Hallo liebes Forum, ich möchte einen kleinen und einfachen FM Transmitter / Telemetrie Sender bauen und hatte auch schon erste kleine Erfolge mit simplen Schaltungen wie ( http://www.buildcircuit.com/simple-steps-for-making-fm-transmitter/ ). Ich weiß, dass es prinzipiell verboten ist sich im 88-107 Mhz Bereich zu tummeln und das möchte ich auch nicht diskutieren aber eins sei dazu gesagt die Experimente finden in einem stark abgeschirmten Raum statt. Ich würde gerne die Herzrate einer Maus über eine Entfernung von 1m übertragen. Also kein EKG wo man die verschiedenen PQT Wellen sehen soll sondern eben nur Herzrate. Das ganze sollte mit 1.5V-3V laufen. Ich kenne die EKG Transmitterschaltungen im Minispion IIV allerdings bin ich sozusagen noch grün was Transistorverstärkerschaltungen angeht und mir würde ein Instrumentenverstärker eher zusagen. Nun zu meinem Problem: Wenn ich mich für 3V und einem entsprechenden Instrumentenverstärker entscheiden würde dann würde ich den REF Pin auf V/2 legen und dann V/2 auch auf das Messobjekt oder? Ich habe leider noch nie mit Single Supply OPAMPS gearbeitet. Leider bedeutet der Instrumentenverstärker eben auch, dass ich mindestens 2 Zellen brauche was ein deutlicher Gewichtszuwachs ist. Leider habe ich noch keinen Instrumentenverstärker mit 1.4V Vmin gefunden. Solltet Ihr der Meinung sein ein einfacher Transistor als Modulator wäre das geschickteste wäre ich für eure Kommentare dankbar! Grüße, Andreas
Andreas schrieb: > Leider habe ich noch keinen Instrumentenverstärker mit 1.4V Vmin > gefunden. Ich finde auch bei AD minimal 1,8V Supply Typen: http://www.analog.com/en/precision-op-amps/low-supply-voltage-amplifiers/products/index.html Andreas schrieb: > Wenn ich mich für 3V und einem entsprechenden Instrumentenverstärker > entscheiden würde dann würde ich den REF Pin auf V/2 legen und dann V/2 > auch auf das Messobjekt oder? Du erzielst bei EKG normalerweise bessere Ergebnisse, wenn du die Differenzeingänge beide mit Signal belegst, geeignet wäre z.B. eine minimalisierte Ableitung nach Wilson: http://flexikon.doccheck.com/de/Ableitung_nach_Wilson in der du nur einen Kanal benutzt. Du überträgst diesen dann einfach komplett und fummelst die Herzrate mit einer Fouriertransformation am Receiver heraus. Wenn du einen Dual-Opamp nimmst, könntest du aus der 2. Stufe einen Tiefpass/Schmitttrigger machen und dann die Herzrate direkt senden, ist aber vermutlich ganz schön rumexperimentieren mit den Bauteilewerte. Wenn du einen Singleended Eingang bevorzugst, dann hast du recht. Die Aussteuerbarkeit deines Verstärkers wäre mit Vcc/2 am besten. Noch eine Anmerkung zum Sender. Deiner aus dem Artikel nimmt nicht mal eine richtige Kapzitätsdiode zur FM Modulation. Such dir einen, der das tut, damit du auch die relativ niedrigen Frequenzen wenigstens einigermassen brauchbar übertragen kannst.
In der Pränataldiagnostik werden Ultraschallgeräte verwendet, die über Dopplereffekt die Herztöne des Ungeborenen hörbar machen. Das geht durchaus auf mehrere Meter Abstand. Wenn du nur die Herzrate ermitteln willst, ist dieses Vorgehen vielleicht einfacher, als das arme Tierchen mit Rucksack und Batteriepack zu belasten...
@Matthias das mit dem Schmitttrigger hatte ich mir auch schon überlegt das wäre ne feine Sache Danke Dir! Ich werde mich ein wenig mit Varactor/Kap-Dioden Schaltungen spielen vielleicht sind die etwas stabiler als die Schaltung die ich oben verlinkt habe, denn diese ist extrem anfällig für Streukapazitäten. Grüße, und besten Dank!
