Hallo, hat jemand Erfahrungen mit Ballistol?
Ich frage mich gerade, ob ich das auch trinken kann. Man hört ja so
eineiges im Internet.
Für gewisse Sachen hat es mir ja schon geholfen, wie z.b. Holz
behandeln, diverse Mechanik schmieren und Rost lösen.
Gruß
Öli
Man kann es trinken. Gesundheitlich ist es völlig unbedenklich. Alles
natürliche Inhaltsstoffe.
Aber laß dir eins sagen: Olivenöl schmeckt besser! :-))
Ballistol ist kein guter Holzschutz, taugt nicht als Schmiermittel und
ist kein guter Rostlöser.
Guter Holzschutz entsteht durch Öle, die auspolymerisieren, wie Leinöl.
Gute Schmiermittel haben ähnliche Viskosität wenn kalt oder warm und
verdunsten nicht und kriechen nicht.
Gute Rostlöser brechen mit Säurebestandteilen den Rost auf, kriechen
stark und verdunsten hinterher.
All das hat Ballistol nicht.
Es entfernt Schmauchspuren, daher hat es bei Waffen eine
Reinigungswirkung.
Ansonsten ist Leinöl der bessere Holzschutz,
Motoröl der bessere Schmierstoff (je nach Anwendung)
und Caramba Super der bessere Rostlöser, auch besser als WD40 welches
wiederum besser Wasser verdrängt.
Ich reinige damit meine Schusswaffen nach dem Gebrauch auf dem
Schießstand. Von vorne bis hinten. Also vom Magazin bzw. Trommel bis zur
Laufmündung. Es wird von mehreren Stellen auch empfohlen, aber nicht nur
zur Reinigung bzw. Schmierung/Konservierung...
Wenn mein (Jagd-)Hund Flöhe o.ä. hat, gibt es nen Strich Ballistol
hinten in den Nacken. Das stört zwar den Hund und auch mich, wegen des
Geruches, aber da muss man (müssen wir) dann durch. Nach 1-2 Tagen sind
die Flöhe weg (bei 2x Anwendung am Tag). Und mein Dackel hat mir das im
Allgemeinen auch mit Leckerchen und Zuwendung verziehen (mittl. 20 Jahre
alt, Foto mit 18 im Anhang). Ist für ihn nicht so schlimm wie baden...
Quietscht jetzt ne Tür, nehme ich zwar normalerweise WD40, aber mit
Ballistol geht es genau so gut, wenn nicht besser. (Mal aus Not genutzt,
ist halt schweineteuer das Zeug)
Es hält Rost und Ablagerungen von offenen Metall-Flächen (auch
Legierungen, wie z.B. Läufe von Schusswaffen oder Platinen ohne
Fotobeschichtungen) fern und schützt diese gleichzeitig durch den
Öl-Film.
Ich kann nach 15-Jähriger Nutzung das Zeug nur empfehlen. Es gibt nichts
besseres. Zumindest ist mir nichts bekannt.
Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren...
Gruß,
Oliver Heinrichs
Sicher gibt es für spezielle Fälle immer auch bessere Spezialmittel.
Ballistol-Öl ist aber recht universell einsetzbar für ein bischen
Holzschutz, etwas Lederpflege, mittelprächtiges Schmieröl, gängiges
(Waffen-)Reinungsmittel, bringt auch was als Rostschutzmittel, ......
Anzumerken ist aber das es Messing angreift, nach sehr langer Zeit
verharzen kann und obwohl gesundheitlich unbedenklich, muss man schon
sehr den Geschmack mögen um es zu trinken :-)
Wenn du viel Zeit hast kannst du bei Messerforum.net nach Ballistol
suchen. Zwischen den Beiträgen "absoluter Schrott" und "eierlegende
Wollmichsau" findet man viel informatives zu Ballistol.
Was ich noch schreiben wollte (war grad am bearbeiten und hab zu früh
auf Absenden gedrückt):
Trinken würde ich es dennoch nicht. Es ist für einen anderen
Verwendungszweck geschaffen worden.
Sollte ich es versehentlich verschlucken, würde ich mir, auf Grund der
zugelassenen Anwendung am Tier (so blöde es auch klingt.. Archie gehört
zur Familie - Ich sehe ihn nicht als Tier) keine Gedanken machen.
Hätte, allerdings ein Säugling/Kleinkind eine nicht unerhebliche Menge
verschluckt/eingenommen würde ich auf jeden Fall mit dem Flaschenetikett
ins Krankenhaus fahren und mich vergewissern. Zur Not mit dem RTW und
Blaulicht.
Gruß,
Oliver Heinrichs
Ballistol (Universal) ist Lebensmittelecht und wird in dem Bereich
auch als Schmiermittel benutzt. Da kannst getrost mehr davon schlucken
(ab welcher Menge wird Pflanzenöl giftig?)
Kannst Dir's auch in die Wunde schmieren, wirkt gut desinfizierend :)
M. John schrieb:> Ballistol (Universal) ist Lebensmittelecht und wird in dem Bereich> auch als Schmiermittel benutzt.
Nicht wirklich, die nehmen reines Weissöl.
> Kannst Dir's auch in die Wunde schmieren, wirkt gut desinfizierend :)
Wegen den paar Prozent Alkohol. Brennt aber trotzdem in der Wunde. Da
nimmt man lieber nur den Alkohol/Isopropanol oder noch besser
Octeniselt, das brennt nicht.
MaWin schrieb:> M. John schrieb:>> Ballistol (Universal) ist Lebensmittelecht und wird in dem Bereich>> auch als Schmiermittel benutzt.>> Nicht wirklich, die nehmen reines Weissöl.
OK, da Wissen stammt auch aus einer anderen Zeit :)
Da war die Verwendung von Paraffinöl eventuell noch nicht so verbreitet?
MaWin schrieb:> Wegen den paar Prozent Alkohol.
Ich mein nicht das sprühzeugs. Das taugt gut fürs Fahrrad etc..
Ansonsten is das a bisserl zu dünnflüssig.
In dem aus der Flasche is kein Alk!
Oliver Heinrichs schrieb:> Trinken würde ich es dennoch nicht
Dafür hat der Däne Øl. Keinerlei Rostschutz, kein Frostschutz, und eher
nur eingebildeter Frustschutz.
Prost. Äh, Prøst!
@Öliboy
Jeder der Wert auf Unbedenktlichkeit legt oder sogar im
Lebensmittelbereich Öl braucht, kann Ballistol verwenden. Es ist
unbedenklich, nur sollte man es nicht im großen Stil trinken, das hab
ich bei meinem Fisch gemerkt.
Für gewisse Bereiche gibt es natürlich wesentlich bessere Öle, die auf
den jeweiligen Anwendungsbereich abgestimmt sind. Für den Heimgebrauch
reicht Ballistol und ist für so ziemlich alles nutzbar. Von Auto bis
Zunge.
Wer mit Pflanzenläusen Probleme hat nimmt eine 5%ige Lösung und Sprüht
es großzügig drüber, auch über Nutzpflanzen.
Wer im Mundraum Probleme hat, Bauchschmerzen hat, oder Gallensteine
stören, oder Pickel, Schuppenflechte, Wunden oder Juckreiz lindern
möchte kann erstmal Ballistol drauf schmieren, wenn man dem Produkt
vertraut.
