Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Frage zu Stromversorgung mit Pufferakku


von Kai Binder (Gast)


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Hallo,

ich plane mal wieder den Bau eines kleinen Soundsystems. Dieses muss 
jedoch nicht unbedingt Mobil sein.

Verbauen will ich einen Verstärker der mit einer Spannung zwischen 20 
und 30V betrieben werden sollte. Der einfachheit halber nehmen wir mal 
24V.
Außerdem einen Raspberry Pi, der benötigt ja 5V.

Das System wird hauptsächlich an der Steckdose Betrieben. Jedoch hätte 
ich gerne die Möglichkeit Bei laufender Musik den Stecker zu ziehen, das 
System an einen anderen Ort zu bringen und dort wieder einzustecken.

Um das zu realisieren will ich einen Akku als Puffer einsetzen, das wird 
ein 7Ah 12V Bleiakku. Dieser soll im Netzbetrieb natürlich mit 13,8V 
Erhaltungsgeladen werden.


Jetzt habe ich aber Probleme durch die Unterschiedlichen 
Spannungsbereiche von 230V (Netz), 5V (Raspi), 13,8V (Akku) und 24V 
(Verstärker).

Ich denke um die Grundversorgung sicherzustellen bietet sich ein 24V/5A 
Notebooknetzteil an.
Von diesem gehe ich mit den 24V direkt auf den Verstärker und in einen 
5V StepDown Regler für den Raspi.
Um den Akku erhaltungszuladen werde ich denke ich einen Microelectronics 
PB137ACV verwenden.

Soweit alles kein Problem denke ich. Jetzt ziehe ich aber den Stecker 
des Netzteils ab und ab hier habe ich keine Ahnung mehr wie ich das 
verschalte und was ich dazu brauche das der Akku die Stromversorgung 
sicherstellt!

Ich hoffe ihr könnt mir helfen!

von Reinhard Kern (Gast)


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Kai Binder schrieb:
> Um den Akku erhaltungszuladen werde ich denke ich einen Microelectronics
> PB137ACV verwenden.

Natürlich musst du den Akku auch mal richtig aufladen, wenn er gebraucht 
wurde. Also brauchst du eine Ladeschaltung von 24 V auf den Akku und 
einen Step Down Regler von 12 .. 24 V auf 5 V für den Prozessor - der 
wird über eine Diode aus 24V und eine weitere aus dem Akku versorgt.

Dazu noch 2 Bemerkungen: es fehlt der Schutz vor Tiefentladung des 
Akkus, entweder passt du auf dass das nicht passiert oder man braucht 
noch eine Schaltung, die den Prozessor abtrennt wenn z.B. 10 V 
unterschritten werden. Und die Akkuversorgung des Verstärkers habe ich 
garnicht vorgesehen, das halte ich auch nicht für sinnvoll. Die Zeit 
wirst du wohl ohne den Krach auskommen.

Gruss Reinhard

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