LT1158 - Messwiderstand?

OP #3277623
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Guten Tag,

ich bin gerade am grübeln und komme auf keinen sinnvollen Weg.

Ich adaptiere gerade die Schaltung des Datenblatt S. 20 
http://cds.linear.com/docs/en/datasheet/1158fb.pdf
Für einen Maximalstrom von 20A müsste der Messwiderstand allerdings 
0,0075 Ohm besitzen.

Wie soll man so einen Messwiderstand noch bauen? Gibt es da einen 
sinnvolleren weg? Das Datenblatt spricht auch vom deutlich einfacher zu 
handhabenden IRC540 Sense Fet aber der hält weder genügend Strom aus, 
noch ist er zu bekommen.

Für Ideen bin ich dankbar,

grüße M. Schwaikert
#3277797
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Es ist durchaus professionell 2 15mOhm Widerstände parallel zu schalten 
um genau auf den Wert 7,5mOhm zu kommen. Bei der Bauform(Größe) auf die 
Verlustleistung achten. Bei dir sind das stolze 3W. Deshalb empfehlen 
sich da zwei parallel geschaltete 15mOhm Widerstände mit je 3W.
P = I^2*R
Link vom Vorredner, Bauform 2512, 3W, 15mOhm
https://www.buerklin.com/default.asp?event=ShowSE%28%29&search=09E397&suggestion=&l=d&ch=90713
OP #3277825
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Ich habe zwar auch schon nach Shunts gesucht, allerdings sind 20A ein 
ziemliches KO-Kriterium - zumindest für SMDs :)
Kurzzeitig können es ja bis zu 100A werden... zumindest theoretisch. 
Rein praktisch wird da hoffentlich die Sicherung vorher verdampfen.

Die Suche bei Digikey ist dagegen echt lustig. Ich musste echt 
überlegen, was denn bitte Durchgangslochwiderstände sein sollen...

Aber der Tipp war gut, vielen Dank.
OP #3277882
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Helmut S. schrieb:
> Tipp:
> Bei 3W Verlustleistung sollte man natürlich auch Kupferflächen auf der
> Platine vorhersehen da ein Großteil der Verlustleistung über die Pads
> abgeführt werden muss.

Es würde sich ja wirklich anbieten... aber eigentlich wollte ich auf SMD 
verzichten. Wenn da mal einer abbrennt, dann hat man einen riesen Ärger 
mit dem Austausch.

Leider war Digikey nicht gerade erfolgreich. Vierpolig haben sie zwar, 
aber nur mit 0,015 Ohm und 10 Dollar Stückpreis. Das ist schon ein wenig 
heftig.

Die einzige Alternative die ich bisher gefunden habe wären 
http://www.conrad.de/ce/de/product/416720/4-Watt-Niederohmiger-Drahtwiderstand-axial-bedrahtet-Hochlast-0015-4-W-5-

Jetzt ist es die goldene Frage: Wer gewinnt. SMD- oder 
Durchgangslochwiderstand?
OP #3278317
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Also ich glaube ich bleibe bei den normalen Keramik-Rs vom großen C. Die 
Widerstände sind ja nicht wirklich zum messen da, sondern sollen ja nur 
den Fault-Eingang schalten. Vielleicht baue ich ja noch eine anständige 
Strommessung mit ein.

Aber mal noch eine andere Frage: Lese ich das aus dem DB richtig, dass 
die Gate-Spannung der FETs aus der Betriebsspannung der LT1158 
resultiert?

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