucht habe, nicht
Linux erwähnt worden wäre.
> Linux ist für mich keine Alternativ.
OK dann ist das jetzt klargestellt und (zumindest von mir) werden keine
Linux-Antworten mehr gegeben. Es genügt, wenn der TO einmal darauf
hingewiesen wird.
Unter Windows wird das aber wie schon erwähnt kaum möglich sein,
Installation von unerwünschter Software zu verhindern. Das einfachste
ist sicher, wenn man bei der Installation von Software ein bisschen mehr
Zeit investiert, immer die "benutzerdefinierte Installation" wählt und
sorgfältig alle Kästchen abwählt die man nicht möchte.
asdfg schrieb:> Malmö schrieb:>> Im Threadtitel steht explizit Microsoft Windows 7.>> Nein.>> asdfg
Treadtitel: "Installation bestimmter Programme unter Win7 verhindern"
Welche Linuxdistribution kennst du die im Namen annähernd die
Buchstabenreihenfolge "Win7" hat?
Malmö schrieb:> Ich könnte mir vorstellen dass es soetwas schon gibt, ich bin doch> sicher nicht der Erste der nach einer Lösung für dieses Problem sucht.> Bzw. ein entsprechendes Programm wäre doch sicherlich eine lukrative> Marktlücke ;-)
Nennt sich verwendung von Benutzerkonten und ist ganz einfach: Nicht als
Admin anmelden!
Karl schrieb:> Nicht als> Admin anmelden!
Hilft zum Original-Problem überhaupt nicht weiter.
Wenn das aus Sicherheitsgründen essentiell wichtige Java-Update
installiert werden soll, braucht man Admin-Rechte. Wenn dann dieses
Installationsprogramm, schön mit Admin-Rechten ausgestattet, eben eine
Browser-Toolbar mitinstalliert, hilft es garnix die Accounts zu trennen.
Nicht falsch Verstehen. Ist natürlich aus vielen anderen Gründen
sinnvoll. Trägt nur nix zum Thema bei.
Anscheinend ist das Thema doch komplizierter als ursprünglich gedacht.
AppLocker schein schonmal ein guter Ansatz zu sein. Ein Benutzerkonto
ohne Adminrechte dagegen nützt nichts. Das ist unter Win7 sowieso schon
der Standard.
Programme wie McAfee Security Scan Plus oder die ASK-bar werden dennoch
installiert. Keine Ahnung wieso..
vermutlich weil man Avira bzw. Flash als Admin installiert!?
Malmö schrieb:> AppLocker schein schonmal ein guter Ansatz zu sein.
Nicht wirklich.
Das Installationsprogramm willst/kannst du nicht blocken, schließlich
willst du die "Nutz"-Software ja installieren.
d.H. das installieren der Toolbar kannst du damit nicht verhindern.
Und das Ausführen der Toolbar ebenfalls nicht. Die Toolbar ist als
BHO/DLL/ActiveX/WhatEver in den Browser-Task eingebettet. Und direkt
iexplorer.exe/firefox.exe/... zu verbieten schießt etwas über's Ziel
hinaus.
Na, ihr habt das Problem doch schon erfasst: Sobald ein
Installations-Programm Admin-Rechte hat, kann es tun und lassen, was es
will. Windows kann das nicht mehr verhindern. Da nützt auch keine
Dritthersteller-Software was, die versucht, solche Praktiken zu
unterbinden. Es geht schlichtweg nicht! Und wenn, dann hält es nur
solange, bis eine neuere Version des Installations-Programmes das
Hindernis umgeht.
Also hilft nur selbst aufpassen und das Häkchen immer schon entfernen
und wenn das alles nichts nützt, dann sollte die Software eh boykottiert
werden. Das was sich Oracle z.B. mit Java und der Ask-Toolbar
herausnimmt ist schon heftig genug, so etwas hat es bei Sun nie gegeben.
Und für andere Benutzer, die nur wenig Ahnung haben hilft es immer, das
Konto aus der Gruppe der Administratoren oder Hauptbenutzer zu entfernen
und eine eigene Gruppe zu schaffen und diese mittels Gruppenrichtlinien
zu beschneiden.