Ich habe mal eine Rezension geschrieben und noch etwas erweitert,
findest Du im Anhang. (Ist eine PDF, ohne das Zip Archiv ist es nicht
lesbar hier im Forum)
rosch schrieb:> nach sehr langer Zeit verharzen
Das nennt man wohl kristallisieren. Das Öl bildet mit Wasser eine
Emulsion. Wenn also eine dickere Schicht Ballistol ein bisschen Wasser
zieht und sich kleine Kristalle bilden, interpretieren das unwissende
als "verharzen". Ist es aber nicht.
@Mawin
Alkohol ist wirklich nicht der Grund für die desinfizierende
Eigenschaften.
Das Hexan ist nur in den Sprühflaschen und verdünnt das Öl für eine
bessere Sprühfähigkeit.
Oliver Heinrichs schrieb:> Wenn mein (Jagd-)Hund Flöhe o.ä. hat, gibt es nen Strich Ballistol> hinten in den Nacken. Das stört zwar den Hund und auch mich, wegen des> Geruches, aber da muss man (müssen wir) dann durch. Nach 1-2 Tagen sind> die Flöhe weg (bei 2x Anwendung am Tag). Und mein Dackel hat mir das im> Allgemeinen auch mit Leckerchen und Zuwendung verziehen (mittl. 20 Jahre> alt, Foto mit 18 im Anhang). Ist für ihn nicht so schlimm wie baden...
Ein sehr schönes Tier!
Hoffe, er hat noch viele Jahre!
Klingt ja schonmal interessant. Das Neo-Ballistol hört sich ja ganz gut
an und werde ich mal testen.
Ich habe mal gehört, dass das WD40 relativ schnell verharzt, stimmt das?
MaWin schrieb:> und kriechen nicht
Kriechen nicht alle Öle, nur untschiedlich stark?
Öli
Ich versteh den Grund nicht ganz warum Du ein anderes Öl aufzeigst.
(Dabei ist mir bewusst das Ballistol ein Weißöl ist)
Willst Du damit die Anwendungen nachweißen?
Öliboy schrieb:> Das Neo-Ballistol hört sich ja ganz gut> an und werde ich mal testen.
Hol's Dir aus der Bucht. Apotheken verlangen das 3-4fache!
Ich nehme es hauptsächlich zur Nagel u. Hornhaut Pflege, auch gut bei
Zahnfleischendzündung.
Hallo zusammen,
wenn es denn Weißol sein soll(te), ist das doch nichts anderes als
Paraffin. Ist es dünnflüssig (perliqidum) oder dickflüssig
(subliquidum)?
Whlmöglich noch Kohlenwasserstoffe darin?
Meine Ausbilderin in der Apotheke hatte vor mehr als 40 Jahren in
solchen 'Zweifels'fällen immer folgenden Spruch auf den Lippen:
"Stopft, laxiert, benimmt den Schwindel, hilft gegen Männeruntreu!"
Argumente dafür und dagegen gibt es genau soviele wie zu dem
geliebten und gehassten WD40. Die einen loben es in den Himmel,
weil es ihre Probleme gelöst hat, die anderen verfluchen es, weil
es eben keinen Erfolg gebracht hat.
Ballistol (Neo-Ballistol) hin und her; saufen würde ich das Zeug
nicht.
73
Wilhelm
Wilhelm Schürings schrieb:> Argumente dafür und dagegen gibt es genau soviele wie zu dem> geliebten und gehassten WD40.
WD40 ist besseres Petroleum aus der Dose. Trinken wäre sehr ungesund.
Bis wieviel GRAD Minus ist Ballistol wirklich verwendbar? Es wäre nicht
das erste Öl, was durch aufgenommenes Wasser später bei Kälte z.B.
Bowdenzüge schön festfrieren lässt.
>Autor: Wilhelm Schürings (wilhelmdk4tj)>Datum: 20.08.2013 15:44>Whlmöglich noch Kohlenwasserstoffe darin?
Was ist denn deiner Meinung nach als erfahrender und sachkundiger
Apotheker der Unterschied zwischen Paraffinen und Kohlenwasserstoffen?
:) ob das ein Grund ist...
Man nehme:
- 1 TL Neo-Ballistol oder Ballistol Universalöl
- ca. 4cl Ahornsirup, gekühlt für noch angenehmeren Geschmack
Wenn ich ES mal trinken "muss", schütte ich einen Teelöffel davon in ein
Schnapsglas. Dann nur noch Ahornsirup unterrühren bis das Glas voll ist.
Mancher mag es auch geschüttet und nicht gerührt. ;)
Mhmmm lecker. Naja, jedenfalls fast lecker, bzw. erträglich.
Gruß
Steven
Hallo MaWin
>> Kannst Dir's auch in die Wunde schmieren, wirkt gut desinfizierend :)> Wegen den paar Prozent Alkohol. Brennt aber trotzdem in der Wunde. Da> nimmt man lieber nur den Alkohol/Isopropanol
Die desinfizierende Wirkung von reinem Alkohol ist schlechter als die
von 40-50% Alkohol.
Hallo StevenO
Zu Deinem PDF:
Ballistol ist aggressiv gegenüber Kupfer, Messing und Bronze. Darum
sollte Ballistol nicht für elektrotechnische Geräte verwendet werden.
Es gibt eine Ausnahme: Vergammelte Relais- und Schalterkontakte, die so
oxidiert sind, das sie keinen Kontakt mehr bekommen, und wo die
Edelmetallbeschichtung schon abgewetzt ist.
Es bildet sich mit dem Kupfer ein grünlicher Belag. Dieser ist wieder
eingeschränkt Leitfähig. Durch den fliessenden Strom wird die
Stromdichte in der kleinen Kontaktstelle sehr groß, und damit die
Kontaktstelle sehr heiss, und der grüne Belag verwandelt sich lokal
zurück in Kupfer, mit deutlich besseren Leiteigenschaften.
Darum kann man kaputte Kontakte u.U. mit Ballistol vorübergehend zum
Leben erwecken. Der Kontaktsatz ist trotzdem moribund, und das Relais
bzw. der Schalter sollte schnell getauscht bzw. repariert werden.
Habe ich aus irgendeinem Grunde sonst an Kontakten doch Ballistol
verwendet, reinige ich diese Kontakte sobald ich kann sehr gründlich.
Weiter zu Ballistol:
Es ist Erfahrungsgemäß gut zum schonenden Reinigen von Bakelit und
Eisen. In der Waffentechnik, ok, dafür wurde es entwickelt und es
beseitigt gewiss gut die Schmauch Rückstände bzw. neutralisiert diese.
Aber sonst komme ich mit separatem Parafinoel (ein Flächlein
dünnflüssig, ein anderes dickflüssig, je nach Anwendung) und Isopropanol
besser und billiger hin als mit Ballistol (Oder WD40). Nur im
Wanderrucksack habe ich noch etwas Ballistol. Es ist halt universeller,
aber ausser bei Waffen auch nicht so gut. Nur möchte ich im Rucksack nur
eine Flasche haben, statt zwei für Weissöl und Isopropanol.
Es ist KEIN Wundermittel.
@Prinz? Prozac
Kann ich nur bestätigen. Ich weis nur nicht, warum Du mich da
ansprichst. Ich habe in meinem PDF genau das gleiche beschrieben, wenn
auch nicht so ausführlich.
Wegen dem Wunder:
Ganz klar ist es so, dass es für den ein oder anderen Anwendungszweck
bessere Mittel gibt. Um eine Oberfläche zu entfetten ist es
beispielsweise auch nicht geeignet. Spaß beiseite. Manche gute
Eigenschaften des Öls wirken bei manchen Anwendungen nachteilig. Wie
z.B. die Mischbarkeit mit Wasser.