@Matthias Leider habe ich noch keine kleine Schaltung gefunden ... die mit Kap-Dioden beeinhalten alle viele Bauteile und so 1-2g mit Batterie ist das Maximum. Grüße, Andreas
Andreas schrieb: > Leider habe ich noch keine kleine Schaltung gefunden . Naja, eine Kapazitätsdiode ist erstmal ein Bauteil mehr, kommt noch ein Ankoppel-C, ein Widerstand und ein Abblock-C hinzu. Schwierig daran dürfte insgesamt die Spannungsabhängigkeit der Frequenz sein, egal, ob nun mit oder ohne Kapazitätsdiode. Wenn du alles zusammen genügend stromsparend bekommst, dann könnte man es aus einer Li-Knopfzelle betreiben, die sind in ihrer Spannunglage recht flach, aber sie können nicht viel Strom liefern. Für kleine (und trotzdem effektive) Antennen würde man eher in der Frequenz weiter nach oben gehen (bspw. ins 434-MHz-ISM-Band), allerdings werden die Schaltungen dann leider auch stromhungriger.
> Das geht durchaus auf mehrere Meter Abstand.
Das geht nicht ! Die Dinger arbeiten im 10MHz Bereich.
Sie werden an Grenzflächen unterschiedlicher Wellenimpedanz reflektiert
(Also je größer der Unterschied der Schallgeschwindigkeit der Medien
desto mehr wird an der Grezfläche reflektiert)
Da der unterschied von Luft zu Körpergewebe (hauptsächlich Wasser) sehr
groß ist, würde kaum noch Leistung ins Gewebe gehen und man würde ein
Riesiges Signal der Körperoberfläche bekommen. Der Unterschied der
Gewebearten und Blut ist zumeist sehr gering (aslo das Signal wäre schon
von Natur aus sehr niedrig). Da man mit sehr wenig Leistung reingegange
ist kommt noch viel weniger zurück. Zudem wäre der Dopplerefekt im
100-500Hz Bereich (Delta).
Und da die Luft nicht stillsteht zwischen dem Objekt und dem Messgerät
...
Nun ja zudem Kommt man mit 10MHz Ultraschall eh nur wenige mm in der
Luft im Wasser sieht das schon anders aus.
Was denkst du warum die extra gel draufklattschen ... damit da nicht das kleinste Bischen Luft zwischen ist. Bruchteile eines mm wüden schon Reichen damit gar nichts mehr geht.
Uwe schrieb: > Die Dinger arbeiten im 10MHz Bereich. Es gibt US- Geräte, die mit 1 oder 1,5 MHz arbeiten. Die Impedanzanpassung mittels eines entsprechenden Mediums ist mir durchaus geläufig, ich hatte ein Gerät im Hinterkopf, daß genau bei 1 MHz arbeitete, die Daten aber drahtlos überträgt, so daß die werdende Mutter nicht irgendwo still herumliegen mußte. Mit diesem Gerät gab es aber Probleme, da der ( einige km entfernte ) hiesige Ortssender bei 990 kHz sendet und demzufolge empfangen und demoduliert wurde. Musik statt der Herztöne...
Wenn du in einem Forschungsinstitut arbeitest, nimm doch mal Kontakt zur MPG auf. Die Jungs haben einen winzigen Sender gebaut, der von einem Monarch Schmetterling problemarm getragen werden kann: http://www.mpg.de/592464/pressRelease20090724 Selbst wenn dieser Sender nur zum Peilen benutzt wird, sollte es möglich sein, mit ein bisschen mehr Hardware die Herzrate aufzumodulieren. Um wieviel Mäuse gleichzeitig geht es denn? Wenn die Sender nicht besonders frequenzstabil sind, stören sich mehrere vermutlich. Es gibt neben EKG auch noch andere Methoden der Herzschlagzählung. Ich erzähle vermutlich nichts neues, wenn ich das Mikrofon in einem Blutdruckmessgerät und die Lichtmethode an Fingern erwähne. Beide könnten auch recht klein realisiert werden. Das Mikrofon mit einem Verstärker mit AGC und recht ähnlich die Lichtmethode. Diese basiert allerdings auf einem blutdurchflossenen Finger und ich habe hier noch keine der zahlreichen Wühlmäuse daraufhin untersucht ob es eine geeignete Extremität gibt. Die kleinen Nager haben allerdings einen recht kräftigen Herzschlag, wenn man sie in der Hand hält und ein Mikrofon wie im Blutdruckmesser könnte da schon was aufnehmen.
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