Neigungsschalter 12v/10 mA > umrechnen auf 3V Schaltung

#3286224
Lesenswert?

Hallo zusammen,

ich habe eine relativ einfache Frage, kann sie mir aber selbst nicht 
beantworten. Ich habe vom großen C folgenden Neigungsschalter:
http://www.conrad.de/ce/de/product/185258/Neigungswinkelschalter-quecksilberfrei-RBS040100-Max-10-mA24-VDC
Der ist ja nur für 10 mA bei 12 v gedacht. Nun hat meine sehr einfache 
Schaltung aber einen Verbraucher mit 30 mAh bei 3V. Kann man denn das 
irgendwie umrechnen ob das noch passt? Der »freundliche« Mann beim C 
murmelte was in seinen Taschenrechner und ließ mich dann dumm sterben ..

danke!

Andre
#3286257
Lesenswert?

Andre B- schrieb:

> Oh Sorry. Ja ich meinte 10mA/24v. Meine Schaltung hat aber 30 mA bei 3V.

Da wird nichts umgerechnet, sondern die 10mA gelten für alle
Spannungen. Ob Dein Schalter auch 30mA verträgt, musst Du
ausprobieren. Vermutlich wird das klappen, sicher ist das
aber nicht. Warum musst Du denn unbedingt einen so hohen
Strom über den Schalter schicken?
Gruss
Harald
#3286273
Lesenswert?

Andre B- schrieb:

> @Harald: Na ja das ist eine ganz einfache Schaltung: Batterie, kleiner
> Motor mit 3V und Stromaufnahme 30mA und eben der Neigungschalter, der
> das ganze aktiviert. Oder ist da irgendwo ein Fehler? Müsste man das
> anders bauen?

Auf jeden Fall. Ein Motor nimmt beim Anlauf einen bis zu 10fach
höheren Strom auf und beim Ausschalten entstehen wesentlich
höhere Spannungen als 24V. Dein Schalter wird also nach kurzer
Zeit verschmoren. Solche Schalter sind als Sensor für elektronische
Schaltungen gedacht und nicht als "Arbeitstier".
Gruss
Harald
#3286295
Lesenswert?

Hallo Harald!

Ach so : ) Hmm. Das ist natürlich nicht schön. Wenn er aber für meine 
Ströme ausgelegt wäre dann würde das klappen? (ich habe in der Schaltung 
noch einen REED-Kontakt, der auch als Arbeitstier herhält aber höhere 
Ströme verträgt) Hast du eine Ahnung wie lange eine »kurze Zeit« ist? 
Das muss nämlich nicht lange halten ...

viele Grüße
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3286297
Lesenswert?

Dieser Schalter mit seiner "Schaltkugel" ist nicht geeignet, direkt 
induktive Lasten zu schalten. Der wird nach kürzester Zeit verzundern. 
Da muss ein Transistor dahinter.

Andre B- schrieb:
> Hast du eine Ahnung wie lange eine »kurze Zeit« ist?
Ich mit 10 Schaltvorgängen rechnen (bei einem Motor eher weniger), bis 
der Widerstand undefinierbar ansteigt...
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3286314
Lesenswert?

Andre B- schrieb:
> Das hätte ich nicht gedacht.
Das Problem ist, dass die winzige Kugel da drin völlig ohne nenneswerten 
Anpressdruck (naja, ein paar mg mal 9,81m/s² sinds schon) den Kontakt 
schließen soll. Das funktioniert nicht wirklich gut.

Früher(TM) bei den Quecksilberschaltern war das kein Problem...

Beim Reedkontakt erfolgt das Schalten im luftleeren Raum (kein Oxidieren 
und Funkenflug) und die Schaltkraft wird durch den Magenten aufgebracht. 
Diese Schltkraft verstärkt sich dann zusätzlich, wenn der magnetische 
Fluss durch den Kontakt geschlossen wird (Hysterese). Viele Pluspunkte 
also...

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren