Hallo Diese Frage ist explizit auf den Bau und Betrieb von Röhrenverstärkern bezogen. Ich bin zzt. mitten in der Planung meines El34 Hifi Stereo Verstärkers beschäftigt. Mir ist da so eine ganz komische idee gekommen, das Ausgangssignal AUCH mono zu bekommen. Das es dafür extra Schaltungen im Signaleingangsbereich gibt ist mir klar also bitte ich euch mich nicht auf andere Schaltungen hinzuweisen. Wäre es möglich die beiden Ausgangstrafos in reihe zu schalten um ein Mono signal zu bekommen M (zB für einen Subwoofer oder wenn man das Gerät als E- oder Bass- Gitarren Verstärker nutzen möchte )? Würde das gehen oder ist das genau so ein Halbschwachsinn wie Dioden parallel zu schalten? Könnte es irgendwie Schwierigkeiten geben wegen den oft zur gleichen Zeit Unterschiedlichen Signalpegeln mit irgendwelchen Ausgleichsströmen geben oder irgedwas anderes ??? Entschuldigung wenn die Frage leicht bekloppt zu verstehen ist aber mich beschäftigt diese Frage der Möglichkeit schon ein paar Wochen. Danke an alle schon mal. :)
Wird der Amp mit einem Stereosignal gespeist, löschen sich Signale, die mittig im Stereopanorama sind aus. Signalanteile, wie Hall oder andere Effekte sind dadurch deutlich hervorgehoben...
gästebett schrieb: > Wird der Amp mit einem Stereosignal gespeist, löschen sich Signale, die > mittig im Stereopanorama sind aus. Dann muss man eben eine der beiden Wicklungen rumdrehen. Gruss Harald
Hmm, ich denke, hawo meinte schon die phasenrichtige Reihenschaltung der Ausgänge, was einer Addition der Signale entspricht. Die Auslöschung und Differenzanhebung gibt es bei Antiseriellschaltung. Folgendes sollte man bedenken: - Jeder der Ausgänge sieht nur die halbe Impedanz des angeschlossenen Mono-Lautsprechers. Zwei 4-Ohm-Ausgänge ließen sich aber für eine 8-Ohm-Last in Reihe schalten. - Unsymmetrische Signale werden durch den Strom, der durch beide Ausgangstrafos und den Mono-Lautsprecher fließt, durchaus vom einen auf den anderen Kanal übergekoppelt. Nun kommt es auf die Ausgangsimpedanz der Endstufen an, wie viel das ausmacht. - Klar, das ganze funktioniert nur, wenn die Ausgänge wirklich potentialfrei sind, also die Ausgangswicklung nicht noch irgendwo mit z.B. Chassis verbunden ist. Wenn man am Eingang die niederfrequenten Signale bereits monaural machen würde, und der Mono-Lautsprecher auch noch eine Bass-Frequenzweiche (also Spule in Reihe) verpasst bekommt, kann man eventuelle Probleme wahrscheinlich reduzieren. Die Auswirkungen der Überkopplung könnte man testen, indem man an nur einem Kanal Signal anlegt, die Serien-Last anschließt, und misst, was am anderen Ausgang (anstelle von genau null) ansteht.
Harald Wilhelms schrieb: > gästebett schrieb: > >> Wird der Amp mit einem Stereosignal gespeist, löschen sich Signale, die >> mittig im Stereopanorama sind aus. > > Dann muss man eben eine der beiden Wicklungen rumdrehen. > Gruss Dann verdoppeln sie sich gegenüber den anderen Tönen.
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