Forum: Offtopic Akkubetriebener Langzeit GPS Logger gesucht


von Don J. (don_j)


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Hallo

Ich bin berufsbedingt das ganze Jahr über in verschiedenen Ländern 
unterwegs. Meistens habe ich vor Ort einen Mietwagen. Bislang habe ich 
immer das Handy benutzt, um die gefahre Strecke aufzuzeichnen 
(hauptsächlich aus eigenem Interesse). Dies ist aber oft mühselig und ab 
und an vergisst man auch die Log-App zu aktivieren.
Darum bin ich auf der Suche nach einem kompakten Gerät, das ich einfach 
an die Windschutzscheibe klebe und das die GPS Daten mindestens 1 Woche 
lang ohne externe Stromversorgung loggen kann. Also relevant sind 
Speichergröße und Akkuleistung.
Kann jemand ein passendes Teil empfehlen?

von Timmo H. (masterfx)


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Wieviel GPS-Daten muss das ding denn speichern können bzw. wie oft pro 
Minute/Stunde willst du die Position loggen?

von Jan H. (j_hansen)


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Ein Garmin Hand-GPS (mit SD- Karte) und ein entsprechend großer Akkupack 
sollten das schaffen.

von Don J. (don_j)


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10mal pro Minute sollten es schon sein. Wären also 14.400 Wegpunkte pro 
Tag. Ich weiß jetzt nicht wieviel SPiecherbedarf ein einziger Wegpunkt 
hat. Angenommen 100Byte wären es in der Woche gerade mal 10MB, also 
relativ überschaubar.
Idealerweise hat das Teil noch einen Bewegungssenur und zeichnet nur 
auf, wenn es sich auch bewegt.

von Uhu U. (uhu)


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Don J. schrieb:
> Ich weiß jetzt nicht wieviel SPiecherbedarf ein einziger Wegpunkt
> hat.

Meine GPS-Maus sendet im Sekundentakt NMEA-Daten von knapp 1 MB je 
Stunde. Da sind allerdings eine Menge Satellitendaten mit dabei.

Die Garmin-Teile werden wohl nur einen Bruchteil davon abspeichern

> Idealerweise hat das Teil noch einen Bewegungssenur und zeichnet nur
> auf, wenn es sich auch bewegt.

GPS gibt den Bewegungssensor, der Rest ist Datenkompression durch 
Auslassen, wenn das Ding nicht bewegt wird.

von Purzel H. (hacky)


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GPS zieht leider Strom wie bloed. Ich hab leiser bisher noch nichts 
gesehen, das mehr als einen Tag schafft.

von Uhu U. (uhu)


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Siebzehn mal Fuenfzehn schrieb:
> GPS zieht leider Strom wie bloed. Ich hab leiser bisher noch nichts
> gesehen, das mehr als einen Tag schafft.

Das ist doch nur eine Frage der Stromquelle. Wenn das Ding an die 
Windschutzscheibe geklebt werden soll, dann gibts ja irgendwo einen 
hinreichend dicken Bleiakku...

von Hans L. (hansl)


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Wenn es nur zum loggen sein soll kann ich den
MINIHOMER empfehlen.

http://www.znex.de/minihomer-details.html

Ich verwende den z.B. für Wanderurlaube.

Mit der Software nTrip ist dann die Auswertung
am PC/Notebook auch gut gelöst (Google-Karten).

Klasse ist die Möglichkeit z.B. das Hotel zu taggen
und sich später grthin zurückführen zu lassen.

Und preislich echt tragbar ;)

Gruß HansL

von Uhu U. (uhu)


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Die Vorgaben erfüllt das Gerät aber eher nicht:
1
Stand-by-Dauer: ca. 14 Stunden bei eingeschaltetem Datalogger
2
und 1 ca. Monat bei täglicher Nutzung (z. B. Autosuche) von jeweils 20 Minuten.

von Chr. M. (snowfly)


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von Don J. (don_j)


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warum benötigen die GPS Empfänger eigentlich so viel Strom?
Ich hab noname GPS Module gefunden mit 20mA, bekanntere Typen wie UBlox 
ziehen teilweise sogar 80mA

von Uwe R. (aisnmann)


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Don J. schrieb:
> warum benötigen die GPS Empfänger eigentlich so viel Strom?
> Ich hab noname GPS Module gefunden mit 20mA, bekanntere Typen wie UBlox
> ziehen teilweise sogar 80mA

Wieviel die einzelnen module ziehen, da hab ich keinen Überblick. Aber 
ich hab auch die Beobachtung gemacht, das GPS generell recht viel Strom 
braucht.

Das erkläre ich mir etwa so:
Es müssen relaiv stark rauschende und sehr zeitkritische Signale erkannt 
werden. Dazu wird man vermutlich eine relativ schnelle Zeitbasis, also 
einen hohen Takt, bei der Messwerterfassung benötigen.
Weiterhin müssen die kleinen Kerlchen aus den Laufzeiten, die sich 
praktisch aus Lichtgeschwindigkeiten ergeben, mit sehr vielen 
Nachkommastellen zum einen Korrekturen und zum anderen recht komplexe 
Winkelfunktionsberechnungen durchführen. Recht komplex meint hier 
natürlich für ein derart winziges System.
In der Summe rechtfertigt das schon das eine oder andere Milliampere, 
denke ich. Vor allem wenn das Gerät versucht aus mehreren Messungen per 
Mittelwertbildung zu einem genaueren Ergebniss zu kommen, was wohl ein 
Kriterium besserer Geräte der Minni-Klasse sein dürfte.

bye uwe

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