Aber eins muss gesagt werden: Ein Öl, das nur aus natürlichen
Inhaltsstoffen besteht und nicht Hautschädigend ist sondern sogar
Hautpflegend. Ein Öl das so ziemlich alle Haushaltsanwendungen
erschlägt, wofür man sich ein Öl nur denken kann. Ein Öl, das vor etwa
100Jahren erfunden wurde und sogar innerlich helfen kann und
Hautkrankheiten, Pilze und Bakterien vernichten kann. Ein Öl, das doch
ein kleines Bisschen ein kleines Wunder ist.
Gruß
Steven
Prinz Prozac schrieb:> Ballistol ist aggressiv gegenüber Kupfer, Messing und Bronze. Darum> sollte Ballistol nicht für elektrotechnische Geräte verwendet werden.
Hab vor knapp 1Jahr Kupferplatten mit Ballistol eingeschmiert. Es sind
nur einige Punktförmige (Spritzer) Veränderungen zu sehen und das auch
nur an den Seiten die sich berührt haben. Da ich sie vorab nicht
gereinigt habe kann ich nicht sagen ob da noch was andres vor dem
Ballistol geschützt hat.
Da muss wohl reines Weißöl ran.
Und wie schauts mit dem Kaminreiniger aus? "Kamofix"
Meine Interpretation der Internetquellen lässt mich glauben, dass das
Zeug relativ aggresiv ist.
Hat da jemand Erfahrungen?
Öliboy
Angeblich hinterläßt Ballistol einen aushärtenden Film, um damit
rostende Stähle dauerhaft zu schützen.
(gilt analog für Beschädigungen in der Lackschicht des Schafts)
Deshalb nur bedingt ein Schmiermittel.
Ansonsten ist es wohl basisch und neutralisiert saure Rückstände im
Lauf.
Für den Lauf von Luftdruckwaffen ist Silikonöl wohl die bessere Wahl.
fränk schrieb:> Angeblich hinterläßt Ballistol einen aushärtenden Film, um damit> rostende Stähle dauerhaft zu schützen.
Hast Du eine Quelle?
Das hab ich noch nie gehört und auch noch nicht festgestellt. Aushärten
tut da sicher nichts. Jedenfalls nicht bei Ballistol.
Teo Derix schrieb:>> Für den Lauf von Luftdruckwaffen ist Silikonöl wohl die bessere Wahl.>> Vor allem wegen der Gummidichtungen.
Die meisten Kunstoffe sind gegen Ballistol beständig. Ich meine getestet
zu haben, dass Gummibeschichtungen (z.B. auf Computermäusen) aber nicht
so gut stand halten können.
@Öliboy
Leider konnte ich Kamofix auch noch nicht testen.
Aber Stichfrei funktioniert gut und enthält nicht den etwas bedenklichen
Deet-Alkohol. Ist somit sogar für Schwangere unbedenklich.
Gruß
Steven
Hallo,
das lief bei der Bundeswehr unter "Wurm- und Waffenöl", aber ich weiss
nicht wie offiziell die Bezeichnung war. Vom Geschmack mal abgesehen
gibt es heute bei uns auch nur wenige Menschen, die eine Wurmkur
brauchen.
Zum Weichmachen von Leder (neue Stiefel) war es auch gut geeignet.
Ich habe mir jetzt wieder Ballistol schicken lassen, um meine
Elefantenbüchse aufzupolieren, von Würmern steht da heute nichts mehr
drauf.
Gruss Reinhard
Ich hatte mal das Vernügen Ballistol zu riechen als unser Hausmeister
dabei war den elektrischen Türöffner zu behandeln. Das Zeug stinkt wie
eine hundert Jahre lang getragene Socke. Oder lag es daran, dass die
Dose wohl schon etwas älter ausgesehen hat? Ich persönlich verwende im
Bike Bereich WD40. Kette wird nur Molikote gefettet damit sie nicht
rostet.Die ist ja eh ein Verschleißteil. Kunststoff und
Sichtmetallpflege mit Silikonöl.
herbert schrieb:> Ich hatte mal das Vernügen Ballistol zu riechen als unser Hausmeister> dabei war den elektrischen Türöffner zu behandeln. Das Zeug stinkt wie> eine hundert Jahre lang getragene Socke.
Nö, das war dann kein Ballistol. Ich finde Ballistol ist schon eine
super Sache, da gibbet es ein PDF Ballistol Story oder so ähnlich...
Für daheme habe ich an "Spezialölen" neben Ballistol noch Caramba MOS2
und Sonax SX-90 plus.
Leder und Knarren werde bei mir mit Ballistol gepflegt, für alte stark
vernachlässigte Schießgewehre (oder als Rostlöser) greife ich auch zum
Caramba MOS2. Als Universalöl inkl. zum Schmieren nehme ich das
angesprochene Sonax.
Ich glaube auch nicht, dass Ballistol innerhalb von einem Jahr verharzt.
Habe mal einen Versuchaufbau an Holz, Kupfer, Messingschraube und
Edelstahl ein Jahr stehen lassen - und ich habe nur eine geringe Menge
an weißem schmierende Rückstand beobachtet.
Das mit dem WD40 habe ich dagegen nie ganz verstanden, da verharzt
sicherlich nie etwas, weil ja nie etwas vorhanden ist was auch
eigentlich schmieren würde. Letztendlich das Gleiche wie
Wasch/Feuerzeugbenzin und alles verdunstet recht schnell und kann
dadurch gar nicht schmieren.
Klaus I. schrieb:> herbert schrieb:> Ich glaube auch nicht, dass Ballistol innerhalb von einem Jahr verharzt.
das ist kaum eine Glaubensfrage. Ballistol enthält Ölsäure. Ohne direkte
Sonneneinstrahlung wird es nicht innerhalb eines Jahres verharzen,
aber es wird todsicher verharzen.
> Das mit dem WD40 habe ich dagegen nie ganz verstanden, da verharzt> sicherlich nie etwas, weil ja nie etwas vorhanden ist was auch> eigentlich schmieren würde. Letztendlich das Gleiche wie> Wasch/Feuerzeugbenzin und alles verdunstet recht schnell und kann> dadurch gar nicht schmieren.
Hast Du auch eine Quelle für diese Behauptung?
WD-40 enthält zum Beispiel
• Lösungsmittelnaphtha mit einem Siedepunkt von immerhin über 180 °C und
• allein über 10% JPTS Aviation Fuel mit einem Siedepunkt von sogar
200 - 250 °C und
• über 15% schweres Paraffin mit erwähnenswerten 389 °C Siedepunkt.
Leichtflüchtig geht definitiv anders.
Vlg
Timm
Timm Reinisch schrieb:> das ist kaum eine Glaubensfrage. Ballistol enthält Ölsäure. Ohne direkte> Sonneneinstrahlung wird es nicht innerhalb eines Jahres verharzen,> aber es wird todsicher verharzen.
Naja, praktisch gesehen spielt es wohl keine Rolle bleibt aber dennoch
erstmal eine Glaubensfrage. Ballistol enthält ja noch andere
Inhaltsstoffe, die dem Verharzen entgegen wirken können.
Falls Du Testberichte o.ä. zur Hand hast wo das Verharzen von Ballistol
beschrieben wurde, wäre ich daran sehr interessiert.
> Hast Du auch eine Quelle für diese Behauptung?>> WD-40 enthält zum Beispiel> • Lösungsmittelnaphtha mit einem Siedepunkt von immerhin über 180 °C und> • allein über 10% JPTS Aviation Fuel mit einem Siedepunkt von sogar> 200 - 250 °C und> • über 15% schweres Paraffin mit erwähnenswerten 389 °C Siedepunkt.>> Leichtflüchtig geht definitiv anders.
Sorry, ich habe da natürlich etwas überspitzt formuliert. Natürlich ist
es nicht so flüchtig wie Wachbenzin. Ich glaube oben hat schon jemand
den Vergleich zu Petroleum gezogen, sollte sich also mit Deinen Angaben
decken.
Die Schmierwirkung von WD40 ist halt eher gering, zum einen kriecht es
(was ja gewünscht ist) und ein guter Teil ist halt doch eher flüchtig.
Natürlich hat WD40 auch seine Anwendungszwecke, aber wenn es wirklich
darauf ankommt greift man doch zum klassischem Caramba und nicht so
einem Ami-Zeug ;o)
WD40 bzw. Caramba habe ich aber privat gar nicht zur Hand, da ich selten
Anwendungen habe wo diese Öle wirklich stark sind und der Bereich für
mich zur Not auch mit meinen drei vorhandenen Ölen auch ganz gut
abgedeckt ist.
Nachtrag:
Brunox-Produkte werden auch oft empfohlen, damit habe ich aber gar keine
Erfahrung. Kennt jemand gute Vergleiche?
Timm Reinisch schrieb:> WD-40 enthält zum Beispiel> • Lösungsmittelnaphtha mit einem Siedepunkt von immerhin über 180 °C und> • allein über 10% JPTS Aviation Fuel mit einem Siedepunkt von sogar> 200 - 250 °C und> • über 15% schweres Paraffin mit erwähnenswerten 389 °C Siedepunkt.
Und das ist das Problem: Die leichtflüchtigen Bestandteile verabschieden
sich und die schwerflüchtigen, aber auch zähen Bestandteile bleiben
zurück. Die bekommst Du dann nur mit Waschbenzin wieder weg, zur -
leichtgängigen - Schmierung tragen sie aber auch nicht mehr bei.
Das Zeug ist nur eine kurzfristige Abhilfe nach dem Motto: Was alles
kann, kann nichts richtig.
Paraffinöl ist ein Überbegriff.
Nähmaschinenöl könnte ein technisches Weißöl sein.
Ballistol ist ein medizinisches Weißöl mit natürlichen Additiven:
Anisöl, Tannennadelöl...
Pipapo schrieb:> Ballistol ist ein medizinisches Weißöl
Das wäre dann eher das NEO Ballistol.
Das Klassische "Universal" wurde ursprünglich zur Ausrüstungspflege im
ersten Weltkrieg entwickelt. Holz, Leder, Metall (Waffe), wobei als
Waffenöl, nur bei regelmäßiger Anwendung sinnvoll.
Als Schmiermittel nicht das Beste, da aber un-giftig/schädlich,
antibakteriell, bestens geeignet für alles was mit Lebensmittel o. Haut
in Kontakt kommen könnte.
Kann auch als Wunddesinfektion verwendet werden. Nur würde ich da erst
noch mal mit einem Arzt sprechen wollen, ob Öl da die Beste Wahl ist,
aber im Notfall.....
@Teo Derix
Klever stellt Ballistol immernoch unter medizinisch reinen Bedingungen
her.
Vom Reinheitsgrad genauso gut wie NeoBallistol oder Ballistol Animal.
Nur die Inhaltstoffe sind mehr auf die Anwendung eingestellt. Trinken
kann man alle Drei.
Pipapo schrieb:> Klever stellt Ballistol immernoch unter medizinisch reinen Bedingungen> her.> Vom Reinheitsgrad genauso gut wie NeoBallistol oder Ballistol Animal.> Nur die Inhaltstoffe sind mehr auf die Anwendung eingestellt. Trinken> kann man alle Drei.
In meinem Halbwissen wollt ich das nich gar so Pauschal raus hauen :)
Jo, NEO hat NUR die Medikamentenzulassung vor ca. 15J verloren, da
sonnst so gut wie alle Heilversprechen, aus dem Waschzettel hätten
gestrichen werden müssten.
Ballistol hat sozusagen eine Lebensmittelzulassung, das darf in geringen
mengen, über den Knethaken, in dein Frühstücksbrötchen tropfen.
Ist aber frisch aus der Dose, bedenkenlos als Salatöl verwendbar.
Vorausgesetzt man hat jeglichen Geschmackssinn verloren :)
Teo schrieb:> Jo, NEO hat NUR die Medikamentenzulassung vor ca. 15J verloren, da> sonnst so gut wie alle Heilversprechen, aus dem Waschzettel hätten> gestrichen werden müssten.
Soweit ich weiß, wollte Klever nur die genaue Rezeptur nicht
herrausgeben.
Und deswegen haben sie auf die Medikamentenzulassung schlicht
verzichtet. Was ich für gut empfinde.
Pipapo schrieb:> Soweit ich weiß, wollte Klever nur die genaue Rezeptur nicht> herrausgeben.
Meine Info stammt von einem Apotheker und erschien mir, angesichts des
Inhaltes des Beipackzettels, recht plausibel?
Als Hausmittelchen für die üblichen Anwendungen, vor allem wenn Kinder
im Haus sind, sehr zu empfehlen. Auch wenn es den Juckreiz eines
Mückenstiches, nicht wirklich lindert, wirkt da Placebo u. Zuwendung
wirklich noch Wunder :)
Nebenwirkungen, Unverträglichkeiten, Allergien sind glaube ich
unbekannt?
Teo D. schrieb:> Als Schmiermittel nicht das Beste, da aber un-giftig/schädlich,> antibakteriell
Wie kann etwas ungiftig sein aber bakterientötend und wunddesinfizierend
? Im Gegensatz zu Zecken kann man Bakterien nicht ersticken, man muss
ihren Metabolismus schon vergiften, und das sind dieselben Zellen wie im
Menschen.
Um so dümmer die Leute, um so mehr Wundermittel kann man ihnen
aufschwatzen.
Thomas schrieb:> Ist Nähmaschinenöl, Paraffinöl und Balistol das gleiche? Nur anderer> Handels- oder Herstellername?
Nicht das gleiche, aber Paraffinöl=Weissöl ist Hauptbestandteil.
Teo schrieb:> Auch wenn es den Juckreiz eines> Mückenstiches, nicht wirklich lindert, wirkt da Placebo
Dann nimm lieber Teebaumöl, das wirkt wirklich bei Mückenstichen.
Allerdings sollte man das tunlichst nicht in die Augen bekommen.
MaWin schrieb:> Wie kann etwas ungiftig sein aber bakterientötend und wunddesinfizierend
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker: "Alles ist Gift! Die Dosierung
macht den Unterschied!"
Je größer das Halbwissen, um so mehr Angst haben die Leute vor Dingen.
Und Paraffinöl ist nicht gleich Weißöl!
Weißöl ist ein Paraffinöl, da gebe ich Dir recht.
Teo schrieb:> Nebenwirkungen, Unverträglichkeiten, Allergien sind glaube ich> unbekannt?
Naja wer allergisch gegen die Bestandteile ist, sollte es natürlich sein
lassen.
Man sollte Ballistol/Neo Ballistol laut altem Beipackzettel auch z.B.
bei Verschluss der Gallenwege nicht anwenden.
Es ist ja auch kein Wasser...
Pipapo schrieb:> Man sollte Ballistol/Neo Ballistol laut altem Beipackzettel auch z.B.> bei Verschluss der Gallenwege nicht anwenden.
Das hat aber nicht speziell mit Ballistol zu tun. Aufnahmen von
Fetten/Öle regt nun mal die Bildung von Gallenflüssigkeit an......
Pipapo schrieb:> MaWin schrieb:>> Wie kann etwas ungiftig sein aber bakterientötend und wunddesinfizierend
Der Begriff "Desinfektion" war von mir nicht Wissenschaftlich korrekt,
sonder Umgangssprachlich, allgemeinverständlich verwendet, Sorry.
Aber ich will hie weder meinen Dr. machen, noch Jemand dazu ausbilden!
Georg schrieb:> bei uns lief das unter dem Begriff "Wurm- und Waffenöl".
Warum zum Teufel habt Ihr eure Würmer eingeölt?
Tierliebe, Sonnenschutz, weil sie besser "runter rutschen" :{
Teo D. schrieb:> Warum zum Teufel habt Ihr eure Würmer eingeölt?
Durch das Öl wird die Darmwand so rutschig, dass sich die Würmer nicht
mehr halten können, und dann...
Georg
Klar gibt es für jeden Anwendungszweck entsprechende Öle, habe hier
selbst WD40, Ballistol und Sprühöl 88 rumstehen, je nach
Anwendungszweck, wenn ich aber ehrlich bin ist Ballistol das was ich am
seltensten verwende, vielleicht liegt das am Fehlen einer Waffe, aber
nachts gegen Mücken hilft es ganz gut.
Hallo zuammen,
da will ich doch als Apotheker noch eine Lebensweisheit
beisteuern.
Meine Ausbilderin in der Apotheke vor mehr als 40 Jahren
hatte zu ähnlichen Diskussionen immer folgenden Spruch
auf den Lippen:
'Stopft, laxiert, benimmt den Schwindel und hilft gegen
Männeruntreu!'
73
Wilhelm
Wilhelm S. schrieb:> Hallo zuammen,>> da will ich doch als Apotheker noch eine Lebensweisheit> beisteuern.>> Meine Ausbilderin in der Apotheke vor mehr als 40 Jahren> hatte zu ähnlichen Diskussionen immer folgenden Spruch> auf den Lippen:>> 'Stopft, laxiert, benimmt den Schwindel und hilft gegen> Männeruntreu!'>> 73> Wilhelm
Ist das die selbe Ausbilderin wie vor drei Jahren? :-D
Wilhelm S. schrieb:> Meine Ausbilderin in der Apotheke hatte vor mehr als 40 Jahren in> solchen 'Zweifels'fällen immer folgenden Spruch auf den Lippen:>> "Stopft, laxiert, benimmt den Schwindel, hilft gegen Männeruntreu!"
Timm T. schrieb:> BadimBadum schrieb:>> aber>> nachts gegen Mücken hilft es ganz gut.>> Draufsprühen oder Einreiben? - Die Mücke, mein ich.
Ein paar Tropfen unter die Zunge (der Mücke) :-)
Timm T. schrieb:> BadimBadum schrieb:>> aber>> nachts gegen Mücken hilft es ganz gut.>> Draufsprühen oder Einreiben? - Die Mücke, mein ich.
Feuerzeug davor und abfackeln!
Hallo MaWin.
MaWin schrieb:> Guter Holzschutz entsteht durch Öle, die auspolymerisieren, wie Leinöl.
Leinöl neigt selber zum Schimmeln. Mit Leinöl getränktes Holz neigt
stärker zum faulen als ungetränktes.
Ausnahmen: Leinöl mit Bleiverbindungen als Pigment wie Bleimennige oder
Bleiweiss.
Wenn Du keinen Kunstharzlack oder ähnliches zur Verfügung hast, dann ist
Parafin durchaus schon eine Alternative.
>> Gute Schmiermittel haben ähnliche Viskosität wenn kalt oder warm und> verdunsten nicht und kriechen nicht.>
Richtig.
> Gute Rostlöser brechen mit Säurebestandteilen den Rost auf, kriechen> stark und verdunsten hinterher.>> All das hat Ballistol nicht.>
Richtig.
> Es entfernt Schmauchspuren, daher hat es bei Waffen eine> Reinigungswirkung.>> Ansonsten ist Leinöl der bessere Holzschutz,>> Motoröl der bessere Schmierstoff (je nach Anwendung)>> und Caramba Super der bessere Rostlöser, auch besser als WD40 welches> wiederum besser Wasser verdrängt.
Alles Richtig. Wenn ich aber nur eine Flasche in der Werkzeugtasche
haben möchte, und damit Leben kann, nur ein mäßiges Schmiermittel, oder
einen mäßigen Rostlöser zu haben, dann ist Ballistol keine schlechte
Idee.
Genauso kann Ballistol als behelfsmäßiges Flussmittel beim Weichlöten
(besonders Aluminium) verwendet werden.
Ebenso um Kontakte zu reinigen. Mit Kupfer bildet sich eine leicht
leitfähige Korrosionschicht, die einen Stromdurchgang initiieren kann,
der sich dann "freibrennt" (oder abbröckelt). Funktioniert aber nur,
wenn die Ströme dann auch mindestens ein paar dutzend Miliampere
betragen, und ist auf keinen Fall schonend, und, wie alle Kontaktsprays,
eigentlich der Anfang vom endgültigen Ende der betroffenen Kontakte. Um
auf die schnelle etwas provisorisch wieder zum Laufen zu bringen ok,
aber man sollte um die Folgeschäden wissen, und gegebenenfalls die
Kontakte anschliessend peinlichst mit etwas anderem reinigen.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
MaWin schrieb:> Wie kann etwas ungiftig sein aber bakterientötend und wunddesinfizierend> ? Im Gegensatz zu Zecken kann man Bakterien nicht ersticken, man muss> ihren Metabolismus schon vergiften, und das sind dieselben Zellen wie im> Menschen.
Bakterienzellen und menschliche Zellen sind sehr unterschiedlich
aufgebaut. Bakterien haben z.B. keinen Zellkern. Sie unterscheiden sich
auch im Aufbau der Zellwand, da ist sicher einiges möglich an
Mechanismen die Bakterien angreifen aber Eukaryonten in Ruhe lassen.
Ob das Zeug wirklich antiseptisch ist weiss ich nicht, ich würd beim
Povidon-Iod bleiben.
Bernd W. schrieb:> Leinöl neigt selber zum Schimmeln. Mit Leinöl getränktes Holz neigt> stärker zum faulen als ungetränktes.>> Ausnahmen: Leinöl mit Bleiverbindungen als Pigment wie Bleimennige oder> Bleiweiss.
Bleioxide hat man früher als Sikkativ verwendet. Heute sind das Kobalt-
oder Manganverbindungen, die auch nicht als Pigment, sondern als
Katalysator dienen, der die Polymerisation und Quervernetzung des Öls
beschleunigt. Es geht aber auch ohne. Dann dauert der Prozess aber je
nach Umweltbedingungen Monate bis Jahre.
Bernd W. schrieb:> Leinöl neigt selber zum Schimmeln. Mit Leinöl getränktes Holz neigt> stärker zum faulen als ungetränktes.
Du kannst einen Schrott erzählen. Wenn Deine restlichen Ergüsse genauso
Blödsinn sind...
@Luca
Das kann ich bestätigen. Wir hatten im Winter leider oft trockene Luft
im Schlafzimmer, trotz offenem Fenster. Wohl wegen der
Fußbodenheizung...
Jedenfalls hatte ich öfters einen rauen, entzündeten Hals und hatte
nachts Hustenanfälle. Mit Ballistol Emulsion (ca 5 ml auf 30 ml Wasser)
gegurgelt, und die Nacht durch geschlafen. Hilft nicht gegen alles, aber
es kann gut sein dass es Linderung bringt.
Gruß Steven
Chris F. schrieb:> Daniel Badde schrieb:>> Hilft sofort gegen Sodbrennen.>> Säurehaltige Öle helfen nur bei Dir gegen alles. Mache einfach eine Diät> damit.
Ballistol ist säurefrei!
Weissöl ist Paraffin, also ein reines Erdölprodukt. Als Salatdressing
oder als Drink zwischendurch ist das also hervorragend ungeeignet;-)
Selbst auf der Haut hat das Seuch nix verloren.
>>Genauso kann Ballistol als behelfsmäßiges Flussmittel beim Weichlöten>>(besonders Aluminium) verwendet werden.
Genau das würde ich nie machen, denn atmet die dabei entstehenden
Paraffin-Dämpfe ein, legen diese sich als Ölfilm über die gesamte
Lungenoberfläche (Alveolen) und verhindern den Gasaustausch.
Erstickungstod droht....
Mark S. schrieb:> Heißt dass, dass ich es mir auf den Bauch schmiere?
Nein trinken. Es findet sich im Internet der alte Beipackzettel vom neo
ballistol. Der lässt sich auch auf ballistol universalöl anwenden.
@Bummsfallera
Das Spray würde ich auch nicht trinken. Im Spray sind Stoffe enthalten
die das Sprühen aus der Dose ermöglichen.
Gruß
Ovu
Bernd W. schrieb:> Genauso kann Ballistol als behelfsmäßiges Flussmittel beim Weichlöten> (besonders Aluminium) verwendet werden.
Weichlöten, Aluminium? Wie geht das?
Alf schrieb:> Bernd W. schrieb:>> Genauso kann Ballistol als behelfsmäßiges Flussmittel beim Weichlöten>> (besonders Aluminium) verwendet werden.>> Weichlöten, Aluminium? Wie geht das?
Aluminium bildet an der Luft SOFORT eine Oxid-Schicht, welche das Löten
verhindert. Man muss also diese Schicht zerstören und gleichzeitig
verhindern, dass neuer Sauerstoff an die Lötstelle kommt. Da kommt das
Öl ins Spiel. Man benetzt die Alu-Oberfläche mit Öl und kratzt dann die
Oxidschicht weg. So kann man das Alu löten.
Hallo Alf, Adele und "Heimlichumden Schranktapetzierer".
Alf schrieb:>> Genauso kann Ballistol als behelfsmäßiges Flussmittel beim Weichlöten>> (besonders Aluminium) verwendet werden.>> Weichlöten, Aluminium? Wie geht das?
Geht auch nur mit bestimmten Alulegierungen.
Du gibst etwas Ballistol auf Schmirgelpapier, und reinigst damit die
Lötstelle. Das Schmirgelpapier kratzt die Oxidschicht vom Aluminium weg,
und legt das metallische Alu blank. Gleichzeitig benetzt das Ballistol
die Aluminiumoberfläche, bildet einen Film und schützt dort das Metall
vor Neukrossion (Alu korrodiertin Sekunden) durch den Luftsauerstoff,
bzw. die enthaltene Ölsäure bildet mit dem Alu eine Verbindung, die im
Gegensatz zu Aluminiumoxid nicht so stabil und dem Löten hinderlich ist.
Das kannst Du nun weichlöten. Aber erwarte nicht zu viel.
Es ist trozdem schwer zu machen und je nach Legierung ist die Verbindung
auch nicht gut haltbar.
Nach dem Löten gut reinigen!
Adele schrieb:> Chris F. schrieb:>> Säurehaltige Öle helfen nur bei Dir gegen alles. Mache einfach eine Diät>> damit.>> Ballistol ist säurefrei!
Nein. Die Rezeptur von Ballistol enthält Ölsäure. Das ist eine
Organische Säure.
Organische Säuren sind oft als Flussmittel beim Weichlöten brauchbar,
siehe auch Stearinsäure als Beispiel.
Heimlichumden Schranktapetzierer schrieb:>>>Genauso kann Ballistol als behelfsmäßiges Flussmittel beim Weichlöten>>>(besonders Aluminium) verwendet werden.> Genau das würde ich nie machen, denn atmet die dabei entstehenden> Paraffin-Dämpfe ein, legen diese sich als Ölfilm über die gesamte> Lungenoberfläche (Alveolen) und verhindern den Gasaustausch.> Erstickungstod droht....
Bei den paar Tropfen. Vermutlich verstirbst DU schon an einer CO
Vergiftung, wenn Du nur ein Streichholz abbrennst. ;O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:> Leinöl neigt selber zum Schimmeln. Mit Leinöl getränktes Holz neigt> stärker zum faulen als ungetränktes.
Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Vor etwa 30 Jahren habe ich mir
einen Bauwagen gebaut mit Fichtenbrettern außen, die ich etwa alle 5
Jahre mit Leinölfirnis gestrichen habe. Obwohl er allem Wetter
ausgesetzt ist, ist noch kein einziges Brett morsch geworden, im
Gegenteil, sie sind fester und beständiger als neue Bretter.
Wenn Leinölbretter dem Regen ausgesetzt sind, bilden sich nach ein paar
Jahren schwarze Flecken, die aber dem Holz selbst nicht schaden. Es ist
auch kein Schimmel, der sich auf andere Sachen ausbreitet oder für
Menschen gefährlich wird. Mein Wagen ist inzwischen durchgehend schwarz,
aber das Holz ist top.
Wenn behandeltes Holz fault bzw morsch wird, liegt das meist an
Fehlkonstruktionen wie senkrechten Brettern. Dann saugen die Holzfasern
nämlich das Wasser vom unteren Rand ins ungeschützte Innere. Die
Oberflächenbehandlung verhindert nun, dass es austrocknet.
Das ist aber keine spezielle Eigenschaft von Leinöl. Mit Lacken ist es
noch schlimmer.
Jobst Q. schrieb:> Wenn Leinölbretter dem Regen ausgesetzt sind, bilden sich nach ein paar> Jahren schwarze Flecken, die aber dem Holz selbst nicht schaden.
Ähm, die schwarzen Flecken sind aber Pilze, Schimmelpilze. Will man das
vermeiden, muss man dem Öl Fungizide zusetzen, es ist dann aber nur für
Aussenanwendungen geeignet.
(Trotzdem bin auch ich ein Verfechter von Leinöl, es ölt sich auch für
Laien leicher als Alkdharz/Acryl-Farbe sich lackieren lässt, es dringt
ins Holz ein und ist somit ein bessere Schutz als bloss oberflächliche
Beschichtungen die abplatzen, es kann nachbehandelt werden wobei das öl
vor allem in den Fehlstellen bleibt und nicht alles erneut zukleistert
wie Lack, und es ist heutzutage auch noch billiger als Alkydharz was ja
eigentlich als billig herzustellender Ersatzstoff das wertvolle Leinöl
ersetzen sollte. Nachteile hat Leinöl nur für professionelle Maler: Man
braucht sonniges Wetter und ein paar Behandlungen in Abstand von ein
paar Tagen, so lange will kein Maler warten und arbeiten).
