Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Audio Spektrum mit Wasserpumpen


von Daniel F. (daniel953)


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Hallo,

vor kurzem bin ich im Internet auf kleine PC-Lautsprecher gestoßen. Die 
Rede ist von Assmann/Digitus: http://www.youtube.com/watch?v=h1dbrVJbjjQ 
ich möchte hier keine Werbung machen. Die Lautsprecher sind ganz ok aber 
der Watersplash effekt ist der der Hammer. Manchmal gehen Sie richtig 
gut zur Musik manchmal allerding nicht :)
Jedenfalls hab ich mir schon einige Gedanken gemacht und ich würde gerne 
als "kleines" Privat-Projekt eine Spektrumanalyzer mit Wasserpumpen 
realisieren. Meine Kenntisse in der Elektronik sind als gelernter 
Elektroniker für Geräte und Systeme nicht schlecht, aber doch leider 
schon sehr eingerostet.

Um ins Detail zu gehen, würde ich gerne mehrere Frequenzfilter nutzen um 
jeweils eine Wasserpumpe pro Filter anzusteuern die das Wasser dem Lied 
entsprechend mit viel oder wenig druck pumpt. Ich weis weder wie ich die 
verschiedene Frequenzfilter realisiere noch die Ansteuerung :)
Haltet ihr das alles für möglich? wenn ja bitte ich um Anregungen und 
Vorschläge :)


Liebe Grüße

von Jobst M. (jobstens-de)


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Also sowas, nur mit vielen Pumpen anstelle eines Displays?

http://elm-chan.org/works/akilcd/report_e.html


Da hast Du ja alles schon ...


Gruß

Jobst

von J. A. (gajk)


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Daniel Fi schrieb:
> Hallo,
>
> vor kurzem bin ich im Internet auf kleine PC-Lautsprecher gestoßen. Die
> Rede ist von Assmann/Digitus: Youtube-Video "DIGITUS ColorSplash Speaker
> (DA-10239)"

Krasse Sache, auf was die Welt alles kommt!

> ich möchte hier keine Werbung machen. Die Lautsprecher sind ganz ok aber
> der Watersplash effekt ist der der Hammer. Manchmal gehen Sie richtig
> gut zur Musik manchmal allerding nicht :)

Ich geh mal davon aus, dass die Pumpen im Takt der Musik angesteuert 
werden. Doch bis das Wasser dann nach oben kommt, vergeht etwas Zeit mit 
Druckaufbau etc. so dass das Wasser eigentlich immer zu spät kommt.

> Jedenfalls hab ich mir schon einige Gedanken gemacht und ich würde gerne
> als "kleines" Privat-Projekt eine Spektrumanalyzer mit Wasserpumpen
> realisieren. Meine Kenntisse in der Elektronik sind als gelernter
> Elektroniker für Geräte und Systeme nicht schlecht, aber doch leider
> schon sehr eingerostet.

Früher gabs doch solche Lichtorgeln, die den Audiobereich in 3 oder 4 
Bänder aufgeteilt haben. Wäre natürlich eine rein analoge Lösung.

von Stefan M. (derwisch)


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Dinge, die die Welt nicht braucht....

von Druck (Gast)


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Pumpen sind viel zu träge. Hier wird das Wasser aus einem Druckbehälter 
per Ventil gesteuert. Du kannst zur Ansteuerung ein normale Licht Orgel 
nehmen. Anstatt Leuchtmittel werden die Ventile geschaltet.

von J. A. (gajk)


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Stefan M. schrieb:
> Dinge, die die Welt nicht braucht....

Du, wenn es selbst Sonnenbrillen für Hunde gibt:

http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/sonnenbrillen-fuer-hund

von Daniel F. (daniel953)


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Ich dachte schon an eine Lichtorgel allerdings sind das meiner Meinung 
nach zu wenig Bände.

Eine analoge Lösung wäre mir sogar am Liebsten, ich hab es nicht so mit 
Programmieren und zudem fehlen mir auch die Mittel um was zu 
Programmieren.

Druck schrieb:
> Pumpen sind viel zu träge. Hier wird das Wasser aus einem Druckbehälter
> per Ventil gesteuert. Du kannst zur Ansteuerung ein normale Licht Orgel
> nehmen. Anstatt Leuchtmittel werden die Ventile geschaltet.

Kannst du mir erläutern was für Druckbehälter und Ventile du meinst?

von Boagard (Gast)


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Das Wasser wird duch die Bewegung der Luft des Basslautsprechers über 
eine Membrane bewegt.

von Stefan S. (mexakin)


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ja den elmchan link hatte ich auch schon öfter, soll iegentlich mein 
nächstes kleines Projektchen werden.

Aber ich würde einen MSp430 programmieren, da gibt es auch schon fertige 
FFTs für, leider hab ich noch nicht genau herausgefunden wie die 
fertigen Daten herauskommen, hab aber auch nur minimals Zeit 
reininvestiert, also wenn jmd Lust hat da mitzumachen, gerne melden.

Grundidee, FFT abhängig von Auflösung erstmal 5verschiedenfarbige Leds 
einzeln ansteuern, Dimmbar über PWM, später eventuell RGB LEDs 
bbenutzen, kleines Mikrophon dazu und Zack hat man die Lichtorgel für 
Heimanwendungen selbstgebaut, inklusive mindestens 50 Arbeitsstunden und 
Geld für Platinen etc :)

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