Schaltnetzteil -> Tiefpass -> Linear Regler = Saubere Spannung?

#3277088
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Hallo Zusammen,
der Titel fasst zusammen, was ich vor habe. Ich habe mir vor einiger 
Zeit folgendes Schaltnetzteil bei Pollin bestellt: 
http://www.pollin.de/shop/downloads/D350878B.PDF

Wer den Link nicht klicken moechte:
Ein Schaltnetzteil was fuer einen Fernseher gedacht war mit folgenden 
Spannungen: 5V / 3A, 12V / 2A, 24V / 4.5A.

Nun weiss ich, dass Schaltnetzteile aufgrund ihres Aufbaus meist eine 
recht hohe Ripplespannung aufweisen. Da ich mit diesem Netzteil auf 
kleine Mikrocontroller Aufbauten betreiben moechte haette ich gerne 
saubere Spannungen.

Mein Gedanke war es nun einfach einen Tiefpass einzusetzen und dahinter 
einen Linearregler einzubauen.

Konkret habe ich noch folgende Bauteile hier:
R = 1.5Ohm, 17W
C = 4400uF, 30V
Damit erreiche ich eine Grenzfrequenz von ~25Hz mit der formel f = 
(1/(2PI  R  C)).

Kann das so funktionieren oder uebersehe ich etwas?
#3277114
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Darueber hatte ich nachgedacht.

Bsp. Ich ziehe 1A bei 5V ueber nen 7805, welcher durch die 12V vom SNT 
versorgt wird:

Dann muesste der 7805 ca 7V@1A verheizen, das gibt 7W Verlustleistung, 
mit einem Kuehlkoerper kann das so grade noch gehen.
An dem Widerstand fallen bei 1A und 1.5R 1.5V ab und somit 1.5W, was bei 
den 17W keramik widerstaenden kein problem sein sollte. Aufgrund des 
Spannungsdrops von 1.5V muss der 7805 auch nur noch 5.5V@1A verheizen 
und somit 5.5W -> verbessert meiner Meinung nach die Situation.

Wenn du noch was anderes meinst, kannst du mich nochmal in die richtige 
Richtung stubsen?
Gast #3277140
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> Kann das so funktionieren

Der Tiefpass hilft, vor allem als CLC Tiefpass.

Der Linearregler hilft eher weniger, denn geregelt ist die Spannung 
schon und die Schaltfrequenz wird vom Linearregler eher wenig gedämpft.

Bei uC-Schaltungen geht aber der Schaltreglerausgang auch so, nur bei 
Messanwendungen und Audio muss man dämpfen, und dazu gibt es schon die 
AVCC-Beschaltung (also ein Tiefpass) im Datenblatt.
#3277176
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Das ganze soll natuerlich mit bauteilen aus der Grabbelkiste realisiert 
werden :)

Ich habe noch ein paar Spulen da 22uH, 47uH, 52uH, alle belastbar mit 
max 3A, wenn ich mir jetzt die Gleichung fuer einen LC-Filter 2. Ordnung 
anschaue komme ich mit 47uH und 10uF auf eine Grenzfrequenz von ca 
~10kHz.

Ist die Bauform der Spule relevant? Also Ringkern / Axial?

--------------------------------------
Da wirklich ausschliesslich uC schaltungen dran sollen lasse ich die 5V 
schiene wie sie ist.
Ich moechte aber auch noch 3.3V und 1.8V haben:
Sollte ich hier die Spannungen vorher filtern oder kommen die 
linearregler mit dem 'unsauberen' eingang klar?

Leider habe ich kein Oszi da um den Ripple oder die Schaltfrequenz zu 
messen.
Gast #3277279
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Also das mit den Filtern hört sich gut an. Ob Ringkern oder Axial kann 
ch dir nicht genau sagen. Vielleicht kann ja jemand der davon mehr 
Ahnung hat was dazu sagen. Denke es ist recht egal. Gucke, welche den 
niedrigeren Serienwiderstand hat.

Also der Linearregler kommt auf jeden fall mit der Spannung klar und 
wird das ganze auf jeden Fall verbessern. Dafür ist er ja gemacht. 
Vielleicht findest du ja so einen Frequenzgang von dem Linearreagler. 
Allerdings wird er die hohen Frequenzen des Schaltnetzteils nicht 
blocken. Also für eine saubere Spannung ist der Filter zu empfehlen.
Gast #3277391
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MaWin schrieb:
>> Kann das so funktionieren
>
> Der Tiefpass hilft, vor allem als CLC Tiefpass.
>
> Der Linearregler hilft eher weniger, denn geregelt ist die Spannung
> schon und die Schaltfrequenz wird vom Linearregler eher wenig gedämpft.

kommt doch drauf an, wie man "linear" regelt.
Wenn man den übrigen Regler wie 317er benutzen, da macht's kein Sinn.
Ein mit OPV gebauter Linearregler kann wohl viel dämpfen!
#3277640
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>kommt doch drauf an, wie man "linear" regelt.
>Wenn man den übrigen Regler wie 317er benutzen, da macht's kein Sinn.
>Ein mit OPV gebauter Linearregler kann wohl viel dämpfen!

Naja, auszuregeln ist natürlich der vom Laststrom abhängige 
Spannungsabfall über seinem 1R5 Filterwiderstand.

Aber irgendwie ist der ganze Ansatz Murks. Wer braucnt für ein 
Mikrocontrollerprojekt 1A? 12V zu 5V ist auch ein viel zu großer 
Spannungssprung für einen linearen Regeler, vor allem, wenn man 1A 
ziehen will. Und die 1A bekommt man aus einem 7805 sowieso nur mit 
idealer Kühlung. Und dafür dann auch noch die Schaltnetzteilkröte 
schlucken, nur weil sie da ist?? Das geht heute doch viel eleganter mit 
einem LT1766 o.ä.. Diese Teil erlauben oft auch noch einen Softstart.

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