> Wenn behandeltes Holz fault bzw morsch wird, liegt das meist an> Fehlkonstruktionen wie senkrechten Brettern.
Gerade senkrechte Montage von Brettern gilt als konstruktiver Holzschutz
weil das Wasser problemlos nach unten ablaufen kann und nicht auf
waagerechten Rinnen stehen bleibt.
Volker S. schrieb:> Luca E. schrieb:>> Man munkelt, dass gegurgeltes Ballistol gegen Halsschmerzen hilft.>> Ich habe es aber noch nicht ausprobiert...>> Für medizinische Anwendungen wie gurgeln etc. gibt es Neo-Ballistol,> dafür nimmt man nicht das Waffenöl.>> https://www.ballistol-shop.de/neo-ballistol-hausmi...
Das Waffenöl aus der Dose oder Flasche ist genau so gut. Es wird
medizinisch rein hergestellt und enthält gegen Neo Ballistol weniger
Minzöl und keinen Süßstoff. Und der Rostlöser (Tannennadelöl) ist im Neo
Ballistol nicht enthalten.
Angaben ohne Gewär, ist schon ne Weile här :)
Gruß
Ovu
Hallo Michael.
Michael B. schrieb:> Ähm, die schwarzen Flecken sind aber Pilze, Schimmelpilze. Will man das> vermeiden, muss man dem Öl Fungizide zusetzen, es ist dann aber nur für> Aussenanwendungen geeignet.>
Richtig. Das ist eben der Nachteil von Leinöl: Es ist "biologisch
abbaubar", und dass heisst auch, dass es schimmelt oder fault.
Ausserdem enthält es ausser Fetten und öhlen auch noch Eiweisse, dei für
Mikroorganismen nahrhaft sind.
> (Trotzdem bin auch ich ein Verfechter von Leinöl, es ölt sich auch für> Laien leicher als Alkdharz/Acryl-Farbe sich lackieren lässt, es dringt> ins Holz ein und ist somit ein bessere Schutz als bloss oberflächliche> Beschichtungen die abplatzen, es kann nachbehandelt werden wobei das öl> vor allem in den Fehlstellen bleibt und nicht alles erneut zukleistert> wie Lack, und es ist heutzutage auch noch billiger als Alkydharz was ja> eigentlich als billig herzustellender Ersatzstoff das wertvolle Leinöl> ersetzen sollte.
Wenn man Alkydharz stark verdünnt zieht es genauso gut ins Holz ein.
Allerdings muss man dann auch mehrmals streichen.
Pigmente sind eine ganz andere Sache, weil Pigmente (Eisenoxid
("Ochsenblut"), Graphit) auch selber nicht so stark angegriffen werden.
Das Leinöl stellt dann nur noch das Bindemittel dar.
Sehr beliebt waren früher Bleipigemte (Bleiweiss, Mennige) die aber
mittlerweile verboten sind. Diese verhinderten teilweise durch ihre
Giftigkeit das verfaulen, und beschleunigten durch eine katalytische
wirkung das verfestigen des Leinöls. Speziell bei Menninge bildeten sich
aber auch noch andere Verbindungen, die für zusätzliche Festigkeit und
Verfaulungsschutz sorgten.
Daher kommt der gute Ruf von Leinölanstrichen.
"Pur" ist Leinöl eher schlechter.
Nachteile hat Leinöl nur für professionelle Maler: Man
> braucht sonniges Wetter und ein paar Behandlungen in Abstand von ein> paar Tagen, so lange will kein Maler warten und arbeiten).
Achja, auch Sonnenlicht beschleunigt wegen des UV Anteiles die
Polymerisation von Leinöl. Abgesehen davon ist die UV Strahlung auch
desinfizierend.
>> Wenn behandeltes Holz fault bzw morsch wird, liegt das meist an>> Fehlkonstruktionen wie senkrechten Brettern.> Gerade senkrechte Montage von Brettern gilt als konstruktiver Holzschutz> weil das Wasser problemlos nach unten ablaufen kann und nicht auf> waagerechten Rinnen stehen bleibt.
Genauso kenne ich das auch. Allerdings geht man oft aus anderen Gründen
Kompromisse ein und bringt die Bretter wagerecht an, so dass der
konstruktive Holzschutz halt wegfällt.
Mit freundlichen Grüßen: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:>> Gerade senkrechte Montage von Brettern gilt als konstruktiver Holzschutz>> weil das Wasser problemlos nach unten ablaufen kann und nicht auf>> waagerechten Rinnen stehen bleibt.>> Genauso kenne ich das auch. Allerdings geht man oft aus anderen Gründen> Kompromisse ein und bringt die Bretter wagerecht an, so dass der> konstruktive Holzschutz halt wegfällt.
Schöne Theorie. Nur ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis in
der Praxis größer als in der Theorie.
Ich habe mir, bevor ich meinen Bauwagen gebaut habe, viele ältere Hütten
und Wägen mit Holzverschalung angesehen und dabei schnitten die
waagrechten immer besser ab als die senkrechten.
Bei den senkrechten Brettern war es sehr häufig, dass sie unten auf 10
bis 30 cm morsch waren. Um das zu beheben müssten alle Bretter
ausgetauscht werden.
Was nützt es, wenn das Wasser problemlos und schnell nach unten abläuft,
wenn es dort den größten Schaden anrichtet. Holz besteht aus Fasern,
kapillaren Röhren. Die Feuchtigkeit wird vorwiegend da aufgenommen, wo
die Röhren offen sind, bei den Hirnholzflächen oder in der Umgebung von
Ästen.
Bei senkrechter Anordnung sind unten Hirnholzflächen, die das Wasser
regelrecht aufsaugen, die Fasern transportieren es wieder aufwärts. Und
so wird aus dem "konstruktiven" Holzschutz ein destruktiver. Außerdem
kann sich in den Spalten zwischen den Brettern Wasser sammeln, besonders
da Regen ja auch mal von der Seite kommen kann.
Bei waagrechter Anordnung mit geeigneten Profilbrettern oder
Stülpschalung ist weder das eine noch das andere zu befürchten. Da ist
dann auch Leinöl als Holzschutz gut genug.
Hallo Jobst.
Jobst Q. schrieb:> Schöne Theorie. Nur ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis in> der Praxis größer als in der Theorie.
In der Praxist kommt es aber auch viel stärker auf Nebenbedingungen und
Detais an, die im Zweifel eine Praxis auch mal komplett kippen können.
Theorien sind meist allgemeiner. ;O)
> Ich habe mir, bevor ich meinen Bauwagen gebaut habe, viele ältere Hütten> und Wägen mit Holzverschalung angesehen und dabei schnitten die> waagrechten immer besser ab als die senkrechten.
Ich hatte zwar nie einen Bauwagen (der in der Nachbarschaft ist übrigens
auch senkrecht beplankt), aber halt in der Verwandschaft viele Leute,
die in Fachwerkhäusern oder Bruchsteinhäusern mit zusatzverbretterung
wohnten.
>> Bei den senkrechten Brettern war es sehr häufig, dass sie unten auf 10> bis 30 cm morsch waren.
Wenn sie soweit hinuterreichen, dass sie in den Bereich der Bodenfeuchte
oder des Spritzwassers von auftreffenden Tropfen gelangen.
> Um das zu beheben müssten alle Bretter> ausgetauscht werden.
Nein. Du kürzt sie, und setzt unten neue Bretter an. Da die obere
Schnittstelle aus dem Bereich raus ist, hat sie nun eine längere
Lebensdauer.
Allerdings ist dass mehr Arbeit, als ein Wagerechtes Brett zu tauschen.
Zugegeben. Vor allem weil Du für nur unten keine Leiter brauchst.
Sofern sind wagerechte Bretter schon ein überlegenswerter, anders
gelagerter Kompromiss.
> Holz besteht aus Fasern,> kapillaren Röhren. Die Feuchtigkeit wird vorwiegend da aufgenommen, wo> die Röhren offen sind, bei den Hirnholzflächen oder in der Umgebung von> Ästen.
Das ist richtig. Aber die gleichen Enden hast Du auch an den Wagerechten
Brettern. ;O)
Du must die Enden also auf jeden Fall schützen. Das wurde früher
traditionell gemacht, indem man die Enden eine Zeitlang in einen Eimer
mit (Holz)Teer stellte. Die verwendung von Teer ist heute verboten, aber
dafür kann man dann Asphalt oder Parafin nehmen. Dooferweise ist das
aber umständlicher, weil das Zeug heissgemacht werden muss.
> Außerdem> kann sich in den Spalten zwischen den Brettern Wasser sammeln, besonders> da Regen ja auch mal von der Seite kommen kann.
Kann Dir bei wagerechten Brettern auch passieren. ;O)
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
Bernd W. schrieb:> Die verwendung von Teer ist heute verboten, aber> dafür kann man dann Asphalt oder Parafin nehmen. Dooferweise ist das> aber umständlicher, weil das Zeug heissgemacht werden muss.
dann mach es wie die Bauern. Altöl und Diesel. Mehr kann man ja mit
Diesel demnächst eh nichts mehr anfangen :-)))
Jobst Q. schrieb:> Bernd W. schrieb:>> Bei den senkrechten Brettern war es sehr häufig, dass sie unten auf 10> bis 30 cm morsch waren. Um das zu beheben müssten alle Bretter> ausgetauscht werden.>> Was nützt es, wenn das Wasser problemlos und schnell nach unten abläuft,> wenn es dort den größten Schaden anrichtet. Holz besteht aus Fasern,> kapillaren Röhren. Die Feuchtigkeit wird vorwiegend da aufgenommen, wo> die Röhren offen sind, bei den Hirnholzflächen oder in der Umgebung von> Ästen.>> Bei senkrechter Anordnung sind unten Hirnholzflächen, die das Wasser> regelrecht aufsaugen, die Fasern transportieren es wieder aufwärts. Und> so wird aus dem "konstruktiven" Holzschutz ein destruktiver. Außerdem> kann sich in den Spalten zwischen den Brettern Wasser sammeln, besonders> da Regen ja auch mal von der Seite kommen kann.>
Zum konstruktiven Holzschutz gehört aber auch, diese Längsbretter unten
im spitzen Winkel abzusägen, so dass das Wasser besser abtropft. Dann
ist dieses Problem schon mal deutlich entschärft.
Gruss
Axel
Ja, ich weiß, der Thread ist schon ein paar Wöchelchen älter.
MaWin schrieb:>> Kannst Dir's auch in die Wunde schmieren, wirkt gut desinfizierend :)>> Wegen den paar Prozent Alkohol. Brennt aber trotzdem in der Wunde. Da> nimmt man lieber nur den Alkohol/Isopropanol oder noch besser> Octeniselt, das brennt nicht.
Kleine Anmerkung zu Octenisept:
Das Mittel darf nur oberflächlich AUF Wunden, aber nicht MIT DRUCK
(sprich Spritze) IN Wunden bzw. Wundgewebe oder auch Kavitäten (z.B.
Stichkanäle, Bisswunden, Innenohr, ...) eingebracht werden, wenn nicht
gewährleistet ist, daß die Brühe auch wieder restlos abfließen kann (und
das auch wirklich tut!), weil das infiltrierte Gewebe dann nämlich
frühzeitig den Weg allen Fleisches geht - mir persönlich würde das aber
eher nicht passen...
Nun werden wir Durchschnitts-Mikrocontrolleure uns natürlich im
Normalfall kein Zeug per Knopfkanüle/Spritze usw. in irgendwelche Wunden
infiltrieren - und MaWin hat das selbstredend auch nicht gemeint, das
ist schon klar, aber leider wissen es so manche Menschen im
Medizin-Business halt auch nicht, was dann dramatische Folgen haben
kann:
https://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/Bekanntgaben/20170127.html
Wenn also mal einer der Foristen eines unschönen Tages von einem
unvorsichtigen Ärztlein oder sonstigen Medizinmenschen nach Hundebiss,
Messerangriff o.ä. Octenisept irgendwo hineingefüllt bekommen soll, dann
möge er sich vielleicht kurz an diesen Thread erinnern und den Unfug
unterbinden ;-)
In den Thread bin ich eigentlich wegen einer Modellbahn-Lokomotive von
Arnold geraten (Spur N), die mir hier jemand auf den Tisch gestellt hat.
Ein unglückseliger Vorbesitzer hat diese nach eigener Aussage mit
irgendeinem Zeug aus dem Ballistol-Produkte-Universum vollkommen
durchtränkt.
Ergebnis:
Viel Kupfer-Messing-Schmodder und ein zwar scheinbar ordentlich
laufender, aber schnell qualmender und stinkender Motor. Vielleicht hat
er auch bereits einen Windungsschluss, denn er wird ziemlich hurtig
ziemlich heiß :-(
Meine Schlussfolgerung:
Ballistol hat in Modelleisenbahnen eher weniger zu suchen.
Diodenes schrieb:> Meine Schlussfolgerung:> Ballistol hat in Modelleisenbahnen eher weniger zu suchen.
Jepp. Ballistol für alles, außer Buntmetalle! Wird ja gerade deswegen
auch gerne zum Waffenreinigen verwendet bzw. wurde dafür konzipiert.
Klaus I. schrieb:> Wird ja gerade deswegen> auch gerne zum Waffenreinigen verwendet bzw. wurde dafür konzipiert.
Spezieller für die Holz und Leder Teile.
PeerH. schrieb:> Auch gegen Zecken:
Gegen Zecken ist das in Ordnung. Es kann auch als Ersatz für Pomade
dienen, wenn man schnell akkurat aussehen muß.
:)
Bär Luskoni schrieb:> Es kann auch als Ersatz für Pomade> dienen, wenn man schnell akkurat aussehen muß.> :)
Dafür ist der Geruch dann etwas streng, ob das so gut ankommt?
Volker S. schrieb:> Bär Luskoni schrieb:>> Es kann auch als Ersatz für Pomade>> dienen, wenn man schnell akkurat aussehen muß.>> :)> Dafür ist der Geruch dann etwas streng, ob das so gut ankommt?
Bei den meisten kommt auch Pomade nicht gut an.
Jobst Q. schrieb:> Bei den meisten kommt auch Pomade nicht gut an.
Naja, wenn man so ein niedliches Kerlchen ist, wie ich es nun einmal
bin, dann kommt man bei den Mädelz (mit z) immer gut an, selbst, wenn
man garnichts trägt.
:)